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Fall Flaach: Zürcher Justizdirektorin Fehr geht hart ins Gericht mit KESB-Kritikern



Die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) geht mit den Kritikern der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) hart ins Gericht. Nachdem im «Fall Flaach» zwei Gutachter die KESB entlastet haben, rechnet sie namentlich mit der Schriftstellerin Zoë Jenny ab.

«Der Fall ist sicher eine Lehre für alle. Man kann nicht vorschnell mit Mutmassungen ein Urteil bilden», sagte die SP-Regierungsrätin in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Es brauche Ursachenforschung und es brauche etwas mehr Zeit.

Frank Urbaniok, links, Gutachter im Strafverfahren, Jacqueline Fehr, Mitte, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Rolf Bieri, rechts, Aufsicht KESB Gemeindeamt an der Medienkonferenz  zu den Erkenntnissen und Lehren aus dem Fall Flaach in Zuerich am Freitag, 29. Januar 2016. Nach der Aufarbeitung des Fall Flaachs kommt das psychiatrische Gutachten zum Schluss, dass eine

Frank Urbaniok, links, Gutachter im Strafverfahren, Jacqueline Fehr, Mitte, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Rolf Bieri, rechts, Aufsicht KESB Gemeindeamt an der Medienkonferenz  zu den Erkenntnissen und Lehren aus dem Fall Flaach.
Bild: KEYSTONE

Was aber bleiben werde, sei eine «Informationsassymmetrie»: «Betroffene können einfach ihre Geschichte erzählen. Weitere Angehörige sagen meist nichts, weil sie das Kind schützen wollen», stellte Fehr fest.

Zoë Jenny sei so ein Fall. «Sie hat sich lange und lautstark beklagt, und irgendwann trat ihr Ex-Partner ganz bescheiden auf und sagte: Vielleicht war es doch noch ein bisschen anders.»

Writer Zoe Jenny at the hotel

Zoe Jenny kritisierte die KESB nach der Kindstötung von Flaach.
Bild: KEYSTONE

Dass die Behörden Falschinformationen nicht richtigstellen können, liegt laut Fehr daran, dass sich die KESB zu einzelnen Fällen nicht äussern darf. Da liege die Verantwortung auch bei den Medienschaffenden. Sie müssten sich die Frage stellen, «ob die dargelegte Sicht wirklich die einzige ist, die man in einem solchen Fall haben kann».

Anzeichen für Schreckenstat waren nicht erkennbar

Dass die Mutter in zürcherischen Flaach ihre beiden Kinder erstickte, um sie vor der Heimplatzierung zu verschonen, hätte laut der Justizdirektorin auch mit einem noch so guten Verfahren nicht verhindert werden können. «Nicht einmal die eigenen Eltern, bei denen sie aufgewachsen ist und die noch am Tag der Tat bei ihrer Tochter und den Enkeln zu Besuch waren, sahen Anzeichen für diese Schreckenstat.» Näher als die Grosseltern könne keine Behörde sein.

Das Tatort-Haus (linker Hausteil) in Flaach aufgenommen (ZH) am Freitag, 2. Januar 2015. In Flaach im zuercherischen Weinland sind am Neujahrstag zwei Kinder im Alter von zwei und fuenf Jahren getoetet worden. Die 27-jaehrige Mutter wurde unter dringendem Tatverdacht verhaftet. Sie hat sich selber Verletzungen zugefuegt, die aber nicht lebensgefährlich sind. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Die 27-jährige Frau hatte am 1. Januar 2015 ihren fünfjährigen Sohn und das zweijährige Töchterchen in ihrem Wohnhaus (Bild oben) in Flaach ZH erstickt. Nach der Tat alarmierte sie die Polizei, bevor sie sich selbst schwer verletzte. Ein halbes Jahr später nahm sich die junge Mutter in der Untersuchungshaft das Leben.

