Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wie zwei Zürcher SVP-Jungunternehmer mit Masken Millionen machten



Schutzmasken-Händler sollte man sein, dachten wohl nicht wenige Menschen während der Pandemie. Zwei Jungunternehmer aus Zürich hatten da den Gedanken schon in die Tat umgesetzt.

Und das kam so: Im Jahr 2016 gründeten der Wirtschaftsgymnasiast und der KV-Lehrling eine Firma namens Emix und importieren Softdrinks und Kosmetika. Der Sinn dahinter: etablierte Lieferketten umgehen.

Zu Beginn der Coronakrise anfangs Jahr wittern sie ihre Chance und satteln auf den Handel mit Schutzmasken um – als eine der ersten Firmen in Europa. Das sichert ihnen auch Deals mit Behörden in der Schweiz, Deutschland und weiteren europäischen Ländern.

Der Strategiewechsel hat sich ausgezahlt. Und wie.

Sie verdienen daran Millionen. 30 bis 100 Millionen schätzt Inside Paradeplatz. Pro Person.

Woher kommt das Geld?

Aber damit überhaupt so viele Masken importiert werden konnten, brauchte es Kapital in der Höhe von mehreren Millionen Franken. Woher kam es? Am Wochenende griff die «Sonntagszeitung» die Geschichte auf. Sie sprach mit dem Wirtschaftsanwalt Peter Ackermann, dem Mentor der beiden Jungunternehmer und gleichzeitig Verwaltungsratspräsident der Emix Trading.

Ackermann bekräftigt gegenüber der «Sonntagszeitung», dass das Kapital hauptsächlich aus der Liquidität, welche Emix seit 2016 erwirtschaftet hat, stammt. Zusätzlich kam ein kleinerer Teil von drei Aktionären.

Zu Beginn der Krise kaufte gemäss «Inside Paradeplatz» auch die Armeeapotheke bei der Emix Trading Masken. Eine Armeesprecherin bilanziert: «Ganz zu Beginn der Beschaffungen durch die Armeeapotheke zur Bewältigung der Corona-Pandemie hat diese von der Emix Trading GmbH 10 Millionen Hygienemasken und 500’000 FFP2-Masken gekauft.»

Wieso wird eine Untersuchung gefordert?

Die beiden Jungunternehmen liessen durchaus durchblicken, wie hoch ihre Gewinne waren. So kauften sie sich gemäss «Inside Paradeplatz» unlängst zwei neue Bentleys für rund 250’000 Franken pro Stück sowie einen Ferrari für 2,5 Millionen Franken. Schnell kamen Fragen auf, wie hoch die Margen im Maskengeschäft seien.

Die Armee wiegelt ab: «Die Armeeapotheke hat bei Emix zu Marktpreisen eingekauft», sagt VBS-Sprecherin Carolina Bohren gegenüber der «Sonntagszeitung».

Franz Grueter, SVP-LU, geht durch den Saal, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 4. Juni 2020 im Nationalrat in einer Ausstellungshalle von Bernexpo in Bern. Damit das Parlament die vom Bundesrat verordneten Verhaltens- und Hygieneregeln zur Bekaempfung der Covid-19 Coronavirus Pandemie einhalten kann, findet auch die Sommersession in Bernexpo und nicht im Bundeshaus statt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der Bund habe zu viel für die Masken bezahlt, meint SVP-Nationalrat Franz Grüter. Bild: keystone

Misstrauisch wurde auch SVP-Nationalrat Franz Grüter (LU). «Ich fordere, dass die Eidgenössische Finanzkontrolle die Maskenbeschaffung durch die Armeeapotheke untersucht», zitiert die «Sonntagszeitung» den Nationalrat. Es dürfe nicht sein, dass sich junge Menschen an einer Notlage bereicherten.

Wer sind die Millionäre?

Die beiden Jungunternehmer wollten am Wochenende gegenüber der Presse keine Auskunft geben. Die Präsidentin der jungen SVP des Kantons Zürich, Camille Lothe, sagt aber gegenüber «20 Minuten», dass die beiden bis im März im Vorstand der Zürcher Jungpartei waren. Danach mussten sie wegen ihres Import- und Exportgeschäfts kürzer treten – Parteimitglieder sind sie weiterhin.

Die beiden Jungunternehmer mit JSVP-Zürich-Präsidentin Camille Lothe und Christoph Blocher, 2017.

Die beiden Jungunternehmer mit JSVP-Zürich-Präsidentin Camille Lothe und Christoph Blocher, aufgenommen 2017. Bild: facebook/Junge SVP zürich

Und Nationalrat Grüter? Der relativiert gegenüber «20 Minuten» seine Aussage. Er meint: «Ich fordere keine Untersuchung gegen die Jungunternehmer. Vielmehr gratuliere ich ihnen, sie sind schlaue Geschäftsleute.»

Aus der Krise Profit zu schlagen sei nicht verwerflich: «Sie haben ein lukratives Geschäft gemacht, und das ist ihr gutes Recht.»

Grüter bleibt aber bei der Forderung nach einer Untersuchung, denn er ist überzeugt, dass der Bund zu viel für die Masken bezahlt habe: «Das muss untersucht werden. Es kann nicht sein, dass der Bund mit 1.20 Franken pro Maske rechnet, wenn der Marktpreis bei 30 bis 40 Rappen liegt.»
(jaw)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

So wirkt sich eine Maske auf die Verbreitung von Viren aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

256
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
256Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chancho 23.06.2020 15:03
    Highlight Highlight Der Fisch stinkt hier gewaltig vom Kopf her, um nicht zu sagen, er pestet geradezu.
    Gehen wir mal von fiktiven Schlussfolgerungen gemäss den Fakten aus dem Handelsregister aus.
    1. Gründung von Emix als GmbH 2016 mit Sitz in Uster mit einem Stammkapital von CHF 20k
    2. 2019 Änderung des Firmensitzes nach Zürich und Erhöhung des Kapitals auf CHF 100k
    3. 2020 Änderung des Sitzes nach Zug und siehe da, Änderung des Wohnortes eines Gesellschafters von Uetikon nach Herrliberg.
    Meine Frage, wie tief steckt der Kopf des pestenden Fisches in wessen Arsch und für wen spielen sie hier die Strohmänner?
    http://www.moneyhouse.ch/de/company/emix-trading-gmbh-12475215901/messages
  • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:17
    Highlight Highlight Aaaaaah, die SVPler wiedermal mit bester Werbung.

    Ich habe nach vielen, vielen Jahren endlich mal angefangen nur sporadisch - vergesse es meist - solche Vorfälle um unsere SCHWEIZER ('Schweizer wählen SVP!') zu speichern und habe bereits eine ziemlich ansehliche Sammlung...

    Nazi-Sybolik im Werbevideo, Coci-Falschgeld-Lutzi (lang nüt meh ghört!), Nationalrat der von Kasachstan-Lobbyist Bohrer Geld erhält, Korruption noch und nöcher in dem Subventionsgelder in irren Höhen (die sind unter SVP-Departmentführung weiter gestiegen die Jahre :-)), Aufträge etc. zugeschoben werden und und und
  • Kubod 22.06.2020 23:57
    Highlight Highlight Ich versteh´s nicht ganz.
    1.20 Franken pro Maske, wenn der Marktpreis bei 30 bis 40 liegt.

    Sind das die gleichen Masken, die andere ungestraft für 5 Franken pro Stück anbieten?

    Weiss das jemand? Nur um die Relation zu sehen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 22.06.2020 23:20
    Highlight Highlight "Es dürfe nicht sein, dass sich junge Menschen an einer Notlage bereicherten."

    Wenn es aber alte Menschen tun würden, also so einer wie er, wäre es OK? Oder wie meint er das?
  • TZL 22.06.2020 21:02
    Highlight Highlight Bersets Departement macht SVP-Jungspunde zu Millionären....
    • Hierundjetzt 22.06.2020 22:46
      Highlight Highlight Armeespotheke = VBS = Amherd = CVP

      Also das sollte man eigentlich Wissen🙄
    • Mutzli 22.06.2020 22:51
      Highlight Highlight @TZL

      Seit wann ist Berset für die Armeeapotheke zuständig?
    • TZL 23.06.2020 06:14
      Highlight Highlight Kann ich dir erklären da ich in diesem Departement arbeite: Wir hatten vor Jahren nach einer Bestandesaufnahme den Auftrag, hinblicklich einer Möglichen Pandemie via Kantone einen gewissen "Standart" an diversen Vorräten aufzubauen. Dieser Auftrag lief via EDI und wurde nicht zu Ende gebracht. Das VBS kam erst mit Corona zum Zug
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 22.06.2020 20:57
    Highlight Highlight Junge Menschen dürfen sich nicht bereichern ? Aber alte Säcke schon oder wie ?

    Es war Angebot und Nachfrage.
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:24
      Highlight Highlight ja, das wird man nurmalso wohl noch sagen dürfen!

      Und wenn das exakt selbe ein Grüner und ein Juso gemacht hätten, die Schreie wären bis aufs Dach des Matterhorns, Gotthardspitze und zurück zu hören, seitens der schäumenden und empörenden SVPlern.

      Bei einem selbst: *Schulterzuck* - "Isch halt de Märt gäll du."

      Viel verlogener gehts nicht.



    • Nurmalso 23.06.2020 08:39
      Highlight Highlight Äh ja ok, danke für deine Antwort Herr aufklärender Bildner...

