DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Maskenpflicht: So verschärft der Kanton Zürich die Corona-Massnahmen

24.08.2020, 17:0425.08.2020, 12:24
Regierungspräsidentin Silvia Steiner
Regierungspräsidentin Silvia Steiner

Die Zürcher Regierung will verhindern, dass der Kanton zum Covid-19-Risikogebiet wird. Deshalb gilt ab kommendem Donnerstag unter anderem eine Maskenpflicht in allen Einkaufsläden. Auch für Restaurants sowie Bars und Clubs werden die Regeln verschärft.

100er-Limite für Clubs

Für Clubs gilt in Innenräumen fortan eine Limite von 100 Personen. Zudem sind alle Gastro-Betriebe verpflichtet, die Kontaktdaten zu registrieren. Nur mit einem Schutzkonzept dürfen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen durchgeführt werden.

In Geschäften, Einkaufszentren und Märkten sei das Ansteckungsrisiko erhöht, sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP) am Montag an einer Medienkonferenz. «Die Masken erinnern ständig daran, dass das Virus noch unter uns ist.»

Restaurants müssen künftig Kontaktdaten ihrer Gäste erheben. In Innenräumen von Clubs dürfen sich höchstens noch 100 Personen aufhalten, im gesamten Gästebereich 300.

Die Ansteckungszahlen im Kanton Zürich sind in jüngster Zeit wieder deutlich gestiegen. Bisher lehnte Zürich eine Verschärfung der Massnahmen aber ab.

«Moderate Einschränkungen»

Die nun angekündigten Massnahmen werden laut Steiner «vorausschauend» erlassen. Der Fortgang des gesellschaftlichen Lebens bleibe mit moderaten Einschränkungen möglich. Dem Kanton Zürich drohe ein grosser wirtschaftlicher Schaden, wenn er infolge hoher Ansteckungsraten zum Risikogebiet erklärt werde.

Regierungsrätin Rickli
Regierungsrätin Rickli

Als Schwellenwert nannte Steiner 65 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen. Aktuell liegt der Wert basierend auf den von der Gesundheitsdirektion veröffentlichten Daten bei 46.

In kommenden zwei bis drei Wochen will die Zürcher Regierung laut Steiner keine weiteren Massnahmen erlassen. Man wolle zuerst analysieren, wie sich die nun getroffenen Massnahmen auswirken. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sicheres Contact-Tracing, Made in Switzerland

1 / 23
Sicheres Contact-Tracing, Made in Switzerland
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

198 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
banda69
24.08.2020 17:34registriert Januar 2020
SVP-Rickli: «Viele Leute verhalten sich, als habe es Corona nie gegeben».

Ah ja? 🤔
Maskenpflicht: So verschärft der Kanton Zürich die Corona-Massnahmen 
SVP-Rickli: «Viele Leute verhalten sich, als habe es Corona nie gegeben».

Ah ja? 🤔
82063
Melden
Zum Kommentar
avatar
Lanzelot
24.08.2020 17:39registriert August 2020
Ist das noch Verhältnismässig: Maskenpflicht in Einkaufsläden, wo mehr als genügend Platz vorhanden ist, aber keine Maskenpflicht in den Clubs egal wie gross die Fläche des Innenraumes ist. Besteht denn nachgewiesenermassen in den Einkaufsläden ein erhöhtes Ansteckungsrisiko?
366121
Melden
Zum Kommentar
avatar
Senape
24.08.2020 19:21registriert April 2019
Ich arbeite im Detailhandel, in einem kleinen Laden mit grosser Kundennähe (geht bei uns gar nicht anders). Wir tragen seit Mai eine Maske und die Kunden auch. Ich fand das auch bei Hitze nicht so schlimm. Ich erhoffe mir davon, nicht auf dem Job angesteckt zu werden und auch niemanden anzustecken, für Verkäufer/innen gibts kein Homeoffice!
32585
Melden
Zum Kommentar
198
Parlament öffnet Rettungsschirm für die Axpo

Die Axpo kann im äussersten finanziellen Notfall auf bis zu vier Milliarden Franken des Bundes zurückgreifen. Nach dem Nationalrat hat am Mittwoch auch der Ständerat dem entsprechenden Nachtragskredit zum Budget 2022 zugestimmt.

Zur Story