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shopville voll

Bessere Rendite: Die SBB wollen mehr Kunden in ihren Bahnhöfen. Im Bild das Shopville im Zürcher Hauptbahnhof.

Die SBB wollen weniger Randständige an Bahnhöfen

Die SBB wollen mehr Shoppingkunden anlocken – dafür müssen Alkoholiker und Taxis weichen.

benjamin weinmann und andreas möckli / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Die Bahnhöfe der SBB sind schon heute mehr als nur Verkehrsknotenpunkte. Sie sind Einkaufszentren mit Kleiderläden, Supermärkten und Restaurants. Nur wirken sie oft nicht wie ein durchgestylter, moderner Konsumtempel. Im Innern sind die Bauten oftmals dunkel, und vor den Gebäuden versperren Taxis, Privatautos, Busse und Trams den Weg. Hinzu kommen Randständige, die bei den Bahnhofeingängen Bier trinken und nicht immer gerade leise sind.

Die SBB wollen, dass Pendler vermehrt in den Bahnhöfen verweilen, essen und einkaufen – dafür sollen Alkoholiker und Taxis weichen.

Das will Jürg Stöckli, Chef der SBB-Sparte Immobilien, ändern. Seine Vision des «Bahnhofs der Zukunft» sieht unter anderem einen offeneren, aufgeräumten Zugang vor, wie er im Gespräch sagt. «Was fehlt, ist oftmals ein freier Platz beim Haupteingang, eine Flanierzone mit Bistros und Restaurants, wo wir die Kunden schon früher begrüssen können». Diese Plätze mit viel Verkehr seien über die Zeit hinweg organisch gewachsen, doch mittlerweile fehle es an Organisation.

Neuer Masterplan erarbeitet

Die Ziele von Stöckli sind klar: Er will, dass die Pendler vermehrt in den Bahnhöfen verweilen, dort essen und einkaufen. «Der Bahnhof soll Treffpunkt und Mobilitätsdrehscheibe in einem sein», sagt Stöckli, der seit 2010 den Bereich Immobilien leitet. Generell will er den Gastronomie-Bereich in den Bahnhöfen aufwerten. Der Bereich Restaurant, Café, Bar und Take-away soll innerhalb des Ladenangebots in den nächsten 10 bis 15 Jahren bis zu 20 Prozent wachsen.

Das Unternehmen hat einen Masterplan erarbeitet, um die Zonen in und neben den Gebäuden aufzuwerten. Die Aussenräume sollen etwa mit Cafés und Restaurants belebt werden. Um diesen Platz zu schaffen, hat Stöckli vor allem Taxis, Randständige und den öffentlichen sowie den privaten Verkehr im Visier. Er erklärt dies anhand von drei Bahnhöfen:

zürich hauptbahnhof

Grösster Bahnhof der Schweiz: HB Zürich. Bild: shutterstock

Passanten mit Einkaufstueten fahren am Sonntag, 30. Oktober 2005, im Bahnhof Bern mit der Rolltreppe in die Ladenpassage hoch. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===

Pendler im Bahnhof Bern. Bild: KEYSTONE

Mit Stadtpolitikern im Gespräch

Bei allen drei Beispielen stellen sich zahlreiche Hürden. Das vermutlich grösste Problem: Die Zonen vor den Bahnhofgebäuden gehören nicht den SBB, sondern den Städten. Das SBB-Grundeigentum endet mit den Bahnhofmauern. Deshalb führe man für die rund zehn grössten Bahnhöfe mit den Städten und Kantonen Gespräche über mögliche Änderungen.

Konkret spricht Stöckli etwa in Zürich regelmässig mit den Vorstehern des Tief- und Hochbauamts, um allenfalls auch die Taxistandplätze zu verschieben. Für Stöckli ist klar, dass sich dies nicht sofort erreichen lässt. Ihm schwebt das Jahr 2025 vor. Es brauche noch viel Überzeugungsarbeit.

Stöckli sagt, dass sich das Taxigewerbe bewegen muss. «Die Taxifahrer warten heute viel zu lange, gerade vor den Bahnhöfen.» Es brauche für sie eine App im Stil von Uber, die den Kunden aufzeigt, wo sich das nächste Taxi befindet. Das angestammte Taxigewerbe habe in Sachen Digitalisierung Nachholbedarf. Man sei mit der Branche in engem Austausch und werde bald eine neue App lancieren.

Selbst wenn die SBB die Behörden für ihr Vorhaben gewinnen sollten, dürfte die Umgestaltung der Bahnhofplätze für viel Diskussionsstoff sorgen. Die Taxiunternehmer dürften sich von ihren attraktiv gelegenen Standplätzen nicht einfach so vertreiben lassen. Auch die Umleitung des Bus- und Tramverkehrs ist alles andere als trivial. Dazu sind umfassende Bauvorhaben nötig, die vermutlich zum Teil auch Volksabstimmungen überwinden müssen.

