Schweiz
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Die Grossbaustelle an der Europaallee, aufgenommen am Dienstag, 17. Juni 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Baustelle an der Zürcher Europaallee. Bild: KEYSTONE

SBB bestellen Fassade für Europaallee in China – Schweizer Offerte zieht den Kürzeren 



Für ein Hochhaus an der Zürcher Europaallee lassen die SBB eine ganze Fassade in China herstellen. Dies berichtet der Tages Anzeiger am Dienstag.

Demnach werden rund 8000 Kilometer von Zürich entfernt, in der nordchinesischen Millionenstadt Shenyang, momentan rund 3500 Tonnen Material angefertigt, welche später per Schiff und Lastwagen nach Zürich verfrachtet werden. Die Firma, die momentan für die SBB die Fassaden herstellt, heisst Yuanda und beschäftigt etwa 13'000 Arbeiter. 

Ein Teil dieses Materials reist gleich zweimal um den halben Globus. Sowohl die Sonnenstoren als auch der Muschelkalk für die Platten aus Naturstein stammen aus Deutschland. Montiert werden sie aber erst in China.

Die SBB bestellen 3500 Tonnen Material in China. Findest du das okay?

Schweizer Firmen ziehen den Kürzeren

Dass ein chinesisches Unternehmen den Zuschlag für den Auftrag bekam, war nicht zwingend. Auch Schweizer Firmen hatten sich dafür interessiert. Roman Aepli, Geschäftsführer von Aepli Metallbau sagt gegenüber dem Tages Anzeiger: «Unser Vorschlag belief sich auf 27 bis 28 Millionen Franken. Yuanda hat für etwa fünf Millionen weniger offeriert, heisst es.»

Man habe gegen die chinesischen Preise keine Chance, meint Aepli. Die Monatslöhne betrügen dort wenige Hundert Franken, die Auflagen seien weniger strikt und es würden keine Lehrlinge ausgebildet. 

Die SBB wehren sich gegen den Vorwurf, einheimische Gewerbe zu benachteiligen. Man dürfe Schweizer Anbieter nicht bevorzugen, dass verbiete das Beschaffungsrecht. Aus der Politik werden nun Stimmen laut, welche einen «raffinierten Protektionismus» fordern. Dieser würde darin bestehen, dass man bei der Auftragsvergabe hohe Standards in Sachen Umweltschutz und Sozialleistungen verlangen würde. (cma)

Du denkst, dass die Leute in deinem Zug komisch sind? Es ginge ziemlich sicher noch schlimmer ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • karl_e 09.08.2017 18:01
    Highlight Highlight Vielleicht importieren sie mit den Paletten neben den Fassadenelementen auch gleich den Laubholzbockkäfer, oder wie immer das Tierchen heisst, wie vor nicht allzu langer Zeit die Winterthurer. Alle Bäume im weiteren Umkreis mussten gefällt werden. Der Billig-Import wurde sehr teuer.
    Vermutlich hat's in der famosen Europaallee - trotz des Namens - weit und breit keine Bäume. Aber die Viecher können fliegen.
  • infomann 09.08.2017 10:41
    Highlight Highlight Warum soll das die SBB nicht machen. oder machen dürfen.Wenn die SBB nicht vernünftig mit dem Geld umgehen motzen auch alle.
  • Wehrli 09.08.2017 08:42
    Highlight Highlight Aber wenn wir Maschinen nach China verkaufen, dann ist das ja ok, oder?
  • PaulDerGaul 09.08.2017 06:57
    Highlight Highlight Dann können wir ja mit ruhigem Gewissen den deutschen Flixbus nehmen wenn wir von Bern nach Deutschland reisen...
  • JackMac 08.08.2017 21:13
    Highlight Highlight Das ist die perfekte Perversion der freien Marktwirtschaft.
  • Wilhelm Dingo 08.08.2017 20:24
    Highlight Highlight Den sogenannten "raffinierten Protektionismus" kann man per Gesetz zur Pflicht erheben, oder aber in den Anforderungen an das Produkt verlangen.
  • Disclaimer 08.08.2017 18:22
    Highlight Highlight Vielleicht fällt die Fassade ja dann beim nächsten Windstoss ab und kann durch eine ersetzt werden, welche nicht die ganze Welt bereist hat.
  • amore 08.08.2017 14:21
    Highlight Highlight Hätte man die Menschenrechte-Situation in China berücksichtigt....
    Ach ja, dieses Argument spielt ja keine Rolle. Geld ist ja neutral.
    • Wehrli 09.08.2017 08:44
      Highlight Highlight Ja, weil unser Geld verdienen wir ja in der Schweiz durch .... ähm?
      Oder indem wir Maschinen nach China verkaufen?
      Aber Geld ist ja neutral
  • DerTaran 08.08.2017 13:15
    Highlight Highlight Solange wir eine positive Aussenhandelsdifferenz haben, sollten wir ganz still sein, wenn es um Protektionismuss geht. Wenn China (und Andere) Straffzölle auf Uhren, Maschinen oder Schokolade einführt, werden wir blöd aus der Wäsche schauen.
    Wir profitieren von den offenen Grenzen!
  • Quacksalber 08.08.2017 13:08
    Highlight Highlight Da sieht die Umweltbilanz im Jahresbericht der SBB ja ziemlich düster aus, wenn nicht ordentlich grün gewaschen wird.
    • Quacksalber 08.08.2017 13:20
      Highlight Highlight Korrektur: Im Bericht steht dann: der Muschelkalk für die Fassade stammt aus dem benachbarten Deutschland.
    • Energize 08.08.2017 15:36
      Highlight Highlight Bin auch nicht für eine Fassade aus dem Ausland - trotzdem wird diese Beschaffung kaum was ausmachen in den "Umweltbilanzen" der SBB.
  • Menel 08.08.2017 13:05
    Highlight Highlight Das ist freie Marktwirtschaft. Nichts illegales. Ausser, der normale Bürger verhält sich so, orientiert sich am Markt und geht im Aussland einkaufen, dann schreien Politiker danach, dass man die Einfuhrbedingungen verschärfen muss (nur für Privatpersonen wohlgemerkt).

