Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Andwil SG: 90 von 140 Mitarbeiter einer Verpackungsfirma verlieren ihre Stelle



Das Verpackungsunternehmen Petroplast Vinora plant, im Sommer 2016 die Produktion am Standort Andwil SG einzustellen. Rund 90 von 140 Mitarbeitenden verlieren ihre Stelle. Im Werk Jona mit 140 Mitarbeitenden wird vorerst weiter produziert, doch auch dort ist ein Abbau zu erwarten.

Der starke Franken, der Preiszerfall durch Marktbearbeitung ausländischer Anbieter und steigende Rohstoffpreise durch künstliche Verknappung hätten auch bei der PetroplastVinora in den letzten Jahren zu erheblichen Verlusten geführt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Produktions- und Stellenabbau in Andwil

Der Verwaltungsrat der Petroplast Vinora AG plant nun einschneidende Massnahmen, die schrittweise umgesetzt werden sollen. Bis Ende Februar läuft das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden im Werk Andwil zur möglichen Reduktion sowie zur Milderung der Folgen von Kündigungen. Ein Sozialplan ist in Arbeit.

Dennoch muss derzeit davon ausgegangen werden, dass die Produktion noch diesen Sommer eingestellt wird, was den Verlust von rund 90 der 140 Arbeitsplätze am Standort Andwil bedeuten würde. Der deutsche Verpackungshersteller Papier-Mettler soll die Kunden und die gesamte Angebotspalette der Petroplast Vinora übernehmen. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 20.02.2016 07:17
    Highlight Highlight Wenn die Unternehmen in der Schweiz eine Abgabe leisten müssten, wenn sie Zuwanderer anstellen - wie das Prof. Reiner Eichenberger vorschlägt - würden sie es sich zweimal überlegen, welche Unternehmensteile sie in der Schweiz ansiedeln. Diese Abgabe wäre als Entgelt für die entstehenden Infrastruktur- und Sozialkosten zu verstehen. So wie das heute läuft, werden die Gewinne privatisiert und die Kosten für die abgebauten Arbeitsplätze sozialisiert.

Frauen verdienen immer noch weniger – hier der Beweis

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren in der Schweiz noch immer. Wie gross die Differenz weiterhin ist, zeigt die heute publizierte Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BfS).

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gilt in der Schweiz noch immer nicht. Dies zeigen die heute publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre mittels Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden über 36'000 Unternehmen befragt. (Details in der Infobox am Ende des Artikels)

Wir haben die neun wichtigsten Grafiken daraus gesammelt:

Die wirtschaftlich starken Grossregionen schwingen auch beim monatlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel