Schweiz
Wirtschaft

Zöllner entdecken in Konstanz D undeklarierte Aktien in Kofferraum

Shoppers from Switzerland wait at the border post in Constance, Germany, for their export papers to be stamped to reclaim the VAT on their shopping, pictured on September 3, 2011. (KEYSTONE/Martin Rue ...
Hier wurde alles schön deklariert am Zoll in Konstanz.Bild: KEYSTONE

Aktien im Wert von 100'000 im Kofferraum – Schweizer am Zoll in Konstanz aufgeflogen

17.06.2024, 09:27
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Deutsche Zöllner haben am Grenzübergang bei Konstanz im Kofferraum des Autos eines Schweizers Aktien im Wert von mehr als 100'000 Franken gefunden. Weil die Wertpapiere nicht angemeldet waren, eröffneten die Beamten ein Verfahren und erhoben 13'000 Euro als Sicherheit.

Die Frage nach mitgeführten Barmitteln oder sonstigen Zahlungsmitteln habe der 81-jährige Schweizer im Fahrzeug mit Zürcher Kontrollschild vorerst verneint, schrieb das Hauptzollamt Singen am Montag in einer Mitteilung. Später erklärte der Mann, er habe vergessen, die Wertpapiere vor Reiseantritt aus seinem Kofferraum zu nehmen.

Bei der Einreise nach Deutschland müssten mitgeführte Barmittel ab 10'000 Euro beim Zoll angemeldet werden, hiess es in der Mitteilung weiter. «Neben Banknoten und Münzen gelten auch Aktien als Barmittel.»

Der Fall sei an die Straf- und Bussgeldstelle des Hauptzollamtes Karlsruhe D weitergeleitet worden. Ein solches Vergehen könne mit einer Geldbusse geahndet werden. (sda)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sarah.J.M.
17.06.2024 11:27registriert April 2024
Phys. Aktientitel als Bar- und Zahlungsmittel zu klassifizieren find ich jetzt aber schon etwas mutig vom Deutschen Zoll. Es wird mit keinem Wort erwähnt, ob es Inhaber- oder Namenaktien sind. Zudem, der Mann ist 81 und hat evtl. tatsächlich vergessen diese ausm Koffer zu nehmen oder wollte sie aus vermeintlichen Sicherheitsbedenken bei sich wissen. Die staatl. Paranoia bzgl. schwer verfolgbarer Zahlungsmittel ist peinlich. Cum-Ex, Wirecards verschwundene 1.6Mrd und Benko's nach-Konkurs-Transaktionen, ui nein, kann man halt nichts machen. Aber Peter's 10'000 Euro unter der Matratze - ganz böse
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