Ausbaukosten: 3 Milliarden Franken bis 2023

Der Geschäftsbereich SBB Immobilien gehört zu den grössten Immobilienfirmen des Landes mit über 3500 Gebäuden auf 3800 Grundstücken. Dazu zählen auch die rund 800 Bahnhöfe. «Wir werden in den nächsten sechs Jahren im Hochbau rund 3 Milliarden Franken investieren, also 400 bis 600 Millionen Franken pro Jahr», sagt SBB-Manager Jürg Stöckli. Es seien Tausende neue Wohnungen geplant. Der Anteil preisgünstiger Wohnungen im SBB-Portfolio soll langfristig bei einem Drittel liegen. «Wir wollen die Bahnhöfe weiterentwickeln. Das wird auch etwas kosten.» Er sei klar der Meinung, dass die SBB diese Qualitätssteigerung benötigten, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Nicht nur die Zufriedenheit der Kunden in den Zügen sei wichtig, sondern auch in den Bahnhöfen.

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Helona 09.07.2017 01:21
    Highlight Highlight Also wirklich. Ich bin noch nie auf einen Bahnhof gegangen um mich dort "wohlzufühlen". Schräge Vorstellung sowas. Dafür gibt es doch viel bessere und schönere Orte. ;)
    25 3 Melden
  • Chääschueche 08.07.2017 23:39
    Highlight Highlight Das Niveau hier ist bald auf der selben Ebene wie auf 20min.

    Die Bahnhofsshoppingzentren sind für die SBB eine gute einnahmequelle. Diese dient dazu den Bereich Personentransport mitzufinanzieren. Und wie es scheint wird dieser Zusätzliche Service auch rege genutzt.

    Mehr Züge, mehr Verbindungen, neuere Züge und mehr Zugreinigungen verursachen eben auch mehr kosten...


    Aber ja...wie schon geschrieben: Wem es nicht passt: Onewayticket kaufen und irgendwo hin fliegen wo es besser ist. werde euch nicht vermissen 😇
    10 11 Melden
    • mogad 10.07.2017 17:18
      Highlight Highlight Man darf eine andere Meinung haben als Sie, ohne gleich als vom Niveau her unterirdisch hingestellt zu werden. Der Bahnhof ist für alle da, er ist keine Schickimicki-Oase. Wer sich den Anblick der Randständigen ersparen will, mietet sich eine Limousine mit Chaffeur.
      6 1 Melden
    • Chääschueche 10.07.2017 18:20
      Highlight Highlight Eine andere Meinung ja, aber dieses ewige rumgeheule ist schlimm... seit Jahren das selbe... aber wette das 99% der nörgler noch nie eine entsprechende Mail an die SBB direkt geschickt haben?
      1 2 Melden
  • MarZ 08.07.2017 20:20
    Highlight Highlight An alle die hier kommentieren, die SBB sollen sich mehr um die Bedürfnisse der Kunden kümmern: Wenn es kein Bedürfnis nach einkaufen am Bhf gäbe, wäre das auch nicht rentabel.

    Ausserdem wird mit dem Profit der Bahnverkehr querfinanziert.
    12 7 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 08.07.2017 19:50
    Highlight Highlight Leute, lest den Artikel doch nochmals. Die Situation im Bahnhof Bern ist m.E. wirklich unangenehm. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Stadt die Randständigen überall sonst verjagen lässt, aber am Bahnhof nicht. Hmm, warum denn wohl? Damit die Ladeninhaber und Wirte in der Stadt sich weniger beklagen. Immerhin wäre die SBB zur Kooperation bereit. Hoffentlich findet sich mal ein Ansprechpartner in der Stadt. (und ja, ich wähle links der Mitte).
    13 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 08.07.2017 16:55
    Highlight Highlight Shopping-SBB; Wirschafsbücklings-Politik; Rationalisierungs-Post; NaNaNa-Swisscom... Schön; immer weiter so!
    24 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 08.07.2017 16:53
    Highlight Highlight Die SBB könnten doch auch gleich noch dieses mühsame lästige Nebengeschäft namens Personen- und Güterbeförderung weglassen und sich ganz auf das Hautgeschäft als Shopping-Center-Betreiber und Immoblienbewirtschafter konzentrieren.
    51 6 Melden
  • Gustav.s 08.07.2017 16:18
    Highlight Highlight An einem grösseren Bahnhof erwarte ich als erstes: Taxis , Tramanschlüsse, Parkplätze, eventuell noch einen Kiosk.
    Restaurants, Läden usw sind zwar nett aber sollen die anderen Dinge nicht beeinträchtigen.
    76 1 Melden
    • jjjj 08.07.2017 17:59
      Highlight Highlight Taxis? Für was?
      2 5 Melden
  • Kurt Bucher 08.07.2017 15:59
    Highlight Highlight Die Randständigen sind gerade in Hamburg....
    37 62 Melden
    • Makatitom 08.07.2017 19:45
      Highlight Highlight ..und hörten sich in der Elbphilharmonie Beethovens 9te an
      11 7 Melden
  • pamayer 08.07.2017 15:08
    Highlight Highlight Sehr gut so: Arme weg, Trams weg, Velos sowieso weg, Strassenmusiker auch weg, nur noch Bahnpolizei, Security und Shopping:
    "Nur wirken sie oft nicht wie ein durchgestylter, moderner Konsumtempel." - so sollte es wohl sein, clean und tot.

