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Lange war es wirklich zum Verzweifeln, doch am Ende durften die Schweizer jubeln. 
Bild: EPA/KEYSTONE
Sport am Wochenende

Ach, komm schon, Blerim! So schlimm war das Sport-Wochendende doch gar nicht

Was war das für ein Spiel! Die Schweizer Nati steht nach dem 3:2 über Slowenien kurz vor der Qualifikation für die EM 2016. Katzenjammer herrscht nach diesem Weekend hingegen bei Wesley Sneijder, Nico Rosberg und ... Blerim Dzemaili. 
06.09.2015, 23:5907.09.2015, 09:17

Aufholjagd der Nati

Keine Frage: Das sportliche Highlight des Wochenendes war die irre Aufholjagd der Schweizer Nati im EM-Quali-Spiel gegen Slowenien.

0:2 liegt die Schweiz hinten. Trainer Vladimir Petkovic reagiert: Nimmt Admi Mehmedi, Blerim Dzemaili und Haris Seferovic vom Platz und bringt das Trio Breel Embolo, Valetin Stocker, Josip Drmic. Die Joker stechen: Drmic schnürt einen Doppelpack, Stocker erzielt das zwischenzeitliche 2:2.

Der 3:2-Siegtreffer fällt erst tief in der Nachspielzeit. Die Freude drüber ist umso grösser; die Schweiz steht quasi als EM-Teilnehmer fest. 

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Josip Drmic schiesst die Schweiz in der 94. Minute fast bis nach Frankreich.
gif: watson/srf

» Den 3:2-Spektakelsieg gegen Slowenien verpasst? Kein Problem! Hier gibt's die wichtigsten Szenen im GIF

Holland flop, Island top

In der Gruppe A der EM-Qualifikation setzt es eine faustdicke Überraschung ab. Nach acht Spieltagen stehen Island und Tschechien als EM-Teilnehmer fest, Holland hingegen kann die Qualifikation aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Oranje verliert in der Türkei gleich mit 0:3 und rutscht auf den vierten Platz ab. 

Einfach das W durch ein E ersetzen und laut mitgrölen: «Ohne Holland fahren wir zur EM!»
YouTube/lampajack

Hier findest du die Highlights der EM-Quali: Vom Samstag & vom Sonntag

Stan und Roger sind auf Kurs

Sowohl Stan Wawrinka als auch Roger Federer stehen an den US Open im Achtelfinal. Federer hat für seine drei bisherigen Partien gerade Mal 4:10 Stunden gebraucht. Das lässt dem Baselbieter viel Zeit zur Erholung, was ihm sehr wichtig ist. Nach seinem Dreisatzsieg (6:3, 6:4, 6:4) gegen Philipp Kohlschreiber am Samstag meint der Maestro: 

«Fast wichtiger, als gut zu spielen, ist gut zu schlafen, da man bekanntlich in der ersten Woche ein Major-Turnier nicht gewinnen kann.»
Roger Federer

Stan Wawrinka übersteht seine Drittrunden-Partie gegen Ruben Bemelmans ebenfalls souverän: Der Romand gewinnt mit 6:3, 7:6, 6:4. Der French-Open-Gewinner trifft am Montagabend im Achtelfinal auf Donald Young, Roger Federer bekommt es in der Night-Session mit Aufschlagmonster John Isner zu tun.  

Zauberschlag von Gasquet

Doch nicht nur die beiden Schweizer begeistern in New York. Der Schlag des Weekends kommt von Richard Gasquet. Der Franzose zirkelt den Ball am Netzpfosten vorbei und holt sich danach eine verdiente Bro-Fist von Gegner Bernard Tomic ab.

Wir sind Weltmeister!

Die Schweiz wird an diesem Wochenende gleich zweimal Weltmeister. Am Samstag brilliert Mountainbiker Nino Schurter und holt sich im Cross Country zum vierten Mal in seiner Karriere die Goldmedaille. 

Nino Schurter verweist Dauerrivale Julien Absalon auf den zweiten Platz.<br data-editable="remove">
Nino Schurter verweist Dauerrivale Julien Absalon auf den zweiten Platz.
Bild: Frederic Mons/freshfocus

Am Sonntag ziehen die Ruderer nach. Der Leichtgewichts-Vierer um Lucas Tramèr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Mario Gyr holt sich auf dem französischen Lac d'Aiguebelette überlegen Gold.

Bild: OLIVIER ANRIGO/EPA/KEYSTONE

Hamilton siegt in Monza

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Dieser rauchende Bolide gehört Nico Rosberg, welcher in Monza drei Runden vor Schluss Motorschaden erleidet. Grosser Profiteur ist Lewis Hamilton, der seine Führung im WM-Gesamtklassement um 25 Punkte ausbauen kann. 

Grund zur Freude hat jedoch nicht nur der Brite, sondern auch die vielen Tifosi entlang der Rennstrecke. Sebastain Vettel holt im Ferrari den starken zweiten Platz und feiert diesen wie einen Sieg. Die Kulisse in Norditalien ist wahrlich beeindruckend! 

Hochspannung an der Vuelta

Bild: Alvaro Barrientos/AP/KEYSTONE

Zu tief sollte Joaquim Rodriguez dann auch wieder nicht in die Flasche schauen. Denn heute Montag geht es an der Vuelta nochmals richtig zur Sache: Sieben Anstiege und 5100 Höhenmeter stehen auf dem Programm. Die Ausgangslage vor der 16. Etappe könnte kaum spannender sein. Nach dem Solo-Sieg vom Sonntag hat Rodriguez nur noch eine Sekunde Rückstand auf den Gesamtführenden Fabio Aru. 

Und Blerim?

Der ist vielleicht immer noch so ... 

Bild: EPA/KEYSTONE

... denn nach diesem Fallrückzieher ...

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... dürfte er am Dienstag im Wembley wohl kaum noch einmal in der Startformation stehen.

So sieht Erleichterung aus ... Der spektakuläre Last-Minute-Sieg der Schweizer Nati

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So sieht Erleichterung aus ... Der spektakuläre Last-Minute-Sieg der Schweizer Nati
quelle: epa/keystone / peter klaunzer
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