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Dieser Anblick soll das Gemüt beruhigen: Zelle im Zentralgefängnis von Lenzburg. bild: Alessandro Della Bella/Keystone

«Carlos» sieht rosa – weshalb die beruhigende Wirkung pinker Zellen ein Mythos ist

Die Legende vom angenehmen Effekt pink gestrichener Arrestzellen beruht auf pseudo-wissenschaftlichen Experimenten. Gewisse Insassen fühlen sich sogar in ihrem Männlichkeitsbild beleidigt und werden aggressiver.

Andreas Maurer / ch media



Wenn das Gefängnispersonal im Fall «Carlos» nicht weiter weiss, heisst es: «Ab in die Arrestzelle». Sie ist pink gestrichen und soll eine beruhigende Wirkung entfalten. Brian K. hat viele seiner 1600 Hafttage hier verbracht. Das Schweizer Fernsehen machte ihn 2013 unter dem Pseudonym Carlos bekannt. Fortan möchte er aber mit richtigem Namen genannt werden, wie er dem Sender mitgeteilt hat.

Beim bekanntesten Gefängnisquerulanten des Landes liess sich die erhoffte Wirkung der Zellenfarbe aber nicht beobachten. Im Gegenteil: Er wurde noch aggressiver.

Das Resultat listet die Zürcher Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift auf. Brian K. schaffte es sogar, die eigentlich unverwüstbare Zelle zu verwüsten. Bei einem Vorfall kamen acht Aufseher zum Einsatz, um den Thaiboxer zu überwältigen. Wegen 29 Delikten, die er hinter Gittern begangen haben soll, steht er ab Mittwoch vor Gericht.

Der aktuelle «Rundschau»-Bericht:

Video: SRF

Patrick Cotti ist Direktor des Schweizer Kompetenzzentrums für den Justizvollzug. Er sagt, die Forschung habe den beruhigenden Effekt pinker Zellen nicht belegen können. «Die Farbe der Zelle allein kann schlicht keine Wunder bewirken.»

Seine Stiftung hat vom Bund und den Kantonen den Auftrag, sie bei der strategischen Entwicklung des Justizvollzugs zu unterstützen. Doch die pinke Farbe hält sich hartnäckig, obwohl ihre Wirkung umstritten ist. In jedem fünften Gefängnis kam der Farbpinsel bereits zum Einsatz.

Der Mythos ist wissenschaftlich widerlegt

Den Mythos der pinken Zelle hat die Schweiz aus den USA importiert. Dort verbreitete sich in den 1980er-Jahren das Baker-Miller-Pink. Die Rezeptur stammte von den Marineoffizieren Baker und Miller: Man giesse ein Pint roter Farbe zu einer Gallone Weiss. Die Legende des Beruhigungsmittels basiert auf einem Experiment. Testpersonen wurden beim Armdrücken beobachtet, während ihnen farbige Karten vorgehalten wurden. Bei Pink sollen sie schwach geworden sein.

Der Test wurde allerdings nicht professionell durchgeführt. Die Wirkung könnte auch mit der Reihenfolge der Farben oder mit dem Trainingseffekt zusammengehängt haben.

Die wichtigste Studie in amerikanischen Gefängnissen stammt von 1981. Insassen hielten sich ein Jahr lang in weissen Zellen auf und dann ein Jahr in pinken Zellen. Im zweiten Jahr waren sie weniger aggressiv. Nicht erfasst wurde aber, was sich sonst noch in diesem Jahr verändert hat. Möglicherweise wurden die Aufseher freundlicher oder die Mahlzeiten besser.

