Schweiz
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ARCHIV - ZUR MELDUNG UND DER AUSSAGE DES ARMEECHEFS PHILIPPE REBORD, DASS DIE ARMEE AUFGRUND DER ZUNEHMENDEN ATTRAKTIVITAET DES ZIVILDIENSTES DER ARMEE IHR BENOETIGTES KONTINGENT STREITIG MACHEN SOLL, STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Philippe Rebord, neuer Chef der Armee, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Freitag, 16. September 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Philippe Rebord entschuldigt sich für die hohen Spesenausgaben der Armeespitze. Bild: KEYSTONE

Armeechef Rebord räumt moralische Fehler ein und entschuldigt sich



Armeechef Philippe Rebord hat sich für die überbordenden Spesenausgaben der Armeespitze entschuldigt. In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF räumte er moralische Fehler ein.

Diese Kultur habe in der Armee seit Jahren existiert, und die externe Wirkung sei zu wenig hinterfragt worden, sagte Rebord weiter. «Strafrechtlich und disziplinarisch kann man uns nichts vorwerfen, aber moralisch schon», sagte Rebord. In der Armee hätten Traditionen und Bräuche vorgeherrscht, die nicht mehr zeitgemäss gewesen seien.

«Aus heutiger Sicht komme ich selbstkritisch zum Schluss, dass bei uns in der Armeespitze moralische Fehler gemacht wurden», sagte der Armeechef weiter. Das müsse er zugeben. Er habe selber nicht genügend Abstand gehabt: «Ich möchte mich bei allen Menschen in der Schweiz entschuldigen, die zurecht erwarten, dass wir mit Steuergeldern sorgsam umgehen», sagte Rebord.

Jetzt sei ein Kulturwandel notwendig. Der Chef des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) habe dieses Umdenken bereits angeordnet. Er werde selber alles daran setzen, dass das neue Spesenreglement einen Kulturwandel auslösen werde. (sda)

Armee fliegt kostenlos Trinkwasser auf die Alp

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Video: srf

Das Reduit:

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46
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spiessvogel 19.11.2018 00:29
    Highlight Highlight Bei soldatischem Fehlverhalten auf Stufe Gruppe, Zug oder Kompanie reden Offiziere des höheren Kaders nie von Moral sondern von mangelnder Führung. Basis jeder Führung ist Selbstdisziplin. Die beste „Armee der Welt“ hat nicht ein moralisches Problem, sondern ein Führungsproblem.
  • Gawayn 18.11.2018 09:47
    Highlight Highlight In Frankreich gibt es den Begriff "Sich entschuldigen" gar nicht.

    Man bittet denjenigen, bei dem man sich Schuld aufgeladen hat, um Entschuldigung.
    Der oder die Andere kann einen entschuldigen.

    Nicht einer sich selbst!

    Wenn das alles an Konsequenz ist, dann ist es ein Hohn....
  • chäsli 18.11.2018 05:24
    Highlight Highlight Lieber Steuerzahler, bitte entschuldige, dass wir seit Jahrzehnten xMillionen Steuerfranken versaufen und verfressen. Aber schliesslich muss unsere glorreiche Armee schlagkräftig bleiben.
  • Holden Caulfield 18.11.2018 00:30
    Highlight Highlight Dann gesteht doch bitte auch gleich, dass die armee seit jahren, sinnlos munition und material verbraucht, nur um ein moralisch fragwürdiges budget zu erfüllen..
    Danke
  • alter Esel 17.11.2018 22:33
    Highlight Highlight Herr General, Sie werden an den Resultaten, nicht an dem Versprechen gemessen!
  • Tom Scherrer (1) 17.11.2018 20:14
    Highlight Highlight ...und organisiert die Rückzahlung ! Das geht so nicht. Jeder Mitarbeiter hat eine Sorgfaltspflicht. Er muss sorgfältig mit den Mitteln umgehen. Wenn er mit Absicht dagegen verstösst, dann wird er ersatzpflichtig.

    Die Herren verdienen allesamt gut genug, dass sie die Beträge retour zahlen können.

    Teilweise müssen Militärbedienstete keine / oder weniger Steuern zahlen - also da gibt es sicher tolle Möglichkeiten der Rückzahlung.

