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Screenshot: afl.com.au

Ein Spiel Sperre für das «Opfer»

Achtung: Wenn Sie von einem Gegenspieler erwürgt werden, nicht wehren bitte

Heute Abend wird das Tribunal der Australian Football Legue (AFL) über den Fall Brian Lake gegen Drew Petrie entscheiden. Am Freitag hat Lake im Spiel Hawthorn gegen North Melbourne seinen Gegenspieler Petrie dermassen gewürgt, dass dieser sogar kurz bewusstlos war. 

syl battistuzzi



Da in der AFL während einer Partie keine Strafen ausgesprochen werden, spielten die zwei Streithähne nach der Aktion einfach weiter. Der Schiedsrichter hat jedoch in seinem Rapport («Match Review Panel») die Szene festgehalten, weshalb nun ein Verfahren eingeleitet wird. 

Während das Strafmass für den eigentlichen Sünder Lake noch nicht feststeht – ist Petrie mit einem Spiel Sperre bestraft worden, da er «unvernünftigerweise und unverständlicherweise Kontakt mit dem Gesicht von Lake gesucht hat», so der Wortlaut der Kommission.

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Video:YouTube/AFL

«In dieser Szene habe ich irgendwo mit meinen Armen hingelangt, da er mich im Würgegriff hatte. So habe ich versucht, irgendein Körperteil zu erwischen, welches sich als sein Gesicht herausstellte. »

Drew Petrie news.com.au

Finden Sie eine Strafe für Würger Brian Lake angebracht?

Kein Verständnis beim Trainer

Brad Scott, Trainer von Drew Petrie, reagiert seinerseits mit Unverständnis: «Ich frage mich wie eine vernünftige Person in dieser Situation reagieren soll – vielleicht muss man Brian ein E-Mail schreiben oder so – weil Drew konnte nicht sehen, nicht atmen, nicht sprechen,» so Scott. 

«Vielleicht muss man Brian ein E-Mail schreiben.»

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Hier ein Bild der unfairen (Re-)Aktion von Drew Pertie.  Screenshot: news.com.au/Wayne Ludeby Source; News Corp Australia

Brian Lake selber hat sich noch nicht in der Öffentlichkeit geäussert. Sein Trainer meint: «Brian gibt zu, dass er in der Hitze des Gefechts einen Fehler gemacht hat und ist sehr enttäuscht über sich selber.»  

Petrie scheint die Sache ziemlich entspannt zu sehen. In der Sunday Footy Show meint er: «Es ist ein physisches Spiel, solche Dinge passieren eben.»

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