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Martin gewinnt Zeitfahren – aber ist so ein offener Mund eigentlich aerodynamisch?

Tour de Suisse

Martin gewinnt Zeitfahren – aber ist so ein offener Mund eigentlich aerodynamisch?

20.06.2014, 17:4821.06.2014, 16:04
Darf dank seinem Sieg im Einzelzeitfahren auf den Gesamtsieg hoffen: Tony Martin.
Darf dank seinem Sieg im Einzelzeitfahren auf den Gesamtsieg hoffen: Tony Martin.Bild: KEYSTONE

Tour-de-Suisse-Leader Tony Martin (De) gewinnt das Einzelzeitfahren in Worb vor Tom Dumoulin. Der Holländer bleibt im Gesamtklassement mit 28 Sekunden Rückstand weiterhin erster Verfolger Martins. Nach dem überlegenen Sieg darf Tony Martin weiterhin auf ein Topresultat im Gesamtklassement hoffen. Der dreifache Zeitfahrweltmeister absolvierte den 24,5 km langen Kurs in und um Worb in 31:37 Minuten, was einem Stundenmittel von 46,5 km/h entsprach. 

Eine ausgezeichnete Leistung zeigte auch der Schweizer Mathias Frank. Der Gesamtfünfte des Vorjahres büsste im Zeitfahren 45 Sekunden auf die Bestzeit ein und darf sich als Gesamtvierter mit 1:14 Minuten Rückstand weiterhin Hoffnungen auf einen Spitzenplatz an der Schweizer Rundfahrt machen. Bereits beim Prolog am vergangenen Samstag in Bellinzona hatte sich Tony Martin im Kampf gegen die Uhr durchgesetzt und seither das Leadertrikot souverän verteidigt. 

Der aussichtsreichste Schweizer Fahrer auf einen Sieg im Zeitfahren war Fabian Cancellara. Der Zeitfahr-Olympiasieger von 2008 befindet sich nach seinem Trainingssturz Anfang Juni (noch) nicht in gewünschter Form. Da in umgekehrter Reihenfolge des Gesamtklassements gestartet wurde, musste Fabian Cancellara schon als Zweiter auf die Strecke. Der Lokalmatador hielt lange Zeit die Bestzeit, wurde als bester Schweizer (0:41 zurück) schliesslich Vierter.  Die zwei letzten Etappen der 78. Tour de Suisse enden mit den Bergankünften in Verbier (Samstag) und Saas-Fee (Sonntag). (tom/si)

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