Zwei am vergangenen Freitag von der Justizdirektion vorgestellte Gutachten kamen zum Schluss, dass zwischen der Handlungsweise der KESB und der Tat der Mutter «kein ursächlicher Zusammenhang» bestehe. Die KESB habe rund um die Notunterbringung wegen der Verhaftung der Eltern sogar «beispielhaft» gehandelt. (sda)

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35
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mok2nd 31.01.2016 23:34
    Highlight Highlight Ich habe das Gutachten komplett gelesen. Auf Seite 8 wird die Interaktion der Grosseltern und der KESB beschrieben. Die Grosseltern wussten genau, was vorsich ging. Aber die KESB hat sie abgeklemmt - tragischerweise.
    Das wird praktisch gar nirgends berichtet.
    http://www.zh.ch/dam/Portal/internet/news/mm/2016/fall_flaach/160129_Gutachten_Urbaniok.pdf.spooler.download.1454053209188.pdf/160129_Gutachten_Urbaniok.pdf
    A
  • koks 31.01.2016 19:49
    Highlight Highlight hier übrigens noch der fall zoe jenny und kind aus der perspektive des ex-mannes. zeigt gut auf, wie jenny mit regelmässigen wohnungswechseln den vater des kindes zwingt, immer wieder neue gerichtsverfahren anzustrengen.
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20289066
  • Spooky 31.01.2016 19:14
    Highlight Highlight Dass das ominöse Trio, bestehend aus Frank Urbaniok, Jacqueline Fehr und Rolf Bieri, es nötig hat, die Schriftstellerin und KESB-Kritikerin Zoe Jenny zu bemühen und sie öffentlich auf eine fiese Art und Weise zu diskreditieren, um der KESB einen Persilschein zu verpassen, ist zum Totlachen. Ich würde weder Frank Urbaniok, noch Jacqueline Fehr, noch Rolf Bieri einen Kühlschrank abkaufen. Die drei haben bei mir jede Glaubwürdikeit verloren.
    • koks 31.01.2016 19:53
      Highlight Highlight spooky, für dich hier die story noch aus der sonntagszeitung. zoe jenny diskrediert sich von selbst, das müssen andere gar nicht machen. die tochter kann einem leid tun ob dieser egoistischen rachsüchtigen mutter.
      http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_30_08_2015/nachrichten/Streit-mit-der-Kesb-ExMann-widerspricht-Zo-Jenny-41856
    • Spooky 31.01.2016 20:30
      Highlight Highlight @koks

      Danke, koks. Respekt. Du bist immerhin eine Person, die nicht nur Blitze schleudert, sondern Argumente bringt.

      Trotzdem. Keine Sentimentalitäten, bitte. Ich habe den Artikel gelesen. Was mich interessiert: Wem gehört die Sonntagszeitung?
    • Martiis 31.01.2016 22:56
      Highlight Highlight Wieso ist es wichtig, wem die Sonntagszeitung gehört? Zoe Jenny hätte bestimmt über irgend ein Medium zu diesem Interview Stellung nehmen können. Wenn die Darstellung ihres Ex-Mannes komplett falsch wäre und sie stichhaltige Argumente für ihre Version der Geschichte hätte, hätte sie das bestimmt auch getan.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serjena 31.01.2016 18:40
    Highlight Highlight Ich kann und will keine Schuldzuweisungen machen. Mich hat nur dieser Satz erschüttert : Justiz-Direktorin Jacqueline Fehr hält fest, dass es wohl auch zu dieser Tat gekommen wäre, «selbst wenn die Kesb alles perfekt gemacht hätte.
    Dazu kann man einfach nichts mehr sagen
    • Franz Zorn 31.01.2016 20:49
      Highlight Highlight Diese indifferente und arrogante Aussage von Frau Fehr ist in der Tat unerhört! Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass gerade durch die Wegnahme der Kinder diese schreckliche Tragödie ihren Anfang nahm. Dass die Behörden nun keinen Zusammenhang zwischen ihrer unverhältnismässigen Massnahme und dem irrationalen Verhalten der Mutter ausmachen wollen, mag mit ihrer Rolle als Partei in dieser Sache zu tun haben, vermutlich aber ganz einfach damit, dass Behörden in der Regel notorisch uneinsichtig sind, wenn es darum geht, eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen.
    • FrancoL 31.01.2016 21:37
      Highlight Highlight @Serjena; wenn man mit Menschen arbeitet kann man nie alles richtig machen; es braucht eine gewissen Grösse dies einzusehen und auch einzugestehen. Nur wer sich für unfehlbar hält muss diesen Satz nicht teilen! Gehören Sie zu den Unfehlbaren Serjena?
  • T. aus B. 31.01.2016 18:10
    Highlight Highlight Man kann die Sache natürlich auch wieder einem Laiengremium überlassen. Da spielt's dann bei der Beurteilung auch wieder eine Rolle, dass der Vater mit einem Entscheidungsträger im Männerchor singt, die Mutter im selben Turnverein ist und alle immer so aufgestellt sind und freundlich Grüssen...
    Allein der Fall Bonstetten mit dem toten 5jährigen, der seinem Vater überlassen wurde der schon seinen ersten Sohn beinahe auf dem Gewissen hatte und deswegen Aktenkundig war, zeigt, dass es auf Gemeindeebene nicht zwingend funktioniert...
    Vor der KESB war das Geschrei gross nach Professionalisierung.
  • Dewar 31.01.2016 16:37
    Highlight Highlight Eigentlich kann die KESB gar nichts richtig machen: Platziert sie die Kinder fremd, kommen die Eltern und sagen, man habe ihnen die eigenen Kinder unrechtmässig weggenommen. Wenn man sie bei den Eltern lässt und dann etwas passiert, heulen wieder alle auf, warum die KESB nichts unternommen habe. Als Nicht-Fachperson denke ich, wir sollten die Fachleute ihre Arbeit machen lassen, in der schwarz-weiss Fälle wohl so selten sind wie sonst nirgends, und davon ausgehen, dass die Massnahmen nach bestem Wissen und Gewissen unter Einbezug der jeweiligen Faktenlage abgewogen werden.
  • Raro Wetzel 31.01.2016 14:50
    Highlight Highlight Ein Leser-Kommentar auf NZZ.ch zu den Gutachten bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt:

