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Selecta sagt Coca-Cola den Kampf an – und stellt Getränkesortiment radikal um

In den Selecta-Automaten wird das Angebot von Coca-Cola reduziert. Auch andere Getränke wie Sprite oder Fanta werden reduziert oder ganz aus dem Sortiment genommen.



ARCHIV -- ZU DEN GERUECHTEN UEBER EINEN MOEGLICHEN BOERSENGANG VON SELECTA AM DIENSTAG, 26. JUNI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Snacks and drinks in a fresh produce vending machine of vending services operator Selecta at the Selecta headquarters in Kirchberg, Canton of Berne, Switzerland, on September 20, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)  

Snacks und Getraenke in einem Frischprodukteautomaten des Verpflegungsautomaten-Betreibers Selecta, aufgenommen am 20. September 2017 am Hauptsitz in Kirchberg, Kanton Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Firma Selecta setzt künftig vermehrt auf Produkte aus Schweizer Herstellung. Bild: KEYSTONE

Wer vor dem Selecta-Automaten steht, hat künftig die Wahl: Für das gleiche Geld erhält er eine 450 Milliliter-Flasche Coca-Cola oder eine 500 Milliliter-Flasche Pepsi Max.

Selecta hat entschieden, ihr bisheriges Sortiment an Getränken drastisch anzupassen, wie das Unternehmen in einem Communiqué schreibt. Das Angebot von Coca-Cola und Coca-Cola Zero wird reduziert, alle anderen Produkte aus dem Hause Coca-Cola mit neu 450 Milliliter Inhalt werden aus dem Sortiment genommen.

Selecta betreibt schweizweit 8000 Automaten im öffentlichen Raum und in Betrieben.

Grössenänderung als Auslöser

Auslöser für die Sortimentsanpassung ist die Ankündigung von Coca-Cola HBC Schweiz, den Flascheninhalt einzelner Getränke ab April von 500 Milliliter auf 450 Milliliter zu reduzieren. Trotz weniger Inhalt verzichtet Coca-Cola darauf, die Preise entsprechend anzupassen. «Das Vorgehen von Coca-Cola können wir nicht akzeptieren: Es ist sowohl gegenüber den Kundinnen und Kunden als auch gegenüber den Vertriebspartnern unfair», erklärt Thomas Nussbaumer, Managing Director Region DACH bei Selecta.

An employee of Selecta cleans a Selecta snack vending machine in the underground part of the main train station in Zurich, Switzerland, pictured on January 20, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Mitarbeiter der Selecta reinigt am 20. Januar 2009 im unterirdischen Teil des Hauptbahnhofs in Zuerich einen Snackautomaten. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Die Firma habe deshalb das Kaltgetränkesortiment neu ausgeschrieben und dabei festgestellt, dass Selecta für viele Hersteller sehr attraktiv sei.

Auch andere Produkte verschwinden

Im selben Zuge werden verschiedene Marken von Coca-Cola ebenfalls reduziert oder aus dem Sortiment genommen. Produkte wie Fanta, Sprite, Kinley Bitter Lemon und Mezzo Mix werden abgelöst durch Sinalco und 7-Up-Getränke. Nussbaumer erklärt:

Wenn immer möglich haben wir Schweizer oder in der Schweiz abgefüllte Produkte gewählt.

Das gelte für 7 Up und Pepsi, die beide bei der Migros-Tochter Aproz abgefüllt werden, sowie für Sinalco. Standardmässig im Sortiment führt Selecta bereits traditionelle Getränke Schweizer Herkunft wie zum Beispiel Henniez, Rivella und Ramseier Apfelschorle. (pd/lw)

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