Schweiz
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A customer kneels in front of a refrigerated shelf and there is a supermarket trolley with the Migros logo, pictured on March 5, 2013, at the Migros branch in Baden, Switzerland. Migros is Switzerland's the largest retail company. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kunde kniet vor einem Kuehlregal, im Vordergrund steht ein Einkaufswagen mit dem Migros-Logo, aufgenommen am 5. Maerz 2013 in der Migros-Filiale in Baden. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Migros will Mini-Läden eröffnen. Die Geschäfte sollen gerade mal 50 bis 80 Quadratmetern gross sein. Eine heutige Migrolino-Filiale ist zwischen 100 und 200 Quadratmetern gross. Bild: KEYSTONE

Migros will Mini-Läden ohne Personal eröffnen – nachts funktionieren sie autonom

Die Migros-Tochter plant neue Mini-Filialen, die nachts autonom funktionieren sollen. Pikant ist, dass die Migros das Valora-Konzept kopieren will. Denn die beiden Konzerne machten einst beim Aufbau des Convenience-Geschäfts gemeinsame Sache.

Benjamin Weinmann / ch media



Der Test sorgte für Aufsehen: Der Kioskkonzern Valora installierte im April während einiger Wochen im Zürcher Hauptbahnhof eine temporäre Filiale seines Convenience-Konzepts «Avec Box» ohne Personal. Kunden konnten während 24 Stunden mithilfe einer App den Laden selber öffnen und die ausgewählten Sandwiches, Salate und Getränke einscannen und bezahlen. Valora wandelte damit auf Amazons Spuren. Der US-Handelsgigant betreibt in Nordamerika schon länger «Amazon Go»-Shops, in denen das Einkaufen nur noch über Kameras abgewickelt wird. Nicht mal mehr das Einscannen ist nötig.

Nun will es die Migros Valora gleichtun. Im hauseigenen Magazin verrät Markus Laenzlinger, Chef der Tochter-Kette Migrolino, dass man sogenannte Mikroshops plane: Geschäfte mit gerade mal 50 bis 80 Quadratmetern. Eine heutige Migrolino-Filiale ist zwischen 100 und 200 Quadratmetern gross. Diese Mikroshops – man könnte sie auch Mikrolino nennen – seien die Zukunft, sagt Laenzlinger. Im Visier hat er städtische Standorte und Shell-Tankstellen. Für den bestehenden Benzin-Partner sind die heutigen Migrolinos oftmals zu gross.

Valora erhält von SBB Zuschlag für 262 Kiosk-Standorte. (Archiv)

Der Detailhaendler Valora testet erstmals neue Shops ohne Kasse. In den beiden Läden avec box sowie avec X ist der Einkauf nur mit einer Handy-App möglich. (KEYSTONE/Walter Bieri) Bild: KEYSTONE

Und: Die Minishops sind tagsüber mit Mitarbeitern besetzt, die für Warennachschub sorgen. Nachts werden sie zu Selbstbedienungsstationen. Für den Zutritt und Einkauf benötigen Kunden die Migrolino-App, die mit einer Software ausgerüstet ist, wie sie Banken benutzen. «So können wir die Kunden identifizieren und sicherstellen, dass nur über 18-Jährige Alkohol beziehen können.» Die heikle Frage, ob die Geschäfte 24 Stunden geöffnet sein werden, konnte Migrolino auf Anfrage bis Redaktionsschluss nicht beantworten.

Migros flirtete einst mit Valora

Dass Migros, Valora und Co. neue Formate lancieren, kommt nicht von ungefähr. Denn zuletzt stockte das Wachstum im sogenannten Convenience-Markt. Die Shops für den schnellen Einkauf legen zwar noch immer zu, doch längst nicht mehr so stark wie Anfang dieses Jahrzehnts.

Pikant ist, dass die Migros nun Valoras Konzept kopieren will. Denn die beiden Konzerne machten einst beim Aufbau des Convenience-Geschäfts gemeinsame Sache. Bis 2008 führten sie unter dem Namen Cevanova AG ein Joint Venture, mit dem sie die ersten Avec-Läden betrieben. Danach gingen sie getrennte Wege; Valora behielt Avec, Migros startete mit Migrolino neu.