    Frechheit sowas, kann und will ich nicht verstehen.
  • leu84 17.11.2018 15:58
    Highlight Highlight Und jetzt?
    • Zarzis 17.11.2018 19:40
      Highlight Highlight Was und Jetzt?
      ist doch klar, es geht weiter wie bisher!
      Wäre doch gelacht, das Leute die nie Arbeiten mussten, bei den Spesen und Ausgaben, Sparen müssten!
      Sorry, in meiner Dienstzeit, haben die grössten Flaschen. Typen die für nichts brauchbar waren, die Berufsmilitär Karriere eingeschlagen.
      Früher hat man die nutzlosen ins Kloster Abgeschoben, heute ins Militär!
      Krass Formuliert? Nicht wirklich!
  • Pasch 17.11.2018 15:39
    Highlight Highlight In Japan hätte er sich zumindest noch verbeugen müssen... 😏
    • Dä_Dröggo 18.11.2018 10:13
      Highlight Highlight In Japan hätten ihn seine Vorgesetzten vor den Zug gejagt. Ijime, ijime.
  • Redly 17.11.2018 15:38
    Highlight Highlight Wer zuerst ein Reglement braucht, um sich anständig zu verhalten (resp. Fehlverhalten zu ahnden), der hat in Führungspositionen nichts zu suchen.
    • ands 18.11.2018 10:47
      Highlight Highlight Wer "Fehlverhalten" ohne Reglement ahnden will, hat in Führungspositionen noch viel weniger etwas zu suchen.
    • Redly 18.11.2018 11:58
      Highlight Highlight @ands: nein. Korrektes Verhalten ist eine Voraussetzung für Führung. Wenn jedes Schlupfloch ausgenützt werden kann und Anstand nicht generell verlangt sind, dann korrumpiert das jede Organisation und ist für betroffene Mitarbeitende (und Geschäfts-Partner) nicht zumutbar.
      Zudem: wer das Gefühl hat, man könne alles zuvor regeln, versteht nicht wie komplexe Organisationen funktionieren.
    • Richu 18.11.2018 14:47
      Highlight Highlight @ands: Fehlverhalten (Verschleuderung von Steuergeldern wie im vorliegenden Falle bei der Armee!) kann man sicher auch ohne Reglement ahnden.
      Du scheinst schlecht orientiert zu sein über die Aufgaben von Personen in Führungspositionen.
  • Richu 17.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Bin mit der Analyse des Armeechefs absolut nicht einverstanden. Es handelt sich nicht "nur" um moralische Fehler. Es wurden Steuergelder verschwendet! Wer Steuergelder verschwendet wie im vorliegenden Falle, müsste eigentlich hart bestraft werden!
    • Mantrax 18.11.2018 08:37
      Highlight Highlight Vor allem überrascht es mich, dass für sich selber gekaufte Geschenke (Goldmünzen) wirklich nur ein moralisches Problem sein sollen. Aber im Ernstfall würde die "unabhängige" Militärjustiz der Sache sicher nachgehen 🙈
  • Walser 17.11.2018 14:57
    Highlight Highlight Die Armee ist wie das Gesundheitswesen, die Bauwirtschaft, die Sozialindustrie, die Landwirtschaft, EDV, etc. eine Branche wo Milliarden ausgegeben werden. Es wird beschissen wo man bescheissen lässt. Völlig normal. Das wird mangels wirksamer Massnahmen auch so bleiben.
  • cassio77 17.11.2018 14:34
    Highlight Highlight Rücktritt! Ich hab mit Kollegen gesprochen, die der Armee sehr wohlgestimmt sind, waren. Ihr Fazit erschreckt mich: auch einige unter ihnen zweifeln mittlerweile den Sinn der Schweizer Armee an. Die SVP hat's só richtig verkackt!
    • welefant 18.11.2018 10:24
      Highlight Highlight verlieren wir wegen deinen freunden nun die armee und svp?
  • Gummibär 17.11.2018 14:31
    Highlight Highlight «Strafrechtlich und disziplinarisch kann man uns nichts vorwerfen, aber moralisch schon», sagte Rebord.

