Schweiz
Drogen

Mysteriöser Leichenfund in Weiningen ZH: Der Tote hatte Fingerlinge mit Kokain im Körper

Mysteriöser Leichenfund in Weiningen ZH: Der Tote hatte Fingerlinge mit Kokain im Körper

07.01.2016, 10:5407.01.2016, 11:11

Auf einem Weg in Weiningen ZH hatte ein Mitarbeiter des Strassenunterhaltsdienstes am 6. Dezember 2015 eine männliche Leiche entdeckt. Die in der Zwischenzeit durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass es sich beim Toten um einen 50-jährigen österreichischen Staatsangehörigen handelt, welcher seit rund 10 Jahren in der Dominikanischen Republik wohnhaft war.

Symbolbild: Fingerlinge mit Drogen.
Symbolbild: Fingerlinge mit Drogen.
Bild: POLIZEI VD

Bei der Obduktion wurden Fingerlinge mit Kokain im Körper des Mannes sichergestellt, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilt. Als Todesursache steht eine Kokainvergiftung im Vordergrund. Ein Tötungsdelikt kann damit weitgehend ausgeschlossen werden.

Durch wen der Leichnam am Strassenrand abgelegt wurde ist nach wie vor ungeklärt. Ebenso sind die Ermittlungen betreffend seinem Aufenthaltsort vor seinem Tod sowie über seine Beziehungen nach wie vor im Gange. (whr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Hitze: Was ein Arzt, ein Hydrologe und ein Rettungsschwimmer raten
Am Wochenende werden Rekordtemperaturen erwartet. Wie kühlt man sich am besten ab? Stimmt es, dass man kalt duschen und lauwarme Getränke trinken soll? Drei Experten geben Rat.
Der Körper hat einen Flüssigkeitsmangel, wenn er über längere Zeit durch Schwitzen, Atmen, Urin oder Durchfall mehr Wasser abgibt, als er über Trinken und Nahrung aufnimmt. Bereits ein Verlust von etwa ein bis zwei Prozent des Körpergewichts an Wasser kann zu Symptomen wie Durst, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsstörungen führen. «Fünf bis zehn Prozent sind potenziell lebensbedrohlich», sagt Philipp Schütz, Leiter der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Aarau. Auch der Salzhaushalt kommt bei starkem Schwitzen oder Durchfall in Schieflage.
Zur Story