Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Food Waste Migros, Lebensmittel wegwerfen

In der Schweizer Lebensmittelindustrie werden jährlich rund 950'000 Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen. Davon wären 715'000 Tonnen vermeidbar, so das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Bild: userinput

Bundesrat will rechtliche Grundlage gegen Food Waste schaffen



Der Bundesrat will etwas gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen. Er ist bereit, die Abgabe von unverkäuflichen Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen zu erleichtern. Er beantragt, eine Motion zum Thema Food Waste anzunehmen.

Der Vorstoss von SP-Nationalrätin Martina Munz (SH) verlangt, dass Lebensmittelgeschäfte noch geniessbare Lebensmittel bei Ladenschluss zertifizierten Organisationen oder Einzelpersonen überlassen müssen.

Die Abgabe von Tagesfrischprodukten und nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln sei ein erster Meilenstein zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung, schreibt Munz. Heute werden solche Lebensmittel mit Waschpulver vermischt oder auf anderem Weg ungeniessbar gemacht.

Der Bundesrat ist bereit, eine rechtliche Grundlage für das erleichterte Abgeben von Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen zu schaffen. Eine Abgabepflicht geht im aber zu weit, wie er in seiner am Montag veröffentlichten Stellungnahme schreibt. Zudem müsse der Schutz der Gesundheit gewährleistet sein. (sda)

Frühstücksflocken – damals und heute

Schuld am Food Waste ist nicht der Supermarkt, sondern wir

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • inmi 04.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Wir brauchen nicht für jeden Unsinn ein Gesetz. Was für ein Blödsinn.
  • primusmaximus 03.06.2019 18:00
    Highlight Highlight Endlich, wieder einmal ein guter Vorschlag von der SP-Seite aus.
  • WilmaRuhe 03.06.2019 17:09
    Highlight Highlight Ein lobenswerter Ansatz. In Kombination mit Umdenken beim Konsumenten (muss die Kartoffel, die Karotte etc. wirklich genormt sein?), mehr Verantwortung/Unterstützung der Produzenten, thematische Einbindung in der Schule, könnte das ein wichtiger Schritt in die noch weeeeit entfernte richtige Richtung sein.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 03.06.2019 18:38
      Highlight Highlight Habe ich auch erst hier im Bericht zum ersten Mal gelesen. Verstörend.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 03.06.2019 18:43
      Highlight Highlight Sorry, das hätte an deinen anderen Kommentar angehängt werden soll betr. Waschmittelbeimischung :)
    • WilmaRuhe 03.06.2019 18:49
      Highlight Highlight :) Das habe ich mir schon gedacht. Ich frage mich ob das ein Fakt ist, dass dieses Prozedere durchgeführt wird. Und vor allem, wie sieht das versicherungstechnisch dann aus? Wenn zurzeit die Entwendung solcher Lebensmittel aus Abfalltonnen als Diebstahl geahndet wird (soweit ich weiss)..Wie sieht es dann aus wenn sich einer diese "Diebe" eine Vergiftung zuzieht durch den Verzehr des versetzten Nahrungsmittel?^^ Giltet dass dann als versuchte Vergiftung, Körperverletzung? :)
  • El Pepedente 03.06.2019 16:32
    Highlight Highlight und all das essens ieht noch gut aus^^ mein hippy nachbar wurde sogar angezeigt weil er gemüse aus soclhen tonnen eines coop geklaut hatte..... schade das man dort kein auge zudrückt und das alles verteilt an sozial fälle etc.. einfach an menschen mit wenig geld
  • Lörrlee 03.06.2019 15:30
    Highlight Highlight Eine Abgabepflicht wäre aber sinnvoll. Natürlich wäre sie radikal und die Unternehmen müssten teilweise Profite ganz streichen, aber es gäbe dabei auch einen Lerneffekt, nach welchem nicht mehr mehr eingekauft wird, als wirklich verkauft wird. Inzwischen sollten sicher auch schon saisonale Statistiken vorhanden sein, welche Lebensmittel zu welcher Jahreszeit in welchen Mengen gekauft werden, da sollte dies problemlos möglich sein.
    Da kleine Unternehmen da eher kämpfen müssten, wäre vielleicht eine Regelung ab gewissen Verkaufsmengen und/oder Firmengrössen nützlich
  • Chrisiboy 03.06.2019 15:25
    Highlight Highlight Das ist mal ein guter Ansatz. Ist doch völlig daneben, dass absolut gute Lebensmittel weggeschmissen werden!
  • Medizinerli 03.06.2019 15:15
    Highlight Highlight Eine "Gratis-Ecke" z.B. nach den Kassen einführen. Problem gelöst, dadurch lässt sich sogar die Entsorgungskosten senken. Funfact; grössten Teils dürfen keine Angestellten die zu entsorgende Ware nutzen... lieber entsorgen als dem Personal schenken.
  • Elephant Soup slow cooker recipes 03.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Ein Lösungsansatz wäre schon mal, das Zeugs nicht mehr mit Waschpulver zu vermischen um es ungeniessbar zu machen. WAS!? Was für eine pervertierte Dekadenz.