    Die können mich alle mal da wo keine Sonne scheint. Firmen und Unternehmen habe ich mir zum Vorbild genommen und spare seither richtig gut Geld.
    • giguu 08.08.2017 14:15
      Highlight Highlight Das ist wohl eher eine WHO Ausschreibung...
    • giguu 08.08.2017 22:39
      Highlight Highlight WTO sollte das heissen.... 😂😂😂😂
  • Stumopen 08.08.2017 12:58
    Highlight Highlight Achso - günstig im Ausland einkaufen was? http://??
  • Zwingli 08.08.2017 12:50
    Highlight Highlight Bringt man Farbe gut weg von Muschelkalk?
    • ArcticFox 08.08.2017 13:23
      Highlight Highlight Nein, der ist ziemlich porös (und weich)
  • Bert der Geologe 08.08.2017 12:36
    Highlight Highlight Eine Idiotie mehr. Erst wenn die GU-Fritzen und Immobilienjongleure nur noch chinesische Löhne erhalten, wird das wieder bessern.
  • FrancoL 08.08.2017 12:30
    Highlight Highlight Der Fehler liegt doch an einem ganz anderen ORT. Die Lösung der Fassade sollte schon in der Planung so angegangen werden, dass die einheimische Industrie bessere Chancen bekommt. Klar soll der Architekt seine Freiheit haben, doch sie sollte so genutzt werden, dass man die örtlichen Qualitäten besser und sicherer Nutzen kann. Das ist eine Herausforderung für die Architekten und Planer, aber es sollte es ihnen Wert sein sich auch in diesem Feld sich zu profilieren.
    • SemperFi 08.08.2017 13:19
      Highlight Highlight Ja, unbedingt eine architektonische Stilrichtung Eidgenossismus.
    • FrancoL 08.08.2017 15:22
      Highlight Highlight Nein überhaupt nicht, ausser man sei wie Du dich gerade outest ein totaler Laie.
      Wir haben sehr vielfältige Produktionsmöglichkeiten nur sollte man diese Nutzen.
    • ujay 08.08.2017 18:21
      Highlight Highlight FrancoL scheint ja ein richtiger architektonischer Profi zu sein....da sind wir alles totale Laien😂😂😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 08.08.2017 12:30
    Highlight Highlight Früher war es so einfach. Es gab eine staatliche Bahn, die für den Unterhalt eines Bahnnetzes und den Betrieb von Zügen verantwortlich war. Punkt.

