Unfall bei Vernichtung von Sprengmitteln sorgte für Explosion in Illnau-Effretikon ZH
Am Mittwochnachmittag hat sich bei der Zürcher Ortschaft Illnau-Effretikon eine Explosion ereignet. In der näheren Umgebung war ein lauter Knall hörbar und es stieg eine weisse Rauchwolke auf.
Die Kantonspolizei Zürich bestätigte einen Einsatz in der Region. Der Vorfall sei beim Weiler Luckhausen passiert, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage von Keystone-SDA. Wie die Kantonspolizei weiter bestätigte, ereignete sich der Knall auf dem Gelände der Versuchs- und Testanlage Tätsch.
Laut der Kantonspolizei Zürich kam es bei der ordentlichen Vernichtung von mehreren hundert Kilogramm Sprengmitteln zu einem Unfall. Die Druckwelle sei Kilometer weit spürbar gewesen. Zwei Personen seien leicht verletzt worden. Gebäudeschäden können der Polizei gemeldet werden.
Gegenüber 20 Minuten führt Florian Frei, Mediensprecher der Kapo Zürich, aus, dass es zu einer «unkontrollierten Explosion» gekommen sei. Der Plan sei eigentlich gewesen, die Sprengmittel abbrennen zu lassen.
Das konkrete Ausmass des Schadens sei noch nicht abzuschätzen. Die Verantwortlichen würden derzeit befragt werden.
Update: Unfall bei ordentlicher Vernichtung von mehreren hundert Kilogramm Sprengmitteln. Die Druckwelle war Kilometer weit spürbar. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Entstandene Gebäudeschäden können der Kantonspolizei Zürich gemeldet werden: 📞058 648 48 48. pic.twitter.com/9eooYjCtCy
— Kantonspolizei Zürich (@KapoZuerich) February 25, 2026
Laut «TeleZüri» hat es bei einem unmittelbar neben der Anlage Tätsch liegenden Haus durch die Explosion ein Loch im Dach gegeben, bei einem anderen ist das Garagentor komplett in sich zusammengefallen.
«Es gab einen Riesenknall, alles hat vibriert», schildert eine Spaziergängerin gegenüber dem «Blick» den Vorfall. Mehrere Fensterscheiben gingen rund um den Explosionsherd zu Bruch. (nib/vro/hkl/sda)
