Schweiz
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«Situation verschärft sich stündlich» – eine Branche im Sturzflug

Die Luftfahrtindustrie steht kurz davor, komplett still zu stehen. Austrian Airlines bleibt temporär am Boden. Nun fordert die Schweizer Aviatik-Branche eine Task-Force der Regierung.

Benjamin Weinmann / ch media



Un avion de la compagnie Swiss International Air Lines et EasyJet sur le tarmac ce lundi 24 fevrier 2020 a l'aeroport de Geneve. L'aeroport international de Geneve, couramment appele aeroport de Geneve-Cointrin fete ses 100 ans en 2020.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Sowohl Easyjet Switzerland als auch die Swiss bitten den Bund um finanzielle Unterstützung. Bild: KEYSTONE

Die Luftfahrt gehört zu jenen Branchen, die die Folgen der Corona-Pandemie wirtschaftlich am brutalsten zu spüren bekommen. Täglich senken die Airlines ihre Flugkapazitäten um mehr und mehr Prozent. Bei der Lufthansa-Tochter Swiss steht ein Grossteil der Flotte in Zürich-Kloten am Boden. Der Kranich-Konzern bittet in den Heimmärkten seiner Töchter-Airlines – Deutschland, Belgien, Österreich und in der Schweiz – um Staatshilfe.

Im Nachbarland Österreich greift die Lufthansa derweil zu drastischen Massnahmen. Die Tochterfirma Austrian Airlines stellt wegen der Corona-Krise ihren regulären Flugbetrieb temporär ein. Die Ryanair-Tochter Laudamotion macht es ihr gleich. Am Donnerstag, 19. März, wird Austrian ihren vorerst letzten Flug durchführen. Der Flieger hebt in den Morgenstunden in Chicago ab und landet im Verlaufe des Tages in Wien. Bis dahin wird der Flugbetrieb Schritt für Schritt zurückgefahren, um möglichst alle Passagiere, Crews und Flugzeuge nach Hause zu holen. Vorerst gilt das Grounding bis am 28. März.

Die Swiss hat ihrerseits Kurzarbeit per 1. April beim Staatssekretariat für Wirtschaft beantragt. Doch sie wird weitere Staatshilfe benötigen, um ihre Liquidität sicherzustellen.

Branchenverband verlangt eine Task-Force

In den kommenden Tagen finden die Gespräche mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin statt, bestätigt SVP-Nationalrat Thomas Hurter, Präsident des Branchenverbands Aerosuisse, dem auch die Swiss angehört. Hurter hat die Gespräche organisiert. «Es geht nicht nur um die Frage, wie wir diese Krise meistern, sondern auch darum, welche Firmen, Organisationen und Infrastrukturen für unsere Zukunft relevant sind.» Dann, wenn die Corona-Krise vorbei sei, müsse man den Motor des Landes wieder zum Starten bringen. «Wenn wir jetzt die Luftfahrt-Infrastruktur und ihre Mitglieder abstürzen lassen, dann ist sie nicht im Nu wieder aufbaubar.» Es brauche nun eine Art «Task-Force» auf Regierungsebene, die sich um die Finanzierung der internationalen Anbindung der Schweiz kümmert.

Hurter verweist auf das Ausland, wo diverse Länder bereits ihre finanzielle Unterstützung den serbelnden Heim-Airlines zugesagt hätten. Hurter sagt, die Krise sei insofern eine Chance, als die jetzige Situation auf dramatische Art und Weise aufzeige, wie wichtig die Luftfahrt für das Wohl eines Landes sei. Jeder dritte Tourist reise mit dem Flugzeug in die Schweiz, und jeder zweite Export-Franken verdiene man über den Luftweg, sagt Hurter. «Und Wir haben überdurchschnittlich viele internationale Firmen und Organisationen in unserem Land.»

Sollen auch andere Schweizer Airlines wie Helvetic Airways von Milliardär Martin Ebner oder Easyjet Switzerland Staatshilfe erhalten? «Das muss der Bundesrat entscheiden», sagt Hurter, der selber als Linienpilot für die Swiss fliegt. Zuerst müsse jede Airline – auch die Swiss – interne Kostensenkungsmassnahmen umsetzen. Erst dann soll es Hilfe geben. «Aber wir dürfen nicht zu lange warten, die Situation verschärft sich stündlich.»

Die Verordnung des Bundesrats zum Coronavirus

Easyjet erwartet «Notfallmassnahmen»

Fakt ist, dass auch Easyjet Switzerland beim Staatssekretariat für Wirtschaft angeklopft hat, wie eine Sprecherin auf Anfrage bestätigt. Ob es dabei um Kurzarbeit oder Staatshilfe geht, sagt sie nicht. Die Tochter der britischen Billigairline zählt hierzulande rund 1000 Angestellte mit lokalen Arbeitsverträgen. «Wir erwarten von den lokalen Behörden, dass sie die lokale Industrie in dieser schwierigen Zeit durch spezifische Notfallmassnahmen unterstützen.» Die europäische Luftfahrt stehe vor einer ungewissen Zukunft, und es sei klar, dass eine koordinierte staatliche Unterstützung erforderlich sei, um das Überleben der Branche zu gewährleisten.

Auch der weltgrösste Touristikkonzern Tui, der mit Tuifly auch eine Airline betreibt, hat beim deutschen Staat um Finanzhilfe gebeten. Am Montag hat der Schweizer Ableger Tui Suisse entschieden, das weltweite Reiseprogramm bis am 27. März auszusetzen. Dies, nachdem der Bund von allen nicht notwendigen Auslandreisen abgeraten hatte.

Die Konkurrenten vereinen sich für eine gemeinsame Botschaft

Die drei internationalen Airline-Allianzen Oneworld, Skyteam und Star Alliance (zu ihr gehört die Swiss), deren rund 60 Fluggesellschaften normalerweise miteinander konkurrieren, haben ebenfalls am Montag eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin rufen sie alle Regierungen dazu auf, Massnahmen zu ergreifen angesichts der noch nie da gewesenen Herausforderungen der Aviatik-Industrie.

Der Branchenverband IATA schätzt den Schaden für die Airlines derzeit auf 113 Milliarden US-Dollar. Allein die Flüge zwischen dem Schengen-Raum und den USA generierten vergangenes Jahr 20 Milliarden Dollar. Durch die von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sinkt diese Summe 2020 massiv.

Grippe und Covid-19 im Vergleich

Die Pressekonferenz des Bundesrats

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    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 17.03.2020 21:57
    Highlight Highlight Dieser Sturzflug hat bereits vor dem Corona begonnen
  • Küsel64 17.03.2020 20:08
    Highlight Highlight Der Kantonale Gewerbeverband KGV ZH machte heute in einer E-Mail an seine Mitglieder deutlich, dass KMU-First bei der Rettung gelten soll und stellte sich damit klar gegen die Rettung von Grossfirmen wie die Swiss.
  • Küsel64 17.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Airlines stützen ist wie Schnecken im Gemüsegarten retten.
  • peeti 17.03.2020 13:56
    Highlight Highlight Unterstützung ja. Aber ich erhoffe mir dann weniger Opposition und Lobbyarbeit wenn es darum geht, dass die Flugbranche gleich viel Abgaben zur besseren Kostenwahrheit zahlen soll wie bspw der Autoverkehr.
    • Küsel64 17.03.2020 19:44
      Highlight Highlight Etwas naiv. Besser: Was tot ist kann keine keine Opposition mehr machen. Je mehr Fluggesellschaften grounden, desto besser für die Klimaziele.
  • JNE 17.03.2020 13:37
    Highlight Highlight Zum Glück ist unser Bundesrat intelligenter als die Leser aus dieser Kommentarspalte. An der Swiss hängen tausende von Jobs - eine Ünterstützung durch den Staat ist mehr als nur sinnvoll für die Schweiz.
    • Bayon 17.03.2020 15:29
      Highlight Highlight An der Swissair hingen damals auch tausende Jobs. Was der BR gemacht hat ist allen bekannt.
    • Pafeld 17.03.2020 15:53
      Highlight Highlight Vor knapp 20 Jahren haben wir beim Swissair-Grounding eigentlich genau das lernen können. Und wieviel es am Ende mehr kostet, eine neue Airline aufzubauen.
  • Cargo1 17.03.2020 13:27
    Highlight Highlight Das Swiss bashing in diesem Beitrag, zeigt dass leider sehr viele Menschen die ernst der Lage noch nicht realisiert haben. Auch die kleinen KMUs welche ihre Produkte weltweit exportieren sowie Stiftungen welche die Kopfhörer reinigen sind betroffen. Es geht hier nicht wie bei Swissair um Misswirtschaft! So viele Reserven hat keine Fluggesellschaft. Können wir als Bewohner dieses Land nicht, wie um uns herum, zusammenhalten um diese schwierige Zeit zu überstehen? PS: ich arbeite nicht für Swiss
  • HugoBalls 17.03.2020 13:15
    Highlight Highlight Sobald man wieder fliegen darf, unterstütze ich euch wieder fleissig Swiss <3
  • Don Alejandro 17.03.2020 13:14
    Highlight Highlight Kurzarbeit und Flotte einmotten. Stundungen von Steuern & Co. Nebst der staatlich unterstützen Lohnfortzahlung haben sie defakto ohne Flugbetrieb keine weiteren Kosten. Die Uefa setzt 4 Milliarden um und öffnet auch schon bereits beide Hände. Ich hoffe man schaut diese Fälle genau an, lokale Unternehmer sind genau so wichtig und in der Menge system relevant.
    • Pafeld 17.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Defacto hast du keine Ahnung, welche Kosten der blosse Erhalt der Infrastruktur einer Airline kostet, selbst wenn sie nicht in Betrieb ist.
    • flying kid 17.03.2020 16:00
      Highlight Highlight @Don Alejandro
      Du hast leider keine Ahnung...
      Auch wenn nicht geflogen wird, hat eine Fluggesellschaft massive Kosten.
      Flugzeuge sind häufig geleast, sprich Leasingraten, Lohnfortzahlungen, Immobilienkosten, Versicherunwgen, um nur ein paar zu nennen. Zudem ist das parkieren der Flugzeuge auf einem Flughafen ein sehr teures unterfangen und ich glaube nicht, dass der Flughafen Zürich auf die Einnahmen vertichten tut.

