Schweiz
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Guests dance the night away at the St. Germain nightclub in Zurich, Switzerland, pictured on June 3, 2008. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Gaeste tanzen am 3. Juni 2008 im Nachtklub St. Germain in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Dieses Wochenende dürfen Nachtschwärmer endlich wieder bis in die frühen Morgenstunden durchfeiern. archivBild: KEYSTONE

«Partys werden eine Wundertüte»: Das sind die Tücken des Nachtleben-Restarts

Endlich wieder die Nacht durchfeiern: Mit dem Ende der Sperrstunde fahren viele Clubs ihren Betrieb wieder hoch. Doch auf die Nachtschwärmer warten gewisse Stolpersteine.



Wie gross die Feierlaune der Nachtschwärmer nach dem Lockdown ist, hat sich bereits bei den ersten Daydance-Partys Anfang Juni gezeigt. Die Leute drängten in die Clubs, als ginge es um den Eintritt in das rettende Raumschiff vor einem Meteoriteneinschlag – die Tickets waren teilweise innert Minuten vergriffen.

Dieses Wochenende feiert die Clubszene mit dem Ende der Sperrstunde landauf landab Reopening-Partys. Nach wie vor gilt aber in den Tanzlokalen die Besucherlimite von 300 Personen – pro Floor. Grosse Clubs wie das Hiltl oder Hive in Zürich oder das Bierhübeli in Bern errichten darum separate Party-Zonen mit eigenem Eingang, Toiletten und eigenem Personal.

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Wer in einer Gruppe in den Ausgang geht, sollte darum nicht blindlings auf die Tanzflächen strömen. Denn: «Achtung, die Floors sind voneinander getrennt , kein Floorwechsel möglich», heisst es auf der Hiltl-Webseite.

«Die erste Party wird auch für uns eine Wundertüte.»

Dave Naef, Bierhübeli Bern

Wie viele Leute kommen tatsächlich? Wie funktioniert das neue Floor-Regime? Kommt wirklich Feierlaune auf? Dave Naef vom Bierhübeli ist gespannt: «Die erste Party wird auch für uns eine Wundertüte.» So oder so sei der zusätzliche Personalaufwand für die beiden getrennten Floors gross.

«Es geht uns darum, wieder Vertrauen in das Nachtleben zu schaffen. So dass sich die Gäste und das Personal sicher fühlen», so Naef weiter. Dazu gehört auch, dass die Partygänger ihren Namen und Adresse angeben, um mögliche Corona-Fälle zurückverfolgen zu können. Eine Maskenpflicht gibt es nicht.

Festival-Fans wollen Openair St.Gallen feiern – trotz Verbot

Festivalgänger hatten sich so darauf gefreut: Dieses Wochenende hätte das Openair St.Gallen (OASG) stattgefunden. Trotz Absage wollen Festival-Gänger im Sittertobel Partys feiern. Auf sozialen Medien rufen OASG-Fans dazu auf, wie FM1 berichtet. Dies will die Stadtpolizei unterbinden. «Wir werden Personen, die mit viel Gepäck anreisen, auf die Regeln aufmerksam machen.» Es könnten aber auch Anzeigen drohen, falls die Verbote missachtet werden, so ein Polizeisprecher.

Nur eine Tanzfläche anbieten kann die Alte Kaserne in Zürich, wo am Samstag eine «Art of Techno» steigt. Das Lokal darf deshalb nur die Hälfte der 600 möglichen Besucher reinlassen. «Wir öffnen, weil wir auf die Einnahmen angewiesen sind», sagt Pino von der Alten Kaserne.

«Das Nachtleben ist nicht einfach eine Maschine, die man von einem Tag auf den anderen wieder anwerfen kann.»

