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«Alles andere als ein Spaziergang»: FDP-Avdili zu seiner Niederlage

Video: ch media/Tele Züri

«Alles andere als ein Spaziergang»: FDP-Avdili zu seiner Niederlage

08.03.2026, 20:1108.03.2026, 20:33

Përparim Avdili zählt zu den Verlierern der Stadtzürcher Wahlen. Der FDP-Präsident verpasst wohl die Wahl in den Stadtrat und ins Stadtpräsidium. Er sprach von «gemischten Gefühlen», weil die FDP im Parlament zulegen dürfte.

Nach 8 von 9 Wahlkreisen lag Avdili rund 4000 Stimmen hinter Andreas Hauri (GLP), der auf Platz 9 die Wiederwahl schaffen dürfte. Avdili wird zwar wohl das absolute Mehr erreichen, würde aber als Überzähliger nicht in den Stadtrat einziehen.

Hier siehst du Avdilis ganzes Statement:

Video: ch media/Tele Züri

Beim Rennen um das Stadtpräsidium lag der FDP-Mann weit hinter Raphael Golta (SP) bei dem nur noch offen ist, ob er das absolute Mehr schafft. Golta rechnet mit einem zweiten Wahlgang. Avdili könnte nicht mehr antreten, wenn er den Sprung in den Stadtrat nicht schafft. Die anderen Gewählten, etwa FDP-Kollege Michael Baumer, dürften antreten.

Problemlos schaffen es die Neuen Céline Widmer und Tobias Langenegger (beide SP) und Balthasar Glättli (Grüne) in den Stadtrat. Widmer liegt derzeit sogar auf Platz 3. Sie sieht ihre Wahl als «Zeichen gegen den weltweiten reaktionären Backlash». Glättli dürfte der FDP einen Sitz abluchsen. Er will nun «grüne Akzente setzen». (sda)

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Geröllhaldenprofi
08.03.2026 21:04registriert September 2020
Man kann nicht auf "ich bin einer vom Volk" machen aber mit so einem gigantischen Wahlbudget an den Start gehen. Er hat einfach übertrieben, sein Wahlkampf war nur noch penetrant und nervend.
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cyclist
08.03.2026 21:19registriert April 2021
Was auch immer den Ausschlag gegeben hat, es ist gut dass diese übermässige Werbung nichts gebracht hat.
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Tschinius
08.03.2026 20:31registriert Februar 2026
Avdilis Nicht-Wahl erinnert stark an die Nicht-Wahl von Florence Pärli in Bern. Hochgelobt werden von Tagi und NZZ, dann aber an den politischen Realitäten scheitern. Warum der Fiebertraum von der bürgerlichen Stadt noch immer in gewissen Medienhäusern herumgeistert ist mir schleierhaft.
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