Letztere expandierte in der Folge rasant – auch dank der 2012 erfolgten Kooperation mit dem aserbaidschanischen Energiekonzerns Socar und dessen 60 Tankstellen. 2015 überholte Migrolino gar den Branchenprimus Coop Pronto, was die Anzahl Filialen anbelangt. Heute bringt es Migrolino auf 318 Geschäfte und einen Umsatz von 528 Millionen Franken.

Und was ist mit den Konkurrenten? Volg, Coop und Spar geben an, mit ihren Convenience-Shop-Konzepten keine Self-Service-Pläne zu hegen, man verfolge die aktuelle Entwicklung aber aufmerksam. (aargauerzeitung.ch)

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120Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 54er 04.06.2019 12:45
    Highlight Highlight wenn ich hier einige Kommentare lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln...

    Wieso lest ihr eure Zeitung nicht wie früher auf einem Blatt Papier und holt sie euch jeden Morgen am Kiosk ? wieviele Jobs hat das wohl in der Druckerei gekostet.. und und und..

    Es gehen immer „veraltete“ Joby verloren und gleichzeitig enstehen viele neue.
    • TheOnlyZeus 04.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Die Frage ist, ob es diesmal wieder so ablaufen wird. Sicher, es werden auch neue entstehen - aber wie wird das Verhältnis in der Anzahl verlorener zu neuen Jobs sein?

      Nur weil es in der Vergangenheit so war, heisst nicht, dass es sich ähnlich wiederholen wird. Man sollte es zumindest hinterfragen.
  • Lexxus0025 04.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Jaaa, noch ein neues ladenkonzept: migrol(ino), migros, coop, coop to go, coop pronto....noch mehr migros, noch mehr coop. Wo kämen wir denn mit freier marktwirtschaft hin! Und freie ladenflächen gibts in zürich an jeder ecke, zeigt sich an den günstigen mietpreisen.
  • WID 04.06.2019 11:27
    Highlight Highlight Das wäre auch für die Post ein angebrachtes Konzept, damit endlich die Preise, z.B. bei den Paketen, sinken können.
    • simoon 04.06.2019 21:32
      Highlight Highlight gibt es ja schon so ähnlich. mypost24
    • WID 05.06.2019 08:15
      Highlight Highlight @simoon: billiger sind die Pakete aber deshalb nicht...
  • WID 04.06.2019 11:27
    Highlight Highlight Ist doch eine super Sache wenn es dafür einen Rabatt oder Zusatzkumuluspunkte gibt.
  • Avenarius 04.06.2019 11:25
    Highlight Highlight Das Konzept ist clever (wegen Kriminalität). Niemand würde wohl alleine in so einem Kasten arbeiten wollen.
    Das Problem sehe ich aber wo anders. Früher, als ich noch ein süsses, kleines Knuddelkind war, sind meine Eltern jeweils am Do nach Schwyz in die Mall gefahren. Ich freute mich die ganze Woche darauf. Da haben wir 2 Wagen eingekauft. Um 1830h ware ALLE Läden geschlossen.
    Heute kann man quasi 24/7 einkaufen. Für mich ist das kein Gewinn, es ist Ressourcen-Verschwendung. Niemand braucht Öffnungszeiten Mo-Fr bis 21h - eine Verschwendung. Meine Eltern planten, ich plane auch Einkaufen.
  • derNatzer 04.06.2019 11:07
    Highlight Highlight Juhu no meh gratis aus bi de self checkout kasse
  • Evan 04.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Wenn die eingesparten Personalkosten wenigstens zu günstigeren Preisen führen würden... Aber irgendwie scheint das nicht zu passieren. Die aktuellen Ladenöffnungszeiten sind ausreichend.
  • scertes 04.06.2019 10:42
    Highlight Highlight wie sich alle ärgern, wenn man die ID einscannen muss und schon den Tod dieses Konzepts beschwören und gleichzeitig scannen sie jedes Mal ihre CUMULUS Karte ohne Schulterzucken...
    • TheOnlyZeus 04.06.2019 14:01
      Highlight Highlight Habe kein Cumulus, hatte nie Cumulus und werde nie Cumulus haben...

