Schweiz
Zürich

Kantonspräsident Ulrich Pfister wirbt für Mobilitätsinitiative

Mobilitätsinitiative Ulrich Pfister
Ulrich Pfister vor einem Polizeiauto, die Stadt Zürich im Hintergrund.Bild: youtube/mobilitätsinitiative

SVP-Mann verschweigt wichtiges Detail – Video mit Ex-Polizist sorgt für Wirbel

18.11.2025, 11:1118.11.2025, 16:40

Der Kanton Zürich stimmt am 30. November über die Mobilitätsinitiative ab. Die Annahme der Initiative würde bedeuten, dass die Städte Zürich und Winterthur auf ihren Hauptstrassen Tempo 30 nicht mehr selbstständig anordnen könnten.

Auch der Zürcher SVP-Kantonsrat Ulrich Pfister hat sich für die Initiative ausgesprochen. Pfister gibt sich im Video als langjähriger Polizist aus. Dies berichtet Tsri.ch.

Das Problem: Ulrich Pfister ist seit Ende Oktober 2025 pensioniert. In einer Sitzung des Kantonsrats sagte er am Montag denn auch, es sei eine «Unterlassungssünde», er hätte in Vergangenheit sprechen müssen. «Man sei dran, das noch zu ändern».

Video: watson

Pfister steht im Video vor einem Polizeifahrzeug, trägt Hemd und eine Leuchtweste. Pfister spricht sich in dem Video dafür aus, die Initiative anzunehmen. Laut Tsri.ch stammen weder die Leuchtweste noch das Auto von der Kantonspolizei. Pfister sagte gegenüber dem Portal, dass er die Ausrüstung geliehen habe.

Auf den Hinweis, dass der Unterschied kaum erkennbar sei, sagt der SVP-Mann, die Fahrzeugbeschriftung «Police» zeige, dass es sich nicht um ein Kapo-Fahrzeug handle.

Am Montagabend hatte das Video bereits über 110'000 Aufrufe. (nib)

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81 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Der Buchstabe I (Zusammenhang wie Duschvorhang)
18.11.2025 11:38registriert Januar 2020
"Law and order, ausser wenn es uns Betrifft."

- SVP, oder so
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MarGo
18.11.2025 11:39registriert Juni 2015
SVP eben... Nie das drin, was die Verpackung verspricht.
Ein bisschen Täuschung da, ein bisschen Amtsanmassung hier...

Alles halb so wild, die SVP darf das doch...


Was? Die dürften das gar nicht?


Warum tun sie es dann immer wieder?!
29020
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Lou Disastro
18.11.2025 12:02registriert August 2020
Wenn also Auswärtige mit 80 durch unseren Wohnort blochen wollen, können sie das entscheiden, nicht die Bewohner. Interessant. Lärm, Smog, tödliche Unfälle. Mit 30er-Zonen löst man genau diese Probleme. Die SVP will, dass in den Städten Zürich und Winterthur die Probleme nicht mehr gelöst werden können. Ausgerechnet die SVP, die nie etwas von fremden Vögten wissen will, führt sich nun als solchen auf und will die Souveränität zerstören. Das ist eine Zleidwercherei. Wenn das durchkommt, wird die Bevölkerung entsprechend reagieren müssen. Man muss sich nicht alles gefallen lassen.
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