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Lenker beim Horrorcrash in Dietikon muss 3 Monate in U-Haft



Der Lenker, der den Horrorcrash in Dietikon verursacht hat, muss für vorerst drei Monate in Untersuchungshaft.

Bild: Kapo Zh

Nun ist es definitiv: Der 20-jährige Unfallfahrer, der am Samstag in Dietikon ZH bei einer Frontalkollision eine Mutter und ihre Tochter lebensgefährlich verletzt hatte, muss drei Monate in Untersuchungshaft. Das entschied das Zwangsmassnahmengericht am Donnerstag.

Der Haftrichter in Dietikon folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Das sagte Erich Wenzinger, der Medienverantwortliche bei der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ausschlaggebend für die Verhängung der U-Haft war die Kollusionsgefahr, also die Möglichkeit von Absprachen und Zeugenbeeinflussungen.

Der 20-Jährige war am Samstagabend mit seinem Fahrzeug auf der Bernstrasse in Dietikon auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem anderen Auto zusammengestossen. Dabei erlitten dessen Insassen, eine 42 Jahre alte Frau und ihre vierjährige Tochter, lebensgefährliche Verletzungen. Der Unfallverursacher und sein Beifahrer wurden leicht verletzt.

Tempo noch unklar

Der junge Mann wurde am Montag verhaftet. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren unter anderem wegen eines Raserdelikts und Körperverletzung. Es bestehe der dringende Verdacht, dass der Lenker den Personenwagen vor der Kollision massiv beschleunigte und mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war, hiess es zur Begründung.

Ausserdem eröffnete die Staatsanwaltschaft weitere Verfahren wegen Unterlassung der Nothilfe und wegen Irreführung der Rechtspflege. Der Beifahrer sowie der Mieter des Unfallfahrzeugs wurden vorübergehend ebenfalls verhaftet. Beide wurden mittlerweile wieder freigelassen. Der Mieter hatte den PS-starken Wagen an den Unfallverursacher ausgeliehen.

Wie schnell der 20-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls genau unterwegs war, müssen Ermittlungen zeigen. Beide Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Über den Gesundheitszustand der schwerverletzten Frau und ihrer Tochter lagen am Donnerstagnachmittag weder bei der Staatsanwaltschaft noch bei der Kantonspolizei Zürich Informationen vor. (aeg/sda)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Friedhofsgärtner 11.10.2019 07:14
    Highlight Highlight Darum bin ich absolut gegen eine erneute Verringerung der Strafen bei Raserdelikten
  • Naraffer 10.10.2019 23:12
    Highlight Highlight Horrorcrash? Was ist das Gegenteil? Ein Freedom-Stuppser? Ein fröhliches Zusammentreffen unfreiwilliger Unfallgenossen?
    • Imfall 11.10.2019 06:30
      Highlight Highlight wie wäre es mit blechschaden ohne verletzte oder nochmal glück gehabt?
  • Asho 10.10.2019 22:33
    Highlight Highlight Der Artikel-Titel ist komplett falsch. Das Zwangsmassnahmegericht hat U-Haft für maximal 3 Monate bewilligt. Danach bedarf es einer neuerlichen Prüfung. Dies ist das Standardvorgehen. Dies bedeutet nicht, dass der Beschuldigte zwingend 3 Monate inhaftiert ist, wie es der Artikel-Titel suggeriert. Die genaue Dauer der U-Haft kann gar nicht im Voraus bestimmt werden, da die U-Haft nur so lange dauern darf, bis Verdunkelungs- oder Absprachegefahr nicht mehr gegeben sind. Die U-Haft hat keinen strafenden Charakter, sie dient der ungestörten Abklärung des Tatvorwurfs.
  • My Senf 10.10.2019 19:28
    Highlight Highlight Mit seinem Auto?!

    Ich dachte der war gemietet

  • Mügäli 10.10.2019 18:46
    Highlight Highlight Das wichtigste ist, dass das Kind und die Mama bald wieder gesund sind. An diesem Beispiel sieht man, was ein kurzer Moment der Überschätzung seines eigenen Fahrkönnens für böse Folgen haben kann.
    • Der Rückbauer 11.10.2019 07:22
      Highlight Highlight Ueberschätzung des eigenen "Fahrkönnens"? Mammamia, weshalb haben wir denn Geschwindigkeitsbegrenzungen? Soll das etwa heissen, jene Raser, die sich nicht überschätzen, können blochen und gefährden, wie sie wollen? Müssen sich dann diplomierte Rennfahrer nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, weil sie eben "Fahrkönnen" haben und ihr 200-PS-Kistchen-im-Leasingverfahren im Griff haben?
      So, wie der Birchermüeslialtmettallhaufen aussieht, war der "Nicht-Fahrkönner" nicht mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs.
  • Glenn Quagmire 10.10.2019 18:19
    Highlight Highlight Ein Weg, wie man sich als 20 Jähriger ganz schnell und einfach die Zukunft versaut...und dass nur, weil man sich in einem BMW männlicher fühlt als im Skoda etc.
  • Smoke 10.10.2019 18:14
    Highlight Highlight Genau wegen solchen Idioten fährt meine Frau einen SUV, dann wäre jetzt der Verursacher im Spital und nicht sie. Solange es solche Spinner gibt, seh ich meine Frau lieber im grössten Auto als im kleinsten.
    • SamuelM 10.10.2019 20:32
      Highlight Highlight Hmm, dann ist es eine Frage der Zeit bus das gegenüber noch den grösseren Wagen als ihre Frau fährt.
      Nach dieser Logik müssten wir auch Atomwaffen besitzen. Und natprlich mehr als alle Anderen...
  • ricardo 10.10.2019 17:46
    Highlight Highlight Richtig so! Alles andere wäre doch auch eher lächerlich gewesen. Nun bleibt zu hoffen, dass die von der bürgerlichen Parlamentsmehrheit veranlassten Lockerungen von Via Secura bald wieder in Kraft gesetzt werden können.
    • Auric 10.10.2019 18:02
      Highlight Highlight es ist nicht ganz das Gleiche ob jemand ein 30er Schild in der Stadt übersehen hat und mit 48 geblitzt wird oder mit 100 innerorts oder 180 auf der Autobahn geblitzt wird.
    • wipix 10.10.2019 18:40
      Highlight Highlight Es gäbe bessere Massnahmen dieser Angelegenheit zu begegnen:
      Bis zum 25 Lebensjahr begrenzte PS/KW für die (Neu-)Lenker!
    • andrew1 10.10.2019 19:34
      Highlight Highlight Wegen einem unglücklichen einzelfall gerade ein verhalten in der hesetzgebung verlangen ist leicht übertrieben. Über alles gesehen sind die strassen ausreichend sicher. Heute hat es bei einem 8.5 millionen volk nur noch 250 verkehrstote, in den 70ern waren es noch gegen 2000, als viel weniger herumgefahren ist. Zumal ist dieser unfall ja trotz via secura entstanden und es ist reine spekulation das ein straftatbestand von via secura erfüllt ist. Eine kausale korrelation von via secura und weniger unfällen ist auch überhaupt nicht gegeben. Also schön ruhig und nicht stammtisch-panik verbreiten.
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