      Freie Wahl vs. Zwang = grosser Unterschied.
  • No-no 04.06.2019 10:14
    Highlight Highlight Was einige Leute hier für Unsinn rauslassen ist schon erstaunlich. Was hier passiert ist technischer Fortschritt, der sich in allen Branchen durchschlägt. Das hat nichts mit Gier der Konzerne oder sonst was zu tun, das sind neue Geschäftsmodelle die kostengünstiger sind und die bestehenden kannibalisieren. Ich kenne keinen Verkäufer der masslos glücklich ist mit seinem Job. Ich halte es auch nicht für sinnvoll, diese Art von Jobs zu erhalten. Die Frage ist nicht ob sich dieses Modell durchsetzt, sondern wann. Ich finde die Entwicklung sehr spannend.
    • Tilia 04.06.2019 11:32
      Highlight Highlight seh ich wie du. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und ist notwendig und wichtig.
    • TheOnlyZeus 04.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Auch wenn der Verkäufer nicht masslos glücklich sein mag diesen Job zu haben - sicher immer noch glücklicher als keinen zu haben.
    • Tilia 04.06.2019 14:28
      Highlight Highlight Es werden sich doch auch die verkäufer weiterentwickeln. Alles wird sich immer entwickeln. Wer vor 30 jahren einen job begonnen hat macht doch heute längst nicht mehr genau das selbe wie vor 30 jahren. Ist ja nicht entweder oder sondern eine weiterentwicklung. Das wird jeder bestätigen der seit mehr als 20 jahren arbeitet....
  • Ricardo Tubbs 04.06.2019 10:04
    Highlight Highlight sehr gut, so sieht die zukunft aus. benutze jetzt schon immer die self-checkout kassen, da es schlicht schneller geht. die kassiererinnen sind meistens eh am schwatzen oder die kasse gar nicht besetzt.



    • hauruck 04.06.2019 10:35
      Highlight Highlight Blödsinn. Der Einkauf mit self-checkout dauert länger und man macht dabaei Gratis-Arbeit für den Laden. - Ganz mies!
    • Ricardo Tubbs 04.06.2019 11:18
      Highlight Highlight @ hauruck

      selten so einen seich gelesen. mit self checkout bin ich viel schneller und erspare mir die schlecht gelaunten kassiererinnen.
    • hauruck 04.06.2019 11:30
      Highlight Highlight @Ricardo
      Du bist nicht schneller. Du bist blos beschäftigt und langweilst Dich nicht an der Kasse beim Anstehen. Schaue auf die Uhr! Miss die Zeit vom Moment, wo Du in den Laden trittst bis Du wieder draussen bist.

      Die Kassiererin hat garantiert schneller ein Dutzend Artikel gescannt als Du! Stopp die Zeit. Du wirst sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 04.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Geil, endlich kann ich als Konsument auch noch gleich das Regal auffüllen!
  • Bits_and_More 04.06.2019 09:25
    Highlight Highlight Natürlich werden damit Arbeitsplätze verringert. Dafür steigen in anderen Bereichen diese wieder an. Das geschieht in zig Bereichen ohne das wir es überhaupt bemerken. In diesem Beispiel ist es nun eben viel realer und alle können sich etwas darunter vorstellen.

    Doch aktuell lesen wir alle watson, ein Onlinemedium, wie viele Jobs in der Print Industrie gingen in den letzen Jahren verloren? Wie viele wurden dafür in der IT geschaffen?

    (Fast) jedes PC Programm automatisiert einen frühere manuelle Tätigkeit, ist das wirklich so schlimm? Sind durch die µC alle Menschen arbeitslos geworden?