      Ein Flugzeug bringt nun mal nur Einnahmen, wenn es in der Luft ist. Deshalb sind die Bodenzeiten auf ein Mininum ausgelegt.
  • benn 17.03.2020 13:05
    Highlight Highlight Ja genau, jahrelang gewinn einstreichen nichts auf die seite legen und jetzt beim steuerzahler die hole hand machen? Wie blöd sind wir eigentlich? Geht bankrott nicht das problem des steuerzahlers! Es gibt immer noch genug anbieter nach der krise!
  • Liselote Meier 17.03.2020 12:59
    Highlight Highlight Ja genau bei Schönwetter die Steuer senken und alle staatlichen Eingriffe sind pures Gift und bei Schlechtwetter beim Staat anklopfen?

    Wenn geholfen wird dann soll sich die Wirtschaft wieder dem Primat der Politik unterordnen und Hilfe gibt es gegen Anteilsscheine.

    Wir leben hier nicht im Sozialismus.
  • Walser 17.03.2020 12:58
    Highlight Highlight Als die Swissair flöten ging, wurde sie durch die Eidgenossenschaft nicht gerettet. Dies obwohl es verhältnismässig wenig gekostet hätte. Viele Aktionäre, auch kleine, haben damals viel Geld verloren. Jetzt wo sie einem ausländischen Unternehmen gehört, wird diese Politik wohl hoffentlich nicht geändert.
  • In vino veritas 17.03.2020 12:31
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass man mit über 500 Millionen Franken Gewinn keine Reserven anlegen könnte...

    Der Bund darf gerne helfen, wenn die Lufthansa dafür die Aktienmehrheit an die Eidgenossenschaft abtritt. Sonst nicht. Piloten und Flugbegleiter werden nach der Krise sowieso wieder einen Job finden. Die Nachfrage nach Flügen ist schliesslich da, ja sie wachst sogar! Ob das Personal 80 Prozent für die Kurzarbeit oder für die Arbeitslosigkeit bekommt ist schlussendlich ja egal.
  • Unsinkbar 2 17.03.2020 11:42
    Highlight Highlight Hat auch sein Gutes! CO2 Ziel wird erreicht, eine nicht sehr nachhaltige Industrie wird radikal zusammengekürzt, alle sinnlose Meetings und Beraterreisen werden gerade mit Skype ersetzt und der eine oder andere wird das so beibehalten, sinnlos in der Gegend herumfliegen (z.B. für Junggesellenabschied nach Barcelona) wird auch verhindert. Klar werden Existenzen bedroht, aber die jungen Piloten und Flugbegleiter finden auch andere Jobs, und Techniker und Logistiker fehlen auch anderswo. Nur eine zu grosse Industrie aufrecht erhalten, um Existenzen zu garantieren, ist auch nicht sinnvoll.
    • PrivatePyle 17.03.2020 12:47
      Highlight Highlight Der Flugverkehr trägt global etwas mehr als 2% zu den THG Emissionen bei.

