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19 freiwillige Abgänge und 9 Entlassungen bei «20 minutes»

19 freiwillige Abgänge und 9 Entlassungen bei «20 minutes»

29.11.2023, 17:4229.11.2023, 17:42
Une personne observe l' app de Le Matin sur son iPhone devant le journal Le Matin et photographie a cote du journal 20 Minutes ce mardi 22 aout 2017 a Lausanne. Les redactions des quotidiens 20 M ...
Bild: KEYSTONE

Nach Abschluss des von der TX Group eingeleiteten Restrukturierungsprozesses zum Abbau von 28 Stellen in den Redaktionen von «20 minutes», lematin.ch und Sport-Center werden 19 Mitarbeitende das Unternehmen freiwillig verlassen. Die drei Redaktionen bleiben erhalten.

Die Zahl der Kündigungen konnte dank der freiwilligen Abgänge auf neun reduziert werden, wie Eliane Loum-Gräser, Kommunikationsverantwortliche von «20 Minuten», einer Tochtergesellschaft der TX Group, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Sie bestätigte damit einen Bericht des Westschweizer Fernsehens RTS.

Die drei Redaktionen mit insgesamt 104 Mitarbeitenden verlieren in der Romandie 28 Mitarbeitende, was einem Viertel ihrer Ressourcen entspricht. Über die definitive Neuorganisation der Rubriken und Bereiche soll in einigen Wochen entschieden werden.

Im September hatte auch Tamedia, ein weiteres Unternehmen der TX Group, angekündigt, 28 Stellen in den Redaktionen von «24 heures», «Tribune de Genève» und der gemeinsame Redaktion der Westschweizer Tamedia-Titel zu streichen. Das Konsultationsverfahren endete Ende Oktober mit elf Entlassungen und 16 freiwilligen Abgängen. (sda)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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James McNew
29.11.2023 19:19registriert Februar 2014
Die TXGroup, zu der Tamedia und 20 Minuten gehören, hat den eigentlichen Zweck, den zahlreichen Mitgliedern der Besitzerfamilie ein angenehmes Leben zu garantieren. Darum müssen die Töchterfirmen jedes Jahr Gewinn abliefern, egal, wie das Geschäft lief. Wenn das nicht geht, muss halt gespart werden.

Natürlich ist das Problem auch strukturell, mit sinkenden Print-Abos und zu wenigen, zu billigen Online-Abos.

Nur: Zeitungen waren nie selbsttragend, sondern wurden durch Stellen-/Immo-/Autoinserate etc. querfinanziert. Das sind jetzt eigene Töchter, lebenswichtige Querfinanzierung abgestellt. 🤷
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