    Also, wählt weiter FDP und SVP und die Schweiz wird ein Luxus Resort, wo nur sehr gut Betuchte Zutritt erhalten.
    Die "3 A", Arme - Auszubildende - Ausländer (Original FDP Wortlaut) erhalten Dank dem Dublin Abkommen sicher Asyl in Rumänien oder der Türkei. Marokko wird auch Flüchtlinge aufnehmen, was jedoch noch in Verhandlung ist.

    Lasst den Rubel rollen.
    79 28 Melden
    • Philipp Burri 08.07.2017 16:15
      Highlight Highlight Exactly this!
      25 11 Melden
    • TheMan 08.07.2017 17:23
      Highlight Highlight paymayer die Grossen Städten wie Zürich Bern usw, werden von SP regiert. Das dort die Preise epxlodieren ist Dank der Zuwanderung so. Und weil nur Teuer gebaut wird. Dank SP. In jeder Stadt, in der die SP regiert, wird alles für Reiche gemacht. Die Armen werden einfach Vergessen. Sozialwohnung abgerissen und Teure Wohnungen gebaut.
      19 35 Melden
    • Makatitom 08.07.2017 19:48
      Highlight Highlight Ablenkungsmanöver fehlgeschlagen, Boy. Weder die Rechtsbürgerlich noch die links regierten Städte haben der SBB zu sagen, wie sie ihre Bahnhöfe gestalten. Und die SBB wird halt nun mal neokapitalistisch geführt, ganz der Führungsstil der FDP und SVP
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skater88 08.07.2017 14:56
    Highlight Highlight Hmmm... Randständige sind ein Problem? Eher der Blick der Gesellschaft, solange sich diese anständig benehmen, und das sehe ich sehr oft, sollte man damit doch kein Problem haben.

    Finde das schade, das die SBB ein Problem macht wo keines ist nur um Profit zu steigern.
    71 14 Melden
    • yukunda 08.07.2017 20:44
      Highlight Highlight Vor allen haben wir im Vergleich zu anderen Ländern da wirklich wenige "Randständige" (was immer das genau meint). Ich komme grad aus Irland und England zurück. Da sieht man an jeder Strassenecke, was passiert, wenn Menschen am "Rand" der reichen Gesellschaft leben müssen....
      6 1 Melden
  • atomschlaf 08.07.2017 14:40
    Highlight Highlight Was in Zürich HB dringend notwendig wäre, sind vernünftige Parkmöglichkeiten mit Bahnhofzugang wie z.B. in Winterthur oder Bern.
    Für ein grosses Parkhaus mit Langzeitparkplätzen fehlt vermutlich der Platz, aber mindestens eine ausreichende Anzahl Kurzzeitparkplätze zum abholen und bringen wäre überfällig!
    46 18 Melden
    • trololo 08.07.2017 17:30
      Highlight Highlight Beim Busbahnhof Sihlquai hats ja ein Parkhaus?.. 1min vom HB entfernt:)
      25 1 Melden
    • who cares? 08.07.2017 18:28
      Highlight Highlight @Rendel, es gibt Leute mit Koffern und sonstigem Gepäck, Leute, die sich nicht zurecht finden bei den verschiedenen Haltestellen oder solche, welche nicht gut zu Fuss sind. ÖV ist leider nicht für alle eine Option.
      4 2 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 23:58
      Highlight Highlight @who cares: Genau. Wenn ich alleine mit Laptop-Tasche oder Rucksack unterwegs bin, dann geht das gut mit dem Tram, aber wenn ich Besuch mit viel Gepäck habe, dann bringe oder hole ich die Leute mit dem Auto.
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pali2 08.07.2017 14:23
    Highlight Highlight Sorry Watson, aber der Titel ist mal wieder total reisserisch gewählt...Es geht beim Artikel (meines Erachtens) nicht in erster Linie um das Vertreiben von Randständigen, sondern um eine Umstrukturierung der Bahnhöfe an sich.
    40 23 Melden
    • Jol Bear 08.07.2017 16:55
      Highlight Highlight ... und wenn man statt nur den Titel auch den Artikel liest, erfährt man, dass der SBB-Mann auch den "Randständigen" (wer gehört eigentlich alles dazu?) Gelegenheit bieten will, sich weiterhin in den Bahnhöfen aufzuhalten. Seien wir mal gutgläubig und nehmen ihm das ab (eine andere Information haben wir nicht), so ist der Titel des Artikels "populistisch" gewählt und zahlreiche Kommentarschreiber haben offenbar nur den Titel gelesen. Seltsamer Journalismus und verwunderlicher Medienkonsum, bes. dann, wenn sich, als Ergebnis davon, Schreiber und Leser bestätigt fühlen sollten.
      16 4 Melden
  • Löckypöntsch 08.07.2017 14:14
    Highlight Highlight Profit, Profit, Profit. Alles was nicht dazu passt fliegt raus. Was sind schon Randständige. Die haben keine Lobby, keine Stimme...

