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Mysteriöser Leichenfund in Weiningen ZH: Der Tote hatte Fingerlinge mit Kokain im Körper



Auf einem Weg in Weiningen ZH hatte ein Mitarbeiter des Strassenunterhaltsdienstes am 6. Dezember 2015 eine männliche Leiche entdeckt. Die in der Zwischenzeit durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass es sich beim Toten um einen 50-jährigen österreichischen Staatsangehörigen handelt, welcher seit rund 10 Jahren in der Dominikanischen Republik wohnhaft war.

Kokain in Fingerlingen sind auf einem Roentgenbild zu sehen, praesentiert von der Kantonspolizei Waadt am Donnerstag, 3. Dezember 2015. Die Waadtlaender Kantonspolizei hat ein weit verzweigtes Netz eines nigerianischen Kokain-Schmuggels ausgehoben. 4,6 Kilogramm Kokain wurden beschlagnahmt und insgesamt zwoelf Personen in der Region Lausanne, aber auch in Delsberg und in Biel verhaftet. Transportiert wurden die Drogen in Reisetaschen und im Magendarm-Trakt von Body-Packern. Manche Kuriere hatten nach Polizeiangaben Dutzende von Fingerlingen zu jeweils 10 Gramm Kokain geschluckt, die sie am Bestimmungsort wieder ausschieden. (POLIZEI WAADT)

Symbolbild: Fingerlinge mit Drogen.
Bild: POLIZEI VD

Bei der Obduktion wurden Fingerlinge mit Kokain im Körper des Mannes sichergestellt, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilt. Als Todesursache steht eine Kokainvergiftung im Vordergrund. Ein Tötungsdelikt kann damit weitgehend ausgeschlossen werden.

Durch wen der Leichnam am Strassenrand abgelegt wurde ist nach wie vor ungeklärt. Ebenso sind die Ermittlungen betreffend seinem Aufenthaltsort vor seinem Tod sowie über seine Beziehungen nach wie vor im Gange. (whr)

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