Schweiz
Blaulicht

Hedingen ZH: 37-Jähriger soll Partnerin niedergestochen haben

Hedingen: 37-Jähriger soll Partnerin niedergestochen haben

26.08.2015, 14:4626.08.2015, 16:51

In Hedingen (ZH) ist in der Nacht auf Mittwoch eine 31-jährige Frau mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie von ihrem 37-jährigen Lebenspartner angegriffen wurde.

Um vier Uhr morgens ging bei den Rettungskräften und der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in einer Wohnung in Hedingen eine schwer verletzte Frau liege. Die Sanitäter versorgten die Frau und brachten sie ins Spital. Sie ist in kritischem, aber stabilem Zustand, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Ihr 37-jähriger Freund, der sich ebenfalls in der Wohnung aufgehalten hatte, wurde festgenommen. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind unklar.

Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der sda sagte, war der mutmassliche Täter bisher nicht polizeilich bekannt. Es habe keine Einsätze, etwa wegen häuslicher Gewalt, gegeben.

Die Nationalitäten von Täter und Opfer macht die Polizei in diesem Fall bewusst nicht publik. Die Konstellation sei in Hedingen einzigartig, was die Identifizierung sehr einfach mache. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Studie zeigt: So ist das Männerbild von jungen Schweizern
Fast jeder dritte junge Mann in der Schweiz vertritt laut einer neuen Studie ausgeprägt dominante Vorstellungen von Männlichkeit. Betroffene zeigen häufiger eine Akzeptanz von Gewalt sowie frauen- und queerfeindliche Einstellungen.
Zu diesem Ergebnis kommt die Universität Zürich in einer neuen Studie. Es sei das erste Mal, dass solche Daten für die Schweiz vorliegen, teilte die Universität am Dienstag mit. Die Forschenden befragten eine repräsentative Stichprobe von mehr als 6000 Personen in der Schweiz zu Geschlechterrollen, Partnerschaft, Sexualität und Gleichstellung. Eine Übersicht zu den Resultaten.
Zur Story