    Vermutlich gab es auch eine andere staatliche Stelle, die für das Vermieten von Gebäuden im Bundesbesitz zuständig war.

    Erst als man aus der SBB im Zuge der Liberalisierungs- und Privatisierungsideologie ein "quasi-Privatunternehmen im Bundesbesitz" schaffen "musste", wurde es kompliziert. Irgendwann ist die SBB nur noch ein Immobilien- und Einkaufszentrenunternehmen, das lästige Transportgeschäft sollen doch andere machen.
    • FrancoL 08.08.2017 12:44
      Highlight Highlight Das Beschaffungswesen trifft vor allem die Staatlichen und halbstaatlichen Investoren, der private Investor hat da freie Hand!
      Es ist also eher umgekehrt zu Ihrer Annahme dass die Privatisierung (die ich auch nicht gut finde) an dieser Entwicklung Schuld sei.
    • El Vals del Obrero 08.08.2017 14:37
      Highlight Highlight Das stimmt wohl, wenn die SBB komplett privat wäre. In der jetzigen Situation ist sie ja aber genau gleich an die Ausschreibungsregeln gebunden.

      Mir ging es eher darum, dass die Bahngesellschaft überhaupt Häuser bauen und vermieten muss, die nichts mit dem Bahnbetrieb zu tun haben.

      Fehlt nur noch, dass dem Staat gehörende Immobilienfirmen bald beginnen Züge anzubieten.
    • FrancoL 08.08.2017 16:37
      Highlight Highlight Da gebe ich Dir völlig recht.
      Es ist eben auch nicht ganz einfach einen Strich zu ziehen, wo zB die SBB Bauten mitfinanzieren soll und wo nicht.
      Vermutlich ist ja dieser Turm ja noch eine Investition, die unter dem Strich die Bilanz verbessert und somit den Steuerzahler entlastet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 08.08.2017 12:23
    Highlight Highlight Wenn Stadler Rail von einer ausländischen Staatsbahn einen millionen Auftrag erhält jubeln wir in der Schweiz. Da fragt keiner weshalb wurde nicht ein inländischer Zugbauer berücksichtigt.
    • NikolaiZH 08.08.2017 12:59
      Highlight Highlight Das ist ein falscher vergleich - stadlerrail liefert qualitätsprodukten höchster stufe, deswegen kauft man bei denen die züge auch wen n sie teurer sind, und bei einem vergleich zwischen einem chinesischen und einem ch-produzent habe ich begründete zweifel ob wir von gleichen qualitätsbedingungen auch auf der stufe der mitarbeiteroutcomes sprechen
    • walsi 08.08.2017 13:20
      Highlight Highlight @NikolaiZH: Zu glauben wir sind die einzigen die wissen wie man Züge baut ist unheimlich arrogant. We are the best, fuck the rest. Die Firma ist einwr der grössten Hersteller für Fassaden. Das wird man nicht wenn man lausige Qualität abliefert.
    • DerTaran 08.08.2017 13:44
      Highlight Highlight @NikolaiZH, dass ist überhaupt nichts anderes, auch chinesische Unternehmen können überragende Qualität produzieren (und schweizer Ramsch) wenn sie wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 08.08.2017 12:21
    Highlight Highlight (Ein Teil dieses Materials reist gleich zweimal um den halben Globus. Sonnenstoren und der Muschelkalk für die Platten aus Naturstein stammen aus Deutschland. Montiert werden sie aber erst in China.)

    Der Papa: "Zweimal um den halben Globus ergibt einmal um den ganzen Globus."

    Der 5jährige Kevin: "Du Papa, dann könnte man doch die Sonnenstoren und den Muschelkalk einfach hier lassen ?"
    • Firefly 08.08.2017 12:52
      Highlight Highlight Der Papa: ja aber der Transport einmal um den halben Globus, dort Montage und einmal um den halben Globus zurück ist billiger als hier Montage.

      Der 5jährige Kevin: Aber das ist doch mehr Arbeit?

      Der Papa: Ja...
    • N. Y. P. D. 08.08.2017 13:18
      Highlight Highlight Kevin: Ja, aber Papa, dann müssten aber sämtliche Sonnenstoren nach China gekarrt werden. Wieso werden nicht Alle Sonnenstoren der Schweiz nach China gebracht ?