Alexander Bücheli

Für die meisten Clubs sei es aufgrund der räumlichen Gegebenheiten kaum möglich, die Tanzflächen aufzusplitten, sagt Alexander Bücheli, Sprecher der Zürcher Bar- & Clubkommission BCK. So erstaunt es nicht, dass nicht alle Clubs ihre Tore dieses Wochenende wieder öffnen. «Das Nachtleben ist nicht einfach eine Maschine, die man von einem Tag auf den anderen wieder anwerfen kann», so Bücheli weiter. Es brauche eine gewisse Vorlaufzeit, um DJs und Künstler zu organisieren. «Wichtig ist, dass jetzt die Sperrstunde weg ist. Das bedeutet zumindest für die Bars eine Annäherung an den normalen Betrieb.»

Ob in Bern oder Zürich: Die Lust nach Partys ist gross. So ist der erste Floor des Berner Bierhübelis bereits ausverkauft. «Die jungen Leute haben einen extremen Nachholbedarf, was feiern anbelangt», sagt auch Büchi. So sollten sich die Nachtschwärmer sputen, wenn sie in die Clubs kommen wollen. Im Hive etwa gilt das Prinzip «First come, first serve».

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    Alle Leser-Kommentare
  • James Smith 26.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Ich see keine Existenzberechtigung für Clubs im Moment, sorry
  • Ursus der Rächer 26.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Wenn ich an die Dance-Floors und die Menschenmenge darauf denke, kommt mir nur Tönnies in den Sinn!
  • Gopfidam 26.06.2020 18:06
    Highlight Highlight Die erste Welle war nie weg.. Ich habe ehrlich gesagt kein gutes Gefühl dabei
  • Wolfman 26.06.2020 16:22
    Highlight Highlight Wenn die Zahl der Neuansteckungen weiter so steigen wie in den letzten Tagen, werden die Clubs sehr schnell wieder runtergefahren werden. Gehts so weiter, dann könnte es gut sein, dass wir Anfangs Juli wieder dreistellige Neuansteckungen haben, dann ist wohl sehr bald wieder fertig mit Party.
  • Blitzesammler 26.06.2020 15:39
    Highlight Highlight wenn dabe keine Menschen ihr Einkommen verlieren würden, würde ich es gut finden wenn es eine zweite Welle geben würde und es diejenigen trifft, die bis heute rummaulen. Vielleicht hört das NICHT ERNST NEHMEN dann auf.
  • Garp 26.06.2020 15:29
    Highlight Highlight Ich kann gut verstehen, dass die Jungen wieder feiern wollen. Das Problem, das sich stellt, ab Montag fahren sie wieder im ÖV ohne Masken, besuchen ihre Eltern und Grosseltern, halten weiterhin keine Distanz. Nicht wirklich vernünftig. Die Zahlen haben bei uns auch mal klein angefangen ohne alle Massnahmen und nun sind wir fast wieder so weit, wie am Anfang. Manche haben das Problem einfach nicht verstanden und denken nur an sich. 🤷🏻‍♀️ Und es sind nicht nur die Jungen, gibt da noch viele andere, aber grosse Mengen in geschlossenen Räumen stellen ein besonderes Problem dar.
    • Wolfman 26.06.2020 16:26
      Highlight Highlight @Garp
      Da stimme ich dir voll und ganz zu. Vor allem das in der CH immer noch nicht verstanden wird, das Masken im ÖV eben genau dafür da sind, um Ansteckungen in vollen und schlecht durchlüfteten Räumen massiv zu reduzieren. Für mich schwer zu verstehen, dass Länder die für uns Schweizer als "undiszipliniert" gelten (I, F od E) es ohne Probleme verstanden haben und auch umsetzen. Sorry wenn ich es so direkt sage aber unsere Arroganz und Hochnäsigkeit diesbezüglich wird für uns zu einem ganz gewaltigen Boomerang werden. Der daraus resultierende Schaden wird noch heftiger sein.
    • Garp 26.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Ich erlebe die Schweizer nicht als hochnäsig. Und nein, in I, F, und E sieht es nach den Lockerungen nicht besser aus.

      Wir haben es sehr gut gemacht, in der CH bis nun die schnellen Öffnungen kamen.

      Zu schnell, wie ich finden, weil sie ein falsches Signal setzten.

