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ANLAESSLICH DER MITTEILUNG DES HOERGERAETE-HERSTELLERS SONOVA, AM MONTAG, 2. MAERZ 2015, 100 STELLEN INS AUSLAND VERLAGERN ZU WOLLEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Eine Mitarbeiterin des Schweizer Hoergeraeteherstellers Phonak AG Hearing Systems montiert am 18. November 2008 am Hauptsitz in Staefa im Kanton Zuerich Hoergeraete. Die Phonak Gruppe gehoert zur Sonova Holding AG. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. Bild: KEYSTONE

Frauen sollen endlich gleich viel verdienen wie Männer: Die SP will eine Kontrollbehörde für Lohngleichheit

Die SP Schweiz pocht einmal mehr auf die Umsetzung der Lohngleichheit. Die Partei möchte, dass die 16 grössten Schweizer Firmen zusammen mit einem Kontrollgremium freiwillig eine Lohnanalyse durchführen.

«Wir wollen die Unternehmen dazu verpflichten, ihre Löhne alle drei Jahre auf Diskriminierung zu überprüfen», sagte Cesla Amarelle, Vizepräsidentin der SP Frauen, gemäss einer Mitteilung der Partei am Dienstag vor den Medien in Bern. Die SP schlage deshalb vor, eine unabhängige Kontrollbehörde für Lohngleichheit zu schaffen.

Deren Aufgabe soll es sein, Unternehmen zu beraten, die Lohnkontrollen mit standardisierten Verfahren durchzuführen und gegebenenfalls Sanktionen gegen fehlbare Unternehmen durchzusetzen.

Die Diskriminierung beim Lohn sei nur ein Teil des Problems, hiess es an der Medienkonferenz weiter. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hapere es in der Schweiz ebenfalls. Die Lösung sehen die Sozialdemokraten in einer Geschlechterquote, diese soll in Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten mindestens 30 Prozent betragen.

13 Massnahmen

Die SP präsentierte heute 13 Massnahmen, die am kommenden Samstag an der Delegiertenversammlung in Bern diskutiert und verabschiedet werden sollen. Mit den Massnahmen soll der Grundsatz «gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» umgesetzt werden.

ZUR ANALYSE DER KANTONALEN WAHELN 2011 BIS 2015, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, DEM 21. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Plakate

Die SP hält kommenden Samstag die Delegiertenversammlung ab. Bild: KEYSTONE

Die Gleichstellung von Frau und Mann in Familie, Ausbildung und Arbeit sei seit 1981 in der Bundesverfassung verankert, schreibt die Partei. Seit 1996 verlange das Gleichstellungsgesetz gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

Und doch verdienen Frauen laut Angaben der SP im Durchschnitt in der Schweizer Privatwirtschaft 1800 Franken pro Monat weniger als Männer. 684 Franken davon sei unmittelbare Diskriminierung. (sda/cma)



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    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 26.04.2015 20:31
    Highlight Highlight Als langjähriger Linkswähler frage ich die Genossinnen immer wieder: Wie wollt ihr das höhere Rentenalter des Mannes berücksichtigen, die kürzere AHV-Bezugsdauer, den Militärdienstzwang: Keine Antwort. Das zähle nicht. Frauen wären Jahrhunderte diskriminiert worden, jetzt dürfen Männer auch mal ne Weile diskriminiert werden...
    Sorry, SP, das ist einfach Hafenchäs. Wir brauchen keinen Staatsfeminismus, gelenkt von gutbetuchten SP-Dinosaurierinnen (Zweitwohnungs-Leutenegger-Oberholzer, Steuerhinterziehungsmillionärin-Kiener-Nellen). Zum Glück gibts andere Wahlalternativen zu euch Feministinnen.

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