UBS-CEO Ermotti: Entlassungen vor allem ab zweitem Halbjahr
Bei der Grossbank UBS wird es ab dem zweiten Halbjahr 2026 zum Grossteil der Entlassungen in der Schweiz im Zuge der Integration kommen. Man werde im ersten Halbjahr starten, aber der Grossteil stehe im zweiten Halbjahr und Anfang 2027 an, sagte CEO Sergio Ermotti am Mittwoch zu Journalisten.
Es sei ein schmerzhafter Prozess, den die Bank mit dem möglichsten Feingefühl umsetze. Auch werde – wo möglich – versucht, Mitarbeiter umzulernen und für offene Stellen zu gewinnen.
Eine Guidance für die Mitarbeiterzahl am Ende der Integration gab die Bank nicht. Jüngsten Medienberichten zufolge soll die Belegschaft bei der Grossbank von ursprünglich rund 115'000 auf etwa 80'000 Mitarbeitende reduziert werden. Ende Dezember 2025 lag die Anzahl der UBS-Mitarbeitenden – gerechnet in Vollzeitstellen – bei 103'177 und damit um 1250 Stellen tiefer als Ende September. In der Schweiz rechnet die Bank nach wie vor im Zuge der Integration mit rund 3000 Entlassungen.
Dazu kommt es vor allem, wenn nach der Migration alte CS-Systeme abgestellt werden. Rund 85 Prozent der 1,1 Millionen in der Schweiz gebuchten Konten wurden mittlerweile auf die UBS-Plattformen überführt. Bis Ende des ersten Quartals 2026 soll die Migration abgeschlossen sein. (hkl/sda/awp)