    Traurig dass immer alles durchgestylt sein muss und immer auf Kosten von Anderen!
    37 12 Melden
  • EvilBetty 08.07.2017 13:40
    Highlight Highlight Dieser Konsum um jeden Preis ist langsam echt zum Kotzen.
    54 11 Melden
  • Knut Knallmann 08.07.2017 13:18
    Highlight Highlight Ich weiss ich bin hier in der Unterzahl, aber ja mich stören die Randständigen. Primär weil die Orte wo sie sich aufhalten gegen Ende des Tages oftmals Müllhalden gleichen. Durch den Alkoholkonsum sind sie laut, es herrscht oftmals eine aggressive, angespannte Grundstimmung. Kurz: Kein Ort wo ich mich gerne aufhalten will - egal ob zum Einkaufen, Essen oder um auf den Zug zu warten...
    28 25 Melden
  • satyros 08.07.2017 13:16
    Highlight Highlight Soso, die Bahnhöfe sollen Treffpunkte werden. Und wie erreicht man das? Man verjagt die Leute, die sich dort treffen.
    39 7 Melden
  • der_senf_istda 08.07.2017 13:14
    Highlight Highlight durchaus ok wenn die SBB über die Entwicklung von Bahnhöfen nachdenkt. Aber:
    Die SBB hat primär für Bahnverkehr zu sorgen und nicht für Shopping-Center. Obdachlose haben genauso viele Rechte (und Pflichten) wie alle anderen Bürger auch und sie haben das Recht sich überall im Bahnhof aufzuhalten. Wenn die SBB Obdachlose an einem andern Ort möchte, dann sollen sie andere Orte für Obdachlose attraktiv gestalten und das "Probelm" löst sich von alleine.
    34 2 Melden
    • Chääschueche 08.07.2017 23:30
      Highlight Highlight Obdachlose haben pflichten? (Sowas gibt in der Schweiz eigentlich nicht, da jeder Schweizer zum Sozialamt darf - wer nicht will ist selber schuld, aber mitleid habe ich mit diesen keine... den jeder könnte sich aus diesem Loch herauskämpfen... dafür sorgt die Schweizer Sozialindustrie...)

      Und Bier am Bahnhof von Mo-Fr ist also nun wirklich keine Pflicht?

      Mich persönlich stören die nicht...aber das feierabend bier kann man auch gut auf der grossen/kleinen schanze, Marzili usw. geniessen oder zuhause oder an 100 anderen plätzen als vor dem Bahnhof. Meine meinung.
      1 5 Melden
  • axantas 08.07.2017 13:10
    Highlight Highlight Diese SBB ist schon einige Zeit nicht mehr "unsere SBB". Es ist ein Grosskonzern mit verschiedenen Tochtergesellschaften, die zu rentieren haben. So verwundert diese Absicht nicht - Einkaufszentren an solchen Hotspots sind hochrentabel und wollen ein angenehmes Erlebnis vermitteln. Anderes hat da keinen Platz.

    Ich habe mich mal mit der SBB identifiziert, aber wenn ich Andreas Meyer in jedem zweiten Satz "für unsere Kundinnen und Kunden" sagen höre, erreicht mich das nur noch als inhaltslose Marketinghülse.

    Ich hänge nicht altem nach aber vermisse die nötige Portion Menschlichkeit.
    34 5 Melden
    • Hoppla! 08.07.2017 21:22
      Highlight Highlight Was passiert wenn sie nicht rentieren? Zahlst du höhere ÖV-Preise oder übernimmt der Steuerzahler das Defizit?
      4 3 Melden
    • Chääschueche 08.07.2017 23:32
      Highlight Highlight Ehm...die SBB Rentiert nicht...zumindest nicht wirklich... darum müssen Wege gefunden werden damit du auch in Zukunft noch nach Hause kommst.
      2 2 Melden
  • Shin Kami 08.07.2017 13:01
    Highlight Highlight In Zürich zumindest wird das Platzmässig ein Problem... Und in erster Linie ist ein Bahnhof ein Bahnhof und nicht eine Einkaufsmeile!
    35 6 Melden
    • Chääschueche 08.07.2017 23:33
      Highlight Highlight Diese Einkaufsmeilen dienen dazu Geld zu verdienen damit du nicht 1 std auf den Zug warten musst sondern ein gutes ÖV Netz hast...
      4 2 Melden
  • mogad 08.07.2017 12:35
    Highlight Highlight Ich bin 2 bis 3 mal pro Woche am HB Zürich, trinke dort ab und zu etwas in einem Restaurant und fühlte mich noch nie von "Alkoholikern" belästig. Viel eher nerven mich die dauernden Grossevents in der Halle, die dafür sorgen, dass während der Rushhours für die Reisenden fast kein Durchkommen mehr ist und man dauernd geschupft wird.