      Informier dich zuerst bevor du irgendwelches Geschwurbel verbreitest.
    • K1aerer 17.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Nach dieser Pandemie wird wie die Sau geflogen. Da werden die Anstrengungen der letzten Monate im Laufmeter verbraten.
    • Super8 17.03.2020 13:06
      Highlight Highlight @PrivatePyle: In der Schweiz trägt der Flugverkehr mit 18% deutlich mehr zum THG-Ausstoss bei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ruvos 17.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Wenn es denn grossen Firmen gut geht werden hohe Bonis an die Manager ausbezahlt, Rücklagen werden keine gemacht. Wenn es schlecht geht soll der Steuerzahler aufkomme. In was für einer Welt leben wir???? Die meisten Politiker sind natürlich mit dem Einverstanden weil sie in den Verwaltungsräten sitzen.
    • fools garden 17.03.2020 12:53
      Highlight Highlight 👍
    • Pafeld 17.03.2020 16:02
      Highlight Highlight Keine einzige Airline der Welt (oder zumindest der betroffenen Ländern) wird diese Krise so einfach wegstecken können. Dafür sind die Margen in dieser Branche schon viel zu lange viel zu tief, um Rücklagen für den Betrieb über Wochen bis Monate weiterführen zu können.
    • fools garden 17.03.2020 18:10
      Highlight Highlight Pafeld, da hast Du vermutlich sogar recht.
      Aber es kann doch nicht, dass am Schluss immer der Steuerzahler für diese verdammte Misswirtschaft den Kopf hin hält.
      Als Nächstes müssen wir dann wieder den Banken unter Die Arme greifen, die uns bereits das ganze Jahr schröpfen.
      Fast jeder x beliebige Familienvater oder Mutter bringt seine Lieben ein paar Wochen oder Monate durch, und wir sollten am Tag 1 des Lockdown bereits die Airlines retten.
      Sorry da kann ich nur noch 🤮🤮🤮
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 17.03.2020 11:00
    Highlight Highlight Der irrige fanatische Glaube an das ewige Wirtschaftswachstum hat dazu geführt, dass die horrenden Gewinne der Vorjahre nicht als Reserve für schlechte Zeiten zur Verfügung stehen...wie es eigentlich sein sollte.

    Mir tun nur die einfachen Angestellten leid, ich hoffe für sie wird gesorgt. Nicht nur durch den Staat, am besten mit Unterstützung derer, die jedes Jahr Millionen eingesackt haben, die sie selbst gar nie ausgeben können.

    Der Umwelt tut der aktuelle Flugstatus gut.
    • PrivatePyle 17.03.2020 12:45
      Highlight Highlight Was hast denn du schon für Ahnung von Reserven. Weisst du eigentlich was man alles unter "Reserven" versteht?

      Willst du jetzt den kleinen Unternehmen und Geschäft auch sagen: "Tja, Pech gehabt. Keine Reserven. Schaut selber wie ihr zurecht kommt!"