    • zombie woof 04.06.2019 11:27
      Highlight Highlight Genau, die Kassiererin und der Metzger steigen dann sofort in die IT Branche ein....
    • Bits_and_More 04.06.2019 11:36
      Highlight Highlight @Zombie
      Längerfristig sterben nun mal gewisse Jobs aus und ich möchte auch nicht verneinen, dass einzelne Personen weder einen neuen Job finden oder sich umschulen können / möchten.
      Vor 100 Jahren waren die meisten Schweizer noch im 1. Sektor beschäftigt, auch das hat sich über die Jahre verändert, trotzdem bin ich froh um die Veränderungen.
      Sonst würde ich wohl 60h die Woche arbeiten bei 2 Wochen Ferien (wenn überhaupt) und hätte keinen Computer vor mir um diesen Kommentar zu tippen.
  • fidget 04.06.2019 09:24
    Highlight Highlight Was mir an diesem Konzept nicht so ganz gefällt, dass man sich mit der App identifizieren muss. Das heisst also, ich müsste meine persönlichen Daten preisgeben, damit ich dort einkaufen könnte. Wenn das so ist, dann verzichte ich lieber auf das Angebot. Ausserdem ist es doch nur wieder eine neue Variante den Umsatz zu steigern und die Personalkosten zu reduzieren. Schöne neue Welt.
  • Karoon 04.06.2019 09:14
    Highlight Highlight Die Kommentardiskussionen sind besser als jeder Kaffee...
    Benutzer Bild
  • infomann 04.06.2019 09:13
    Highlight Highlight Einen Gedanken der etwas weiter geht wie nur immer die Arbeitsplätze.
    Die wöchentliche Arbeitszeitz wir seit Jahrhunderten immer weniger und das ist nur möglich wegen der Automatisierung.
    Wer will den schon Arbeitsplätze erhalten und dafür pro Woche wieder länger arbeiten.
    • Liselote Meier 04.06.2019 09:38
      Highlight Highlight Naja stimmt durchaus, dass die Produktivität (Automatisierung ist ein Teil davon) seit Jahrhunderten am steigen ist, das wird aber nicht Primär dazu verwendet um die Arbeitszeit zu reduzieren sondern um die Profite zu Maximieren.

      Arbeitszeit-Reduktionen wurden stets politisch "errungen", sei es durch Streiks, Initiativen, Gesetze usw.


    • Ichsagstrotzdem 04.06.2019 09:40
      Highlight Highlight Die Arbeitszeit ist gleich geblieben, nur heisst ein Teil nun „unbezahlte Überstunden“ und ein anderer „Weiterbildung in der Freizeit“
    • Bits_and_More 04.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Die gesteigerte Produktivität förderte vor allem auch den Wohlstand. Wir leben längern, reisen mehr, essen mehr Fleisch, haben mehr Wohnfläche pro Kopf zur Verfügung, können uns mehr Luxusgüter leisten und uns vielen Hobbys widmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • katerli 04.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Ich sag dazu nur: Das bedingungslose Grundeinkommen ist unausweichlich.
    • Sagittarius 04.06.2019 14:25
      Highlight Highlight Absolut...

      Wünschenswert wäre noch ein „Auffangpool“ mit neuen und sinnvollen Beschäftigungsmöglichkeiten. Wir Menschen können den technischen Fortschritt auch als Chance wahrnehmen und uns wieder mehr (oder eben zurück) zum „Mensch“ entwickeln. Technische Fortschritte können die Gesellschaft auch „regulieren“.

  • WilmaRuhe 04.06.2019 08:52
    Highlight Highlight Von wegen die Serie Simpsons hat eine hohe Quote was Blicke in die Zukunft anbelangt..Wenn ich mir all diese Entwicklungen anschaue, dann wird bald der Film "Idiocracy" die neue Bibel sein...^^
    • Oigen 04.06.2019 11:11
      Highlight Highlight ich warte nur darauf dass gatorade zum einsatz kommt...


      ...ABER ES ENTHÄLT ELEKTROLYTE!!!
    • WilmaRuhe 04.06.2019 11:37
      Highlight Highlight Herrlich. Sehen wir mal was aus Idiocracy schon alles ziemlich umgesetzt wurde...
      1. Werbung fast überall
      2. die Portionsgrössen in Fastfood Läden hat ein lächerliches Ausmass angenommen (speziell USA)/ siehe "Big Ass Fries" aus Idiocracy
      3. Die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen dauert ca. ein kurzes Youtube Video
      4. viele agressive Beamte
      5. wir sind nicht weit davon entfernt auf Müllbergen zu leben