    Und wie andere schon geschrieben haben, ist eine andere Umgangsweise mit unseren Lebensmitteln seitens Läden und Verbrauchern längst überfällig. Gut, dass das Bewegung reinkommt.
    • WilmaRuhe 03.06.2019 17:13
      Highlight Highlight Wow. Wird das wirklich getan? Waschmittel untermischen? Was für ein Aufwand oO Abgesehen davon, zweckentfremdet man direkt auch noch das Waschmittel. Wie man gerne sagt(e) "Häsch en Hammer gfresse?!". Da bekommt die Nachhaltigkeitspropaganda von Konzernen wie Coop und Migros direkt einen bitteren Beigeschmack. Dem Waschmittel sei dank. ^.~
  • The IT Guy 03.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Unterstütze ich!

    Hoffentlich gibt es eine gute Lösung die auch umgesetzt wird. :)
  • fifiquatro 03.06.2019 13:59
    Highlight Highlight Wird auch verdammt nochmal Zeit!
  • Quinn 03.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Die grösste Verschwendung findet auf dem Feld statt. Dann würde es auch keine Zwiebel von Neuseeland brauchen.
    • Basul 03.06.2019 13:37
      Highlight Highlight dennoch wichtiger Schritt in die richtige Richtung
    • smarties 03.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Du weisst, dass der Zwiebelmangel aufgrund der Hitzeperiode im letzen Sommer zustande kam?
      Die Zwiebeln hatten zuwenig Wasser und wuchsen entsprechend kaum.

      Die grosse Verschwendung auf dem Feld ist zu einem grossen Teil damit zu begründen, dass die nachfolgenden Branchen/Grossverteiler normierte Produkte wollen. Und wehe es ist der falsche Zeitpunkt oder es hat zu viel auf dem Markt. Das wird nicht abgekauft.

      Hier könnte die Politik auch ansetzen. Oder wir, in dem wir entsprechende Produkte direkt einkauen / Gemüseabos lösen.
    • El Pepedente 03.06.2019 16:33
      Highlight Highlight leider halb richtig^^ wir haben zu wenige zwiebeln da der sommer letztes jahr so heftig war^^ aber bei karroten trifft das zu^^ keine ahnung wie viele tonnen hier jährlich nach unten gepflügt werden, nur weil sie von der grösse nicht der laden norm entsprechen 0o
    Weitere Antworten anzeigen

Korrektur-Initiative: Bereits 72'000 Unterschriften gegen Lockerung von Waffenexporten

Nur einen Monat nach ihrer offiziellen Lancierung sind für die Korrektur-Initiative bereits mehr als zwei Drittel der benötigten Unterschriften zusammengekommen: Gemäss Blick haben die Initianten bereits 72'018 Unterschriften gesammelt.

Die Initiative verlangt, dass Schweizer Rüstungsexport-Güter nicht in Bürgerkriegsländer und in Staaten exportiert werden dürfen, welche systematisch die Menschenrechte verletzen. Hinter dem Anliegen steht die «Allianz gegen Waffenexporte in …

Artikel lesen
Link zum Artikel