      Und zur Umwelt: Der Flugverkehr trägt global etwas mehr als 2% zu den THG bei. Die jetzige Reduktion kratzt das Klima nicht.
    • Vecchia 17.03.2020 13:17
      Highlight Highlight ich rede nicht von KMUs, ich rede von Konzernen, die beispielsweise Kurzarbeit vom Staat finanzieren lassen und Ende Jahr dann trotzdem Millionen an Bonis und Dividenden verteilen.
    • Küsel64 17.03.2020 19:59
      Highlight Highlight @PrivatePyle Schwachsinn 2%. Man kann alles statistisch bagatellisieren: In der Schweiz sind es für die Luftfahrt 18%. https://www.wwf.ch/de/unsere-ziele/flugverkehr
  • PVJ 17.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Die Swiss betreibt Flugverbindungen aus ZRH, weil sich das betriebswirtschaftlich gelohnt hat, nicht aus Sympathie zum Land. Sollte ihr nun das Geld ausgehen, wird sie entweder durch die Eigentümer (Lufthansa!) rekapitalisiert und fliegt weiter, sie wird an einen anderen Eigentümer verkauft und fliegt weiter, oder sie wird liquidiert und andere Fluggesellschaften übernehmen die Strecken. So funktioniert der gerade durch solche Unternehmen in günstigeren Situationen oft zitierte Markt nun einmal. Ich sehe nicht warum dieses Unternehmen unterstützt werden soll, andere aber nicht.
    • TheDoctor 17.03.2020 12:20
      Highlight Highlight Weil bereits der Untergang der Swissair extrem teuer wurde. Sowas brauchen wir nicht nochmal.
    • PVJ 17.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Der Untergang der Swissair wurde ja darum so teuer, weil man unbedingt eine nationale Fluggesellschaft erhalten wollte .
  • ManCan 17.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Immer dieses gejammere der großen Unternehmen sobald es schlechter geht. Das ist echt ermüdend. Wie ein kleines Bubi, das immer gleich losheult wenn es nicht bekommt was es will. Wenn es aber mehr bekommt, dann ist der Bubi auch nicht zufrieden und will noch mehr.
    Ja liebe Wirtschaft. Das ist eine globale Superkrise. Da müsst auch ihr durch. Und da heute keine Reserven mehr angelegt werden, gehen einige halt hops. So trennt man die Schlechten von den Guten.
    Ich sehe das positiv. Nach der Krise bleiben die Besten übrig und hoffentlich nicht die, welche am jämmerlichsten jammern.
  • Magnum44 17.03.2020 10:12
    Highlight Highlight Seit wann tummeln sich hier eigentlich so viele Wutbürger? Sowohl Swiss als auch Easyjet Switzerland sind Schweizer Unternehmen.
    • ursus3000 17.03.2020 12:26
      Highlight Highlight Das sind alles Leute die noch nie einen geschäftlichen Flug gemacht haben
    • Der Rückbauer 17.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Was heisst Schweizer Unternehmen? Ein ausländisch beherrschtes Unternehmen, welches die durch Schweizer generierten Gewinne ins Ausland absaugt. Gleich wie die beiden ausländisch beherrschten Grossbanken CS und UBS in der Schweiz. Das sind nicht Schweizer Banken, das sind ausländische Banken in der Schweiz. Punkt.
  • Neruda 17.03.2020 09:52
    Highlight Highlight Also wenn schon Staatshilfe, dann aber sicher nicht gratis wie bei der UBS! Dann soll die Lufthansa Aktien an den Bund abgeben und ihm das Recht gewähren, über die Entlöhnung des Topkaders zu bestimmen. Jahrelang kassieren die Millionengehälter und Gewinne um nun bei der ersten Bewährungsprobe keinen Plan und noch weniger Notvorräte zu haben 🙈
    • ursus3000 17.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Weisst Du denn wieviel Gewinn der Bund mit der UBS gemacht hat ( 6 000 000 000 Fr.- ) Und jetzt Du : Es geht ums Prinzip , Details interessieren nicht !!!
    • K1aerer 17.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Der Bund hat nur im richtigen Moment die Aktien verkauft. Darum konnte er da 6 Mia. Buchgeld machen. Das hätte auch schief laufen können. Auch wenn Swiss ein Unternehmen mit Schweizer Niederlassung ist, gehört sie dennoch einem deutschen Unternehmen.
    • Neruda 17.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Das die Rettungsaktion am Ende einen Gewinn davontragen könnte, war nicht garantiert. Es hätte auch anders kommen können, im schlimmsten Fall wären 68 Mia draufgegangen. Ich finde die Politik tut gut daran, dieses Risiko zu minimieren, ist schliesslich nicht ihr Geld.
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  • Lazy Turtle 17.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Gestern 16.3 hatte Swiss 2 Flüge nach USA (Newark und Chicago) und zurück. Wurden die Passagiere in Kloten medizinisch kontrolliert???
    • ghawdex 17.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Genausowenig wie alle anderen die derzeit zu Fuss, Auto oder sonstwie über die Grenzen kommen.
    • Aurum 17.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Das ist zum einen nur noch ein tropfen auf dem heissen Stein.
      Wenn du jede und jeden vor der einreise kontrollieren möchtest, produzierst du zudem elends lange schlangen, bei denen sich bestimmt nur wenige an die 2m regel halten werden. also eher kontraproduktiv.
  • Brummbaer76 17.03.2020 09:31
    Highlight Highlight Überlegt mal was da noch alles dran hängt. Es geht nicht um die Swiss und die Airlines alleine. Auch nicht um die Manager.
    Sondern um die Mitarbeiter der Swiss und weiteren Airlines. Um die Mitarbeiter am Flughafen, um die Mitarbeiter der Zulieferbetriebe etc.
    Da hängen gut und gerne 20000 Jobs und mehr dran. Es kostet sowieso, entweder als Hilfe oder in form von Sozialleistungen.

    Es geht hier um Jobs in der Schweiz und das nicht zu knapp und vor allem um Menschen.
    • PrivatePyle 17.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar.

      Bei den allermeisten Usern in diesem Portal scheint vor lauter ideologischer Blindheit jegliche Vernunft abhanden gekommen zu sein. Die können keinen Millimeter mehr über ihren Tellerrand schauen.
    • blueberry muffin 17.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Beim Klimawandel auch.
    • Aurum 17.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Es geht aber auch um das heuchlerische getue von wegen, der Markt regle alles selbst, aber dann ausländische Staatshilfe beantragen, wenns dann mal bei sich nicht ganz so gut läuft.
  • Super8 17.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Der Markt regelt es nun. Wer nicht krisenresist ist, geht nun halt pleite. Selber Schuld!
  • Big ol'joe 17.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Ich als Stundenlohner/Freischaffender in der Kunstbranche habe gerade keinen Lohn. Bei knapp 3000.- pro Monaten kann ich auch nicht sparen... für mich ist das Essenziell und eine Stimme habe ich auch nicht um irgend ein Recht einzufordern. Meine Gigs wurden ohne Entlöhnung gestrichen!

