Schweiz
Zürich

Zürich: Telefonbetrüger ergaunern 3,6 Millionen Franken

Telefonbetrüger ergaunern 3.6 Millionen Franken

26.06.2019, 11:0526.06.2019, 12:43

Dreiste Telefonbetrüger haben in einem Zeitraum von fünf Monaten von einer im Kanton Zürich wohnenden Frau 3.6 Millionen Franken erbeutet. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und veranlassten ihr Opfer zu Überweisungen via E-Banking.

Die Frau wurde im vergangenen November von einer Unbekannten angerufen. Die falsche Polizistin machte sie glauben, dass Täter es auf ihr Erspartes abgesehen hätten und auch Angestellte der Bank in dieses Vorhaben verwickelt seien, wie die Kantonspolizei Zürich und die Zürcher Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten.

Während mehrerer Monate erhielt die Frau täglich mindestens einen Anruf von der falschen Polizistin oder einem angeblichen Dienstkollegen. Dabei wurde die Frau immer wieder angewiesen, mit niemandem zu sprechen, um die angeblich laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Die Täter gaben sich empathisch und es gelang ihnen, auf hinterhältige Art und mit psychischem Druck ihr Opfer zu manipulieren. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Aktuelle Polizeibilder: Massenkarambolage auf A3
1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Die Bankiers der Nazis»: Der Streit um die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg
Neue Vorwürfe um einen alten Vergleich halten die UBS auf Trab. Was ist von der Kontroverse um Nazi-Konten zu halten? Und mit welchen Kontrahenten sieht sich die Grossbank in den USA konfrontiert?
Der Vorwurf hat es in sich: Die Schweizer Grossbank UBS will die weitere Erforschung des Holocaust stoppen. So sollen jüdische Organisationen nicht mehr über die Rolle der Schweizer Banken beim Massenmord an den Juden sprechen dürfen. Dies behauptete Anfang Februar der Senator Ted Cruz während einer Anhörung in Washington. In seiner Hand hielt der Republikaner dabei ein Papier, das aus der Distanz aussah wie ein Gerichtsdokument.
Zur Story