      Nur hab ich mal keine Ahnung von Parteien und ich würd es nicht mal merken wenn es morgen keine Politiker mehr gäbe. Ich lese eher Neid daraus. Man gönnt es den Jungs nicht.

      Ich finde es ist tatsächlich "de Märt" und wenn man die Masken zu den Preisen kauft soll man sich im nachhinein nicht beschweren weil man zuviel und zu teuer gekauft hat.

      Wucher hätte man vorher zur Anzeige bringen sollen so wie das bei einigen Kleinverteilern auch passiert ist, die es übertrieben haben.


    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 11:29
      Highlight Highlight Erstens, sorry für die Schärfe, war ein bisschen zu scharf formuliert an jemanden wie dich, jedoch an sich total richtig.

      "Nur hab ich mal keine Ahnung von Parteien und ich würd es nicht mal merken wenn es morgen keine Politiker mehr gäbe"

      Wirklich? Hätte man jetzt gar nicht gemerkt...

      Weisst du, die Neidkeule ist einer der schwächsten Strohmänner.
      Nein, Neid ist tatsächlich nicht der Grund, warum - mal wieder - so viele wütend auf die Heuchler der SVP sind, welche in Notzeiten in wenigen Wochen richtig viel Stutz machen, mittels, sagen wir mal, nicht gerade feinen Methoden...

      Gruss
  • sikki_nix 22.06.2020 20:25
    Highlight Highlight tja auch das gehört zum Kapitalismus.
  • TheRealSnakePlissken 22.06.2020 19:37
    Highlight Highlight Und der „Swiss Corruption Award 2020“ geht an die Arme Apotheke und die zwei Rich Kids 🙄👎
    • toobitz 22.06.2020 22:24
      Highlight Highlight Hast Du Beweise oder Indizien für Korruption?
      Bestechung und Korruption sind übel und überaus verwerflich und man tut der Bekämpfung derselbigen keinen Gefallen, wenn man einen solchen Verdacht einfach mal so in die Welt setzt weil es gut tönt.
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 08:43
      Highlight Highlight " Bestechung und Korruption sind übel und überaus verwerflich "

      :'-D

      Darum nennt mans ganz akzeptiert, legère, gewohnt und euphemistisch z.B. "Lobbyismus".
      Weil mans so schlimm findet.
      (Nein, nicht alles 'Lobbying' (sowieso Unwort) ist Korruption, aber viel zu viel)

      Wie habe ich die Tage wieder öfters lesen und hören dürfen, jetzt wo die BA endlich, endlich mal 2 Verfahren (Verfährchen?) gegen Bestechungen/Korruption seitens Glencore eingeleitet hat: "Das gehört einfach dazu, sonst hat man im Markt kein Stich bla

      Es geht um hunderte Millionen und zig Milliarden Werte!

      Nobody cares...

  • banda69 22.06.2020 19:11
    Highlight Highlight Das bekannte SVP-Rezept... Aus der Not von Anderen hemmungslos Kapital schlagen.
    • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 22.06.2020 20:06
      Highlight Highlight Aus der Not? Sie konnten Masken liefern! Zudem sind Sie ein enormes Risiko eingegangen um die Masken finanzieren zu können.
      Tolle Typen die geholfen haben dank ihren Beziehungen. Ist ja ganz normal das etwas teurer ist wenns rar ist ;)
    • sympathischer Holländer 22.06.2020 20:33
      Highlight Highlight Dies ist eher ein SP Rezept.
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:26
      Highlight Highlight Intelligenz des klassischen stramm Rechten:

      Die heile Führungspartei wird, mal wieder und wieder und wieder hoffnungslos entlarvt, vorgeführt und kritisiert.

      Reaktion?

      "Nein das sind die Linken. Das ist SP. Ätsch, Spiegelattacke!"

      Im Kindergarten wurde man dafür ausgelacht, in der Erwachsenenwelt macht man damit tatsächlich Wählerstimmen, Politik und Weltbilder.

      2much4me
  • Blues 22.06.2020 18:42
    Highlight Highlight Ich habe bei der letzten (fast) Pandemie Masken im Detailhandel gekauft, 50 Stk. für Fr. 9.80.

    Nach den Kriegsgewinnler gibt es auch Pandemie Gewinnler. Dass die von der Jungen SVP sind, scheint gewissen Typen noch zu freuen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.06.2020 20:22
      Highlight Highlight Ja bei der letzten Pandemie die dann doch keine war.
      In der jetzigen Zeit hat der Bund 50 Masken für 39.90 verkauft und das war der Selbstkostenpreis.
  • sigma2 22.06.2020 18:13
    Highlight Highlight Es wirkt schon ein wenig komisch, dass eine kleinere Firma, die bisher Softdrinks importiert hat, plötzlichüber Nacht zu einem vom Bund akzeptierten Lieferant von Medizinalprodukten wird.

    Da fragt man sich schon, ob da noch Beziehungen im Spiel waren.
    • Hierundjetzt 22.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Wenn ein Kanti-Schüler und ein Lehrling Milionen an Vorauszahlungen nach China leisten können, wurde dies wohl kaum beim Zeitungsaustragen verdient oder Grosis Weihnachtszustupf gebraucht.

      -> Hingegen so viel Fairness muss sein: die Armeeapotheke hat einen allgemeinen Aufruf erlassen, auch Du und ich hätten liefern dürfen
    • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 22.06.2020 20:10
      Highlight Highlight Die haben gute China Beziehungen.
      Während der Bund gezögert hat haben Sie Millionen investiert. Und es ist aufgegangen. Die haben Ihren Bentley verdient. Hätte auch anderst laufen können und ich müsste zwei weitere Leute mitfinanzieren nur weil ich 45h die Woche Arbeite ;)
  • TanookiStormtrooper 22.06.2020 17:51
    Highlight Highlight Ist doch das Geschäftsmodell vieler SVP-Sponsoren. Markt abschotten, günstig importieren, und dem dummen Schweizer teuer weiterverkaufen. Der Hauptgrund warum sich die SVP so sehr gegen offene Grenzen und einen freien Warenverkehr einsetzt. Den böse Ausländer, der dir dann deinen Job wegnimmt, stellen die dann aber als erste ein... 🤷‍♂️
    • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 22.06.2020 20:10
      Highlight Highlight So ein Quatsch, das kannst du ja selber nicht glauben beim Lesen😂
    • henkos 22.06.2020 22:09
      Highlight Highlight TellQ - doch, genau das ist die SVP in a nutshell.
    • Shisha 23.06.2020 00:02
      Highlight Highlight Du hast da was völlig falsch verstanden: Parallelimport ist das exakte Gegenteil von abgeschotteten Märkten. Des Weiteren setzt sich die SVP nicht gegen den freien Waren- sondern gegen den freien Personenverkehr ein. Kleiner aber feiner Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Spock 22.06.2020 17:49
    Highlight Highlight Schon spannend, wie SVP-Vertreter gegen die Globalisierung ankämpfen und fürs Volk politisieren, sich dennoch eine goldene Nase im internationalen Handel verdienen. Alles sicher legal gelaufen und man darf zum Erfolg gratulieren, wenn da nicht der faulige Geschmack von Doppelmoral und ethischer Fragwürdigkeit wäre... Denke die beiden juckts in ihren Bentleys nicht wirklich...
  • King33 22.06.2020 17:46
    Highlight Highlight Congrats guys 💪🏼👍🏼👌🏼
    • Blues 22.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Nehme an, dass sie noch nicht am Ende der Fahnenstange sind, sprich: 2 Bentley und ein Ferarri zu verkaufen.
    • King33 22.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Wieso soll sich ein 24jähriger nach einem solchen Geschäft nicht einen Bentley kaufen dürfen?

      U.U. merkt er dann später, dass es wichtigeres als Materielles gibt. Vielleicht auch nicht.

      Aber solche Kleinigkeiten sind sowieso nicht das Problem der Blitzer hier, sondern dass sie einfach neidisch sind. Gebts wenigstens zu 🤗
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:40
      Highlight Highlight "King" (cringe man) Logik:

      "Die Kids sollen sich Bentleys kaufen, so merken sie, dass Materielles nicht so wichtig ist."

      Haha, eieiei... Und mit der selben "Stringenz" und "Logik" wird dann auch die Entscheidung getroffen, stramm rechte neoliberale 'Menschenfreunde' zu wählen. Und gleich noch die stupide Neidkeule hinterhergeschoben...

      Ist halt wie mit all denen, welche unsere Welt und Zukunft und Atemluft und Gesundheit nicht ganz egal ist und welche gegen SUVs etc. sind:

      GeBts zU iHr sEiD nuR nEiDiscH!!!!11!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJ_California 22.06.2020 17:11
    Highlight Highlight Wieso nennt Watson die Namen nicht? Ist ja schliesslich öffentlich und für jeden im Zefix einsehbar.
    Dort sieht man auch dass sie das Domizil von Zürich in den steuergünstigeren Kanton Zug verschoben haben.
    • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 22.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Lieber so als Leute zu Finanzieren die nicht Arbeiten wollen aber trotzdem alles haben wollen😉
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 05:44
      Highlight Highlight Tell Q - Was bist denn du für ein komischer Vogel? Zwinkersmiley

      SJ-California: JETZT DARF MAN NICHT MAL MEHR DIE GUTE ZUGER STADTLUFT UND DIE WUNDERBAREN QUALITATIVEN BRIEFKÄSTEN GENIESSEN?!?

      Die sind sicher nicht aus egoistischen, gierigen Geld-Gründenun um prinzipiell Steuern nach Zug gegangen!!!