    "Die Begutachter stellen fest, dass von Seiten der KESB Fehler gemacht wurden, einerseits in Sachen Kommunikation, andererseits im Bezug auf den Wunsch der Grosseltern, die Kinder aufzunehmen, und schliessen daraus, dass kein Zusammenhang mit der Tat der Mutter bestehe. Sind solche Begutachter überhaupt ernst zu nehmen?"
  • LubiM 31.01.2016 14:02
    Highlight Highlight Bevor wir hier in Blick-Niveau reinkommen. Die KESB nimmt in aller Regel nur in den schlimmsten Fällen die Kinder weg.
    1. Weil es sowieso zu wenig Plätze gibt bei anderen Familien oder in Heimen.
    2. Weil es die letzte Massnahme ist welche man anwenden kann.
    Im Fall Flaach hat sich gezeigt, ja man hat die Kinder zu recht weggenommen. Beide Elternteile waren Straffällig und zum Teil in Haft. Was ist das für eine Kindheit? Und auf der anderen Seite die Grosseltern die noch ihren Senf geben und die Tochter in Schutz nehmen. Die die Enkel umgebracht hat, das muss man sich mal vorstellen!!
    • teufelchen7 31.01.2016 14:54
      Highlight Highlight @lubi, wenn die tatsachen so wären, hätten sie ja im grunde genommen recht. aber für eine mutter ist es das härteste, wenn ihr die kinder weggenommen wird. daher muss man vorsichtig sein mit verurteilung...
    • gecko25 31.01.2016 16:24
      Highlight Highlight @ teufelchen 7, in erster Linie müsste man vorsichtig sein, jemand anderen, ausser der Täterin Mutter die Schuld zu geben
    • teufelchen7 31.01.2016 17:27
      Highlight Highlight @gecko: ich denke, dass die frau psychisch labil war. die frage ist: darf man sie verurteilen, weil sie keinen sinn mehr sah? sie muss ihre kinder geliebt haben, da sie ohne die kleinen nicht leben konnte. ich kann das, was sie getan hat, nicht für gut halten. aber glauben sie, dass es den kindern besser gehen würden, in einem kinderheim aufzuwachsen? die antwort weiss doch niemand und in einer solchen verfassung die hoffnung zu verlieren, ist durchaus möglich. ich gebe niemandem die schuld. es sind lauter unglückliche situationen zusammen gekommen. die kinder tun mir sehr, sehr leid!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 31.01.2016 13:42
    Highlight Highlight Papst Urbaniok hat gesprochen. Und alle kriechen zu Kreuze.
    • kiawase 31.01.2016 21:48
      Highlight Highlight ja , ich würde mal gerne wissen was andere psychiater dazu sagen ... irgendwie begreiffe ich nicht wieso immer wieder Herr Urbaniok in den Medien auftaucht (Medien Abonnement oder was ?)
  • stadtzuercher 31.01.2016 12:40
    Highlight Highlight die zoe jenny ist echt peinlich. hat gemeint, sie könne so schön die opferrolle spielen, als frau und mutter. die wahrheit über sie kam dann halt etwas schneller als licht als von ihr geplant...
    • goschi 31.01.2016 15:20
      Highlight Highlight Die Wahrheit war im Grunde von Beginn weg bekannt, nur hat es Frau jenny leider gut verstanden sich medial effektvoll als opfer von behördenwillkür darzustellen, dabei ist die realität, dass genau ihr fall ein Paradebeispiel dafür ist wieso es Behörden wie die KESB braucht.
  • dracului 31.01.2016 12:40
    Highlight Highlight Vor der Gründung der KESB wurde damals lautstark die Laienbesetzung in den Gemeinden kritisiert und eine Professionalisierung gewünscht. Gerade von Zoë Jenny wurde ich eine differenziertere Sicht erwarten: Was können die Behörden leisten und wofür braucht es andere Hilfsangebote? Letztlich geht es doch darum, dass Personen in Not optimal geholfen wird. Bei Jenny und Onken fehlt es mir schwer, eine konstruktive Absicht zu erkennen. Und ich befürchte, dass Fehrs Gegenschlag nur noch mehr blinde Wut verursachen wird. Sollten sich Fehr, Onken und Jenny selber einmal von der KESB beraten lassen?
    • goschi 31.01.2016 15:18
      Highlight Highlight Gerade Zoe jenny ist ein Paradebeispiel dafür, wieso es die KESB braucht, durch ihr verhalten ihrem kind und dem kindsvater gegenüber.
      Es ist nur erschreckend, welche Wut, Aggressivität und verachtung dieser ganze Anti-KESB/Pro-jenny-Fanclub da zusammengerottet hat, das ist purer hass aufs System in bedenklichem Ausmass und Frau Jenny hat das absichtlich noch geschürt.