      Sie wurden/werden von vielen so verstanden, es ist vorbei. Es ist auch schwer zu vermitteln, dass man eine Maske bei täglich 20 Infizierten tragen soll. So einfach ist das alles nicht. Wer ohne Maske Öv fährt, ist auch nicht einfach nur egoistisch, er sieht bei so wenig Infizierten einfach das Problem nicht.


    • Wolfman 27.06.2020 14:37
      Highlight Highlight @Garp
      Die Zahlen steigen in kurzer Zeit zu schnell. Was wir jetzt sehen, sind wohl die Auswirkungen der Demos und wenn wir Glück haben, wars dass auch. Doch auf Glück sollte man sich in dieser Situation einfach nicht verlassen. Dies ist aber nur meine Meinung. Ja, die CH hat vieles richtig gemacht aber jetzt ist sie drauf und dran, das alles wieder selbst zunichte zu machen. Die Zahlen zeigen es leider klar und deutlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steffan Griechting 26.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Amigos jetz wird gefeiert und geballert bis die Blase platzt!
    • CalibriLight 26.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Na dann: Hossa!

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    • maude 26.06.2020 21:17
      Highlight Highlight Die Illusionsblase, dass Covid Schnee von gestern ist?
  • CalibriLight 26.06.2020 14:32
    Highlight Highlight Macht doch einfach Maskenbälle.
  • Froggr 26.06.2020 14:06
    Highlight Highlight Ich verstehe schlicht nicht, weshalb man jetzt unbedingt diese Clubs aufmachen muss. 3 Monate harte Arbeit könnte so zu Nichte gemacht werden. Völlig unnötig Mmn.
  • Fretless Guy 26.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Wir haben ja nun die App.
    Also Einlass nur gegen vorzeigen der installierten App, dann ist das Tracking im Nachhinein wenigsten einfacher.
    • Dominik I. 26.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Das würde...
      1. ...Gegen das Diskriminierungsverbot verstossen
      2. ...keinen dran hindern, als erstes gleich nach der Kontrolle Bluetooth / Handy abzuschalten
      3. ...bedeuten, dass wenn man keinen Akku mehr hat, den Club verlassen muss

      Eine strikte Erfassung der Personendaten wäre hier eigentlich massiv besser geeignet.
    • Max30 26.06.2020 17:54
      Highlight Highlight Die Clubs nehmen von allen Namen und Telefonnummer auf, da braucht es die App nicht
  • Tanja_ZH 26.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Klar, ich vermiss das Feiern auch. Aber ganz ehrlich, mich bringt zur Zeit niemand in einen stickigen Club rein, vor dieser Virenschleuder hab ich viel zu viel Respekt. Da setz ich mich lieber an einem lauen sommerabend in eine Gartenbeiz und kann mich auch noch mit meinen Freunden unterhalten. Sommerpause kommt auch bald, da würde ich die clubs erst auf september wieder öffnen. Aber was weiss ich schon..
    • Wolfman 26.06.2020 16:27
      Highlight Highlight @Tanja_ZH
      Schön zu sehen, dass es auch Junge mit Verstand gibt :-)
    • Philippe Wacek 26.06.2020 16:30
      Highlight Highlight Offenbar sehr viel Tanja
  • Clank 26.06.2020 11:48
    Highlight Highlight Die wichtigste Hürde (zumindest für den Ausgang in Zürich) ist, dass der ZVV drei Wochen braucht, um das Nachtnetz wieder hochzufahren. Bis zum 17. Juli müssen die Leute Taxi/Uber nehmen oder bis am Morgen durchfeiern.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Ne muss niemand. Man kann einfach das letzte Tram nehmen und gut ist.
    • jjjj 26.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Ja, dann nehm das Velo oder lauft nach Hause... meine Güte...
    • Clank 26.06.2020 14:26
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal
      Den letzten Zug tue ich mich nicht nochmals an. Die S15 war in den letzten Tagen überfüllter als während Pendlerzeiten. Alle Spätschichtler, Seebadende und angetrunkene Nachtschwärmer wurden in einen kleinen Zug von 3 Waggons (davon eins 1.Klasse) gestopft. Abstand? Unmöglich! Masken? Quasi niemand.