    Muss ich meine Miete zahlen? Grundsätzlich bin ich für ein Aussetzen von Mietzahlungen an die Besitzende Klasse in dieser Krise!
    Wieso bekommen alle diejenigen, die eh schon genug Ersparnisse haben aus ihren exorbitant hohen Löhnen nun eine Lohnfortzahlung? Zuerst die Ärmsten bezahlen!
    • Magenta 17.03.2020 13:10
      Highlight Highlight Es geht allen Selbstständigen gleich. Spare in der Zeit, so hast du in der Not. Wir haben das noch gelernt.
  • Aurum 17.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Der Markt regelt das schon selber :)
  • 7immi 17.03.2020 08:27
    Highlight Highlight An alle, die hier wegen ausländisch und so motzen: Die Arbeitslosen werden in der Schweiz anfallen. Piloten z.B., die schon länger dabei sind, wissen nicht mehr viel von ihrer Erstausbildung und sind schwierig zu vermitteln. Den Staat kommt es also teurer, als Darlehen auszuzahlen (die dann ja zurückbezahlt werden müssen wie bei der UBS). Ausserdem trifft es auch alle Zulieferer...
    • Grötzu 17.03.2020 21:13
      Highlight Highlight Bist Du sicher dass das ev. Darlehen zurück bezahlt wir? Oder macht man Konkurs, um mit einem anderen Namen fortzufahren.
  • EinePrieseR 17.03.2020 08:15
    Highlight Highlight Vielleicht sind einfach die Flugpreise zu tief, so dass zu wenig Rücklagen gebildet werden können. Und das soll mit unseren Steuergeldern unterstützt werden? Nein Danke!
    • Neruda 17.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Die Swiss hat 2018 bei 5,3 Milliarden Franken Umsatz, 636 Millionen Franken Betriebsgewinn erwirtschaftet. Wo ist denn das schöne Geld alles hin? Sollen das die Eigner mal schön zurückzahlen, bevor da der Staat die Kassen aufmacht. Ist immer die gleiche Leier: Gewinne privatisieren, Schulden verstaatlichen.
    • flying kid 17.03.2020 13:42
      Highlight Highlight @Neruda:
      Swiss ist momentan dabei, die A320/321 mit neuen Flugzeugen zu ersetzten (A320/321neo). Die sind, wie immer gewünscht viel umweltfreundlich, da weniger Kerosinverbrauch und somit auch wirtschaftlicher. Zudem steht in den nächsten Jahren der Ersatz der A330 und A340 an.
      Was denkst du, was für Geld da investiert wird?
      Ein Teil kommt vom Lufthansakonzern, aber Swiss wird da auch ihren Beitrag leiseten müssen.
      Du kannst sicher sein, Swiss investiert ihren Gewinn wieder.
  • flying kid 17.03.2020 08:10
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder über das Unwissen...
    Sowohl Swiss, wie auch easyjet Switzerland, sind Schweizer Firmen. Sie operieren mit einem Schweizer AOC, haben ihren Hauptsitz in der Schweiz und zahlen hier regulär Steuern. Von den 1000enden Arbeitsplätzen, die sie anbieten ganz zu schweigen...

    Und die Swiss, sowie auch der Flughafen Zürich haben einen grossens Anteil am Wohlstand in der Schweiz.
    Zudem hängen 10000ende Existenzen an diesen Firmen, also ja, eine Unterstützung des Bundes, im Extremfall, ist mehr als nötig.
    • dä dingsbums 17.03.2020 12:59
      Highlight Highlight Einverstanden. Die Frage ist jetzt aber, wie der Bund unterstützen soll.

      Kredite? Meinetwegen.