    "Wir werden aus unseren privaten Mitteln einen Fonds einrichten, damit jedem Wehrmann ebenfalls eine goldene Helvetia-Münze, ein Helikopterflug und ein exklusives Abendessen mit Schnäpsen à discretion geschenkt werden kann."
  • zellweger_fussballgott 17.11.2018 14:07
    Highlight Highlight Kulturwandel durch den Rücktritt beschleunigen. Danke!
  • Maranothar 17.11.2018 14:00
    Highlight Highlight Tz... die ganze Armee ist ein moralischer Fehler an sich.
  • Sportfan 17.11.2018 13:46
    Highlight Highlight Ich habe wirklich langsam aber sicher die Schn.... voll von diesem Betrieb. Alle paar Monate kommt ein neuer Skandal ans Licht.

    Und wie reagiert die Politik, noch mehr Geld in diesen Verein zu pumpen. Seit Jahren ein rechts geführter Haufen und nie, aber auch gar nie wurden Konsequenzen aus den Versagen gezogen. Ein SVP Bundesrat nach dem anderen schafft nicht mal in Ansatz eine Kurskorrektur. Wir brauchen die GsoA gar nicht mehr, das macht die SVP ganz alleine.
    • wasylon 17.11.2018 16:19
      Highlight Highlight @sportfan
      Wenn ich währe würde ich die Klappe nicht so weit aufreissen. Bis zum Jahr 2013 bekam jeder SRG Mitarbeiter eine Spesenpauschale von 1'600 Fr. Im Gegensatz zur Armee die das Problem erkannt hat liefen damals die SRG Beamten gegen das neue Spesenreglemt sturm.
      https://www.persoenlich.com/medien/streicht-spesenpauschale-von-1600-franken-304444

      Zum Glück macht die SRG die News noch selbst, so kann man die eigenen "Spesenskandale" verheimlichen🤔
    • Arabra 17.11.2018 21:55
      Highlight Highlight Levrat sagte doch selbst, sorgen wir dafür, dass die beiden SVP BR ein mandat bekommen wo sie keinen schaden anrichten können. Haha die linken warens 😂😂 sie sind schuld. 😂😂
    • Sportfan 18.11.2018 10:48
      Highlight Highlight Jöö Wasilon, immernoch im „aber die anderen...“ Modus?

      Ich weiss nicht, was die SRG hier geändert hat, wenn ich aber den Artikel lese, scheint mir, dass sie die Pauschale abgeschafft haben und nun alles, auch noch so kleine Beträgli abgerechnet werden muss.

      Haben früher praktisch alle grossen Betriebe so gemacht, mussten aber wegen den Steuerämtern umstellen, brachte einfach mehr Bürokratie, billiger wurde es nicht. Es geht hier übrigens um 133.—/Monat - welch Skandal Wasylon, welch Skandal!

      Einmal mehr eine Nebelkerze um vom Versagen ihrer Volchspartei Kollegen abzulenken.
  • bokl 17.11.2018 13:33
    Highlight Highlight "Aus heutiger Sicht komme ich selbstkritisch zum Schluss..."

    Heisst ohne PR-Spülung: "Der massive mediale und öffentliche Druck liess mir keine andere Wahl..."

    Und Umdenken lässt sich im Übrigen nicht von oben verordnen.
  • Skater88 17.11.2018 13:23
    Highlight Highlight Schön wie das klingt, Fehler gemacht, zu wenig hinterfragt. Viele glauben das, man siehts an den Kommentaren.

    Naja, man muss schon Dienst geleistet haben um etwas mehr zu sehen.
    Es wird in der Armee überall gespart, Funkgeräte welche Jahrzehnte alt sind, dutzende Fahrzeuge welche stillstehen weil keine Ersatzteile beschafft werden können.

