Schweiz
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Verlierer in der Vogelwelt

Der Kuckuck ist in der Schweiz immer weniger zu sehen



Der Kuckuck zählt zu den Verlierern in der Vogelwelt. Zu diesem Schluss kommt die Vogelwarte in einer Zwischenbilanz zu einer Art Volkszählung der Vögel, die sie bis 2016 in der Schweiz und in Liechtenstein durchführt. Die Blaumeise hingegen ist auf dem Vormarsch.

Gemäss ersten Erkenntnissen zum neuen Brutvogel-Atlas 2013-2016 sind einige früher häufige Vogelarten heute vielerorts nur noch schwer zu finden. Zu ihnen zählt unter anderem der Kuckuck, wie die Schweizerische Vogelwarte in Sempach LU am Mittwoch mitteilte.

HANDOUT --- Ein Kuckuck, undatierte Aufnahme. Die Aargauer Bevoelkerung ist laut einer Radiomeldung vom 1. Mai 2000 dazu angehalten, bei der Volkszaehlung der Kuckucksbestaende in ihrem Kanton tatkraeftig mitzumachen. (KEYSTONE/SCHWEIZERISCHE VOGELWARTE SEMPACH)

Bild: VOGELWARTE SEMPACH

Der Kuckuck, dessen Bestand die Vogelwarte 2004 auf 20'000 bis 30'000 Paare schätzte, brütet seine Eier nicht selbst aus, sondern legt sie einem Wirtsvogelpaar ins Nest. Weil seine Wirtsvögel seltener würden, nehme auch der Bestand des Kuckucks ab, schreibt die Vogelwarte. Zudem machten ihm die wegen der intensiven Landwirtschaft immer seltener werdenden Schmetterlingsraupen im Flachland zu schaffen.

Dagegen zählt die Vogelwarte die Blaumeise zu den Gewinnern in der Vogelwelt. Ihr Bestand nahm seit dem letzten Atlas vor 20 Jahren stark zu. Zudem breite sie sich in einigen Alpentälern in immer höhere Lagen aus, schreibt die Vogelwarte.

Vögel brüten immer höher

Die Tendenz, immer weiter oben zu brüten, sei auch bei anderen Vogelarten zu beobachten. Sie dürfte eine Folge des Klimawandels sein, vermutet die Vogelwarte.

Mit der Unterstützung von über 2700 Freiwilligen ermittelt die Vogelwarte, wo in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wie viele und welche Vögel brüten. Die Zählung der Vögel begann 2013 und dauert bis 2016.

Bisher wurden in über 1700 der schweizweit 3100 Stichprobeflächen von einem Quadratkilometer die Brutvögel systematisch erfasst. Ornithologen legten dafür bisher rund 200‘000 Kilometer zu Fuss zurück.

Ziel der Zählung ist es, einen Überblick über den Zustand und den Wandel der Vogelwelt seit dem letzten Brutvogelatlas vor 20 Jahren zu gewinnen. Weil Vögel auf vielfältige Lebensräume angewiesen seien, widerspiegele deren Situation jene der gesamten Natur und Landschaft, schreibt die Vogelwarte. (sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bonifatius 27.11.2014 16:26
    Highlight Highlight Nope, so einfach ist das nicht. Es sind nicht allgemein Bauten und Landwirtschaft welche die Vögel vertreiben. Bei den Bauten sind es vor allem die modernen Häuser (flache, kastenförmige), welche eben keine Nistplätze mehr dem Vogel zur Verfügung stellen. Alte Häuser lieferten ideale Brutstellen. Von der Landwirtschaft können ebenfalls gewisse Vogelarten profitieren, da sie in diesen Gebieten auf Körner/Samen oder auf mehr Insekten (wegen den Tieren) stossen. Dass sich die Blaumeise so stark vermehrt hat zeigt auch, dass die Überpopulation der gemeinen Hauskatze doch nicht so schlimm ist....
  • chrigel60 27.11.2014 09:01
    Highlight Highlight bei uns hört man ihn zum Glück noch
  • Schneider Alex 27.11.2014 07:55
    Highlight Highlight Je mehr Bauten und intensive Landwirtschaft desto weniger Vogelarten, so einfach ist das!

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