      Well done.
    • Citation Needed 04.06.2019 20:25
      Highlight Highlight Ich finde Idiocracy recht blöd. Für Zukunftsprognosen, die auf die eine oder andere Art eingetroffen sind, les ich lieber Fahrenheit 451. Oder 1984. Oder Brave New World. Oder, siehe die Reaktionen zu der Studie über Mutterschaft und Berufsleben: The Handmaid's Tale.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 04.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Der Dank geht eigentlich eher an die ewigen Verhinderer längerer Öffnungszeiten, so wird das Problem einfach ohne Personal gelöst.
    Wenn das Projekt so erfolgreich ist wie die avec box am HB (immer leer), braucht ja niemand Angst zu haben.
  • leu84 04.06.2019 08:19
    Highlight Highlight Wenn Nachts autonomes Einkaufen möglich ist, dann auch am Tag. U.a. Wal-Mart hat schon autonome Roboter eingeführt. Es führt noch nicht alle Tätigkeiten aus, aber sehr wahrscheinlich bald.
  • Paulinho 04.06.2019 08:14
    Highlight Highlight Ich sag nur Profit über alles.
    By the way: am Selfcheck-Out steht man meistens länger an, da sich die Leute gehörig Zeit lassen beim scannen oder allgemein nicht wissen wie es funktioniert. Aber hej, hauptsache kein Personal:)
    • Bits_and_More 04.06.2019 10:23
      Highlight Highlight Studiere mal bitte den Profit von der Migros im Verhältnis zum Umsatz. Da ist kaum etwas vorhanden...
      Natürlich müssen Unternehmen einen Gewinn erzielen, du gibts ja (hoffentlich) auch nicht mehr Geld pro Monat aus, als das du verdienst. Erst Dank Gewinn kann in neue Produkte und Technologien investiert werden.
    • Paulinho 04.06.2019 11:04
      Highlight Highlight Danke für deine Erklärung zum Thema Profit. Wusste ich leider noch nicht, jetzt macht das ganze Sinn.
    • Citation Needed 04.06.2019 20:27
      Highlight Highlight haha, Paulinho. Deshalb bin ich dagegen, dass man Ironiezeichen einführt. Weil, geht ja auch so...
  • Mutbürgerin 04.06.2019 07:50
    Highlight Highlight Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Die Kunden zeigen zudem deutlich, dass sie mit Onlinehandel und Automatisierung zufrieden sind. Dieses Gejammere über die Bösen Detailhändler, weil sie unqualifizierte Arbeit wegrationalisieren, ist lächerlich.
    • Nick Name 04.06.2019 09:06
      Highlight Highlight «Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten»: Was genau ist denn Fortschritt?

      Bisher dachte ich, er sei kein selbständiges, unbeirrbares Wesen.
    • fidget 04.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Der Fortschritt lässt sich in der Tat nicht aufhalten. Es wird aber auch immer Leute geben, die froh um solch "unqualifizierte Arbeiten" sind. Nicht jeder ist hochqualifiziert und hat, plump gesagt, Raketenwissenschaften studiert. Was soll mit jenen geschehen, wenn die eines Tages keiner Arbeit mehr nachgehen können, weil es diese unqualifizierten Jobs nicht mehr gibt?
    • scertes 04.06.2019 10:28
      Highlight Highlight arbeit gibt es no lange auch für unstudierte. wechsel war schon immer normal
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.06.2019 07:46
    Highlight Highlight ...autonomes Gesindel überall...
  • dorfne 04.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass wir für jeden Schritt Richtung Digitalisierung einen analogen Plan B brauchen. Wenn nicht, brauchen wir ab 2030 keine neuen Kampfjets für 6 Milliarden. Die nützen nichts, wenn Hacker am andern Ende der Welt die Stromversorgung eines Landes lahmlegen oder GPS Satelliten im All neutralisieren, oder Terroristen die Server in die Luft jagen.
    • Andre Bossard (1) 04.06.2019 07:57
      Highlight Highlight Das ist schon seit 10 Jahren so....
    • atomschlaf 04.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Einverstanden, wobei wir mit der Kamikaze-Energiestrategie 2050 die Stromversorgung gleich selbst lahmlegen werden.