      Zuger PolitikerInnen wissen und propagieren das unablässig genau so: Die vielen Konzerne, Holdings, Konstrukte etc. gehen nach Zug, weil Zug so super, wunderbar, menschlich, schön, gesund etc. pp. ist.

      Die würden uns doch als Volksvertretende nicht anlügen.
  • Holunder 22.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Sofern der Bund die Masken nicht wo anders billiger gekriegt hätte, sehe ich das Problem nicht. So läuft es nun mal im Kapitalismus.

    Interessant finde ich, dass der Bund es nicht selbst geschaft hat, die etablierten Lieferketten selber zu umgehen und direkt bei den Lieferanten einzukaufen.

    Die beiden haben ein Geschäft gewittert und zu ihrem Vorteil genutzt. Die haben ja offenbar auch Milionen da reingesteckt und vermutlich auch gewisse Risiken auf sich genommen.

    Anhand der hier vorliegenden Infos, sehe ich nichts verwerfliches an dem Geschäft.
    • Mr. Spock 22.06.2020 17:52
      Highlight Highlight @Holunder: wen man das bestehende System ohne Kritik hinterfragt absolut korrekt. Meiner Meinung nach haben sich hier private auf Kosten der öffentlichkeit bereichert, was minimal ethisch fragwürdig ist. Nicht illegal, nur fragwürdig. Ohne die effektiven Margen zu kennen, welche hängen blieben...
    • p4trick 22.06.2020 19:20
      Highlight Highlight Mr. Spock: es mag dich überaschen aber sehr viele viele Firmen die den Bund beliefern verdienen sich daran eine goldene Nase. Nur schon all die IT Firmen rund um Bern. Von Zulieferern von Schulen will ich gar nicht beginnen. Habe selber in der IT Abteilung einer Hochschule gearbeitet, da wird überall alles 2-3 mal durch den Filz gezogen, Pflichtenhefter von Hoch oben abgeändert immer nur um die einte Firma I begünstigen. Es gibt sogar Firmen die nur den Bund als Kunde haben.... Alles ein riese Korruption... Aber was solls..
    • Mr. Spock 22.06.2020 22:07
      Highlight Highlight @P4trick: nein, dass überrascht mich nicht wirklich! Aus diesem Grund ist eine kritische Betrachtung des Systems heute angebrachter denn je! Vetternwirtschaft ist eines der vielen zu lösenden Systemproblemen. Gewisse Zweige dürften, aus meiner sicht, nicht vollständig der freien Marktwirtschaft ausgesetzt sein. Dies sind Systeme von öffentlichem Interesse: Energie, Kommunikation, Mobilität, Bildung und weitere. Hier braucht es, meiner Meinung nach, eine klare Trennung zwisch Staat und Wirtschaft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • marmuel 22.06.2020 16:36
    Highlight Highlight Der Bund/die Kantone hätten ja nicht bei diesen relativ hohen Marktpreisen einkaufen müssen wenn sie einen Notvorrat angelegt hätten 🤷

    Ausserdem verkauft ja selbst Migros/Coop zu denselben (überhöhten) Preisen und niemand stört's?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Migros und coop haben masken vom Bund zum Selbstkostenpreis von 39.90 für 50 masken verkauft.
  • Tom Scherrer (1) 22.06.2020 15:26
    Highlight Highlight Die ... Trading hat noch Tochterunternehmungen.

    Der Elefant im Raum?

    Bezieht ein Unternehmen der beiden Jungs Staatshilfen oder deren Mitarbeiter Kurzarbeitsentschädigungen?

    Ich wette mal, die beiden sind so raffgierig, dass sie keine Grenzen kennen. Das ist nicht klever geschäftet, das ist eine Notsituation zur persönlichen Bereicherung ausgenutzt.

    Der 2.te Elefant:

    Wussten die beiden im Dezember/Januar/Februar, dass die nationalen Bestände so niedrig waren? Haben sie politische Anfragen diesbezüglich platziert oder platzieren lassen.


    Nur ein Verdacht.

    Die Bestände ware
    • Tom Scherrer (1) 22.06.2020 15:51
      Highlight Highlight Der Faktor im Grosshandel war ca. 1:4 oder 1:5

      Wenn nun 50 - 100 Millionen verdient worden sind, mussten 10 - 25 Millionen investiert werden.

      Wie konnten sich die Jungs einigermassen sicher sein, dass die Millionen richtig investiert sind?

      Kein kleverer Geschäftsmann riskiert seine Liquidität für eine Fehlinvestition und er wird das Risiko abschätzen wollen.

      Also: liefen Anfragen bezüglich Bestände und ist es Insiderwissen, dass die Jungs für die persönliche Bereicherung genutzt haben?

      Nur ein Frage.
  • reactor 22.06.2020 15:15
    Highlight Highlight Bin alles andere als ein Freund der Marktwirtschaft. Wer von den Verfechtern selbiger jetzt aber das Tun der Beiden Jung SVPler als schändlich abtut hat doch nicht wirklich begriffen um was es geht. Überall und alles darf abgezockt werden um die eigene Tasche zu fülle. Das ist freie Markzwirtschaft. Also hört auf zu jammern, dieser Pseudopatriotismus machts nur noch schlimmer.
    • PeteZahad 22.06.2020 17:13
      Highlight Highlight Unsere Wirtschaftsform ist aber die so genannte "soziale Marktwirtschaft" (ob sie sozial ist sei dahingestellt). Ist Eben nicht ganz das Selbe wie die "freie Marktwirtschaft".
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft
    • reactor 22.06.2020 18:01
      Highlight Highlight Ach so, deshalb haben wir Konzerne in aller Welt mit ihrer homebase hier. Glencore zb. repräsentieren die nun das soziale? Nestle? oder gilt 'sozial' nur für hier? Und nur manchmal? Darum scheint es ja so schwierig zu sein, eine Konzernverantwortungsinitiative durchzubringen. Sozial nicht ausserhalb des eigenen Gartens, meist nicht mal innerhalb, ansonsten wäre auch hier die Vermögensverteulung nicht so krass. Aber ja, tönt gut 'soziale' Marktwirtschaft.
    • PeteZahad 22.06.2020 23:23
      Highlight Highlight Ach reactor - ich habe ja selbst gesagt "ob sie sozial ist sei dahingestellt". Wollte nur darauf hinweisen, dass es nicht ganz die selbe freie Marktwirtschaft wie z.B. in den USA ist. Verglichen mit dieser ist die wohl sogar wirklich noch etwas sozial. Mit einer wirklich freien Marktwirtschaft wäre die Lage noch übler, darauf wollte ich hinaus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steueramt 22.06.2020 14:58
    Highlight Highlight Keine Angst das Steueramt prüft den Geschäftsabschluss der beiden Jungs genau. Ich nehme an dass sie bis zu 30% Ihres Gewinn dem Staat Abliefern.

    Gruss Steuerzahler
    • Kruk 22.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Bist du jetzt das Steueramt oder Steuerbezahler?
    • PVJ 22.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Wohl kaum 30%. Wenn die Gewinne wirklich so hoch waren, dann liegen neben den Luxuskarren auch noch ein paar fähige Steueranwälte drin.
  • Aniki 22.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Ich fasse mal zusammen...

    Zwei junge Männer, welche in einer Partei Mitglied sind, die a.) gerne gegen Ausländer hetzt und b.) sich als Volkspartei hochstilisiert, scheffeln nun richtig viel Kohle an mit c.) Ausländern, um d.) das eigene Land im Not abzuzocken.

    Ein Volksvertreter echauffiert sich öffentlich über dieses Vorgehen, bis zum Moment an dem die politische Gesinnung dieser jungen Männer bekannt wird.

    Ehm, alles richtig zusammengefasst?
    • FrancoL 22.06.2020 15:06
      Highlight Highlight Passt schon, nur einige mögen dies gar nicht hören und Grüner würde sich wohl am liebsten in die Zunge beissen, aber auch das wird die SVP überstehen.
  • InfulänzerAufInstagähn 22.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Da haben die beiden Schüler wohl das Modul Wirtschafts- und Unternehmensethik geschwänzt...
    • Hierundjetzt 22.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Ist weder in der Grundbildung noch auf Sekundarstufe II Im Lernplan.

      Aber ich weiss was Du meinst. Rauffeisen, UBS, CS, Zurich, Swiss Re- Chefs sind eben noch richtige Vorbilder, die hatten das Fach im Fall
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 06:01
      Highlight Highlight Frag mal den durchschnittlichen BWL-Studi und HSGler was er von 'Wirtschaftsethik" hält und wie gerne er diese Vorlesungen besucht und wie aufmerksam und tief er sich damit beschäftigt (während er am Handy ein Spiel spielt).

      1000x Lachlibrüelsmiley

      Wie 'Hierundjetzt' sagt: Als die z.B. CS all die Jahre Billionen in Urwalrodung, klima- und mitweltzerstörende fossile Rohstoffe, Bestechungsgelder an korrupte Mörderregimes etc. pp. butterte, da waren sie auch ganz kurz mal gerade eingenickt als "Ethik" durchgenommen wurde...

