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Attacke beim Gassi-Gehen: Zürcher Obergericht verurteilt Liebespaar



Sie wollten den Ehemann aus dem Weg räumen: Das Zürcher Obergericht hat eine Frau und deren Liebhaber wegen versuchten Mordes verurteilt. Sie soll ihn dazu gedrängt haben, ihren Ehemann bei einem Abendspaziergang in Illnau zu attackieren. Der Ehemann überlebte schwerverletzt.

Das Zürcher Obergericht verurteilte die Frau wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren. Ihr Liebhaber muss 13 Jahre hinter Gitter. Dies gab das Obergericht am Freitag in einer Medienmitteilung bekannt.

Das Obergericht hat damit das Urteil der Vorinstanz korrigiert: Das Bezirksgericht hatte die beiden nicht wegen versuchten Mordes, sondern wegen versuchter Tötung schuldig gesprochen. Es hatte Freiheitsstrafen von elf und achteinhalb Jahren verhängt.

Eine Attacke aus dem Nichts

Zwei maskierte Männer hatten den Ehemann am 17. Januar 2013 auf einem Feldweg bei Illnau attackiert, als sich dieser mit seinem Hund auf einem Abendspaziergang befand. Sie schlugen ihm mit einer Eisenstange auf den Kopf und verletzten ihn mit einem Messer.

Laut damaliger Polizeimeldung zog sich der 37-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zu. Er konnte sich noch nach Hause schleppen, wo seine Frau die Ambulanz rief.

Die Tat, die aus dem Nichts kam, blieb zunächst rätselhaft. Einen Raubüberfall schloss die Polizei aber von Beginn an aus, da die beiden Maskierten den Mann nicht bestohlen hatten. (sda)

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