      ES2050 sieht bekanntlich Gaskraftwerke oder Importe vor, erstere sind nicht in Sicht und Importe werden in den kommenden Jahren immer schwieriger werden, weil in vielen Ländern wg. "Klimaschutz" oder altersbedingt Kraftwerke abgeschaltet werden.
  • wasps 04.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Ein Leben ohne Menschen, vielleicht ist das ja die Zukunft.
    • dorfne 04.06.2019 08:04
      Highlight Highlight Der Mensch muss weg. Fragt sich nur wer schneller ist mit Eliminieren: die KI oder die Natur.
    • Ichsagstrotzdem 04.06.2019 09:44
      Highlight Highlight Der Wirtschaftskapitalismus wäre eine so tolle Sache, wenn da nur nicht der Mensch wäre.
  • dorfne 04.06.2019 07:36
    Highlight Highlight Ich hab diesen avec-Shop im HB ausprobiert. Ich sag nur soviel: die App verlangte von mir das Einscannen der Identitätskarte. Leuchtet mir ein, wegen des Alkohols. Aber wenn das die Zukunft ist, können die Unternehmen mit uns machen was sie wollen, indem sie unlimitiert private und heikle Daten von uns verlangen und weiterverwenden. Auf das Eingreifen des Staates können wir dann lange vergeblich warten, der ist wirtschaftshörig.
    • leu84 04.06.2019 08:31
      Highlight Highlight Vielleicht ein Grund, weshalb ein Teil der Politik will, dass die elektronische ID nicht vom Staat herausgegeben werden soll.
    • THEOne 04.06.2019 09:09
      Highlight Highlight jap genau. und genau darum hab is ned gmacht. stand auch davor und wollre, aber soweit kommts noch, dass jeder saftladen noch eine kopie meiner id karte hat....
    • The Count 04.06.2019 09:13
      Highlight Highlight Warum machst du dann mit? Benutzt doch einfach solche Angebote nicht, wie schwer kann das sein? Meine Güte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philip Reber 04.06.2019 07:32
    Highlight Highlight Ich weigere mich die Self-Checkout Kassen zu benutzen. Bitte baut mir jetzt einen Tempel und huldigt meinen Namen!

    Bitte macht nicht einen auf "Retter der Humanität" nur weil ihr euch gegen jeden Fortschritt stellt.
    • Armend Shala 04.06.2019 07:48
      Highlight Highlight „Fortschritt“: Man übernimmt die Arbeit der Firma und bezahlt immer noch gleich viel fürs Produkt? Nein danke. Man kauft Tickets selbständig, druckt sie selber aus und muss dafür sogar mehr bezahlen? Nein danke.
    • Barracuda 04.06.2019 08:37
      Highlight Highlight Wieder einer, der "neu" automatisch mit "Fortschritt" gleichsetzt 🙄 Wer sagt denn, dass diese Entwicklungen auch tatsächlich ein Fortschritt sind für unsere Gesellschaft?
    • R. Peter 04.06.2019 08:46
      Highlight Highlight Dann löse bitte weiterhin alle zugbillette am Schalter, bezahle auch die viel teureren Fertigungskosten, weil böse Maschinen die Arbeit vielerMenschen unnötig gemacht hat, bezahl das x-x-fache für Nahrungsmittel, weil alles von Hand gemacht werden muss, ich hoffe putzt nicht selber, da sonst jemand diese Arbeit nicht machen kann, hast du einen Koch eingestellt?
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  • Armend Shala 04.06.2019 07:22
    Highlight Highlight Was erwartet man von einem Land, dass an einem Feiertag (Auffahrt) im Staatsmedium (SRF) uns einmal mehr durch irgend so ein Institut aufzeigen will, wie die Wirtschaft an einem Feiertag 2 Mia. verliert.

    Ein Land wo man lebt, um zu arbeiten.
    • dorfne 04.06.2019 07:57
      Highlight Highlight An Christ Himmelfahrt tanzt der Mensch ums goldene Kalb und huldigt dem Götzen Geld. Ist das nicht sektiererisch, wenn nur noch das Geld zählt, immer noch mehr Geld. Und es gibt keine Alternative dazu? Herr Stamm Ihr Blog ist gefragt.
  • cille-chille 04.06.2019 06:59
    Highlight Highlight Irgendwie ist mir dabei nicht wohl.
    Dass auch in der Schweiz verstaubte Modelle aufgebrochen werden und die Menschen vom technologischen Fortschritt profitieren können sollen, find ich ja wichtig und gut.