      Chan ja mal passiere, sind aber sust ganz liebi, gueti Lüüt!!!
  • Antichrist 22.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Ein paar Junge schaffen, was ein ganzes Bundesamt nicht fertig bringt. Bravo.
  • Linus Luchs 22.06.2020 13:40
    Highlight Highlight Die SVP schimpft gegen die "Asylindustrie" und wettert gegen die "Sozialindustrie". Wenn aber – um es im SVP-Jargon zu sagen – das Schweizer Volk von einer Pandemie bedroht wird, und der eigene SVP-Nachwuchs diese Notlage ausnutzt, um sich extrem zu bereichern, dann sind das "schlaue Geschäftsleute". Die "Volkspartei" zeigt wieder einmal ihr wahres Gesicht.
  • johnnyenglish 22.06.2020 13:40
    Highlight Highlight Inwiefern spielt eine allfällige Parteizugehörigkeit hier überhaupt eine Rolle? Etwas billig.
    • E7#9 22.06.2020 15:06
      Highlight Highlight Es geht um Klicks, so dass auch Kommentarschreiber wie derjenige über dir bedient werden.
    • drüber Nachgedacht 22.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Gebe dir absolut recht.
      Als ich den Bericht bei Paradeplatz Inside gelesen habe, dacht ich zwei asoziale Abzocker.

      Dass sie der SVP angehören, ist dann noch wie die Bestätigung, was man irgendwie ja eh schon angenommen hat.

      Gleich wie wenn bei Watson Mord beschrieben wird und man danach im Blick noch die Nationalität die man eh vermutet dazu bestätigt bekommt...

      Beim Einen sind es einfach Vorurteile, beim Anderen grenzt es schon fast an Rassismus.
    • P. Meier 22.06.2020 17:20
      Highlight Highlight Wenn Exponenten einer Partei gegen diese Geschäftsleute wettern und danach, wenn die Parteizugehörigkeit bekannt wird, einfach auf ein anderes Ziel umschwenken, ist die Parteizugehörigkeit schon interessant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 22.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Als Genugtuung die Situation schamlos ausgenutzt zu haben, sollten sie sich gegenüber den Betrogenen grosszügig zeigen und einen guten Teil der ungerechtfertigten Bereicherung für einen guten Zweck spenden.
  • Amarillo 22.06.2020 13:36
    Highlight Highlight Tja, hätte man sich auch nur annähernd an den "Pandemieplan" gehalten bzw. diesen in der Praxis umgesetzt, wäre man in Sachen Masken und Schutzmaterial nicht derart unter Druck geraten. Aber eben, der Vorrat war vielerorts viel tiefer oder gar nicht vorhanden. Und dann wird's bekanntlich teuer, unabhängig davon, ob davon jemand im In- oder Ausland profitiert. Das Problem sind nicht die "Krisengewinnler", sondern dass wider besseres Wissen die Vorratshaltung nicht erfüllt war. Hier steht die Manöverkritik noch bevor, inklusive dass diversen Verantwortlichen die Hammelbeine langgezogen werden.
    • cricro 22.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Doch doch ... die Kriesengewinnler sind ebenfall problematisch. Sie machen eine Kruese noch schlimmer ...
    • _andreas 22.06.2020 17:28
      Highlight Highlight Und ich frag mich wo diese Steuergelder hin sind, mit dem dieses Schutzmaterial angeschafft und eingelagert werden sollte..
  • Eyeore 22.06.2020 13:29
    Highlight Highlight Ich würde gerne folgendes wissen. Vor ein paar Monate gab es ja einen Bericht über einen neuen Händler, welcher auf seinen Masken festsitzt. Der Bund wollte diese nicht, da sie nur ihre vertrauenswürdigen Kanäle benutzen, welche Qualitätsware sichern.
    Wie konnten die zwei Jungs in so kurzer Zeit zu einem vertrauenswürdigen Lieferanten werden. Sie waren ab Januar neubim Geschäft. Woher konnte sichergestellt werden, dass die Qualität gut ist.
    Von welcher Partei die sind als auch der Wendehals aus Luzern, sind doch unwichtig.
    Die oben erwähnten Punkte sollten geprüft werden.
  • Heini Hemmi 22.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Das sind ja schöne Patrioten. Zocken das eigene Land ab, mit Masken aus China.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 22.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Wahrscheinlich wurden die SVPler von Ausländern instrumentaliert, anders ist das jetzt also wirklich nicht zu erklären.

      Herr und Frau Schweizer haben Steuern bezahlt. Das Geld ist weg und nun bei Ferrari und Bentley. Dafür haben wir die Masken und die Chinesen haben auch das Geld. Win-Win-Win.
    • Magnum 22.06.2020 13:58
      Highlight Highlight Der Umsatz für China, der Gewinn für die Jung-Unternehmer und die Kosten für den Steuerzahler: Das ist dann wohl Freihandel mit China und freier Markt ohne jede Ethik kombiniert.
  • Bündn0r 22.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Etwas verwerflich ist das Verhalten (zumindest für mich), aber klar legal. Zumal es wohl +- der Marktpreis war, sonst hätten andere für 40 Rappen geliefert.

    Hätte man vor der Krise (z. B. nach der Pandemieübung 2014) gewusst, dass im Fall der Fälle Masken knapp/teuer werden und desshalb angeschafft werden müssen, hätte man deutlich weniger bezahlt. Oh, hat man ja, aber nicht gehandelt.

    Und wie viel kostet das Fiasko der Maskenmaschinen, die immer noch nicht laufen?

    Den Fehler bei den Unternehmen zu suchen, ist nicht zielführend.
    • cricro 22.06.2020 16:22
      Highlight Highlight ... Diese Unternehmer würde ich mit Kriesenschmarotzer betiteln. Zecken hat man auch nicht gern ... Das gleiche Gefühl entsteht bei mir bei solchen Geschäftsleuten. Verstecken sich die im Unterholz und möchten mich aussaugen?
  • Jacob Crossfield 22.06.2020 13:07
    Highlight Highlight Das nennt man glaube ich Kapitalismus.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 22.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Kennen Sie jemanden, der das vierfache des Marktpreises bezahlt? Es geht hier um ein paar Millionen vom Schweizer Staat, die nun in privaten Taschen gelandet sind.

      Ich glaube das nennt man geistige Umnachtung oder Beteiligung am Gewinn. Da wir keine Korruption kennen, ist es wohl ersteres.

      Hat die Polizei nicht ein paar verhaftet, die Masken, Desinfektionsmittel auf Ricardo zu überteuerten Preisen verkauft haben? Wo ist jetzt die Polizei?
    • Nicole Frei 22.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Und im Kapitalismus wird dieses Verhalten sonst gelobt.
    • Saraina 22.06.2020 18:08
      Highlight Highlight Die Masken waren nicht überteuert, sie waren nur teurer, als vor der Pandemie. Dem sagt man Marktpreis. Wenn ganz Europa Masken sucht, fast keine Flüge mehr stattfinden und man auf die Schnelle keinen Lieferanten in China auftreiben kann, kostet es halt mehr. Das Problem sehe ich nicht bei den Jungunternehmern, sondern bei den Verantwortlichen in den Bundesbehörden. Schliesslich wurde im Pandemieplan des Bundes vor genau dieser Situation gewarnt.
  • malu 64 22.06.2020 13:06
    Highlight Highlight In jedem Katastrophe gibt es leider Gewinner! Moral ist dabei ein Fremdwort.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 22.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Man muss jetzt auch mal den Aluhut zu Hause lassen und die Fakten in Augenschein nehmen:

    1. Die Schweizer Armee ist mehrheitlich in der Hand der SVP, also wortwörtlich alles "rechtens".
    2. Wir haben Schweizer SVP Jungunternehmer, die ihr Land so sehr lieben, dass sie ihm in Krisenzeiten Masken für das vierfache des Marktpreises verkaufen.
    3. Luxus Autos. Wen wundert es, die meisten Garagisten sind - ihr ahnt es - in der SVP.

    Dies nennt man einen klassischen Dreieckshandel, bekannt als win-win-win-loose. Looser war der Steuerzahler, dessen hart erarbeitetes Geld nun in den Luxusautos steckt.
    • Nicole Frei 22.06.2020 13:39
      Highlight Highlight Bei diesem Gewinn werden wohl auch Steuern anfallen.
    • louie louie 22.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Ihr Kommentar ist an Polemik kaum zu überbieten. Haben Sie Quellen für die Behauptung, dass die Schweizer Armee mehrheitlich in der Hand der SVP ist? Oder gibt da ein Aluhut aufgrund höherer 5G-Strahlung direkte Signale an Ihr Kleinhirn?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 22.06.2020 18:51
      Highlight Highlight @louie. So wie Sie sich über diesen satirischen Beitrag aufregen, möchten Sie wohl am liebsten selber mit einer vierfachüberteuerten Gesichtsmaske Ferrari fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Idealist3000 22.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Eine Notlage rücksichtslos und brutal ausnutzen und so mit überrissenen Margen extrem viel Geld abzuzocken, hat nichts mit ehrlichem Business zu tun ! Wenn die SVP sowas in ihrer Partei zulässt, sagt das einiges aus.
    • Nicole Frei 22.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Das ist legal und machen die Grossen und teils dieKleinen auch so. Wieso soll sich eine Partei in legales Geschäften einmischen?
  • PVJ 22.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Ob hohe Profite auf Kosten der Allgemeinheit eine gute Sache sind ist Ansichtssache, aber wohl legal und von unserer Wirtschaftsordnung vorgesehen.
    Dass sich die beiden wie Lottomillionäre verhalten macht es aber auch nicht wirklich sympathisch.
    Und irgendwie hat die Story einen Beigeschmack: Zwei relativ unbedarfte Jungunternehmer, die sich gegen sehr harte Konkurrenz das grösste Stück vom Kuchen abschneiden konnten, da fragt man sich schon, wieviel „Mentoring“ da im Spiel war. Insofern wären die Hintergründe interessant. Der Artikel bietet leider wenig Erhellendes dazu.
  • Stambuoch 22.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Wir sind sowas von selber Schuld.
    Uns wurde eingebläut, dass man Gesundheitskosten nur über die Preise für medizinische Güter & Medis (Masken etc.) senken kann.

