Schweiz
Wirtschaft

Schweizer mit mehr Haushaltsgeräten, aber weniger Stromverbrauch

Schweizer mit mehr Haushaltsgeräten, aber weniger Stromverbrauch

10.12.2020, 10:5710.12.2020, 13:29
pesto mit pistazien mixer
Bild: Shutterstock

Schweizerinnen und Schweizer nutzen im Haushalt mehr Elektrogeräte als noch vor 18 Jahren. Dank energieeffizienter Geräte und neuer Technologien sank jedoch der Stromverbrauch seit 2002 um 13 Prozent.

Dies zeigt eine vom Bundesamt für Energie (BFE) in Auftrag gegebene Analyse der in der Schweiz verkauften Haushaltgross- und Elektronikgeräte. So ging der Gesamtenergieverbrauch der Geräte im beobachteten Zeitraum von 2002 bis 2019 um 13, 3 Prozent zurück (1030 Millionen kWh), wie das BFE am Donnerstag mitteilte.

2019 gab es in der Schweiz 46.81 Millionen Haushaltgrossgeräte sowie IT-, Büro- und Unterhaltungselektronik-Geräte (plus 34 Prozent gegenüber 2002). Diese Apparate verbrauchten zusammen 6620 Millionen kWh Strom, das sind laut BFE 11.7 Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs.

Dank grösserer Technologiesprünge seien die Effizienzgewinne bei den IT-, Büro- und Unterhaltungselektronik-Geräten mit 54 Prozent seit dem Jahr 2000 fast doppelt so hoch wie bei den Haushaltgrossgeräten (28.1 Prozent seit 2002), schreibt das BFE.

Leute, die beim Wäschewaschen herrlich versagen

1 / 27
Leute, die beim Wäschewaschen herrlich versagen
«Heute habe ich zum ersten Mal meine Wäsche gemacht. Es ist nicht gut gelaufen.»
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Dies verdeutliche auch der über alle Geräte gemittelte spezifische Verbrauch pro Gerät: Bei den Haushaltgrossgeräten nahm er im untersuchten Zeitraum von 386 kWh auf 285 kWh ab. Bei den Elektronikgeräten sank er von 130.7 kWh auf 52.6 kWh.

Die Daten des BFE stammen vom Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) und des Schweizerischen Wirtschaftsverbands der Informations-, Kommunikations-, und Organisationstechnik (Swico). (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Ich achte auf die Umwelt – und werde dafür blöd angemacht!»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Kaution viel zu tief? Morettis verdienten 2024 doppelt so viel wie behauptet
Bei den finanziellen Verhältnissen des Ehepaars Moretti gibt es weitere Ungereimtheiten. Die Besitzer der Unglücksbar von Crans-Montana hatten laut ihrer letzten Steuererklärung deutlich mehr verdient, als sie vor der Staatsanwaltschaft angaben.
Gross war die Empörung im In- und Ausland als Jacques Moretti vor etwas mehr als einer Woche gegen die Hinterlegung einer Kaution von 200'000 Franken aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Zwar gab es auch Stimmen, die das Vorgehen der Walliser Justiz verteidigten und es als rechtlich korrekt bezeichneten – doch ein gewisses Unbehagen blieb hängen. Opferanwälte befürchten unter anderem, dass sich die Morettis trotz Kaution ins Ausland absetzen könnten.
Zur Story