      @jjjj Hat halt nicht jeder das Privileg in der Stadt oder in Velodistanz von der Stadt zu leben. Oder tauschst du deine Wohnung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miss Anthropocene 26.06.2020 11:22
    Highlight Highlight Unverantwortlich, dass Clubs geöffnet werden. Das ist die reinste Brutstätte für Viren.
    • Max30 26.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Clubs haben schon seit 4 wochen auf....
  • HARPHYIE 26.06.2020 10:44
    Highlight Highlight Hoffentlich erlebt die Schweiz nicht ihr blaues Wunder mit denTurbolockerungen. Sind wir ehrlich, es braucht nur 1 Infizierte/r in einem Club, welcher unentdeckt das Virus trägt und den ganze Spass geht mit Vollgas wieder von vorne los. Wer glaubt, das Tracing in Clubs funktioniere, der sollte sich nochmals Südkorea vor Augen führen. Die haben ein funktionierendes Tracing und schlitterten an einer Katastrophe vorbei!
    • Wolfman 26.06.2020 16:36
      Highlight Highlight @HARPHIE
      Wir öffnen mit den Clubs die Büchse der Pandora.
      Korea hats gezeigt, was, trotz funktionierendem Tracing, passieren kann. Wie es um das Tracing bei uns steht, kann ich, ehrlicherweise, nicht sagen.
    • Max30 26.06.2020 17:58
      Highlight Highlight Also die Clubs haben seit 4 Wochen schon auf, einfach zu anderen Zeiten. Die 300er Grenze bleibt weiter bestehen und ausserdem wird von jedem Namen und Nummer aufgenommen damit man ein Contact Tracing machen kann im Fall der Fälle.
  • Hillary Clinton 26.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Medien:
    Die Zahlen steigen. 2. Welle im Anmarsch. Maskenpflicht im ÖV. BLM Demos gut. Anti Corona Demo = Nazi & VT'ler. Trump Rally gefährlich. Briten am Strand = dumm. Liverpool Fans böse.

    Auch die Medien:
    Yuhu Clubs voller Besoffener öffnen.
    • Amboss 26.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Titel:
      "Das sind die Tücken des Nachtleben-Restarts"

      Du: Auch die Medien: Yuhu Clubs voller Besoffener öffnen.

      Genauso deine übrigen "Intepretationen". Da lässt sich nur sagen: Willkommen in der Märchenstunde.
      Dein passender Nickname statt "Hillary Clinton" wäre: "Trudi Gerster"
    • Hillary Clinton 26.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Wären die Medien konsequent, dieser Artikel wäre eine Kritik an dieser Öffnung gewesen.
    • Amboss 26.06.2020 11:30
      Highlight Highlight @Trudi: Wieso, die Medien sind ja konsequent. Dieses "BLM Demos gut" das du da immer schreibst, existiert so einfach nicht.
      Die Medien waren auch hier kritisch, insbesonder bezüglich Corona und haben immer auch geschrieben, dass diese Demos aus Corona-Sicht problematisch sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KnolleBolle 26.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Ich meide weiter die absolute Nähe zu fremden Menschen ohne Maske so weit als möglich, ein Club kommt für mich nicht in Frage.
  • DieFeuerlilie 26.06.2020 09:36
    Highlight Highlight «Partys werden eine Wundertüte»