      Es kann aber nicht sein, dass man privaten Unternehmen jetzt viel Geld "schenkt" um das Überleben zu sichern und dann in 1-2 Jahren streichen die Aktionäre 500 Millionen Gewinn ein.
  • f.light 17.03.2020 08:04
    Highlight Highlight Ach ehrlich, es müssen einfach alle Jobs so gut es geht geschützt werden. Wenn alles fallengelassen wird was co2 verursacht, geht es auch allen anderen Unternehmen schlecht. Sieht echt niemand diesen Zusammenhang?
  • Der Rückbauer 17.03.2020 07:37
    Highlight Highlight Es ist gut, wenn ein paar eingehen. Der Flugverkehr und die Preise nahmen groteske, kranke Formen an. - Survival of the Fittest.... ob das nun easy, Ryan oder die Deutsche Fluggesellschaft in der Schweiz sein wird. - Dividenden privatisieren, Risiko und Verluste auf den Steuerzahler abwälzen muss ein Ende haben. Vergesst die Drohung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. - Es ist gut, wenn auch der kranke Neo-Liberalismus runtergefahren wird.
  • bokl 17.03.2020 07:34
    Highlight Highlight - weltweite Kerosinsteuer einführen
    - zinslose Darlehen für relevante Airlines
    - zu Beginn Kerosinsteuer als Amortisation der Darlehen
  • rburri68 17.03.2020 07:32
    Highlight Highlight Die Swiss sollte dann aber auch gleich übernommen werden. Aber ja, auch wenn der Bund nun halt Schulden machen muss, muss er Geld verteilen. Bei den aktuellen Zinsen schadet es sowieso nicht gross.
    • Thadic 17.03.2020 07:50
      Highlight Highlight Jetzt wo alle nach dem Staat rufen, wäre eine Verstaatlichungswelle nichts als gerecht.
    • ghawdex 17.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Nein, das der Staat eine Airline wie die Swiss übernimmt nur weil sie Unterstützungsleistungen bekommt macht nun überhaupt keinen Sinn.
      Die Swiss kann von sehr vielen Dingen profitieren gerade weil sie mit der Lufthansa verbandelt ist. Alleine würden sich einige Dinge verschlechter was wiederum das Wirtschaftliche Überleben fraglich machen würde.
      Aber einfach weiter mit dem Lufthansa und "gehört eh DE" Bashing machen.
  • Randy Orton 17.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Wieso soll die Schweiz easyjet und Swiss unterstützen? Beides sind keine Schweizer Firmen. Wenn Lufthansa oder easyjet bankrott gehen, verlochen wir nur Milliarden für nichts. Die Swiss wurde an die Lufthansa verkauft, dann kann jetzt der Deutsche Staat schauen.
    • rburri68 17.03.2020 07:33
      Highlight Highlight Easyjet Switzerland ist eine Schweizer Firma, ebenso Swiss. Beide einfach im Besitz von Ausländern.
    • Amboss 17.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Naja, was "schweizer Firma" heisst, darüber kann man ganze Romane schreiben. So eindeutig ist das nämlich nicht. Ebenso ist nicht eindeutig, ob nun die Swiss wirklich keine schweizer Firma ist...

      Aber meinst du im Ernst, der deutsche Staat unterstüzt eine Airline, welche ihren rechtlichen Sitz in der Schweiz hat, ihre Mitarbeiter in der Schweiz anstellt, ihr Drehkreuz in der Schweiz hat und die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherstellt?
    • EinePrieseR 17.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Natürlich ist die Swiss eine Schweizer Firma - einfach im Besitz einer ausländischen. Wieviele Börsenkodierte Unternehmen gehören noch mehrheitlich Schweizern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unbearable 17.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Eine Branche mit astronomischen Löhnen in der Chefetage und einem konstanten Wachstum in den letzten Jahren, welche in diesem Ausmass aufgrund der Umweltschädlichkeit nicht zu einer Zukunft gehören kann, macht mimimi.

    Währendessen weiss die ganze Gastro- & Eventbranche und viele andere KMUs nicht einmal wie sie die Löhne Ende Monat auszahlen soll!