    52 2 Melden
  • Kwaack 08.07.2017 12:06
    Highlight Highlight Was für ein unsympathischer Mensch und dazu noch ein gutes Beispiel dafür, dass bei der SBB immer weniger die Eisenbahn im Zentrum steht. Man möchte die Leute früher begrüssen, aber nicht als Fahrgäste, sondern als Shopper und Verweiler.
    117 18 Melden
  • flausch 08.07.2017 12:06
    Highlight Highlight Ich wäre beispielsweise froh wenn man an de Banhofstrasse mal diese elenden Banker und Butiquebesitzer entfernen würden. Die Lungern dort nähmlich den lieben langen Tag rum und hindern den Verkehrsfluss. Kurzum wir währen froh darum wenn sich an der Banhofstrasse alle wohlfühlen könnten, dies jedoch wird verunmöglicht solange die "Gutverdienenden" Rudelbildung betreiben. Wir wollen sie aber nicht verdrängen sondern eigentlich nur nach Bergdietikon umsiedeln damit wir sie nicht mehr sehen müssen... *


    Nein im ernst dieses ewige nach unten treten kotzt mich an!


    *Ironie
    111 24 Melden
    • seventhinkingsteps 08.07.2017 12:55
      Highlight Highlight Yep. "Konsumiere oder verpiss dich.", einfach nett verpackt in nette Phasen wie "Begrüssungszone attraktiver gestalten und das Einkaufserlebnis positiv prägen." Wie wenn Obdachlose Ungeziefer wären, die man "weglotsen" kann damit der Adel in Ruhe sinnlos konsumieren kann.
      29 5 Melden
  • seventhinkingsteps 08.07.2017 11:55
    Highlight Highlight "Oftmals stehen und sitzen sie tagelang trinkend und rauchend vor den Haupteingängen. "

    "Aber es müssen sich alle anständig benehmen"

    Wusste gar nicht, dass trinken und rauchen unanständig ist.
    92 17 Melden
    • Alnothur 08.07.2017 14:56
      Highlight Highlight In der Art, wie es vor dem Haupteingang des Berner Bahnhofes geschieht, ist es definitiv unanständig...
      15 14 Melden
  • G. Schmidt 08.07.2017 11:52
    Highlight Highlight Randständige, die nur ihr Bier trinken sind ja ok....

    Aber die aufdringlichen Bettler sind echt heftig! Dumme Sprüche und Beleidigungen sind Tagesordnung.

    Schäme mich für die, wenn diese Touristen angehen!
    50 37 Melden
    • mogad 08.07.2017 12:42
      Highlight Highlight Ich schäme mich gegenüber den Touristen eher für den "Schiffsfünflieber". "Randständige" gibt es schliesslich in jeder Grosstadt. Wo sollen die denn sonst hin? Die gehören meiner Meinung nach auch zu unserer Gesellschaft, viel eher als die schamlosen Abzocker weiter oben am Paradeplatz. Letztere schaden unserem Ruf mehr als die paar Bettler und Alkis. Es dreht sich alles nur noch ums Geld scheffeln und die Menschlichkeit geht dabei verloren.
      34 4 Melden
    • rauchzeichen 08.07.2017 14:16
      Highlight Highlight Die touristen haben noch nie städte mit so wenigen bettlern gesehen... just to say...
      28 3 Melden
    • FrancoL 08.07.2017 15:18
      Highlight Highlight Oh Du schämst Dich für die, wie nobel von Dir. Dass es darunter Schicksale gibt und nicht wenige, die die Gesellschaft ausgespuckt hat, DAFüR solltest Du Dich schämen.
      21 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Salute the Parrot 08.07.2017 11:05
    Highlight Highlight Reicht schon, dass sie den HB in der Nacht in voller Paranoia abriegeln, es könnte ja noch wer ein Obdach finden zur Not. Einteignet den asozialen Saftladen, machen wir wieder Service-public daraus!
    74 19 Melden
    • River 08.07.2017 13:16
      Highlight Highlight Der HB wird nachts auch geschlossen, weil da Züge und Lokomotiven "übernachten". Schon manch einem Lausbuben ist es in den Sinn gekommen, auf Züge zu klettern... und ist dann gebrutzelt runtergefallen.
      Oder sonst eine Manipulation könnte zu Zugausfällen führen. Was würdest du dann sagen? Etwa:"Sc****s SBB, können die nicht gucken?"
      Es ist einfacher den HB zu schließen, als jeden abgestellten Zug zu bewachen.
      21 7 Melden
    • Hierundjetzt 08.07.2017 13:46
      Highlight Highlight Wieder mal ein Auswärtiger ohne Plan 🙄

      Stadt und Kantonszürcher übernachten sicher nicht im HB.