    Ja, wir werden uns noch alle wundern, wie die Fallzahlen in die Höhe schnellen werden in knapp zwei Wochen.. 🙄
    • Nekomana 26.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Wieso erst in 2 Wochen? Schon jetzt haben wir jeden Tag wieder mehr Fälle... Heute bei fast 60... Hiess es nicht mal bei einer Pressekonferenz, dass man bis zu 100 Fälle gut tracken kann und ab dann wird es kritisch? Klar, man hat jetzt die Tracing App. Aber diese wurde auch "nur" ca. 300'000x gedownloadet. Nach dem, was ich gelesen und gehört habe (Drosten Podcast) müssten 60-70% der Leute mitmachen, damit das Ding nützt. Das Bedeutet es müssten ca 5.5Mio Schweizer dabei mitmachen. Da sind 300'000 ein Witz. Ich vermute am Montag werden wir wieder mal die 100 Marke knacken.
    • Garp 26.06.2020 14:24
      Highlight Highlight Nein, am Montag sind die Zahlen immer tiefer ;-) .
    • Nekomana 26.06.2020 14:56
      Highlight Highlight @Garp: Stimmt. In dem Fall Dienstag ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hamudi Dudi 26.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Ich bete vor jedem Clubbesuch, dass ich nicht in irgendwelchen Archiven lande und Jahre später in Artikel eingebettet werde. 😅
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Warum denn? Wie verhältst du dich im Club oder in welche Clubs gehst du ?
  • bastardo 26.06.2020 08:39
    Highlight Highlight Ich find's ein bisschen indiskret, den besoffenen Typen auf der linken Seite des Titelbildes mit dem gestreiften T-Shirt unverpixelt abzubilden. Eigentlich gehört es zum guten Journalistenton, Leute nicht blosszustellen (ausser natürlich, es handelt sich um saudoofe Promis/Politiker und dergleichen).
    • Snowy 26.06.2020 09:28
      Highlight Highlight Das ist ein Stockbild und der Typ wahrscheinlich irgendwo auf der Insel in einem Halligalliclub unterwegs (sicher nicht in der Schweiz).
    • ursus3000 26.06.2020 10:46
      Highlight Highlight Kann man aus Journalistenton Journalisten töpfern ?
    • Wen nicht Ich wer dann 26.06.2020 12:05
      Highlight Highlight @snowy ich meine das könnte sehr gut in der Schweiz sein😂
  • Filzstift 26.06.2020 08:29
    Highlight Highlight Wir lachen über britische Strände und Trumps Visite in Megachurchs und gehen dennoch in stickige Clubs voller Fleisch rein? 🤨
    • Everyday Robot 26.06.2020 10:24
      Highlight Highlight Wir? Nein, aber wir alle laufen Gefahr es "auszubaden".
    • Clank 26.06.2020 11:39
      Highlight Highlight Die Realität ist, dass "wir" (bzw ihr) eine Minderheit sind, auch in der Schweiz.
      Online-Portale bilden eine Blase von tendeziell stubenhockende, News-konsumierende, sich-über-die-anderen-lustig-machende "Internetwutbürger".
      Die Mehrheit, war in den letzten Tagen draussen am See (und nicht auf watson) und dort sah es nicht gross anderst aus wie in England, einfach in kleiner.
  • Dubox 26.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Männergruppen in Zürich brauchen es also gar nicht zu versuchen, in die Clubs zu kommen. Das ist auch ohne Gästebeschränkung kaum möglich.
    • Z0nk 26.06.2020 09:26
      Highlight Highlight Und das ist auch gut so!
    • ursus3000 26.06.2020 10:47
      Highlight Highlight Du meist BMW Gruppenfahrer ?
    • Dubox 26.06.2020 12:15
      Highlight Highlight Nein, auch Subaru-Gruppenfahrer, um in deinen Schubladen zu bleiben
    Weitere Antworten anzeigen
  • schnupperi 26.06.2020 08:04
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass es diese Öffnung nicht auch noch erträgt. In Clubs herrschen ideale Bedingungen für das Virus vor. Die Besucher tragen dann das Virus nach Hause, ins Büro usw. Ich hoffe, ich täusche mich, aber ich denke schon bald könnte es heissen, dass die Clubs wieder schliessen müssen oder die Besucher bleiben freiwillig immer mehr weg, weil die Zahlen immer weiter steigen werden - nicht nur wegen den Clubs. Das tut mir sehr leid für all jene, die in dieser Branche arbeiten. Rosige Zukunftsaussichten sind das meiner Meinung nach nicht.
    • Posersalami 26.06.2020 10:01
      Highlight Highlight Die Clubs haben das selbst in der Hand.