    Unter diesen Gesichtpunkten finde ich, wären härtere Konsequenzen angebracht als nur eine öffentliche Entschuldigung und ein weiter gehts.
  • wolge 17.11.2018 13:21
    Highlight Highlight Unsere Steuergelder... RAAAAUS MIT IHM
  • Caprice-Soleil 17.11.2018 13:20
    Highlight Highlight Die Armee hinkt wie auf vielen Ebenen (Management, Kultur, Werte & Führungsprinzipien, u.ä.) der Gesellschaft und Wirtschaft hinterher -
    wie armselig diese offiziell eingeforderte Entschuldigung - eine Farce für alle Steuerzahler, wenn man bedenkt, dass hier alle Beteiligten wohl ohne juristisches Nachspiel weiterhin in ihren „achsowichtigen“ Jöblis und Positionen verharren und arbeiten werden !
    Unsereiner hätte ein beträchtliche Strafe zu erwarten!
    • reaper54 17.11.2018 14:05
      Highlight Highlight Warst du überhaupt in der Armee? Wenn nein, und du deine infos nur von linken Kollegen und Watson hast ist zimlich klar wiso du in einer solchen Bubble lebst.
    • Skater88 17.11.2018 14:18
      Highlight Highlight reaper54 ich war in der Armee, und je nachdem wen du grad vor dir hast stimmt die Aussage
    • farbarch1 17.11.2018 16:43
      Highlight Highlight @Reaper, ich war in der Armee. Meine Erkenntnise: mach was Du kannst und lass Dich nicht erwischen. Wenn Du trotzdem erwisch wirst, wirf dich in den Staub. Denn die anderen, die auch nicht erwischt werden wollen, haben es dann einfacher, dich nicht oder wenigstens milder zu bestrafen. Schliesslich sind alle im gleichen Boot. Es ist voll, aber ohne Steuerzahler. Die bleiben draussen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sigmund der Allwissende 17.11.2018 13:07
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach muss sich Herr Rebord für gar nichts entschuldigen. Die tapferen Frauen und Männer der Armee sehen sich nahezu täglich mit herausfordernden und gefährlichen Situationen konfrontiert und setzen ihr Leben für das Wohl der Schweizer Bevölkerung aufs Spiel (durch Hochrisikofussballspiele, Auslandeinsätze, Grenzschutz usw.). Da ist es doch nur Recht, wenn es sich die Damen und Herren der Schweizer Armee für einmal gut gehen lassen.
    • Skater88 17.11.2018 13:19
      Highlight Highlight Sarkasmus oder?
    • Caprice-Soleil 17.11.2018 13:35
      Highlight Highlight gut beobachtet - stimmt, dann ist es legitim ;-))))) hahaha !
      z.B. Bei Risikospielen im Fussball steht ja das Militär und keine Sondereinheit der Polizei an erster Stelle bereit - Hut ab, great!
    • Frank_Zapper 17.11.2018 13:38
      Highlight Highlight Lieber Sigmund
      Einmal mehr denkst du einen Schritt weiter als die Meisten hier, die nur die Überschrift lesen. Auf den Angehörigen der Schweizer Armee lastet ein enormer Druck, dies wird leider zu oft vergessen. Ich glaube nicht, dass diese Absichtlich diverse Sachen auf Spesen abgerechnet haben. Dies ist wohl eher aus versehen passiert. Wenn ich unter Druck bin mache ich auch manchmal einen Fehler, besonders wenn ich davor noch Alkohol konsumiert habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • don duende 17.11.2018 12:52
    Highlight Highlight strafrechtlich auch nur, weil das spesenwesen anscheinend schon früher nicht geregelt worden ist. ein schelm der böses denkt...
  • Mr. Spock 17.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Bin kein Fan der Armee, dennoch wird hier Grösse gezeigt und hoffentlich folgen den Worten such Taten. Finde zwar diese Eskapaden wären mit gesundem Menschenverstand eigentlich zu unterbinden gewesen, dennoch ziehe ich meinen Hut vor dieser späten Einsicht!
  • Hein Blöd 17.11.2018 12:38
    Highlight Highlight «Strafrechtlich und disziplinarisch kann man uns nichts vorwerfen, aber moralisch schon»

    - Ja, wir haben euer hart verdientes Steuergeld wie in Hiphop-Videos verballert, tut uns leid! Wir versprechen, wir machens auch nie wieder! Ehrlich! -

    Das hört sich wie Hohn an.
  • Markus97 17.11.2018 12:31
    Highlight Highlight Naja zumindest sieht er seinen Fehler ein, eine seltenheit heutzutage.
    • don duende 17.11.2018 13:48
      Highlight Highlight er wusste ja das der tag kommen wird zum „sorry säge“ und hatte genug zeit sich vorzubereiten

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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