      Unsere 9 Nacht-S-Bahn und 4 Nachtbuslunien fahren am WE 24/24 im teilw. 15' Takt. Also wie das 9i Tram in Bärn ab 1800...

      Der HB mit seinen 3 Tiefbahnhöfen ist somit am WE 24/24 offen.

      Es sind die Auswärtigen, die unter der Woche auf den ersten Zug warten und nicht wissen wohin.

      Randständige sind im K4/K5 anzutreffen. Ist ja logisch dort sind die Geschäfte 24/7 offen und das Bier 1,90 und nicht 5 wie im HB...

      14 4 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 14:43
      Highlight Highlight Wem enteignen? Dir ist schon bewusst, dass die SBB zu 100% dem Bund gehört?
      10 3 Melden
  • Mutzli 08.07.2017 10:56
    Highlight Highlight Als ob man gross was merken würde, was die Leute beim Eingang am Treiben sind während man im Tibits sitzt...Eine Aufwertung des Bahnhofs ist mir noch so willkommen, aber anstatt gegen Velos, Stadt-ÖV und marginalisierte Gruppen zu sein, wäre es schon ein Riesenfortschritt wenn es endlich mal ein paar Bänke oder Rastzonen geben würde. So wie z.B. der Baum der im Moment in der Haupthalle steht, wertet das ganze sehr auf aus meiner Sicht. Gerade auch ältere Personen wären sicherlich dankbar.
    69 2 Melden
    • Valon Behrami 08.07.2017 12:36
      Highlight Highlight Viel merkt man nicht. Und wenn auch: Egal! Und zur Aufwertung: Ja, es braucht mehr Sitzgelegenheiten.
      12 0 Melden
    • Mortimer 08.07.2017 13:41
      Highlight Highlight Ältere Leute sitzen nur rum und konsumieren zuwenig. Also weg mit ihnen! Die SBB wird sicher nicht für mehr Sitzmöglichkeiten sorgen, ausser wenn für die Benützungsdauer gezahlt wird.
      19 2 Melden
    • Alnothur 08.07.2017 14:58
      Highlight Highlight Bänke gibt es vor dem Bahnhof Biel - da finden aber gerade ältere Personen keinen Platz, weil die Bänke von den ganzen lärmenden Drogen-Assis belegt sind.
      11 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • thi 08.07.2017 10:52
    Highlight Highlight Gegen ein organisiertes und gemütliches Auftreten der SBB /Bahnhöfe ist prinzipiell ja nichts einzuwenden nur hat dies Priorität? Die Bilettpreise sind sehr hoch und das Reisen gerade nach einer Spätschicht und insbesondere am Wochenende mehr als unangenehm. Klar handelt es sich um die Ausganszeit vieler Menschen doch trotzdem Bezahle ich genau gleichviel stehe jedoch 90 Minuten da der gesamte Zug "verchotst" ist und das Abteil mehr an ein Festzellt erinnert. Zudem war es eine Ausnahme wenn die Klimaanlage funktionierte. Liebe SBB nach solchen Fahrten ist mir die Lust am flanieren vergangen
    67 17 Melden
    • Kwaack 08.07.2017 12:00
      Highlight Highlight Vielleicht sollten die Fahrgäste auch mal aufhören die Züge vollzukotzen. Das würde die SBB sicher auch freuen.
      53 9 Melden
    • zettie94 09.07.2017 13:24
      Highlight Highlight Soso, Billettpreise zu teuer, aber bitte mehr Personal zur Reinigung der Züge einstellen - irgendwie ist das ein Widerspruch...
      2 1 Melden
    • thi 11.07.2017 08:48
      Highlight Highlight Ohne billtetpreise und Reinigung = absolut ok
      Hohe billietpreise aber dennoch schlechte Wartung = nicht ok
      2 2 Melden
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  • Hierundjetzt 08.07.2017 10:39
    Highlight Highlight Ach der lustige Herr Stöckli wiedermal. Bestes Beispiel ist sein Quartier Europaallee neben dem HB. Von Bernern entworfen, von Zürchern zu 100% gemieden, Kein Stadtzürcher geht dort freiwillig hin, da sind nur Expats, Berner und Agglos.

    Weils nicht funktioniert, brauchts jahrelange milionenteure Plakatkampagnen und arbeitslose 20 jährige Mädchen sorry "influencer" fotografiert vor einem Müllcontainer (weil voll stylisch urban) die "mir" 2 Zimmerwohnungen für 4'500.- andrehen wollen.