      Es ist dieser Gruppierung sowieso egal, was die KESB sagt/macht, es geht nur noch um reine Ablehnung, Objektivität findet man da nicht.
      Was da in den kommentaren abgeht ist wirklich nur noch erschreckend.
  • ostpol76 31.01.2016 12:30
    Highlight Highlight "Näher als die Grosseltern könne keine Behörde sein."

    Genau darum ist es umso erstaunlicher, dass die Kinder nicht zu den Grosselteren in Obhut gegeben wurden.
    • Rööfe 31.01.2016 12:39
      Highlight Highlight Die Mutter ist ja bei diesen "Grosseltern" aufgewachsen. Sie sehen ja was diese "Grosseltern" für Sozialkompetenzen ihrer Tochter beigebracht haben.
    • Oban 31.01.2016 12:44
      Highlight Highlight Da bin ich ein wenig anderer Meinung.
      Wenn das Kind auf die schiefe Bahn gerät, so dass man ihr die Kinder fremdplatzieren muss, muss man sich fragen, ob in der Vergangenheit bei der Erziehung alles optimal gelaufen ist.
      Daher ist es zumindest aus meiner Sicht nicht optimal Enkelkinder zu Grosseltern zu geben, die vieleicht bei der Erziehung der Tochter/Mutter der Enkelkinder fehler begangen haben. Zudem hat eine Behörde in so einem Fall nicht die
      Zeit ewig zuzuwarten bis alle Eventalitäten geklärt sind, daher eine Fremdplatzierung.
    • ostpol76 31.01.2016 12:56
      Highlight Highlight @Rööfi: Sie schliessen daraus, dass alle weiteren Nachfahren die Sozialkompetenz der "Grosselteren" gehabt hätten? Ein bisschen einfach oder?
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