Malermeisterin erfindet «Cool Down Pink»

In der Schweiz hat die Malermeisterin Daniela Späth vor zehn Jahren den Hype entfacht. Sie hat den Farbton Cool Down Pink erfunden, der intensiver ist als das Baker-Miller-Pink. Damit möchte sie am liebsten jedes Gefängnis anpinseln, aus humanitären Gründen, wie sie zu sagen pflegt. Für sie ist es ein Geschäft, weshalb sie den Namen ihrer Farbe markenrechtlich schützen liess. Ein Experiment, mit dem sie die Wirkung ihrer Farbe zu beweisen versucht, hat sie in einem Einkaufszentrum durchgeführt. In den Medien liess sie sich als Farbpsychologin porträtieren, obwohl sie keinen Universitätsabschluss hat. Als wissenschaftliche Begleiterin erwähnte sie eine Frau mit anthroposophischem Hintergrund.

Die erste Studie nach heutigen Standards, die in einem wissenschaftlichen Magazin publiziert worden ist, zeigt ernüchternde Resultate. Bei 59 Gefängnisinsassen, die sich in pinken und weiss-grauen Zellen aufhielten, liessen sich keine Unterschiede feststellen. Die Forscher vermuten sogar, dass Pink einige Insassen in ihrem Männlichkeitsbild beleidigen und sie damit aggressiver machen könnte.

Durchgeführt wurde die Studie ausgerechnet im Gefängnis Pöschwies, wo Brian K. ausgerastet ist. Den wissenschaftlichen Befunden zum Trotz wurde er der fragwürdigen Farbtherapie ausgesetzt.

(aargauerzeitung.ch)

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Name_nicht_relevant 28.10.2019 16:15
    Highlight Highlight ich kann die Berichte über diesen Typen nicht mehr hören. Es gibt keine schlimmere Geldverschwendung der Steuergelder als für diesen Unverbesserlichen Kindskopf.
  • karl_e 27.10.2019 17:53
    Highlight Highlight Der berühmt-berüchtige Sheriff Arpaio, Phoenix, Arizona, liess die Gefangenen rosa Unterwäsche tragen. Nicht, um ihre Emotionen zu dämpfen, sondern um sie zu demütigen.
    • Hierundjetzt 27.10.2019 23:57
      Highlight Highlight Wurde verurteilt. Rechtskräftig. Und von Trump begnadigt.

      Kann man sich nicht ausdenken 🙄
  • TingelTangel 27.10.2019 13:24
    Highlight Highlight Schön das dieser Mythos vom Beruhigenden Rosa/Pink mal angegangen wird - Hellgrün oder Hellblau funktioniert eher. Peinlich für die Verantwortlichen, denn das es Kontraproduktiv wirkt ist Definitiv nichts Neues.
  • TanookiStormtrooper 27.10.2019 11:18
    Highlight Highlight Rosa Zellen halte ich auch für kompletten Unsinn, manche fühlen sich da wohl eher gedemütigt und in ihrer Männlichkeit beleidigt. Gerade bei solchen Gewalttätern mit ihrer Macho-Kultur sieht man ja, dass es offenbar eher kontraproduktiv ist.
  • DemonCore 27.10.2019 10:24
    Highlight Highlight Sollte es nicht mittlerweile bekannt sein dass die Amerikaner ein Faible für pseudowissenschaftlichen Bullshit haben? Lügendetektoren, Muskelaufbau durch Elektrizität, etc.? Peinlich ist es wenn europäische Beamte das Gefühl haben, man muss jeden US Geistesblitz schnell kopieren.
  • Charles, Prince of Wales 27.10.2019 10:02
    Highlight Highlight Wäre schwarz mit Totenkopfmuster besser?
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 27.10.2019 09:55
    Highlight Highlight By the way: Was haben bloss alle Medien mit diesem Carlos? Vor allem der Blick? Lasst ihn doch einfach mal jetzt in Ruhe.
    • sunshineZH 27.10.2019 11:59
      Highlight Highlight Ja, er soll gehen und unsere Steuergelder in Ruhe lassen, diese könnten wir einiges Sinnvoller einsetzen als für unbelehrbare Menschen.
    • TingelTangel 27.10.2019 13:26
      Highlight Highlight sunshineZH: Das Explodieren der Kosten haben wir denn Rechten Law and Oder Typen zu verdanken - sie können sich dort Beschweren.
    • sunshineZH 27.10.2019 14:41
      Highlight Highlight @TingelTangel Nein eher den Gutmenschen, die glauben man könne alles und jeden mit gewissen Massnahmen wieder auf den guten Weg führen. Auch wenn es 10 mal nicht geklappt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nilda84 27.10.2019 09:36
    Highlight Highlight Also mich würde diese Farbe wahnsinnig machen! 😳
    Ich mag kein Rosa!
  • Frausowieso 27.10.2019 09:21
    Highlight Highlight ...liess sie sich als Farbpsychologin porträtieren, obwohl sie keinen Universitätsabschluss hat.... Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sich nicht damit auskennt. Ein Mensch kann sich auch Abseits einer Uni ein enormes Wissen aufbauen. Farben haben einen grossen Einfluss auf uns, da die Natur mit ihnen arbeitet.
    Bei Patienten wie Brian ist es aber wohl so, dass sie auf Beruhigungen, die sie als Manipulation empfinden, noch aggressiver reagieren. Sie wollen aggressiv sein, da sie wütend und enttäuscht sind. Sich zu beruhigen käme einer Niederlage gleich.
    • just sayin' 27.10.2019 09:33
      Highlight Highlight @ Frausowieso