    Oder eine Kunsteisbahn für "die Bevölkerung" pardon google und UBS MA, dazu gerne eine Stange für 8.- (wtf)
    85 17 Melden
    • Tschounsy 08.07.2017 14:37
      Highlight Highlight Du triffst es 100% auf den Punkt! Kein Stadtzürcher geht freiwillig dahin (mit Ausnahme vlt. Transa).
      12 2 Melden
    • Hierundjetzt 08.07.2017 18:49
      Highlight Highlight ...ist doch so. Schau Dir nur Shilcity an. Es ist am Stadtrand hat +/- das gleiche Konzept aber es läuft. Warum? In der Europallee tragen die Verantwortung Berner (Eine Stadt so gross wie der Kreis 4 mit 100'000 Einwohner, haben somit keinen Plan wie eine *echte* Stadt mit 500'000 funktioniert) Eine Deutsche ohne Sprachkenntnisse vermarktet das ganze als "Leiterin Marketingkommunikation" und eine Aggloagentur macht die Werbung dafür. Und alle wollen *mir* als Stadtzürcher das als ein tolles Stadtzürcher-Quartier verkaufen. hahahaha das ist der Witz des Jahrhunderts. Nope SBB: versenkt.
      3 1 Melden
  • KarlWeber 08.07.2017 10:35
    Highlight Highlight Mir wäre es lieber, wenn die SBB sich auf ihr Kerngeschäft fokusieren würde. Und da gehören meiner Meinung nach Taxis und Trams, anstelle von Cafes, direkt vor die Türe.
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    • zettie94 09.07.2017 13:25
      Highlight Highlight Das Kerngeschäft von SBB Immobilien ist die Immobilienbewirtschaftung. Und der Gewinn der Division hilft mit, die Billettpreise tief zu halten.
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  • Gulasch 08.07.2017 10:23
    Highlight Highlight Irgendwohin müssen Randständige können und ihr billiges Bier im Trockenen trinken dürfen. Es gehen immer mehr Spunten verloren, die früher als Auffangsgefäss dienten.
    Meiner Meinung nach soll ein Bahnhof primär Verkehrsknotenpunkt sein. Die Mall/den Einkaufstempel halte ich, durch den Strukturwandel für gescheitert!
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    • Knut Knallmann 08.07.2017 13:32
      Highlight Highlight Immer mehr Leute fahren Zug. Immer mehr Leute sind auch zu Randzeiten unterwegs. Immer mehr Leute kaufen auch in den Bahnhöfen ein. Ein attraktives Angebot an Läden, Bars und Restaurant ist für viele Reisende von grosser Wichtigkeit und kann für die Wahl des Verkehrsmittels entscheident sein. Nicht zuletzt ist es eine Win-Win-Win Situation: Die Kunden erhalten ein grosses Angebot auch zu Randzeiten, die Läden erhalten sehr attraktive Standorte für ihre Läden und die an sich hochdefizitäre SBB erhält zusätzliche Einnahmen. Was ist schlecht daran?
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    • atomschlaf 08.07.2017 14:50
      Highlight Highlight Ein wesentlicher Grund für die grosse Nachfrage nach Verkaufsflächen an Bahnhöfen und damit Treiber für die Umwandlung in Einkaufszentren sind unsere antiquierten Ladenschlussgesetze bzw. die krasse gesetzliche Bevorzugung von Läden an Bahnhöfen.

