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Spinnenwodka, Zehenwhisky, Spuckebier ... Drinks aus Zeugs, das du garantiert nie essen würdest

25.07.2015, 19:4403.02.2017, 17:07

Würdest du eine Spinne essen? Oder einen Hundepenis? #nomnomnom ... wohl kaum (ausser du machst bei dieser dämlichen «Ich bin ein Star»-Dschungelshow mit). 

Steckt man aber so was in eine Flasche und füllt sie mit Hochprozentigem auf, lässt sich das schnell mal als «lokale Delikatesse» verkaufen, die dann willigen Kampftrinker-Touristen serviert werden kann. Tatsache ist, es gibt ein lukratives Online-Angebot, bei dem Viecher-Spirituosen der absolute Renner sind. 

Zum Beispiel Spinnenwodka aus Thailand:

Der Hersteller Thailand Unique bietet aber auch andere Leckerbissen an, wie zum Beispiel diesen Tausendfüssler-Wodka:

Die Europäer haben längst nachgezogen: Dieser Skorpionwodka stammt aus England. Man kann den eingelegten Arachniden selbstverständlich auch essen.

Ohnehin scheint Wodka die ideale Basis für experimentellere Drinks zu sein. Die amerikanische Destillerie Oddka (ja, «odd» = «merkwürdig», haha) bietet einen Wodka aus frisch geschnittenem Gras an ...

Bild: oddka

... und auch etwas, das sich «Electricity Vodka» nennt:

Bild: oddka

Nein, das haben wir jetzt nicht erfunden. «Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein Blitzschlag schmeckt?», fragt der Hersteller in der Produktbeschreibung. Wie genau die Damen und Herren von Oddka diesen Schnapps herstellen, bleibt ein Geheimnis. Laut den zahlreichen Geschmackstests des Internets, lässt sich ein Shot Electricity Vodka mit «ein Stück Stahlwolle abzulecken» vergleichen.

Zurück zu den eingelegten Viechern: In China gibt es Kobrawein

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Kobrawein aus China
quelle: viralnova / viralnova
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Und Mäusebaby-Wein:

Bild: i09.com

Jap, das sind 1–3 Tage alte Mäusebabys, die da fermentiert werden. Angeblich soll dies ein der Gesundheit zuträgliches Tonikum sein (ja, sicher).

Ebenfalls ein Heilmittel (und ihr dürft drei Mal raten, für was) ist dieser chinesische Drei-Penis-Likör. Dazu werden Penen Penii Penisse von einem Seehund, einem Hirsch und einem kantonesischen Hund mit Reiswein fermentiert. Mmh.

Derweil empfehlen die Nordländer Rentierhorn-Whiskey. Es ist genau das, was der Name verspricht: gut gealterter Whiskey, der mit Gewürzen und Rentierhörnern aromatisiert ist.

Bild: io9.com

Angeekelt vom Spinnenwodka von vorhin? Ach, eigentlich ist das nicht schlimmer als Mezcal, bei dem ein wirbelloses Tier in der fertigen Spirituose konserviert wurde. Beim Ameisen-Gin Anty Gin sind die Insekten selbst Teil des Fermentierungsprozesses. Dabei gibt die Ameisensäure des Krabbelviehs diesem experimentellen Gin seine besondere Geschmacksnote. Eine seltene Delikatesse: Rund 250 Franken kostet eine Flasche.

Nun zu etwas anderem: Einige von euch rauchen, gewiss. Je Lust verspürt, eine Zigarette zu essen? Oder zu trinken? Die US-Wodkamarke Ivanabitch (doch, im Ernst, so heisst sie) bietet Tabakwodka an:

Hey, wer hat Lust auf einen Drink, der nach einer grossen Zehe schmeckt? Gibt es! Im Downtown Hotel in Dawson City, Kanada, wird der örtliche Whiskey mit echten abgeschnittenen Menschenzehen serviert. 

Keine Angst, die Zehen sind nicht frisch, sondern mumifiziert. Und, ach ja, der Erfinder des Drinks, Captain Al Sider, braucht immer wieder Nachschub. Wer also ein paar Zehen vorrätig hat, wird aufgefordert ihm zu schreiben.

Nochmals Lust auf einen Drink mit menschlichen Zutaten? Da gibt es das auf die Inka zurückgehende Chicha – Spuckebier – wird es gerne genannt.

Verschiedene indigene Völker des Amazonastieflandes stellen traditionell eine Form von Bier aus Maniok oder den Früchten der Pfirsichpalme her. Beide Rohstoffe werden weich gekocht und anschliessend zerstampft, bevor Teile der Masse (meist von einer Frau) gekaut und wieder in den Topf gespuckt werden. Danach kommt Wasser hinzu und das Getränk wird zur Fermentation ein paar Tage stehen gelassen. Prost!

Und zum Schluss noch dies: Möwenwein.

Bild: Shutterstock

Die Inuit haben das wohl einfachste Weinrezept der Welt erfunden: Man nehme eine tote Möwe, gebe diese in eine mit Wasser gefüllte Flasche und stelle sie zum Fermentieren an die Sonne. Nein, nicht einmal in den Urtiefen des Internets sind Bilder davon zu finden. 

In diesem Sinne: Prost!

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