    Da unser monetäres System jedoch absolut auf Gewinn ausgelegt ist, welches von unten nach oben verteilt wird, zögert etwas in mir und es fühlt sich nicht nur wichtig und gut an.

  • Anam.Cara 04.06.2019 06:52
    Highlight Highlight Ich traue den Konzernen nicht. Das Ziel heisst doch "Mehr Umsatz mit weniger Personalkosten".
    Ich weigere mich nach wie vor, die self-checkout-Kassen zu benutzen. Weil ich gerne "guten Tag" wünsche und weil ich will, dass die Person an der Kasse ihren Job behalten kann.
    Aber die Zahl der bedienten Kassen wurde bereits reduziert. Migros zwingt mich also, im Schnitt länger anzustehen als früher. Weil sie möchte, dass ich ihnen helfe, Personal einzusparen.
    Das finde ich nicht in Ordnung...
    • dorfne 04.06.2019 07:29
      Highlight Highlight Bürokratieabbau, Personalabbau dank Digitalisierung bei laufender Senkung der Unternehmenssteuer. Nach der Steuersenkung ist vor der Steuersenkung. Wie soll da ein bedingungsloses Grundeinkommen durchgesetzt werden? Und das muss kommen, wenn dereinst 50% der Jobs wegbrechen. Oder es wird nur noch eine dünne Schicht Superreiche geben und der Rest ist verelendet.
    • Andre Bossard (1) 04.06.2019 07:56
      Highlight Highlight Ich tätschele der Self-Checkout Kasse jeweils liebevoll auf die Seite und wünsche ihr einen guten Tag.
      Man sollte auch Maschinen mit Respekt behandeln.
    • cille-chille 04.06.2019 07:58
      Highlight Highlight @Regentrockner

      ...und wenn dann derweil auch dein Job dem "Mehr Umsatz mit weniger Personalkosten" dienen musste, stehst du im Regen.
      Zu Zeiten des Heizers, war dies wohl ein kleineres Rädchen.
      Die Platinen, zur Zeit, fressen jedoch sehr viele dieser kleineren Rädchen.

      Think about.....

      Oder wie siehst du das?
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  • iseewhatyoudidthere 04.06.2019 06:45
    Highlight Highlight Ich laufe jeden Tag an dem personallosen Avec im HB vorbei und habe noch nie jemanden drin gesehen.
    Ich denke schon, dass das kommen wird, jedoch ist es noch zu früh. Es stehen ja auch noch immer Leute an den Kassen an, wenn die Selbstbedienungskassen leer sind..
  • Nie Mand 04.06.2019 06:42
    Highlight Highlight Dadurch dass die öffnungszeiten dermassen reguliert sind, findet sich dann in der Wirtschaft halt immer eine Lösung, hier eben ohne Mitarbeiter. Was denn besser ist, soll jeder für sich selbst entscheiden
  • Philboe 04.06.2019 06:38
    Highlight Highlight Ehm und dann alle so ohh wir schreiben dabei Verlust weil viele Leite klauen?!
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 04.06.2019 08:16
      Highlight Highlight @Midnight

      Im Self Checkout wird geklaut wie blöd. Das kann man sich dank weniger Personalkosten aber leisten 🤷‍♂️

    • p4trick 04.06.2019 11:37
      Highlight Highlight @olma: warum weisst du dass beim Self Checkout geklaut wird wie blöd? machst du das selber?
      Also ich habe noch nie was geklaut, aber scanne immer. Klauen hat nichts mit Möglichkeit zu tun sondern ist eine Charaktersache. Charakter hast du, oder eben nicht.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 04.06.2019 13:35
      Highlight Highlight @p4trick

      Wohl nicht die beste Quelle, aber Du kannst Dir ja die Mühe machen, andere zu finden. Das hättest Du übrigens auch leicht selber herausgefunden. Etwa während die Kassiererin Deinen Einkauf scannt.