      Ein Grund mehr, es endlich den Ladenbesitzern-/betreibern zu überlassen, wann sie öffnen wollen und wann nicht!
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    • atomschlaf 08.07.2017 14:52
      Highlight Highlight @Gulasch: Warum sollte es Aufgabe der SBB sein, Randständigen kostenlos einen gedeckten Aufenthaltsbereich zur Verfügung zu stellen?
      Die SBB ist ein Transportunternehmen und kein Sozialwerk.
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  • TheBean 08.07.2017 10:20
    Highlight Highlight Gefällt mir.
    26 63 Melden
    • Darth Unicorn #Tanooki4RumDoch 08.07.2017 14:56
      Highlight Highlight Mir auch! Nachdem 5ten mal belästigt werden hat man genug von den Randständigen
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  • Hugo Wottaupott 08.07.2017 10:18
    Highlight Highlight Aha. Die exorbitanten Ticketpreise sind nicht genug. Es müssen auch horrende Mieten zum Erfolg beitragen.
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  • Hanjo 08.07.2017 10:11
    Highlight Highlight Tolle Ideen, die der Mann da hat - allerdings hat er einen wichtigen Punkt vergessen: Könnte man nicht auch die Züge ein wenig vom Bahnhof verdrängen? Genauso wie die Trams, Busse und Taxis sorgen auch diese für eine unangenehme Eile. Zudem wäre es schön, wenn man all die gestressten Pendler auch noch vom Bahnhof wegbringen könnte. So hätte man dann endlich einen gemütlichen Bahnhof so ganz für sich zum verweilen...
    120 5 Melden
    • River 08.07.2017 13:18
      Highlight Highlight Haha, genau
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  • Knut Atteslander 08.07.2017 10:02
    Highlight Highlight "In den Bahnhöfen sollen alle Gesellschaftsschichten willkommen sein, sagt Stöckli."
    Zwischen dem was man sagt und dem was man tut liegen manchmal Welten... Was er nicht sagt; die mit leeren Brieftaschen oder die die nicht gedenken deren Inhalt zu leeren sollen sich gefälligst verpissen. Kann ja nicht angehen dass man einfach unproduktiv am Bahnhof herumlungert.
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    • Knut Knallmann 08.07.2017 13:38
      Highlight Highlight Ich glaube was er meint ist: Alle die sich so verhalten, dass sie Andere nicht stören sind willkommen. Versiffte Ecken, hinterlassener Müll und lautes Gegröle mittags um halb 2 finden nun mal die wenigsten angenehm...
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    • Knut Atteslander 08.07.2017 18:03
      Highlight Highlight Autos machen auch Lärm und verpesten die Umwelt, aber da stört sich auch keiner dran.
      Ich mag keine "Steueroptimierer", Bünzlis und Sandalenträger. Sollen wir die jetzt auch von öffentlichen Plätzen verbannen weil mich deren Anblick "betüpft"? So entstehen Gettos und soziale Spannungen.
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  • Butschina 08.07.2017 10:01
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, mich haben beim Essen im Tibits die Randständigen nie gestört. Sie brauchen auch einen Platz. Zu mir sind sie auch immer nett und zuvorkommend. Entweder ist dies der Rollstuhlbonus, aber noch wahrscheinlicher ist mein Lächeln und meine Respekt der Grund ist.
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  • Ruefe 08.07.2017 10:00
    Highlight Highlight Herr Stöckli möchte also dass man sein Bier am Schermen trinken kann. Deshalb wurde wohl auch die Überdachung beim Zugang Neuengasse zum Bahnhof demontiert, sieht halt scheisse wenn vor dem noblen Schweizerhof gebetelt wird.
    Die SBB soll kein Einkaufszenterinhaber, sein sondern sie ist immer noch eine Staatsbahn.
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    • Thomas Bollinger (1) 08.07.2017 19:23
      Highlight Highlight Der Zugang Neuengasse gehört der Stadt Bern.
      2 0 Melden
    • Ruefe 08.07.2017 23:24
      Highlight Highlight Danke für die Info. Naja bei der Stadt Bern gibt es sicher auch Leute die punkto Randständigen die Meinung der SBB in diesem Artikel haben.
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  • sheimers 08.07.2017 10:00
    Highlight Highlight Viel schlimmer als die Randständigen sind doch die kommerziellen Bettler. Ich meine die Müsterli- und Flyerverteiler.
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    • atomschlaf 08.07.2017 14:53
      Highlight Highlight Ich freue mich in der Regel, wenn ich ein Gratismuster bekomme.
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    • sheimers 12.07.2017 10:27
      Highlight Highlight Ich nicht. Es geht ja nicht darum mir etwas zu schenken, sondern mich "anzufixen", damit ich später viel Geld für das Produkt ausgebe.
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    • atomschlaf 12.07.2017 10:44
      Highlight Highlight Ich probiere gern neue Produkte aus und das tu' ich lieber in Form eines Gratismusters als wenn ich es im Laden kaufen muss, bloss um dann vielleicht festzustellen, dass es mir doch nicht schmeckt.

      Aber jedem das Seine...
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  • #bringhansiback 08.07.2017 09:55
    Highlight Highlight Werte SBB,
    Bitte konzentriert euch auf euer Kernbusibess: Das Befördern von Personen und Gütern auf den Schienen. Pünktlich, schnell und bei den Preisen im Personenverkehr mit Sitzplätzen für alle.
    Die 3 Mia sollten statt für Wohnungen ins Schienennetz, Rollmaterial und Züge genutzt werden.
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    • Knut Knallmann 08.07.2017 13:46
      Highlight Highlight Die Milliarden für das Schienennetz und für die Immobilien kommen aus unterschiedlichen Gefässen. Die Investitionen in Immobilien auf un- oder untergenutztem Bahngelände finanziert sie unter Anderem mit Darlehen und privaten Geldgebern. Das Funktioniert, weil das Ganze durch Wertsteigerung des Landes und Mieteinnahmen langfristig Gewinn abliefert - Die 3 Milliarden sind daher nicht weg - Im Gegenteil, man investiert Sie um langfristig Geld zu erwirtschaften. Geld das, wie in den vergangenen Jahren auch, wieder in die Bahninfrastruktur zurückfliesst.
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  • Phrosch 08.07.2017 09:45
    Highlight Highlight Klingt irgendwie widersprüchlich: ich erinnere mich, dass jeder Bahnhof ein Restaurant, pardon, Bahnhofsbuffet hatte, die dann alle weg mussten. Jetzt werden die freien Flächen in Bahnhofshallen und auf Perrons, wo sich die vielen Leute bewegen, wieder verstellt mit Imbissständen und Kaffeeautomaten. Das stört mich viel mehr als ein paar Randständige. Wenn ich verweilen will, dann sitze ich lieber am Rand des Geschehens. Und wenn ich unterwegs bin, will ich nicht auch noch um Sushi- und Kleiderläden rumlaufen, weil die mitten in den Weg gestellt wurden.
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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