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Ruhigere Flüge: Swiss und Edelweiss nutzen neu Turbulenz-Datenplattform

Für ruhigere Flüge: Swiss und Edelweiss nutzen neu Turbulenz-Datenplattform

25.02.2026, 15:3525.02.2026, 15:35

Die Lufthansa-Gruppe macht zur Umgehung von Turbulenzen während Flügen künftig bei der Datenplattform «IATA Turbulence Aware» mit. Auch die zum Konzern gehörenden Airlines Swiss und Edelweiss schliessen sich an.

ARCHIVBILD ZUR BEWILLIGUNG DER STAATSHILFE FUER DIE SWISS UND EDELWEISS DURCH DEN DEUTSCHEN STABILISIERUNGSFONDS, AM MONTAG, 17. AUGUST 2020 - coVIDE Photo Set - Grounded "Swiss" and "E ...
Swiss und Edelweiss nutzen neu eine Datenplattform für Turbulenzen.Bild: keystone

Das System liefert Piloten Echtzeitinformationen über Turbulenzen und soll Flüge ruhiger, sicherer und planbarer machen, wie die Lufthansa-Gruppe am Mittwoch mitteilte. Für Passagiere bedeutet dies weniger unerwartete Erschütterungen und ein angenehmeres Flugerlebnis.

Die Plattform sammelt anonymisierte Messdaten aus Sensoren tausender Flugzeuge weltweit und stellt sie Cockpits als farbcodierte Turbulenzenkarte zur Verfügung. Damit könnten Piloten Gebiete mit Turbulenzen frühzeitig umfliegen oder Flughöhen anpassen, hiess es. Zudem könne die Kabinenbesatzung dank präziser Vorwarnungen den Bordservice besser planen oder rechtzeitig unterbrechen, was die Sicherheit erhöhe.

Die Daten ergänzten klassische Wetterprognosen. Sie verbessern den Angaben zufolge langfristig auch Vorhersagemodelle, da Messwerte an Wetterdienste übermittelt würden.

Mehr Daten

Das von der Branchenorganisation IATA entwickelte System ist seit 2018 im Einsatz und wird mittlerweile weltweit von mindestens 25 Airlines genutzt. Mit der Teilnahme der Lufthansa-Gruppenairlines, darunter auch die Swiss und die Edelweiss, werde die Datenbasis weiter verdichtet, was allen teilnehmenden Fluggesellschaften zugutekomme, hiess es.

Turbulenzen im Flugverkehr nehmen laut Studien zu. Durch den Klimawandel dürften sie laut Forschern häufiger und stärker werden. Steigende Temperaturen verändern Jetstreams und Windscherungen, was die Atmosphäre instabiler macht und klare-Luft-Turbulenzen bis Ende des Jahrhunderts deutlich verstärken könnte. (hkl/sda/awp)

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