      Würde man den Contact Tracern helfen indem man zB. Listen führt wer wann wo in welchem Club unterwegs war, wäre alles halb so schlimm. Gleiches gilt für Restaurants, Badis, etc.

      Da das aber nirgends konsequent durchgezogen wird werden wir mit voller Wucht in eine 2. Welle rennen, wie das Ausland gerade eindrucksvoll demonstriert.
    • Max30 26.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Die Clubs haben ja bereits seit 4 Wochen auf mit der 300er Grenze und es wird auch konsequent von Jedem Name und Nummer aufgenommen. Anders gibt es keinen Einlass.
  • Boogie 26.06.2020 08:02
    Highlight Highlight Wenn ich eines aus meiner Zeit im Partybusiness gelernt habe, dann dass sich weder die Leute noch die Veranstalter an die Regeln halten werden. Die Veranstalter werden einfach irgendwelche "Pseudo-Floors" errichten und so viele Leute reinlassen, wie halt eben kommen.
    • Snowy 26.06.2020 08:30
      Highlight Highlight Mit Verlaub - da liegst Du falsch:

      War selber überrascht wie penibel genau zwei bekannte Zürcher Veranstalter an den letzten beiden Wochenenden auf die Vorgaben der Behörden geachtet haben.

      Nur ein paar Beispiele:
      Die Musik hörte um punkt Mitternacht auf zu spielen.
      Keine Chance ohne Eintritt. Diese wurden im Vorfeld online verkauft und man musste Name, Mobile Nummer und Link zum Socialmediaprofil hinterlassen.

      An diesen beiden Parties wurden mit Garantie sämtliche Vorgaben der Behörden eingehalten.

      Grund: Man wusste, dass man im Fokus stand und wollte sich nichts verspielen.
    • FrancoL 26.06.2020 08:40
      Highlight Highlight @Snowy; Eine Schale macht keinen Frühling, abwarten.
    • DieFeuerlilie 26.06.2020 09:30
      Highlight Highlight @ FrancoL

      .. und ein Napf macht noch keinen Winter.. 😂

      Aber ich glaube, ich weiss, was du meinst:
      Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, hmm..?

      Sch€|$$-Autokorrektur.. 😁😁😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 26.06.2020 08:01
    Highlight Highlight Hallo 2. Welle 🙄
    • Mia_san_mia 26.06.2020 10:44
      Highlight Highlight Die soll mal kommen, die wurde schon so oft begrüsst in letzer Zeit...
    • Wolfman 26.06.2020 16:41
      Highlight Highlight @Posersalami/ Mia_san_mia
      Die 2.Welle ist schon auf dem Weg. Hat mit den schwachsinnigen Demos vor 2-3 Wochen begonnen und diese Woche sehen wir die Zahlen. Einfach mal die Zahlen vom Kanton ZH der letzten Tage ansehen. Dann zurückrechnen, wann die Demos waren und wo sie am grössten waren. Et voilà wie der Franzose so schön sagt...
    • Mia_san_mia 27.06.2020 08:11
      Highlight Highlight @Wolfman: Wo unterwegs? Es hat ja immer noch fast keine Andteckungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 26.06.2020 07:49
    Highlight Highlight Ich geb dem ganzen 3-4 Wochen, dann sind die ersten Clubs wieder zu. Wenn es zu den ersten Ansteckungen kommt und man merkt dass die Kontaktlisten eher schlecht als recht geführt werden, müssen diese Clubs wieder schließen.
    • Wolfman 26.06.2020 16:42
      Highlight Highlight @Terraner
      Sobald die Zahlen wieder dreistellig werden und zwar über mehrere Tage wirds ganz schnell gehen schätze ich mal.
  • marchinon 26.06.2020 07:33
    Highlight Highlight Weitere Tücke: Während alles hochgefahren wurde, verzichtet der ZVV darauf, selbiges mit dem Nachtnetz zu machen.