    Wir tun das, die Firmen versuchen noch billiger zu produzieren und schwups sind CHN und IND die Einzigen, die noch gewisse Wirkstoffe herstellen. Tw. vielleicht noch die USA. That's it.
    Und dann wundern wir uns, dass wir a) 500 Medikamente haben, welche nicht lieferbar sind und b) in einer Krise Wucherpreise für den Import bezahlen.
    Und wenn die Forschung dann auch nach Asien abzieht, wie es in DE passiert, dann gute Nacht!
  • Toni.Stark 22.06.2020 12:44
    Highlight Highlight Was jetzt daran verboten sein soll ist mir schleierhaft. Ob es ethisch vertretbar ist, steht wo anders. Viel mehr sollten wir uns jedoch Gedanken darüber machen, warum der Bund keine Masken hatte, was gemäss Pandemieplan vorgesehen wäre.
    • Celia* 22.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Moment: Die _Kantone_ hatten keine Masken. Der Bund hat ihnen aufgetragen welche zu lagern, und sie haben es nicht gemacht.

      Falls noch jemand Fragen hat, warum es das Notrecht gebraucht hat. Der Bund kann sonst die Kantone zu nichts zwingen.
    • Toni.Stark 22.06.2020 18:43
      Highlight Highlight @Celia: Ja dann hätte dies der Bund auch sagen sollen und uns nicht die ganze Zeit über anlügen. Das Masken nützen ist schon lange bekannt.
  • My Senf 22.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Alles ok. Marktwirtschaft eben
    Wirklich?
    Kenne Leute die immer noch auf Antwort vom Bund warten bezüglich Masken Angebot
    Als SVP Jugend mit blocher Foto bekommt man natürlich viel schneller Antwort von martulo-blocher ...
    Beziehungen ist das A und O nicht der Preis !

    Übrigens, bei einer GmbH handelt es sich um Gesellschafter. Hat der Wirtschaftsanwalt wirklich Aktionäre gesagt?! Toller Wirtschaftsanwalt...
  • odie 22.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, weshalb die Jungs so durch den Dreck gezogen werden. Sie haben zwar einen schlechten Geschmack, was Autos betrifft, aber ansonsten...

    Wenn jemand zu verurteilen ist, dann die Bundesbehörden. Ihnen war nachweislich über Monate im voraus bekannt, dass im Pandemiefall zu wenig Schutzmaterial vorhanden ist. Ich würde es eher begrüssen, wenn die Journalisten mal diesem Punkt nachgehen und die Verantwortlichen ausfindig machen würden.

    Letztlich macht es keinen Unterschied, bei wem die überteuerten Masken gekauft werden. Verschlafen wurde es von den Behörden.
    • ast1 22.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Einen LaFerrari würde ich als alles andere als schlechten Geschmack bezeichnen...
    • FrancoL 22.06.2020 15:03
      Highlight Highlight Als Jung-SVPler hätte man doch erwarten können, dass sie ein Geschäft mit dem Bund machen, einen guten Profit einstreichen, aber den Bund nicht über den Tisch ziehen, denn schlussendlich sind es ja die Steuerzahler die da in den Sack greifen müssen.
      Als SVP-ler müssten sie ja gerade gegen solche schamlose Ausnutzung sein, so zumindest tönt es ja immer von Seiten der SVP, wenn es um Vergaben des Bundes geht. Wo bleibt da das Credo?
    • Saraina 22.06.2020 18:15
      Highlight Highlight Von schlechtem Geschmack kann keine Rede sein, das ist der blanke Neid. Zudem ist doch nett, dass sie viel Geld umgehend wieder in den Kreislauf zurückführen.

      Und ja, ich möchte auch endlich wissen, wer den Mangel an Masken zu verantworten hat, und wer den Vorrat an Desinfektionsalkohol zur Vernichtung freigegeben hat, was jedem Apotheker die Möglichkeit gab, sich mit simplem Spiritus zu sanieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 22.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Schlau sind sie wohl, die beiden. Sympathisch sind sie mir nicht. Aber es passt, dass sie zur Sünneli-Partei gehören. Und es passt auch, dass der Grüter deswegen einen Rückzieher macht.
  • snowflake_ 22.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Dass man aus der Krise Kapital schlagen will, indem man seine Geschäftsbeziehungen spielen lässt und sehr viel Kapital erhält, ok. Aber damit bluffen und posen? Während dem es in der Schweiz kilometerlange Schlagen für Essenspakete gab?
  • Sk8/Di3 22.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Es sollte untersucht werden warum der Staat mit Steuergeld überteuerte Masken kaufen musste!

    Hier hat der Staat versagt und es ist nicht die erste Pandemie. Darum gab es keine Maskenpflicht, weil man keine hatte. Und selbst jetzt können sie ihren Fehler nicht eingestehen. Das ist peinlich.
  • Orias Riese 22.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Emix war auch Lieferant für Bayern (Deutschland):

    Zuschlagskriterium war der Preis.
    Anzahl Anbieter in der Auswahl: 1 Lieferant (Emix) = 1 Lieferant!!!

    https://ausschreibungen-deutschland.de/636303_Beschaffung_von_Schutzmasken_aufgrund_der_Corona-Epidemie_2020_Muenchen

    Alles klar?

    War es auch so in der Schweiz?

    Jetzt alles klar?




    • Fandall 22.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Ging da nicht eine 0 vergessen? 1Mio Masken für 8.9Millionen Euro?!? Das wäre wirklich Abzocke...
    • ast1 22.06.2020 14:08
      Highlight Highlight Das herauszufinden würde jetzt noch voraussetzen dass man auf simap.ch eine vernünftige Suchmöglichkeit hätte... 🤷‍♂️ Allgemein wurde Corona für diverse freihändige Auftragsvergaben benutzt, z.B. fast 2 Mio. für die SwissCovid App – andere Anbieter bleiben aussen vor.
    • Roeger 22.06.2020 19:12
      Highlight Highlight Danke für den Link. Interessant: Nur 1 Angebot? Sehr spannend. Also war zu dem Zeitpunkt niemand in der Lage, Masken nach München zu liefern? Oder haben alle andern geschlafen? Marktversagen? Man könnte ja auch sagen, 'gut gab es die Zwei.' Vielleicht haben sie ja Leben gerettet?
  • Babuza 22.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Natürlich ist es streitbar ob aus der Kriese ein solcher Profit geschlagen werden soll. Auf der anderen Seite war da auch Risiko dabei. Ich denke kaum, dass jetzt jemand darüber schreiben würde, dass zwei Jungunternehmer auf 10 Mio Schutzmasken sitzen geblieben sind
  • zoobee1980 22.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Hmm... von tiefen Produktionskosten in Billiglohnländern profitieren (statt in der Schweiz zu produzieren), die Notlage der Bevölkerung (des vielgelobten Souveräns) ausnutzen und auf Kosten der Steuerzahler*innen dank saftiger Margen sich selbst bereichern. Sehr "schweizerisch", und voll fürs "Volk", wie's der Parteiname vermuten lässt...
    • Maragia 22.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Dein Handy kommt bestimmt aus der Schweiz, gell?
  • pamayer 22.06.2020 12:07
    Highlight Highlight mauscheln und übervorteilen können die SVP bestens.
    ob sie dadurch als mitregierende partei qualifiziert sind, wage ich zu bezweifeln.
  • Rellik 22.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Moralisch sehr verwerflich sich so zu bereichern. Gesetzlich wohl legal. Vielleicht bin ich zu sehr Romantiker, aber ob es sich mit dem Geld gut leben lässt, im Wissen das man die Not der Allgemeinheit ausgenutzt hat?
  • Locutus70 22.06.2020 12:01
    Highlight Highlight Zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen und das richtige getan.
    • FrancoL 22.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Also jeder der einen anderen über den Tisch zieht tut das Richtige?
    • Pisti 22.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Zu Marktpreisen verkaufen oder über den Tisch ziehen sind dann schon zwei verschiedene Dinge.
      Oder verdienst du mit deinem Bau-Budeli kein Geld?
    • FrancoL 22.06.2020 13:28
      Highlight Highlight @Pisti; Ich verdiene das Geld das meine Leistungen abdeckt und nicht das was meine Leistungen nicht abdeckt. Die beiden Herren haben wie ihr Verhalten zeigt Übermacht und mitunter ist der Steuerzahler auch noch ausgenommen worden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 22.06.2020 11:59
    Highlight Highlight Die Kommentare finde ich lustig. Wären es zwei Jungunternehmer der Grünen gewesen, sehen die Kommentare ganz anders aus :)
    Axo - Grüne und Unternehmen das funktioniert ja nur in Einzelfällen.

    Lieber ewig studieren und dann einen Parteiposten sichern :)
    • Der_Andere 22.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Das wären sie nicht.

      Man kann schlau geschäften und damit zu Geld kommen. Oder man kann ein Opportunist sein und die Notlage von Menschen ausnutzen.

      Zweiteres kommt unabhängig der Parteizugehörigkeit bei den wenigsten gut an.