      „Ein Mensch kann sich auch Abseits einer Uni ein enormes Wissen aufbauen.„

      da bin ich aber froh😂

      unis und akademiker sind überbewertet
    • Hierundjetzt 27.10.2019 14:28
      Highlight Highlight Vorallem ist es unglaublich wichtig, dass man seine 2 Semester Uni erwähnen muss.

      *Das* ist das peinliche

      Ist ja nicht so das 70% der CH einen Tertiär B Abschluss hätten.

      Aber das war dann für Frau Psychologin dann schon zu anstrengend
  • Gubbe 27.10.2019 09:18
    Highlight Highlight Gerade eben habe ich das 'kühle runter Grün' erfunden. Anzuschauen ist es wie dunkler Rasen, oder aufgehellte Tanne. Ich werde diese ganz neue Farbe patentieren lassen, und sie sämtlichen Gefängnissen anbieten. Ich bin mir sicher, einer fällt darauf rein.
    • Hierundjetzt 27.10.2019 10:58
      Highlight Highlight PS: Farben kann man nicht patentieren lassen, das ist Allgemeingut wie Luft und Wassrr

      Hat die Deutsche Telekom, wie die CH Post versucht Uuuuund grandios gescheitert.
  • Butschina 27.10.2019 09:01
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die sich dank des speziellen Farbtones beruhigen können. Dass es nicht bei Allen funktionniert dünkt mich aber logisch.

    Ich fände es spannend zu wissen ob das ansprechen des Farbtones mit den frühkindlichen Erfahrungen zusammen passt. Oder ob eine Abneigung gegen diesen Farbton im Normalzustand auch mit der Abneigung in der Aggression einhergeht.

    Wenn ich mir vorstelle nur von der Farbe umgeben zu sein wird mir schlecht. Wie ich reagieren würde im Zustand der höchsten Annspannung und Aggression weiss ich jedoch schlicht nicht.
  • Sünneli31 27.10.2019 08:19
    Highlight Highlight Ich bin eine Frau und pink würde mich rasend machen... wie kann man in solchen Sachen so pauschalisieren? Zeigt das nicht die absolute Hilflosigkeit der Zuständigen, dass man sich auf solchen Hokuspokus einlässt?? Mehr als beängstigend!
  • Susannah 27.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine so kräftige Farbe beruhigend wirken soll.
    Aber seis drum; wenn dem so ist - gut. Und wenn nicht, ist damit ja niemandem geschadet.
  • Billy Meier 27.10.2019 07:52
    Highlight Highlight Dass die Strafvollzugsbehörden bei diesem Farben-Hokuspokus mitmachen, gibt mir bezüglich anderer, viel wichtigerer Bereiche wie Gefährlichkeitsgutachten oder Risikoabschätzung der Rückfallgefahr zu denken. Ob da seriöser gearbeitet wird?
    • DemonCore 27.10.2019 10:25
      Highlight Highlight Berechtigte Frage. Auch ein Doktortitel schützt nicht vor Kurzschluss im Gehirn...
    • Hierundjetzt 27.10.2019 11:15
      Highlight Highlight Ja. Die besten Gerichtspsychiater der Schweiz haben Carlos beurteilt.

