Schweiz
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Auch Manor erhöht den Mindestlohn auf 4000 Franken



Die Leuten besuchen den neuen Manor Store waehrend der offiziellen Eroeffnung, am Donnerstag, 25. April 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Der Warenhauskonzern Manor hebt die Mindestlöhne in der Schweiz in zwei Schritten an. Die erste Anhebung auf 3950 Franken sei auf den 1. Juli 2019 geplant. Und ein Jahr später gelte dann an allen Standorten in der Schweiz ein einheitlicher Mindestlohn von 4000 Franken, teilte Manor am Montag mit.

Heute gälten in den verschiedenen Regionen der Schweiz teilweise noch unterschiedliche Mindestlöhne. Mit der neuen Regelung komme es nun zu einer schweizweiten Vereinheitlichung. Gemäss Communiqué profitieren rund 1200 Manor-Mitarbeitende, vor allem Frauen, vom höheren Mindestlohn.

Manor sieht in der Erhöhung einen wichtigen Schritt, die Attraktivität als Arbeitgeber und seine Position gegenüber der direkten Konkurrenz im Warenhaussektor zu stärken. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 04.06.2019 05:39
    Highlight Highlight Lohn muss Lebensunterhalt ermöglichen!

    Es liegt primär in der Verantwortung der Wirtschaft, Löhne zu bezahlen, die einen minimalen Lebensstandard erlauben. Wenn dies nicht via Gesamtarbeitsverträge (GAV) oder Normalarbeitsverträge (NAV) erreicht werden kann, müssen subsidiär gesetzliche Bestimmungen für Minimallöhne erlassen werden. Es darf grundsätzlich nicht geduldet werden, dass sich Unternehmungen mit tiefen Löhnen indirekt über Sozialbeiträge des Staates an die Angestellten unterstützen lassen.
  • der nubische Prinz 03.06.2019 13:16
    Highlight Highlight Warum sind die Löhne in der ganzen Schweiz gleich? 🤔
    Die Lebenskosten unterscheiden sich ja auch z.T. deutlich.
  • Pascal1917 03.06.2019 12:54
    Highlight Highlight 4‘000.- Franken bei den satten Preisen, die man im Manor hinlegt?!

    Haben die keine Gewerkschaft oder schläft diese?
    • Watsianer 04.06.2019 11:55
      Highlight Highlight Die Fixkosten im stationären Handel sind gelinde gesagt erdrückend. Viele Standorte sind hoch defizitär und werden durch andere Filialen getragen.

      Abschreibungen und Rückstellungen erledigen den Rest.
  • Ueli_DeSchwert 03.06.2019 12:46
    Highlight Highlight Good news, hört man gerne :)

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