Schweiz
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ZUR MELDUNG DASS WALTER FREY SEIN AMT ALS VIZEPRAESIDENT DER SVP ABGEBEN WERDE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 10. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Walter Frey, Nationalrat aus Zuerich ist am Freitag, 4. April 2008 beim Bruenig Indoor Schiessstand Lungern auf dem Weg zur Sitzung des SVP Zentralvorstandes. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Walter Frey: Kämpft er mit finanziellen Mitteln gegen die SRG? Bild: KEYSTONE

Brisantes E-Mail aufgetaucht – finanzierte Walter Frey (SVP) «No Billag»?



Ohne eine einzige Gegenstimme wurde die «No Billag»-Initiative gestern vom Ständerat abgelehnt. Eine seltene Einigkeit. Sogar die Vertreter der SVP sprachen sich nicht dafür aus.

Auch wenn die Initiative von der SVP bisher nicht offiziell unterstützt wird, gibt es dennoch Parteimitglieder, die hinter der «No Billag» stehen. Mehr noch, es könnte sogar sein, dass die Initiative durch eine der Partei-Granden finanziell gefördert wurde. 

«WOZ» liegt Mailverkehr vor

SVP-Parteileitungsmitglied Walter Frey hat den Initianten der «No Billag» womöglich 100'000 Franken zukommen lassen. Dies schreibt die Wochenzeitung, der ein entsprechendes Mail vorliegt. 

Hinter der Initiative stehen Vertreter der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen, das Komitee präsidieren Olivier Kessler (SVP) und Florian Maier (FDP).

«Wie du vielleicht gehört hast, haben wir von Walter Frey eine Spende von 100’000 Franken erhalten für No Billag (bitte vertraulich behandeln)», soll es im Mail vom 4. Juli 2014 heissen, das Kessler an einen Mitstreiter schickte. 

Auf Anfrage der Wochenzeitung wollte Walter Frey die Zahlung weder bestätigen noch dementieren. Kessler und Maier verweigern die Auskunft ebenfalls. 

Walter Frey machte bereits am Wochenende Schlagzeilen. Der SVP-Mann soll Hauptinvestor eines Kaufangebotes über 230 Millionen für die «Blick»-Gruppe sein. Frey dementierte diesen Vorwurf.

Laut «Bilanz» besitzt der Autoimporteur Walter Frey ein Vermögen von 1,75 Milliarden Franken. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 09.03.2017 12:44
    Highlight Highlight Und jetzt? Schade nur 100'000 von mir aus kann er auch mehrere Millionen springen lassen. Die Billag gehört abgeschafft oder meinetwegen massiv gekürzt.
  • Maragia 09.03.2017 10:44
    Highlight Highlight Keine richtigen Beweise, ausser dass "Mails vorliegen". Aber wo sind Screenshots etc? Also doch alles nur Verschwörungstheorie, wie immer!!
  • piedone lo sbirro 09.03.2017 10:15
    Highlight Highlight soll noch einer behaupten die SVP habe nichts mit der initiative zu tun...

    ein ja zu dieser absurden SVP-initiative würde nur einen sieger kennen, nämlich die goldbach media von natalie rickli.
    die rechtspopulisten als angebliche patrioten bevorzugen ein ausländisches verlagshaus. man muss sich dies einmal auf der zunge zergehen lassen - und das nur weil die SRG es wagt die SVP zwischendurch zu kritisieren.

    http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/schweiz/743277/Wie-SRF-Gegner-mit-SRF-reich-werden-wollen.htm

    http://www.woz.ch/1709/no-billag-initiative/kessler-allein-zu-haus
  • N. Y. P. D. 09.03.2017 08:26
    Highlight Highlight Walter Frey,
    Sie wirken immer wie ein verschupftes Kind, dabei haben Sie es faustdick hinter den Ohren.
    Ich habe gestern an dieser Stelle angetönt, dass Sie und Blocher die No Billag pushen. Da war also ein kleines Körnchen Wahrheit..
    Benutzer Bild
  • rodolofo 09.03.2017 08:11
    Highlight Highlight Die No Bilag - Initianden wollen nur noch Medien, die "sich kaufen lassen" und in denen die Kundschaft Meinungen und Analysen serviert bekommt, die deren Weltbild bestätigen.
    Diese Zielvorstellung deckt sich mit den Politischen Zielen der SVP ziemlich genau!
    Eine Zerschlagung der Öffentlich-Rechtlichen Medien würde allerdings einer "Amerikanisierung" der Verhältnisse Vorschub leisten, mit hunderten von Programmen, die alle mehr oder weniger mit dem gleichen -ständig von Werbeblöcken unterbrochenen- Infotainment-Mix aufwarten, der auf das Massenpublikum abzielt, ergänzt von Nischen-Produkten...
  • Majoras Maske 09.03.2017 08:03
    Highlight Highlight Nichts hätte die SVP lieber als die unabhängigen Medien zum Verstummen zu bringen und dafür eigene "anzubieten".

    Bedenklich, wenn man sich von dieser Tatsache deren Demokratieverständnis ableitet.
  • Ichsagstrotzdem 09.03.2017 07:56
    Highlight Highlight Ach wirklich? Und ich dachte, dass es in der Politik nur um das noble Ziel des Bevölkerungswohls gehe und dass eine Offenlegung von Finanzflüssen und Zuwendungen total überflüssig sei ;-)

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