      Warum kommt wohl das Thema Verwahrung ins Spiel?

      Weil auch die Gesellschaft Anrecht auf Sicherheit hat.

      Die Güterabwägung: Persönliche Freiheit einzelner vs. Anrecht Sicherheit von uns Allen gilt es zu berücksichtigen.

      Nein, ich möchte keine Zeitbombe auf der Strasse.

      Zurzeit ist er im geführten (!) Ausgang in Pöschwis. 5 Wärter begleiten ihn in seinem 1h Hofgang.

      Alleine.

      Alle anderen Insassen werden vorher weggesperrt.

      So siehts aus 😌
  • Fairness 27.10.2019 06:53
    Highlight Highlight Wäre ch ein Macho, würde mich ehrlich gesagt eine pink gestrichene Zelle auchnoch wahnsinniger machen. Da wäre, wenn schon (die Alten waren in solchen Sachen einfach gescheiter), sicher ein helles, fades Grün oder Hellblau, wie früher in den OPs, beruhigender. Eine Frechheit, dafür Steuergelder zu verschwenden.
    • Hierundjetzt 27.10.2019 10:56
      Highlight Highlight Soso Frechheit. Aber dann gepflegt 2‘000‘000‘000 für Bauern ausgeben, die Staatshilfe (lies: Steuergeld) erhalten, wenn Sie Blumentröge am Bauernhaus montieren, den Hof aufräumen oder Kuhfladen wegräumen (wegem Landschaftsbild und so).

      Ja Tatsache. Steht im Subventionskatalog.

      Aaaaaber ein simpler Anstrich in einer Gefängniszelle im Wert von 200.- ist eine Frechheit

      Ok.
  • Nurmalso 27.10.2019 06:33
    Highlight Highlight Natürlich ist das ein Mythos... Die Zelle sind natürlich so gestrichen dass da keiner rein will.

  • Spooky 27.10.2019 04:02
    Highlight Highlight Bei gewissen Insassen mag das
    eine beruhigende Wirkung haben.

    Aber bei Carlos sicher nicht. 🙄
  • Pafeld 27.10.2019 02:05
    Highlight Highlight Verwahrung? Um einen renitenten Häftling, der wegen Widerstand gegen eine offiziell zu Unrecht angeordnete Haft rebelliert hat, ruhig zu stellen? Ist das nur eine erneute, langsam lächerliche Drohung, um ihn doch noch weich zu klopfen oder ist dafür tatsächlich eine juristische Grundlage vorhanden?
    • Hierundjetzt 27.10.2019 11:02
      Highlight Highlight „Zu Unrecht“ bei aktuell 120 Delikten (Jugendstrafen nicht mitgezählt)?

      Startpunkt 13 Jahre?

      Ok.

