Wirtschaft
Schweiz

Preise für Schweizer Eigenheime steigen im ersten Quartal weiter

Reihenhaeuser der Ortschaft Mutschellen im Kanton Aargau, aufgenommen am 2. April 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Vor allem Häuser in der Westschweiz und in Bern waren beliebt.Bild: KEYSTONE

Preise für Eigenheime steigen im ersten Quartal weiter

10.04.2026, 08:1910.04.2026, 08:19

Die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 auf hohem Niveau weiter gestiegen. Vor allem Häuser in der Westschweiz und in Bern waren beliebt.

Für Einfamilienhäuser musste im ersten Quartal 1,4 Prozent mehr hingeblättert werden als im letzten Jahresviertel 2025, wie dem am Freitag publizierten Transaktionspreisindex von Raiffeisen zu entnehmen ist. Stockwerkeigentum schlug im Durchschnitt gar um 1,8 Prozent auf.

Innerhalb eines Jahres, also im Vergleich zum ersten Quartal 2025, kletterten die Preise für Einfamilienhäuser und für Eigentumswohnungen gar je um 4,9 Prozent. «Die hohe finanzielle Attraktivität von Wohneigentum hält die Preisdynamik weiterhin hoch», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

Häuser in Bern und der Westschweiz attraktiv

Kantonal gesehen zogen die Preise für Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorjahr in den Regionen Bern und Westschweiz am stärksten an, für Stockwerkeigentum in den Regionen Innerschweiz und Südschweiz.

Nach Gemeindetypen aufgeschlüsselt war die Zunahme der Hauspreise in touristischen Gemeinden am grössten, in den urbanen Zentren hingegen am geringsten – wenn auch immer noch hoch. Wohnungen schlugen im Jahresvergleich in den Tourismusorten ebenfalls am meisten auf.

Der Raiffeisen-Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
22 Beweise dafür, dass Bau-Fails niemals nicht lustig sind
1 / 23
22 Beweise dafür, dass Bau-Fails niemals nicht lustig sind
Och, mit genügend Anlauf ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Kreative Verkaufsstrategie: Immobilienmaklerin tanzt durch ihre Häuser
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Statt Abriss: Globus-Provisorium in Zürich soll zu «öffentlichem Ort» werden
Der Zürcher Stadtrat will das Globus-Provisorium dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Abgerissen wird es definitiv nicht.
Der Laden soll ins Untergeschoss kommen, eine Dachterrasse wird öffentlich zugänglich. Ein «öffentlicher Ort» soll an der Limmat entstehen, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Er rechnet mit Kosten von 78 Millionen Franken. Über Mieteinnahmen werde sich der Bau über die Jahre refinanzieren. Platz will der Stadtrat im Gebäude auch der Gastronomie geben. Bis 2035 soll der Umbau fertig sein. 2028 erwartet der Stadtrat das Ergebnis des Architekturwettbewerbs.
Zur Story