      https://www.nau.ch/news/videos/macht-self-scanning-bei-coop-und-migros-viele-schweizer-zu-dieben-65499429
  • Legendary Dave 04.06.2019 06:34
    Highlight Highlight Cool, hört sich gut an. Wieso aber die 24-stunden-frage heikel sein soll ohne personal (zu dessen schutz 24/7-öffnungszeiten verpönt sind) verstehe ich nicht...
    • sowhat 04.06.2019 07:50
      Highlight Highlight Gesetzgebung. Die ist,glaub ich noch nicht soweit.
  • RhabarBär 04.06.2019 06:17
    Highlight Highlight Wow! Dutti würde sich im Grab umdrehen, wenn er das wüsste. Im Ernst: ich überlege mir gerade, ob ich einen Kunden entwickle, der dort nicht hingeht - nachts schon gar nicht.
    • sowhat 04.06.2019 07:35
      Highlight Highlight Im Gegenteil, Dutti wäre wohl schneller gewesen. Innovation entspricht absolut seinem Geist. Gerade er ist mit Neuem in der Schweiz vorangegangen, gerade er hat sich Ideen auf der ganzen Welt angeschaut um davon etwas in die Schweiz zu bringen.
    • Lichtblau550 04.06.2019 21:04
      Highlight Highlight Nun ja, zu Duttis Zeiten und weit darüber hinaus gab es in Läden mit dem grossen orangen M weder Alk noch Tabak. Da musste auch keiner sein Alter an der Kasse angeben. Offenbar ist das im Migrolino anders? Wieder was gelernt.
  • alles auf rot 04.06.2019 06:13
    Highlight Highlight Was machen eigentlich all die hunderttausenden Arbeitnehmer in der gar nicht so weit entfernten Zukunft, wenn wir alles nach Hause liefern lassen, oder in automatisierten Shops ohne Personal einkaufen?
    Und warum nochmal?
    Nicht weil man zu wenig verdient!
    Nein, weil es nicht jedes verdammte Jahr noch mehr ist
    Wachstum! Wachstum! Wachstum!
    Wollen wir das alles haben, nur weil wir es können?
    Und wovon leben wir, wenn die Automaten und Roboter sich selber bauen und warten können.
    Die Systemfrage wird sich zwangsläufig irgendwann stellen.
    Kommt gut in den Tag.
    Ich brauch Kaffee.
    • dorfne 04.06.2019 07:47
      Highlight Highlight Schlimmer. Die Roboter werden einst Intelligenter sein als der einzelne Mensch. Da wird dann auch Stromabstellen nicht mehr helfen.
    • sowhat 04.06.2019 07:57
      Highlight Highlight Hol dir einen beim nächsten migrolino 😏🍵
      Im Ernst, da hilft nur, dass wir endlich aufhören nur Arbeit zu besteuern. Es sollten alle Produktionsfaktoren (dazu gehören natürlich auch die, die in det Dienstleitung eingesetzt werden), lebensdauerlang besteuert werden. Dann könnten wir das Grundeinkommen problemlos finanzieren. Die Leute könnten sich ohne Existenzangst um ihre Kinder und um ihre kranken Eltern oder Partner kümmern.
    • dorfne 04.06.2019 08:24
      Highlight Highlight @sowhat. Durch die Digitalisierung verliert die Arbeit noch mehr Macht und das Kapital wird immer mächtiger. Es wird nicht mehr in die menschliche Arbeitskraft investiert, sondern in die Automatiserung.
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  • Züriläckerli 04.06.2019 05:39
    Highlight Highlight Solche Blüten treiben die vom Staat verordneten, völlig veralteten Öffnungszeiten. Unterstützt von der verkrusteten Linken und der scheinheiligen Kirche.
    • Caturix 04.06.2019 07:33
      Highlight Highlight Warum muss man die ganze Zeit einkaufen gehen ? man kann es von Montag bis Sammsatg bei uns im Kt Freiburg ist es erlaubt von 6 Uhr bis 19 Uhr und am Samstag von 6 Uhr bis 16 Uhr. Viele machen aber am 8 oder 8:30 auf also braucht es diese 24h Shops ohne Personal sicher nicht. Und die Kirche hat mit dem ja gar nichts mehr zu tun das war vielleicht vor Jahren noch so.
    • dorfne 04.06.2019 07:49
      Highlight Highlight Ich möcht jetzt nicht unbedingt um Mitternacht im Zürcher HB an der Kasse eines Ladens sitzen. Sie wissen, was da los ist.
    • sowhat 04.06.2019 07:58
      Highlight Highlight Wo du recht hast, hast du recht.
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