      Papa: Weil, äh, es gibt auch Firmen, die haben genig Geld, alles in der Schweiz zu kaufen und vom einheimischen Gewerbe montieren zu lassen. Und auch aus ethischen Gründen natürlich.

      Kevin : Was heisst aus ethischen Gründen ?

      Papa : Komm mein Sohn, hier hast Du 5.-, geh Dir ein Eis kaufen.
  • Posersalami 08.08.2017 12:17
    Highlight Highlight Ich verstehe das Problem nicht. Einfach in die Ausschreibung die Energiebilanz der Produkte vernünftig gewichten und dann sind die Chinesen, Rumänen usw. sofort raus. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich finde nämlich dass das gar. icht geht, Produkte 2-3x um die ganze Welt zu karren um am Ende sfr 2.50 auf Kosten der Umwelt zu sparen.
    • DerTaran 08.08.2017 13:17
      Highlight Highlight Der Weg um den Globus ist billiger und ökologisch weniger problematisch als die Lasterfahrten vom Lager zur Baustelle.
    • Amboss 08.08.2017 13:39
      Highlight Highlight @Posersalami: Die Transportkosten sind nur ein Teil in der Preisbildung.
      Man kann nicht einfach einfach irgendwelche virtuellen Transportkosten gewichten, die effektiv gar nicht vorhanden sind.
      Dies wäre Protektionismus und verstiesse gegen diverse Verträge, Freihandelsabkommen, Bilaterale Verträge mit der EU etc...
  • Samurai Gra 08.08.2017 11:58
    Highlight Highlight Macht Ökologisch betrachtet sinn das Zeugs von China hierher zu verschiffen, besonders wenn man bedenkt was für Dreckschleudern die Hochseeschiffe sind.
    Gut gemacht SBB
    • DerTaran 08.08.2017 14:23
      Highlight Highlight Wenn man den Dreck pro Tonne berechnet, dann ist die Schifffahrt sicher die ökologischste Variante Guter zu transportieren.
  • Realtalk 08.08.2017 11:48
    Highlight Highlight Die SBB wird die Fassade sowieso zweimal machen, in spätestens zwei Jahren wird das Chinateil eh runterbröckeln.
  • dan2016 08.08.2017 11:45
    Highlight Highlight also, ich finde es gut, dass die SBB den Wettbewerb spielen lassen. 5 Millionen sind eine erhebliche Differenz. Es hat sich aber eingebürgert, dass die Verlierer zur Presse rennen.... die Firma Aeppli hat 50 Mitarbeiter, macht eine Offerte von 28 Millionen... wieviel wäre davon in der Schweiz gefertigt worden? Abgesehen davon, es wäre fair zu erwähnen, dass Yuanda Europe den Hauptsitz in Basel hat.... Ich kannte die Firma nicht, der Transport stört mich aus ökologischen Gründen..... aber, wenn Aeppli abschotten möchte, ist dies OK, aber nicht einzelne Aufträge hervorheben... ...
    • Jason84 08.08.2017 18:26
      Highlight Highlight BTW: die Firma hat ca. 180 Mitarbeiter und produziert in der Schweiz. Durch einen sehr modernen und grossen Maschinenpark wird dort sehr viel selber konstruiert und produziert. Dazu gibt es eigene Montageteams die dann die Fassade vor Ort zusammen setzen. Man sollte schon wissen über was man schreibt.
    • Winschdi 09.08.2017 07:38
      Highlight Highlight Wie schon mal gesagt, Yuanda ist ein globales Unternehmen, der Europasitz ist in Basel, was immerhin auch einige Jobs bringt.
      Abgesehen von den ökologischen Bedenken ist das nun mal die Marktwirtschaft, die die meisten Leute wollen.
    • dan2016 09.08.2017 08:39
      Highlight Highlight @Jason, Du hast a) recht mit Deinen Zahlen, die Webseite bringt halt 2 unterschiedliche Porträts (von denen ich die Zahlen habe). Statt Stahlbau hätte ich 'Metallbau' anschauen müssen.
      Ich denke, dass auch die Chinesen die Fassade vor Ort zusammensetzen...
      Aber, entweder haben die schamlos zu hohe Preise offeriert oder sie sind für Grossfassaden jenseits unkonkurrenzfähig. Und dann bedeuted dies, das Unternehmen auf kleinere Fassaden fokussieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 08.08.2017 11:41