      PS: könntest Du das bitte seinen X Opfern (ua. 1x Glaskiefer, IV-Rentner, Arbeitsunfähig, Schädelbasisbruch) ins Gesicht sagen? Merci.
    • m.clayton 27.10.2019 12:44
      Highlight Highlight Pafeld schwenkt erneut die Fahne hoch für unseren lieben Jungen, der doch nichts dafür kann, weil es ja ein offensichtlicher „Justizirrtum“ ist🙈🙈🙈🙈🙈🙈
    • Pafeld 27.10.2019 12:58
      Highlight Highlight Öhm, die Delikte, die er vor seiner Gefängniszeit begangen hat, sind bereits abgesessen. Es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, ihn noch weiter einsitzen zu lassen, nur weil man persönlich es so toll findet, dass er im Knast ist.
      Der einzige Grund, weshalb er noch immer hinter Gitter ist, ist weil er für die vom Bundesgericht bestätigte, ungerechtfertigte Haft und Haftverschärfung mit Gewalt quittiert hat. Und für die soll er nun verwahrt werden? Lächerlich. Hätte man ihn nicht zu Unrecht aus dem Setting entfernt, müssten sich diejenigen im Strafvollzug auch nicht über Gewaltexzesse beklagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 26.10.2019 22:37
    Highlight Highlight Die pinken Zellen mal ausgeblendet....

    Das Problem Carlos hat sich von Langem angekündigt. Ich denke im Umgang mit jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf dem Weg der Wiederholungskriminalität sind, brauchen wir neue Wege.

    Sollte sich eine solche Entwicklung abzeichnen, die Staatsanwaltschaft sollte diese Möglichkeit haben:

    Anstelle von Gefägniss oder Sondersetting, 1 Jahr mit dem Roten Kreuz oder anderen schweizerischen Hilfswerken an die übelsten Orte dieser Welt.

    Mal schauen ob sie noch "Gangster" sind bei ihrer Rückkehr. Ich denke es nicht, dass wäre ein brutaler Realitätscheck...
    • TingelTangel 27.10.2019 13:33
      Highlight Highlight Zu ihrer Enttäuschung muss ich sagen das man ganz Gut Fährt. Wenn sie das Gefühl haben dieser Carlos steht für alle Jugendlichen die Schwierigkeiten haben mit dem Gesetz - Nee, nicht mal Ansatzweisse. Aber der Carlos nimmt man gerne um auf alle Rein zu Prügel auch wenn er ein Absoluter Einzelfall ist. Perfektes Futter für Wutbürger mehr nicht.
  • Spargel 26.10.2019 22:26
    Highlight Highlight 7 Wärter für Carlos.. Sind Taser eigentlich im Vollzug verboten?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.10.2019 18:33
      Highlight Highlight Taser sind in der Schweiz allgemein verboten, weil es entgegen der Behauptung des Herstellers zu viele Tote gab.
    • Spargel 27.10.2019 21:09
      Highlight Highlight Danke für die Info
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.10.2019 21:21
      Highlight Highlight Kein Problem.
      Beim grund bin ich mir aber nicht 100% sicher. War gerade zu faul zum googeln.
      Aber nichtsdestotrotz, Taser sind widerliche Waffen. Sie suggerieren, dass sie "ungefährlich" sind, aber es starben nicht wenige Menschen durch sie. 😞
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 26.10.2019 21:42
    Highlight Highlight So wie jeder Menschen ein Farbton anderst sehen ( Wahrnehmung ) kann, so empfindet (Emotionen) auch nicht jeder Mensch das gleiche bei einem Farbton.

    Und das aus einem simplen Grund: Jeder Mensch ist individuell.





    • Nurmalso 27.10.2019 06:36
      Highlight Highlight Ja ich werde auch aggro bei rosa und bei violett, andere helle Farben gehen gerade so.

      Schwarz und andere Erdfarben beruhigen mich. In meinem Umfeld gibt es helle Erdfarben aber keine knallige Töne
    • mbr72 27.10.2019 08:43
      Highlight Highlight So ein Seich. Menschen sind in grundlegenden Verhaltensweisen und hinsichtlich der Funktionsweise der Wahrnehmung eben sehr gleich! Bei jedem Mensch laufen dieselben biochemischen Prozesse ab.
      Aber das ist wohl der heutige Zeitgeist: "Jeder ist (hach!) so individuell und einzigartig."

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