Schweiz
Zürich

Sozialpartner lösen Rahmen-GAV für ÖV-Fahrpersonal auf

VBZ Hardbrücke Zürich
Die Sozialpartner haben den seit 2014 bestehenden Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag für das Fahrpersonal im öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich aufgelöstBild: Shutterstock

Sozialpartner lösen Rahmen-GAV für ÖV-Fahrpersonal auf

28.08.2025, 11:4528.08.2025, 11:45
Mehr «Schweiz»

Die Sozialpartner haben den seit 2014 bestehenden Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag für das Fahrpersonal im öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich aufgelöst. Die Zusammenarbeit zwischen den angeschlossenen Arbeitgebern und den Gewerkschaften soll trotzdem fortgesetzt werden.

Der Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag wird aufgelöst, weil die angestrebte Allgemeinverbindlichkeitserklärung des GAV nicht erreicht werden konnte, wie die Gewerkschaften VPOD, Syna, syndicom, transfair sowie die Verkehrsbetriebe Zürich, PostAuto AG und Forchbahn AG am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Dem Rahmen-GAV ebenfalls angeschlossen ist Stadtbus Winterthur.

Die Sozialpartner seien nach ausführlichen Gesprächen zum Schluss gekommen, dass eine Überarbeitung des Vertrages nicht zielführend sei. Ohne Allgemeinverbindlichkeitserklärung sei der Rahmen-GAV bei Ausschreibungen nicht verbindlich gewesen. Auch hätten sich keine weiteren Arbeitgeber dem Vertrag angeschlossen.

Die Gewerkschaften und die dem Rahmen-GAV angeschlossenen Arbeitgeber wollen die Zusammenarbeit fortsetzen und sich dabei auf bestehende Firmen-GAV und betriebliche Vereinbarungen konzentrieren. Bei den VBZ und bei Stadtbus Winterthur gilt zudem das jeweilige städtische Personalrecht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Streit über Femizide in der «Arena» – was ein Frauenleben kosten darf
Die Schweiz muss Femizide verhindern – darin waren sich in der SRF-«Arena» alle einig. Doch wie viel ist der Schutz von Frauen wert?
«Ni una menos» stand auf dem T-Shirt von SP-Nationalrätin Tamara Funiciello: Nicht eine weniger. Für einmal konnten sich alle «Arena»-Gäste auf einen feministischen Slogan einigen. Mit der Einigkeit war es in der «Arena» zu Femiziden aber schnell vorbei. Denn wer dachte, zu Frauenmorden gäbe es keine zwei Meinungen, wurde in dieser Sendung eines Besseren belehrt.
Zur Story