    Highlight Highlight Was kommt als Nächstes?!!? Autos aus Deutschland??? Natels aus China? Filme aus den USA? Lammfleisch aus Neuseeland? Blumen aus Ägypten? Pferdefleisch aus Kanada? Erdöl aus Diktaturen wie Saudi Arabien??? Wenn das so weiter geht, senden wir noch Waffen in die ganze Welt und überteuerte Medikamente, sind der grösste Erdöl-Handelsplatz und der grösste Kaffee(!)-Kapsel Exporteur der Welt... Upsi...
    • Wehrli 09.08.2017 08:47
      Highlight Highlight Erst kommt das Fressen ...
  • elivi 08.08.2017 11:35
    Highlight Highlight 5Mio is schon ein krasser unterschied, allerdings kostet ne wohnung dort vielleicht scho 5mio wert. Bedenkt ma der katastrophalen umweltbilanz hät ich mir das au zweimal überlegt...
  • TheMan 08.08.2017 11:26
    Highlight Highlight Es geht noch weiter. Das Bauunternehmen, das dort baut, ist kein Schweizerisches. Sondern eins aus Österreich. Die haben diese Fassaden bestellt.
    • Christian Mueller (1) 09.08.2017 10:37
      Highlight Highlight Kauft nicht bei Oesterreichern!
  • Linus Luchs 08.08.2017 11:24
    Highlight Highlight Die gleichen Freunde der Globalisierung, die jetzt die SBB verteidigen, schimpfen dann bei anderer Gelegenheit wieder über die Einkaufstouristen...
  • meliert 08.08.2017 10:41
    Highlight Highlight haben die Schweizer Behörden (dazu zähle ich die SBB auch), welches Desaster in Chiasso war mit den chinesichen Platten auf der Piazza welche schlussendlich ausgetauscht werden musten?
  • meliert 08.08.2017 10:38
    Highlight Highlight So etwas geht gar nicht, die machen auf "grün" und dann so etwas!!! gut fahre ich nie Zug und unterstütze somit die SBB nicht!
    • dan2016 08.08.2017 11:02
      Highlight Highlight und Sie fahren dafür ein Schweizer Auto? Und nicht in China gefertigtes Handy/Computer?
    • panaap 08.08.2017 11:08
      Highlight Highlight Und verbrauchst dafür Schweizer Erdöl aus dem Emmental... 👍
    • Christian Mueller (1) 08.08.2017 11:38
      Highlight Highlight Keine Angst, die SBB ist mit den Steuern subventioniert. Auch Sie bezahlen ;-) So wie ich die Armee bezahlen muss, die ich weder brauche noch benutze...
  • Thomas Bollinger (1) 08.08.2017 10:36
    Highlight Highlight
    – Die SBB tritt auf dem Schweizer Markt als wichtige Auftraggeberin und Bestellerin auf. Im zurückliegenden Ge-
    schäftsjahr vergab unser Unternehmen Aufträge an Dritte
    im Umfang von CHF 3,6 Mia. Den Grossteil der Aufträge
    erhielten Unternehmen in der Schweiz. So blieben 86% des Geldes oder CHF 3,1 Mia. im Land. (Quelle SBB)
    • Sprudli 08.08.2017 11:19
      Highlight Highlight Ohne den genauen Hintergrund zu kennen würde ich darauf Tippen, dass ein Grossteil dieser 3 Mia. an Stadler Rail vergeben wurde. Also quasi ein bisschen Geld untereinander hin und her geschoben wurde....
    • reaper54 08.08.2017 11:35
      Highlight Highlight @Thomas Bollinger (1) Wissen Sie ob die Aufträge an Siemens Schweiz auch dazugerechnet werden?
      Deren Gewinne werden ja nach Deutschland zum Mutterkonzern überwiesen sprich es findet eine Verschiebung des Geldes ins Ausland statt...
    • iNo 08.08.2017 13:17
      Highlight Highlight Sbb und Stadler? Die SBB hat in jüngster Zeit fast ausschliesslich Rollmaterial von Bombardier geordert. Die BLS ist die grossw Abnehmerin von Stadler Zügen
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 08.08.2017 10:20
    Highlight Highlight Hier ist nicht die sbb das problem, sondern das beschaffungsrecht. Diese suggeriert, dass der preis das einzige kriterium ist. Dabei kommt es auf noch weit mehr an, gerade bei längerfristigen projekten mit langer lebensdauer (erfahrung, garantieleistung, image, ...) Vielleicht sollte man das mal überdenken. Auch aus ökologischen und sicherheitstechnischen aspekten...
    • Amboss 08.08.2017 10:44
      Highlight Highlight Mir scheint, du hast wenig Ahnung vom Beschaffungsrecht. Das Kriterium "Preis" zählt keinesfalls allein, wie du sagst, das ist Abhängig vom Projekt und Auftrag. Teils zählt der Preis nur 40%.