      Wenn sie ihr Vermögen mit Drinks und Kosmetika gemacht hätten, würde kein Schwein was sagen.
      Aber das haben sie nun halt nicht.
    • FrancoL 22.06.2020 12:48
      Highlight Highlight @locutus,
      Billiger Kommentar.
    • It's-a_me 22.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Wenn es Mitglieder der Grünen gewesen wären, wäre ich wesentlich enttäuschter, da ich von ihnen was besseres erwartet hätte.
      Von der SVP... Naja die Überraschung hält sich in Grenzen.
      Ich stimme dir also zu, die Kommentare sähen ganz anders aus, aber bestimmt nicht positiver, sondern eher noch negativer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mrlukluk 22.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Wer sich über solches wirtschaften aufregt, hat die falsche Vorstellung von freier Marktwirtschaft unter neoliberalem Kapitalismus.
    Ethik zählt nur, solange es rentiert. Sollte das so sein?
    Der Grüter hat Recht, nach System haben die Jungunternehmer schlau und richtig gehandelt.

    Falls ihr das schlecht findet, denkt mal über eine Alternative nach. Mir schwebt da ein System vor, wo die Arbeitetskräfte die Frucht ihrer Arbeit selbst pflücken können.
  • ChlyklassSFI 22.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Total asozial. Aber durch die Autos fühlen sie sich sicher wieder gut.
    • Fandall 22.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Keine Angst. Wenn sie ihr Geld so ausgeben, bleiben sie nicht lange reich.
  • Atavar 22.06.2020 11:50
    Highlight Highlight "Aus der Krise Profit zu schlagen sei nicht verwerflich: [...]" doch, das ist es.

    Aber ja, es ist auch legal. Wenn der moralische Kompass mit Mitte 20 schon so im Eimer ist...
    • Rellik 22.06.2020 12:03
      Highlight Highlight gut formuliert!
    • Orias Riese 22.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Beide werden merken, dass die Freude an den gekauften Protzwagen nicht lange anhalten wird.

      Der Kick vorher war, sie mal zu besitzen. Der ist aber jetzt mit dem Besitz verflogen ...

  • Bert der Geologe 22.06.2020 11:47
    Highlight Highlight Also etwas kaufen und verkaufen ist nicht verwerflich. Man nennt das Handel. Da ja nicht jeder einzeln sein Mäskeli in China posten kann, ist Handel mit Masken auch ok und notwendig. Zumindest ethisch anrüchig wird es bei einer "Wuchermarge", die durch Ausnützung einer Notsituation erzielt wird. Der Wucherer kann dann am Morgen nicht mehr mit guten Gefühlen in seinen Bentley-Rückspiegel schauen. Es ging aber offenbar um sehr grosse Mengen, da kann auch mit einer ethisch vertretbaren Marge ein Bentley rausspringen. Also genau hinschauen, aber nicht gleich "Betrug" schreien !
    • Orias Riese 22.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Bert der Erklärbär, da liegst du nicht ganz richtig.

    • Bert der Geologe 22.06.2020 16:05
      Highlight Highlight @Orias Riese: Facts please.
  • Dani B. 22.06.2020 11:46
    Highlight Highlight Sehr unsympathisch; jenseits von Eden. --- Aber die Wortschöpfung "SVP-Jungunternehmer" ist auch daneben.
  • runthehuber 22.06.2020 11:42
    Highlight Highlight achja, und der Grüter.... ein typischer SVP Wendehals....
  • runthehuber 22.06.2020 11:42
    Highlight Highlight ich bin absolut kein SVP Fan!
    ich finde es einfach toll, was junge Leute mit viel Initiative erreicht haben. OK, bin auch kein Ferrari Fan :-)... Aber feiern und austoben gehört doch dazu.....
  • Matrixx 22.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Gab es da nicht mal Afangs der Corona-Krise eine Story, wo junge Unternehmer versuchten, überteuerte Schutzmasken online zu verkaufen und dann Post von der Anwaltschaft bekamen...?
    • Orias Riese 22.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Doch.

      Hey, aber bitte nicht Staub aufwühlen! ;-).
    • MasterPain 22.06.2020 12:28
      Highlight Highlight Man muss es halt im grossen Stil machen.
    • who cares? 22.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Die Jungs hier haben die Masken nicht überteuert verkauft, sondern zu dem dazumals üblichen Marktpreis. Aber der war halt bereits höher als der Ankaufspreis.
      Millionen von Masken vor Ausbruch der Krise zu kaufen war ein hohes unternehmerisches Risiko. Sie hätten gerade so gut Millionen Franken verlieren können. Der Bundesrat hätte ja auch selbst in guten Zeiten einen genügenden Vorrat zu günstigem Preis anlegen können. Aber er wollte ja nicht.

      Der andere Fall waren wirklich stark überhöhte Preise und kein Marktpreis zu dieser Zeit.
  • Gopfidam 22.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Gemischte Meinung. Man kann Ihnen höchstens Gier und Protz vorwerfen wegen den Autos. Mehr aber auch nicht. Und dass die beiden noch in der SVP sind verschärft das ganze. Vielleicht sind sie so ehrlich uns geben den Umsatz in der Steuerrechnung an.. Ich gehe aber eher davon aus dass sie eine Armada an Vermögensverwaltern besitzen die ihnen dabei hilft, die Millionen am Staat vorbei zu schleusen
  • diff 22.06.2020 11:33
    Highlight Highlight "Aus der Krise Profit zu schlagen sei nicht verwerflich" oder wie schon Bertolt Brecht sagte: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral".
  • endolex 22.06.2020 11:30
    Highlight Highlight Schon schön, wie der Markt alles regelt! Und immer zum Vorteil aller...die globale Notlagen eiskalt auszunutzen wissen.
    • Eskimo 22.06.2020 12:19
      Highlight Highlight Eifersüchtig? Hättest ja dasselbe tun können....
    • Yamamoto /// FCK NZS 22.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Ach diese beiden Jungunternehmer haben unserer Gesellschaft doch eine Wohltat erwiesen. Von ihrem Gewinn trickelt bestimmt ganz viel auf einkommensschwache Menschen nieder – insbesondere dann, wenn sie sich damit Luxusautos gönnen. *Ironie off*
  • Madison Pierce 22.06.2020 11:23
    Highlight Highlight Die Jungunternehmer sind nicht zu verurteilen. Sie sind ein hohes Risiko eingegangen und das hat sich nun ausbezahlt. Habe mir zu Beginn der Krise auch überlegt, Masken zu kaufen, aber hatte dann nicht den Mut "all-in" zu gehen. Sie haben es getan und hatten Erfolg, da ist Neid fehl am Platz.

    Ganz klar untersucht werden muss aber die Logistik und das Beschaffungswesen des Bundes. Wieso waren weder genügend Masken noch Desinfektionsmittel vorrätig? Und weshalb haben ein paar Jungunternehmer bessere Kontakte nach China als der Bund mit all seinen Diplomaten?
    • Orias Riese 22.06.2020 12:25
      Highlight Highlight Madison Blood Piercing.

      Mach dich mal schlau darüber, woher die Mittel für die Beschaffung kam. Von den Emix-Jungunternehmern? Wirklich?

    • LeserNrX 22.06.2020 12:39
      Highlight Highlight War ja klar das hier wieder das Neid-Argument gegenüber von Kritikern kommt. Hast du dir schon mal überlegt, dass manche Leute das Ausnützen einer Notlage einfach daneben finden? Das hat mit Neid nichts zu tun, da man sich ja nicht wünscht, dass man selber derjenige gewesen wäre, der die Notlage anderer ausgenützt.
      Du fändest es wahrscheinlich auch gerechtfertigt einem Verdurstenden einen Liter Wasser für 10'000 Franken zu verkaufen. Andere halt nicht..
    • Lodestone 22.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Ist halt einfacher für die Regierung zwei Strohmänner zu verfolgen als eigene Fehler zuzugeben. Die zwei alleine in dem alter hätten das Ding nie im Leben selber stemmen können, das noch mit China das einer der mühsamsten Geschäftspartner überhaupt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dave1974 22.06.2020 11:16
    Highlight Highlight "Sie verdienen daran Millionen. 30 bis 100 Millionen schätzt Inside Paradeplatz. Pro Person."