    Der Schweiz geht es ohne Swiss genau so gut wie mit.
    • Klaus & Klaus 17.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Wow...was ist das nur für ein schlechter und inkorrekter Beitrag...wirklich erstaunlich....😳😂😂😂
  • Sternentraum 17.03.2020 06:56
    Highlight Highlight Und wenn dann die Milliarden fliessen vom allgemeinen Vermögen, bitte gleich auch die unverschämt hohen Managerlöhne deckeln. Mehr als 15'000.- Chf/Monat braucht kein Mensch in Zeiten von Corona. Aber auch nicht danach.
    • SanchoPanza 17.03.2020 08:05
      Highlight Highlight brauchen tut auch niemand 15‘000 - daran gewöhnen würden sich aber die meisten ziemlich rasch.
      Fänd ne Deckelung ne spannende Idee, funktioniert aber in Zeiten der Globalisierung nur, wenn einheitlich und weltweit umgesetzt. Also nicht.
  • Satanarchist 17.03.2020 06:47
    Highlight Highlight Bevor die Schweiz Geld in ein ausländisches Unternehmen pumpt (Swiss), soll sie lieber einheimische KMUs unterstützen. Von diesen ist die Schweiz nämlich viel abhängiger.
    • Neel Reichert 17.03.2020 06:57
      Highlight Highlight Sehr schlau und wie exportieren wir dann ware oder holen touris zu uns oder stellen wir kurz 8000+ (swiss alleine) menschen ein? Bisschen Menschenverstand ist erlaubt trotz corona krise
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 17.03.2020 07:46
      Highlight Highlight Ähm. Sind ja auch immer noch Tausende hier in der Schweiz lebende Arbeitnehmer*innen die die Miete nach dem Kollaps nicht mehr zahlen könnten. Wenn die Airlines (Swiss, Helvetic, EasyJet) hopps gehen hören wir dann deinerseits bitte keinen Muggs wenn Tausende bei den Arbeitslosenkassen anklopfen die du dann sowieso mitfinanzierst.
      Und die Wucherpreise die dann wegen der Marktverschuebung nach der Krise folgen: da hören wir dann bitte auch keinen Muggs.
    • Vintage 17.03.2020 08:03
      Highlight Highlight Ich hoffe immer noch, dass sich das Verhalten der Menschen wegen dieser Corona Krise danach etwas ändern wird und man mehr Verständnis füreinander hat. Auch sich mehr solidarisch zeigen, mit mehr Empathi durchs Leben geht. Bei dir sehe ich Schwarz, weil dir ist es anscheinend egal ob Tausende ihren Job verlieren. Im gleichen Land, notabene.
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  • Nocciolo 17.03.2020 06:18
    Highlight Highlight Ok. Kann ich nachvollziehen. Da aber aufgrund der Klimaerwährung die Flugbewegungen auf ein Minimum reduziert werden müssen, stellt sich die Frage ob es noch so viele Fluggesellschaften/Flugzeuge braucht. Dies müsste die taskforce auch anschauen und einen langfistigen Abbauplan erstellen. Erst wenn die Fluggesellschaften einwilligen, werden sie staatlich unterstützt.
    • Nocciolo 17.03.2020 06:54
      Highlight Highlight An alle die blitzen. Ergibt es wirklich Sinn mit Steuermilliarden Flugzeuge in der Luft zu halten, die bald eh nicht mehr fliegen sollten? Das ist doch Geld zum Fenster raus geworfen, welches wir beim besten Willen besser brauchen könnten.
    • Neel Reichert 17.03.2020 06:59
      Highlight Highlight Die Luftfahrtindustrie ist ein knallharter Wettbewerb, würde es weniger Airlines brauchen hat dies aber nicht jemand zu entscheiden, dies regelt der Markt, oder sehen Sie dies nicht ein?
    • Neel Reichert 17.03.2020 07:01
      Highlight Highlight Vorallem wollen sie Willy, Hans und Peter von der Taskforce die Aufgabe erteilen zu studieren wie viele Flugzeuge man brauchen würde? Mein Gott meinen Sie nicht zb (rein aus der Luft gegriffen) jede Airline hat ein Revenue Management welches genau dies Tagtäglich überprüft? Wäre die Nachfrage nicht da würde dies schon lange so sein.
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  • Saraina 17.03.2020 06:09
    Highlight Highlight Kein kritisches Wort des Chefredaktors zur Forderung, ausgerechnet eine klimaschädliche Branche zu retten, während Tausende Kleinunternehmer vor dem Konkurs stehen, und Freischaffende einer völlig ungewissen Zukunft entgegen gehen? Profitieren von den Bundesgeldern werden wohl wie immer die mit der besten Lobby in Bern.
    • Benjamin Keller 17.03.2020 08:47
      Highlight Highlight Und was ist mit all den KMUs die vom Tourismus leben? Der Unterschied von der Swiss zu anderen Unternehmen, ist dass Swiss Kunden fast zwingend noch anderweitig Geld ausgeben werden.Natürlich ist es schade ander Firmen nicht zu unterstützen, aber wir müssen auch sehen dass Lauftfahrt nun mal extrem wichtig ist für Tourismus, Import/Export, Internationale Geschäfte und Beziehungen. Wir sind ein kleines Land das genau an diesen Dingen reich geworden ist, wäre doch schade wenn wir das einfach so aufgeben nur weil eine der "Transport Firmen" schlecht wirtschaftet.
  • solum 17.03.2020 05:42
    Highlight Highlight Das wird dem Planeten rsp. der Natur nur gut tun.

Frankreich und Deutschland blockieren weiter Schutzmasken für die Schweiz

Die EU-Kommission hat die EU-Staaten angewiesen, Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz nicht mehr zu blockieren. Doch in der Krise zählt das Machtwort aus Brüssel wenig.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte Ende letzter Woche einen Erfolg vermelden: Nach seiner mehrmaligen Intervention beim EU-Handelskommissar Phil Hogan hat die EU-Kommission eine Regelung abgeändert, die den Export von Schutzmaterial wie Masken oder Handschuhen in Drittländer beschränkt. Lieferungen in die Schweiz sollten von Deutschland oder Frankreich nicht mehr am Zoll blockiert werden können, wie das zum Beispiel bei einem Lastwagen mit 240'000 Schutzmasken der Fall war.

Nun zeigt sich: …

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