      Es darf einfach nicht diskriminierend sein.

      Aber gerade bei einer Fassade gibt's da einfach wenig Spielraum. Da sieht man letztlich nicht, ob die in China oder in der Schweiz hergestellt wurde. Die geforderte Qualität ist definiert, und wenn sichergestellt ist, dass zB anständige Löhne und Umweltschutz sichergestellt ist, dann gibt es da wenig Spielraum für Vorteile für den CH-Anbieter
    • 7immi 08.08.2017 11:05
      Highlight Highlight @amboss
      Der preis ist immer überbewertet, da er zum teil nichts aussagt. Auch mit 40% ist er noch sehr mächtig. Und nur weil etwas auf einem zettel steht, ist es noch lange nicht realität. Dies musste die neat auch erfahren. Billigrohre aus dem ostblock sollten die entwässerung übernehmen, kurz nach dem einbau versagten sie. Eine schweizer firma durfte dann zu einem top preis nachliefern. Grund war fehlendes knowhow des produzenten. Zwar musste dieser eine strafe bezahlen, doch deckte die mitnichten die mehrauslagen der neat. Papier druckt alles, die realität sieht anders aus.
    • SomeoneElse 08.08.2017 11:07
      Highlight Highlight Teils zählt der Preis *nur* 40%

      *nur* wäre 10-20%... 40% ist verdammt viel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 08.08.2017 10:18
    Highlight Highlight Warum ersetzt man eigentlich nicht alle Stadtangestellten mit Chinesen, wäre sicher günstiger?
    • kurt3 08.08.2017 11:32
      Highlight Highlight Und die wohnen dann alle bei Dir zuhause?
  • gnp286 08.08.2017 10:18
    Highlight Highlight Überaus ineffizient und eine Sauerei im Grunde...
  • Töfflifahrer 08.08.2017 10:18
    Highlight Highlight Wie bitte will eine hiesige Firma mit China konkurrieren können? Sorry das ist einfach nur lachhaft. So machen sogar Bundesbehörden unser Gewerbe vorsätzlich kaputt. Das ewige Verstecken hinter dem Beschaffungsrecht ist langsam nur noch peinlich.
    • CompéAnansi 08.08.2017 10:30
      Highlight Highlight Willkommen in der Globalisierung
    • dan2016 08.08.2017 13:55
      Highlight Highlight Töfflifahrer, die Schweiz exportiert mehr nach China als wir importieren. Offenbar geht es. Aber es geht halt nicht überall. Und wir können natürlich den Fassadenbau zur Landwirtschaft zählen und aus dem Wettbewerb nehmen. Und noch ein paar andere Branchen, die grad eine Ausschreibung verloren haben und damit dem Tagi vorjammern.

Offen gesagt

«Liebe Frau Amherd, wir müssen reden ...»

Sollte die Schweizer Stimmbevölkerung die Beschaffung neuer Kampfjets Ende September auch im zweiten Anlauf ablehnen, wäre das gut für die Schweiz. Sie könnte dann die längst überfällige sicherheitspolitische General-Debatte führen.

Liebe Frau Amherd

Herzliche Gratulation zu den jüngsten «Polls», wie man in Amerika sagen würde. 58 Prozent der Stimmberechtigten gedenken laut einer Tamedia-Umfrage, den Kredit für die Kampfflugzeuge mit «Ja» oder «Eher Ja» anzunehmen.

Aber wie sagt man so schön? «It's not over, until it's over», und solche Abstimmungsbarometer wirken ja eher mobilisierend auf das Lager, das gerade im Rückstand ist.

Für Sie hoffe ich natürlich, dass Sie Ihr erstes grosses Geschäft als Verteidigungsministerin …

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