    Das nenne ich mal eine Schätzung.
    Wird das in der Steuererklärung dann auch so gehandhabt? ;)
    • FrancoL 22.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Nein dort werden es einige wenige Mio. sein.
    • regen 22.06.2020 11:43
      Highlight Highlight o-ton grüter: «Sie haben ein lukratives Geschäft gemacht, und das ist ihr gutes Recht.» und "Vielmehr gratuliere ich ihnen, sie sind schlaue Geschäftsleute.»
      vermutlich ist ihnen keine illegale handlung vorzuwerfen, alles gesetzeskonform. ihr verhalten entspricht einfach neoliberalem wirtschaftsdenken, svp-ideologie und svp-ethik (schlau sein), mit allen konsequenzen. ja, und noch etwas, wer macht diese gesetze?
  • Hipster mit Leggins 22.06.2020 11:12
    Highlight Highlight Jetzt trieft aber der Neid. Gier ist immer, wenn andere Geld machen. Wenn man deren Geld fordert, ist das gerechte Umverteilung. Erstens hat der Bundesrat bei den Masken ein Riesenchaos angerichtet (erforderliche Bestände nicht geführt, dann behauptet, Masken seien wirkungslos etc. etc.) In diesem Umfeld ist der Maskenimport ziemlich risikoreich. Viele sind gescheitert, diese zwei wohl nicht. Jetzt sind es natürlich die Bösen.
    • FrancoL 22.06.2020 12:15
      Highlight Highlight Nein ich glaube nicht dass es hier um eine Neiddiskussion geht und man kann es auch nicht Kleinreden mit der Risikodiskussion, sonst müsste man ja auch Mieten und Kredite und andere geregelte Geschäfte sofort von Regelungen befreien.
      Sie sind was sie sind und dies ergibt sich aus der Gewinnspanne.
      Das mit der Umverteilung ist dann die übliche Masche um den Diskurs tot laufen zu lassen.
    • Truth Bot 22.06.2020 12:17
      Highlight Highlight Dieses Geschäft stinkt. Dass nämlich überhaupt ein Engpass bestand, haben wir dem BWL zu verdanken. Zuständige Bundesräte waren Johann Schneider-Amman (FDP) und zuletzt Guy Parmelin (SVP). Statt konkreter Pflichtmassnahmen wurden den Spitälern im Pandemieplan «Empfehlungen» unterbreitet. Der Maskenbestand sei nicht kontrolliert worden, der Bund begnügte sich mit einem Pflichtlager von rund 170’000 Atemschutzmasken.
      Von diesem Versäumnis profitieren, welch überraschung, andere "bürgerliche" Politiker aus der einschlägig bekannten Partei.
    • FrancoL 22.06.2020 12:23
      Highlight Highlight @Truth Bot,
      Das wären aber Verhältnisse wie in Italien oder in einer Bananenrepublik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 22.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Machen Novartis und Roche doch auch, einfach machen die 6 Milliarden Franken Gewinn pro Jahr...
    • FrancoL 22.06.2020 12:25
      Highlight Highlight Wenn Du nun die Arbeitsplätze hochrechnest dürften die beiden Herren auch über 2-3 jähre betrachtet viel profitabler sein als Novartis und Roche.
      Also bitte keine Apfel mit Birnen vergleichen.
    • Der_Andere 22.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Ist aber nicht ganz vergleichbar.

      Das eine ist Import/Export und das andere Forschung. Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan der Gewinnspannen der Pharmaunternehmen.
      Aber jeder der mal in einem Pharma-/Chemie-/Biochemielabor gearbeitet hat, weiss was für Beträge in der naturwissenschaftlichen Forschung investiert werden müssen, um neue Produkte zu generieren. Sogar Bachelorarbeiten auf diesen Gebieten haben Materialkosten von 10’000 Franken aufwärts. Bei „richtiger“ Forschung reden wir hier von Millionenbeträgen.

      Importbetriebe müssen nichts selber entwickeln. Ergo kleinere Marche nötig.
  • Carl Gustav 22.06.2020 11:09
    Highlight Highlight Das ist wohl der Preis dafür, dass der Bund plötzlich alles aufkaufen musste, was verfügbar war.
    Am Schluss ist mir aber lieber, wenn der Profit bei zwei Schnösel aus Zürich landet, als bei einem Händler in Dubai oder Peking.
    • Pisti 22.06.2020 13:16
      Highlight Highlight Musste er zu keiner Zeit, jetzt hat man einfach zu viel Masken und solche die man gekauft hat als die Preise am höchsten waren.
  • Ökonometriker 22.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Mal schauen, was hier ans Tageslicht kommt. Ich kenne selber Leute die Masken quasi zum Selbstkostenpreis dem Staat anboten. Da hiess es dann jeweils, man wolle nur von etablierten Importeueren von Medizinalgütern kaufen. Warum erhielt dann diese Firma den Zuschlag? Irgendetwas stinkt hier gewaltig...
    • FrancoL 22.06.2020 11:15
      Highlight Highlight Ja wieso soll es nicht stinken? Wir sind genau so unterwegs wie andere Gesellschaften und wenn es dort brennt, ja dann kann es sein, dass es bei uns auch brennen kann.
    • Bits_and_More 22.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Ohne Details ist es schwierig ein Urteil zu bilden. Es geht ja nicht nur um den Preis, sondern auch um die Menge, Qualität, Gütesiegel, Lieferzeiten, Gewährleistungen etc.

      Da kann es einfacher sein, mit einer Handvoll Grossimporteuren Verträge zu machen als mit vielen Kleinen.
    • Ökonometriker 22.06.2020 11:30
      Highlight Highlight Auch interessant: auf Simap findet sich kein Eintrag zu dieser Emix. Die sind also nicht einmal ein offizieller Anbieter.
      Wie konnten die dann den Zuschlag erhalten? Und wo war dieser Auftrag für 100 Millionen Masken ausgeschrieben? Ich finde ihn nirgends... aber vielleicht suche ich falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 22.06.2020 10:59
    Highlight Highlight He zliche Grautulation den Jungunternehmern!!! Gerne hätte ich auch solche Möglichkeiten und den Riecher dafür!
  • Don Alejandro 22.06.2020 10:59
    Highlight Highlight Heikel, denn schlussendlich haben sich die zwei Jungunternehmer auf Kosten des Steuerzahlers saniert. Aber auch der Bund sieht hier alt aus, denn dieser hätte wohl durchaus auch selbst quantitativ mehr Bestellungen direkt aufgeben können.
  • fidget 22.06.2020 10:49
    Highlight Highlight Solche Geschäftsleute nenne ich Kriegsgewinnler. Aus einer Krisensituation Millionengewinne zu schöpfen ist frech. Man muss die Masken sicher nicht zum Einkaufspreis abgeben, aber eine anständigere Marge wäre auch wünschenswert.

    Interessant ist ja auch die Haltung von NR Grüter, wie die plötzlich umschwenkt, nur weil es Parteikollegen sind. SVP halt!
    • sympathischer Holländer 22.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Nein, diese Unternehmer haben alles richtig gemacht.

      Gut aber wäre es, ein Auge auf die Einkäufer beim Bund zu werfen.
      Wenn es um Steuergelder geht, fehlt oft die nötige Vorsicht.
    • FrancoL 22.06.2020 12:19
      Highlight Highlight Und wie meist Du haben die Schläulinge beim Bund das Geschäft eingefädelt? Sie sind ja nicht einmal offizielle Händler.

      Man kann auch fragen, wie ist nun die Sachlage, wenn die Schläulinge den Bund über den Tisch gezogen haben, also bewusst den Steuerzahler ausgenommen haben?
    • Pisti 22.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Welche Krisensituation? Man ist komplett in Panik verfallen, hat Masken bei hohem Marktwert gekauft wie verrückt und jetzt sitzt man ja anscheinend noch auf diesen Masken.
      Mehr falsch machen kann man kaum. Die einzigen die alles richtig gemacht haben sind die beiden jungen SVP‘ler gratuliere.
  • Froggr 22.06.2020 10:46
    Highlight Highlight Keine Ahnung ob da gewisse eifersüchtig sind. Das hätte jeder machen können der es gewollt hätte. Das waren schlaue Leute, und solche sind in der heutigen Zeit nunmal im grossen Vorteil.
  • iudex 22.06.2020 10:39
    Highlight Highlight Sehe nicht ganz, was die Parteizugehörigkeit hier zur Sache tut. Die beiden haben einfach richtig investiert, das Risiko war dabei sicher nicht zu unterschätzen, hätte auch ganz anders enden können.

    Das Handeln des Bundes muss allerdings ganz genau untersucht werde.

    • FrancoL 22.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Naja, wenn man betrachtet wie Grüner plötzlich eine andere Tonart eingeschlagen hat, dann könnte man schon fast meinen, dass es mit Parteizugehörigkeit zu tun hat.
    • Yamamoto /// FCK NZS 22.06.2020 13:52
      Highlight Highlight Nun zumindest sollte abgeklärt werden, ob nicht allenfalls der Straftatbestand des Wuchers oder der zivilrechtliche Tatbestand der Übervorteilung erfüllt worden ist. Oder soll man da nun nicht so genau hinschauen, da es sich um SVPler handelt? ;) Das wäre dann in der Tat parteipolitisch motiviert. Das Risiko bei einer GmbH hält sich übrigens in Grenzen, das solltest Du als Jurist oder Jusstudent ja wissen. Ein Durchgriff auf die dahinter stehenden Gesellschafter wird von der Praxis so gut wie nie zugelassen.
  • 7immi 22.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Das Geschäft mit den Masken ist ein Hochrisikogeschäft. Viele, die es versuchten, gingen bankrott. Über diese wird allerdings nicht berichtet. Diese diese beiden Unternehmer gingen ein grosses Risiko ein, wäre ihr Vertrauen missbraucht worden und wären die Masken qualitativ schlecht gewesen, hätten sie heute nichts mehr. Finde es falsch, sie zu kritisieren, denn schliesslich hätte jeder andere auch mitmischen können, ist man risikofreudig genug. Einzig der protzige Autokauf finde ich etwas kurzsichtig, aber das ist ihr Problem...
    • FrancoL 22.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Nein sie gingen, da sie am Anfang reagiert haben, nicht ein grosses Risiko ein und bei der hohen Marge hatten sie viele Möglichkeiten mögliche Einbrüche abzufedern.
      Also würde ich die Risikofreudigkeit nicht so herausstreichen, dafür kannst Du Dir einmal einige Gedanken machen, ob es Legitim ist eine Not schamlos auszunutzen.
    • Bits_and_More 22.06.2020 11:27
      Highlight Highlight @FrancoL
      Rückwirkend ist das Risiko immer leicht klein zu reden.

