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Zürich

Halloween-Party in Meilen ZH eskaliert – die wichtigsten Punkte

In Zürich ist es kurz nach Mitternacht auf der Quaibrücke zu einem spektakulären Unfall gekommen. (Symbolbild).
In der Nacht auf den 1. November sei eine Halloween-Party in Meilen ZH eskaliert. (Symbolbild)Bild: DPA

Halloween-Party in Meilen ZH eskaliert – das Wichtigste in 3 Punkten

03.11.2025, 10:4103.11.2025, 12:20

Am vergangenen Freitag hätte in Meilen ZH vom 31. Oktober auf den 1. November eine vermeintliche friedliche Halloween-Party stattfinden sollen. In einer Hütte oberhalb des Bahnhofs hatten Jugendliche die Feier organisiert.

Was ist passiert?

Eigentlich hätte die Halloween-Party in einem kleinen Rahmen stattfinden sollen. Doch der Flyer mit Zeit und Ort der Party habe die Runde gemacht, wie «20 Minuten» berichtet.

Die Hütte sei somit zu klein gewesen für den Andrang, der sich im Laufe des Abends gebildet habe. Um rund 22 Uhr hätten die Organisatoren den Einlass weiterer unbekannter Partygäste gestoppt.

Wieso ist die Party eskaliert?

Nach dem Stoppen der Einlässe soll die Situation eskaliert sein. Es sei Pfefferspray versprüht worden und zu mehreren Schlägereien gekommen sein. Dies berichten Partybesucher gegenüber «20 Minuten».

Jugendliche bedroht und ausgeraubt

Augenzeugen und die örtliche Polizei berichten, dass in Nebenstrassen Jugendliche dazu gezwungen wurden, sich auszuziehen und daraufhin ausgeraubt worden seien. Alexander Renner, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, bestätigte diese Geschehnisse.

Die Betroffenen seien bedroht worden und anschliessend wurden ihnen persönliche Gegenstände, wie Portemonnaie, E-Roller und Handys geklaut.

Weiter berichtet die Polizei, dass ein 15-jähriger am Kopf verletzt wurde. Er soll mit dem Notfallhammer eines Busses geschlagen worden sein. Er wurde im Spital Männedorf behandelt.

Die ausgerückten Einsatzkräfte hätten zwei Tatverdächtige im Alter von 16 und 18 Jahren festnehmen können.

Wie geht es jetzt weiter?

Auf Anfrage von «20 Minuten» sagt der Gemeindepräsident von Meilen, Christoph Hiller, dass ihn die Geschehnisse fassungslos zurückliessen.

«Es ist absolut krass, inakzeptabel und nicht nachvollziehbar.»

Der FDP-Politiker findet, dass die Täter gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Weiter sagt Hiller, er gehe von Bandenkriminalität aus, die bis ans rechte Zürichseeufer vorgedrungen sei. Auch will der Gemeindepräsident über präventive Massnahmen für die Zukunft diskutieren.

Die Kantonspolizei Zürich haben Ermittlungen aufgenommen, um zu prüfen, ob der 15-Jährige tatsächlich mit einem Notfallhammer verletzt wurde.

Ob der Überfall in der Nebenstrasse einen Zusammenhang mit der Halloween-Party hatte, sei noch unbekannt, sagt Renner. Dies würde in den aufgenommenen Ermittlungen weiterhin untersucht. (nib)

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53 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Madison Pierce
03.11.2025 11:56registriert September 2015
Prognose: Der erste Täter wird nicht ausgeschafft, weil er Jugendlicher ist und beim Zweiten erkennt der Richter auf einen Härtefall.

Es wäre so schön, wenn das Strafrecht in solchen Fällen eine abschreckende Wirkung hätte.
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Mannsweib
03.11.2025 11:51registriert Oktober 2025
Mittlerweile reichen solche Einladungen, um Kriminelle anzulocken. Zeit, Standort, alles wird offengelegt. Auch die Täterschaft sollte bekannt sein, etwas dagegen tun, will man hier aber nicht.
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BlauerPulli
03.11.2025 12:24registriert April 2019
Ich wünschte die Schweiz würde anfangen die Bevölkerung und Opfer (potentielle zukünftige Opfer) besser zu beschützen.

Wer sich nicht integrieren will, das Leben anderer ruiniert und eine Gefahr darstellt, sollte keine zweite Chance mehr erhalten.

Wir müssen langsam auf unsere eigene Sicherheit schauen und können nicht auf Teufel komm raus alles und jeden hier unterbringen. In einem Club oder Event fliegt man ja auch raus, wenn man Randale macht
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