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Deutscher Innenminister Seehofer will «Gamerszene» beobachten – das Internet dreht durch

In einem Interview über Rechtsextremismus und den Anschlag von Halle sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer, dass viele Täter aus der «Gamerszene» kommen. Damit stach er in ein Wespennest.



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Bild: screenshot twitter

Wir alle wissen es mittlerweile: Die Games sind schuld.

Aber an was denn?

An allem. Am Sprengstoffattentat, das gemeinhin als «Urknall» bekannt ist, am Permabann der Dinos, die im Patch Humans.exe nicht mehr vorgesehen waren und an den Nazis. Vor allem an den Nazis.

Wer jemals eine Runde Zelda oder Super Mario spielte und sich plötzlich an der Parteiversammlung der deutschen NPD wiederfand, der weiss, wovon ich spreche.

Auch Horst Seehofer weiss, wovon er spricht. In einem Interview mit der ARD über Rechtsextremismus und den Anschlag von Halle sagte der deutsche Innenminister:

«Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene. Manche nehmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild. Man muss genau hinschauen, ob es noch ein Computerspiel ist, eine Simulation oder eine verdeckte Planung für einen Anschlag. Und deshalb müssen wir die Gamerszene stärker in den Blick nehmen.»

Horst Seehofer ist bereits auf Level 70. Er hat viel mehr Ingame-Experience als die meisten von uns Noobs und muss es deshalb wissen. Trotzdem sind viele Gamer (und sonstige Menschen) auf Twitter nicht mit Seehofer einverstanden.

Unter dem Hashtag #Gamerszene protestieren sie gegen die Aussagen Seehofers. Dies in der modernen Form, Unmut auszudrücken – dem Trollen. Die besten Reaktionen wollen wir euch nicht vorenthalten:

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