      Ganz am Anfang wusste niemand, wie schlimm es wirklich sein wird und ob Masken so knapp werden.
    • 7immi 22.06.2020 11:30
      Highlight Highlight @francoL
      10% der Masken auf dem Markt waren keinen Schund und entsprachen den Vorschriften. Der Rest war Abfall. Viele versuchten, ebenfalls zu kaufen, einige erwarben einen Container voller Müll.
      Das hat nichts mit Not ausnützen zu tun,man hat risikoreich eingekauft,das hätten auch die Staaten und Institutionen tun können. Stattdessen hat man die Masken hier bei ihnen als Händler gekauft, was kein Risiko bedeutete. Alternativ hätte man wohl zu wenige Masken gehabt, denn viele Institutionen haben keine Kontakte in China, die die Ware innert nützlicher Frist in guter Qualität liefern könnten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 22.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Dass die Armee dermassen zuviel bezahlt hat, sollte generell untersucht werden, ganz egal wer sich daran dumm und dämlich verdient hat.
    Aus dieser Notlage Kapital zu schlagen, fände ich ja wirtschaftlich bewundernswert, wenn sie es denn zu fairen Preisen gemacht hätten. So bleibt nun einfach der fade Nachgeschmack.
    • 7immi 22.06.2020 13:55
      Highlight Highlight @richi
      Was wäre denn die Alternative gewesen? "Nein, diesen Preis zahlen wir nicht, dann haben wir halt keine Masken."? Kritisiert werden sollte nicht die Armee, die den Auftrag hatte, in einer Krise Masken zu beschaffen (Den hat sie erfüllt, der Preis war ja sekundär), sondern die PolitikerInnen, die für die Aufhebung der Pflichtlager waren. Denn wegen dieser Aktion musste man in der Krise teuer einkaufen.
  • felixJongleur 22.06.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich muss aufpassen dass ich nicht aus Neid reagiere. Von dem her guter Deal (war hoffentlich soweit alles legal) die Herren haben sich gut saniert. Meine Welt ist das nicht, und dann mit dem Bentley rumcruisen - wer es mag. Ist wohl das moderne Gesicht der SVP.
    • regen 22.06.2020 12:16
      Highlight Highlight ist es nicht eher das wahre gesicht der svp?
  • sympathischer Holländer 22.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Diese 2 Jungunternehmer haben alles richtig gemacht. Das Geld welches sie verdienten wurde durch Investition und Risiko generiert. (und nicht etwa, in dem sie als privilegierte Erben a la Oeri einfach nur da waren)
    Das der Bund allerdings zu hohe Preise bezahlt, dürfte ruhig mal untersucht werden.
    Die Beamten gehen mit Steuergeldern oft sehr fahrlässig um.
  • Xonic 22.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Das Kapital kommt vom Import von Softdrinks, wers glaubt wird sekig. Die beiden wurden einfach als Strohmänner genutzt.
    • Vecchia 22.06.2020 10:42
      Highlight Highlight Vielleicht hat es in diesen "Softdrinks" viel Chemie...
    • sympathischer Holländer 22.06.2020 10:45
      Highlight Highlight ...von Sake? Dem Reiswein?
    • Weisser Mann 22.06.2020 11:01
      Highlight Highlight @Xonic
      Hast du Irgendetwas, das deine Behauptung unterstützt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 22.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Schon spannend, wie man seine Meinung plötzlich ändern kann, wenn man erfährt, dass die "Pandemiegewinnler" aus der eigenen Partei kommen.
    • Kronrod 22.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Grüter hat von Anfang an kritisiert, dass der Bund so viel gezahlt hat, und nicht, dass die Zulieferer so viel verlangt haben.
    • Sapere Aude 22.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel und dem SVP Nationalrat:

      "Misstrauisch wurde auch SVP-Nationalrat Franz Grüter (LU). «Ich fordere, dass die Eidgenössische Finanzkontrolle die Maskenbeschaffung durch die Armeeapotheke untersucht», zitiert die «Sonntagszeitung» den Nationalrat. Es dürfe nicht sein, dass sich junge Menschen an einer Notlage bereicherten."

      Die Kritik von Grüter richtet sich wortwörtlich am Anfang auch an die Unternehmern.
  • De-Saint-Ex 22.06.2020 10:17
    Highlight Highlight Tja, so geht Kapitalismus... des „einen“ Leid, des anderen Freud, und je grösser das Leid, umso grösser der Profit.
    „Gratuliere“ den Beiden. Es sind schliesslich SVP Politiker, insbesondere da ist Skrupel ein Fremdwort.
    Zur Armee: die bezahlt doch immer wieder zuviel... da kennt einer einen, der wiederum jemanden kennt, dem er doch gerne einen „Gefallen“ macht... Alltag!
    Zu den nächsten „News“....
  • Stefan Morgenthaler-Müller 22.06.2020 10:10
    Highlight Highlight "Es kann nicht sein, dass der Bund mit 1.20 Franken pro Maske rechnet, wenn der Marktpreis bei 30 bis 40 Rappen liegt."

    Vielleicht haben da mehr Leute daran mitverdient, als man aktuell weiss. Warum sollte die Armee das drei bis vierfache des Marktpreises zahlen? Das hat sicherlich einen guten Grund.

    In jedem schlechten Film über "organisierte Kriminalität" sagen sie, man soll nicht auffallen.

    Statt einen 2.5 Millionen Ferrari und zwei Bentleys zu kaufen, hätte ein unauffälliger Skoda weniger mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
    • Pfefferkopf 22.06.2020 10:23
      Highlight Highlight Nur was bringt einem die Kriminalität, wenn man dann trotzdem mit einem Skoda rumfahren muss.
      Ich glaube auch, dass da noch mehr dahinter steckt. Andere Leute wurden angezeigt, welche Masken verkauft haben zu einem zu hohen Preis.
    • karl_e 22.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Wenn die beiden Herren ihre Gewinne weiterhin so sinnlos verpulvern, nur um ihre übrigen Defizite ;-) zu überspielen, werden sie es nicht sehr weit bringen.
    • niklausb 22.06.2020 10:36
      Highlight Highlight Haben ja nix illegales gemacht von da her darf geprahlt werden. Unmoralisch ganz klar aber nicht verboten.
      Ist wie bei der Prostitution ist nicht illegal aber unmoralisch. Und dort gilt ja auch solange der Zuhälter nix illegales macht wie Frauenhandel oder Missbrauch kann er sich auch ne goldene Nase daran verdienen.
      Da gilt dann wie bei allen Geschäften wohl auch Geld stinkt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frankygoes 22.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Irgendwer macht in der Krise immer den Reibach. Wichtig ist ein guter Instinkt und das Fehler jeglicher Moral, dann passt das. Die Parteizugehörigkeit spielt dabei allerdings keine Rolle (spricht aber Bände).
  • FrancoL 22.06.2020 10:03
    Highlight Highlight Heikel wie Grüter sich nun plötzlich da vom Acker machen will. Und wieder ein Beweis mehr, dass der freie Markt nicht nur positiv ist.
    Es ist Ansichtssache ob man aus der Krise einen grossen Profit schlagen soll oder nicht.
    Profit ist sicherlich eine Sicht, ob der gerade so gross sein soll ist dann mehr als nur fragwürdig.
    • karl_e 22.06.2020 10:29
      Highlight Highlight Geschickte Kaufleute wussten schon seit Urzeiten, wie man mit einer Krise Profit macht. Ob nun mit Masken, Weizen, Gold etc. etc. spielt dabei keine Rolle. Die Ethik ist hier völlig belanglos, nur die Gier zählt.
    • freeLCT 22.06.2020 11:37
      Highlight Highlight @FrancoL:
      Um in dieser Angelegenheit von "freiem Markt" zu reden, hätte es auf Stufe Bund nicht die Bestrebungen geben dürfen, dass die Masken in gewissen Bereichen angeordnet gehören.

      Wäre es nicht Verordnet, müsste man den Unternehmern nichts vorwerfen.

      Hier handelt es sich wiederum (einmal mehr) um kooperatistische Wirtschaft.

      Mit anderen Worten; (nach meiner Auffassung) ist das Profitmachen in dieser Situation diskutabel.

      Um den moralischen Aspekt dieser Profite zu eruieren, ist die Höhe der Profite an sich irrelevant und eine Beurteilung dessen entsprechend reine Willkür.
    • FrancoL 22.06.2020 12:07
      Highlight Highlight @karl_e; Ich würde einen grossen Unterschied machen, ob man mit Luxusgüter spekuliert oder mit Nahrungsmittel, oder mit Medizinalgüter.
    Weitere Antworten anzeigen

Anonymous zerlegt Schweizer Sektenführer nach Strich und Faden

In der Nacht auf Donnerstag haben Anonymous-Aktivisten den Instagram-Account des Fake-News-Senders kla.tv gehackt. Die Aktion ist Teil einer umfassenden Aktion von Netzaktivisten gegen die Schweizer OCG-Sekte, die zum Sammelbecken für Verschwörungsideologen in Europa wurde.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat vor knapp zwei Wochen Aktionen gegen Ivo Saseks Sekte «Organische Christus-Generation» (OCG) angekündigt. In den letzten Tagen haben Aktivisten mehrere Webseiten bzw. Server der Schweizer Sekte, die auch in Deutschland zahlreiche Mitglieder hat, gehackt. Dabei wurden laut den Hackern über 30'000 E-Mails und über 20 GB interne Dokumente der Sekte heruntergeladen. Diese werden nun von den Anti-Verschwörungs-Aktivisten ausgewertet und Auszüge werden Schritt …

Artikel lesen
Link zum Artikel