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«NZZ» platziert erstmals ganzseitige Werbung auf der Front, weil sie das Geld braucht



Ungewohntes Outfit für die «Neue Zürcher Zeitung»: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Zeitung am Samstag eine ganzseitige Werbung auf der Front platziert. Nach der Werbebotschaft eines Luxusauto-Herstellers folgt das «NZZ»-Titelblatt auf Seite 3.

Die NZZ-Mediengruppe sei sich bewusst, dass Werbung auf der Front auffällig sei. Deshalb werde man diese Werbeform in der «NZZ» nur sehr selektiv einsetzen, teilte NZZ-Sprecherin Myriam Käser auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Die Gründe für die ungewohnte Aufmachung sind finanzieller Natur. Ohne Werbeeinnahmen würden Abopreise kurzfristig steigen, heisst es weiter. Die Werbelandschaft hat sich in den letzten Jahren verändert und es fliesst weniger Geld in Print-Werbung.

«Vor diesem Hintergrund sind auch neue Werbeformen gefragt», sagte Käser. Der «NZZ» sei wichtig, dass bezahlte und unabhängig recherchierte Inhalte klar getrennt seien. Bei der Cover-Werbung bleibe die journalistische Unabhängigkeit vollständig geschützt. Am Umfang und Inhalt der Berichterstattung ändere sich nichts.

Keine Auskunft gibt es darüber, was der Kunde für den prominenten Werbeauftritt bezahlt. Der gleiche Autohersteller kaufte am Samstag auch die ersten zwei Seiten des Westschweizer Blatts «Le Temps». (sda)

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