Schweiz
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Auto-Patron Walter Frey tritt ab und sucht den Nachfolger



Alt-Nationalrat Walter Frey an der Albisguetli-Tagung in Zuerich am Freitag, 17. Januar 2020.    (KEYSTONE/Walter Bieri)

Walter Frey. Bild: KEYSTONE

Beim Autoimperium Emil Frey AG kündigt sich der Generationenwechsel an. Jedes seiner drei Kinder werde ein Drittel des Unternehmens erben, sagte der bald 77-jährige Firmenbesitzer Walter Frey in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende». «Sie werden gemeinsam verantwortlich sein dafür, dass wir eine gute Geschäftsleitung und weiterhin sichere Arbeitsplätze haben», so Frey. Ein Aktionärsbindungsvertrag bestehe.

Er räumte ein, dass die Übergabe an die nächste Generation «eine anspruchsvolle Aufgabe» sei. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass meine Kinder das Unternehmen verantwortungsvoll und kompetent weiterentwickeln werden, zusammen mit dem Management.» Die drei kämen gut miteinander aus und seien bereit, Verantwortung zu übernehmen. Einen Börsengang schloss Frey im Interview derweil aus. «Wir sind und bleiben ein Familienunternehmen.»

Frey, dessen Unternehmen als grösster Autohändler Europas gilt, gab im Interview auch Angaben zum Geschäftsgang während der Coronakrise. Im Durchschnitt seien im April etwa 70 Prozent weniger Autos verkauft worden als im Vorjahresmonat.

«Der Einbruch war von Land zu Land sehr unterschiedlich, weil der Lockdown nicht überall gleich gehandhabt wurde», so der Firmenchef. «In Frankreich war es besonders schlimm, in Deutschland weniger.» Im Mai habe sich die Situation im übrigen nur langsam beruhigt: «Im Mai waren wir etwa auf 50 Prozent des Vorjahres.» (aeg/sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Christian Mueller (1) 08.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Das war ein richtiges Scheiss-Interview, keine kritischen Fragen zu Parteifinanzierung usw.
    • Fakten 08.06.2020 14:13
      Highlight Highlight Weil auch nicht nötig - ganz einfach 💁🏻‍♂️ Aber Hallo Neider Müller, der hat het Geld du nicht gell 👌
    • Küsel64 08.06.2020 22:00
      Highlight Highlight @Fakten: Ich habe auch Geld, ich bin wohlhabend und habe keinen Grund auf Frey neidisch zu sein, denn noch finde ich über Parteifinanzierung muss man reden. Wenn Firmen zu gross werden, dann bedrohen sie die freie Marktwirtschaft, denn einerseits irgendwann der Wettbewerb weg und andererseits wird die Innovation behindert. Ein klassisches Beispiel ist Microsoft welche mit ihrer marktbeherrschenden Rolle und kaum Innovation den Fortschritt verhindern. In der Autobranche ist das nicht anders.

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