    • marchinon 26.06.2020 08:01
      Highlight Highlight Gerade gesehen: Nachtzüge fahren ab dem 17. Juli wieder. Nett vom ZVV, das Feld die ersten drei Wochenende Uber und den gebeutelten Taxifahrern zu überlassen 😄
    • p4trick 26.06.2020 08:12
      Highlight Highlight Einfach mit dem ersten Zug nach Hause. Noch nie in einer Telefonkabine auf dem Perron genächtigt? Waschlappen die heutige Jugend!
      Wir hatten vor 20 Jahren auch kein Nachtzug jede Stunde!
    • Name_nicht_relevant 26.06.2020 08:12
      Highlight Highlight @Marchinon das hat auch mit anderen Faktoren zu tun, wie Reinigung und Sicherheitsdienst und Kontrollen, diese könnten nicht durchgeführt werden. Außerdem sind Besoffene eine Gefahr fürs Personal und könnten diese Anspucken, Maske abziehen ect. und so diese Anstecken mit Covid. Wer für Alkohol andere Leben riskiert ist meiner Meinung nach EGOISTISCH und es nicht Wert in der Nacht arbeiten zum müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Past, Present & Future 26.06.2020 07:31
    Highlight Highlight Wieso 300? Ich dachte, Veranstaltungen bis 1000 Leute seien wieder möglich? Oder gilt das für Clubs nicht?
    • Marabamba 26.06.2020 09:33
      Highlight Highlight Veranstaltungen sind möglich bis 1000, die Besucher müssen aber in getrennten Sektoren von maximal 300 aufgeteilt sein
    • Past, Present & Future 26.06.2020 11:04
      Highlight Highlight @Marabamba, danke für die Info!

      @alle Blitzer: wieso wird eine aufrichtige Frage hier niedergeblitzt? Ist die so polarisierend? Oder nimmt die watson-Diskussionskultur hier langsam groteske Züge an?
    • rudolf_k 26.06.2020 11:51
      Highlight Highlight Vergiss die Blitze, Hauptsache deine Frage wurde beantwortet. Dass die meisten Klicks von irgendwelchen frustrierten Bildschirm-Hockern stammen siehst du ja bestens beim Post von Boogie (reine Behauptung) kein Zusammenhang zur Realität) und der guten Antwort von Snowy.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 07:21
    Highlight Highlight «Die jungen Leute haben einen extremen Nachholbedarf, was feiern anbelangt»

    Mir kommen fast die Tränen vor lauter Mitleid. 🙄
    • MasterPain 26.06.2020 09:17
      Highlight Highlight Ja, ich musste mich auch in den Schlaf weinen.
    • Spaghetti for life 26.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Nur weil ihr kein Leben habt
    • MasterPain 26.06.2020 12:39
      Highlight Highlight Naja... wir müssen uns nicht jedes Wochenende abschiessen um unser Leben zu ertragen. Fragt sich was besser ist ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Licorne 26.06.2020 06:35
    Highlight Highlight Wer kennt ihn nicht.. denjenigen, welcher eigentlich schon vor einer Stunde hätte nach Hause gehen sollen..
    Benutzer Bild
  • Meinung 26.06.2020 06:29
    Highlight Highlight Partys werden eine Wundertüte.Diese Schlagzeile ist unpassend. Logisch wollen die Menschen wieder Party machen, absolut verständlich.
    Die Vorschriften sind gegeben die umsetzung wird sicher nicht einfach. Lasst die Öffnung auch hier beginnen, es ist ja nichts weiter als die Legalisierung für die vergangenen Wochenenden. Passt einfach auf euch und die andern auf.
  • Realtalk 26.06.2020 06:27
    Highlight Highlight Diesen Restart könnte man, bei der momentanen Entwicklung, getrost absagen.
    • SeboZh 26.06.2020 10:02
      Highlight Highlight Wie können sie es wagen? Man muss doch noch social platform konform demonstrieren und feiern dürfen. Da stört halt eine globale Pandemie dabei...ich meine man konnte nun ca 3 Monate nicht feiern

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