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Der Böseste der Bösen ist wieder ein Berner: Glarner Matthias bodigt Orlik Armon und ist Schwingerkönig



SRF 2 - HD - Live

Liveticker: 28.8: ESAF

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Das war's vom ESAF!
Wir bedanken uns für Interesse und wünschen einen schönen Sonntagabend!
Hochachtung unter den Schwingern
Im Interview redet Orlik Armon, wie gross die Hochachtung zwischen den Schwingern ist. Dies zeigt sich vor allem in den Gesten, welche von Glarner an seinen Kontrahenten gerichtet waren – nicht zuletzt das ehrliche Abwischen des Sägemehls.

Mit Glarner Matthias als Schwingerkönig 2016 schreibt Estavayer eine schöne Geschichte, welche nicht weniger schön gewesen wäre, wenn Orlik Armon triumphiert hätte.

Für den Berner Glarner ist es der Höhepunkt einer aufopfernden Karriere.

Für den jungen Orlik aus Maienfeld im Bündnerland ist es ein erster Rückschlag in einer vielversprechenden Schwinger-Laufbahn. Die Chancen stehen jedoch hervorragend gut, dass weitere Schlussgänge der Eidgenössischen Schwingfeste mit Orlik Armon ausgetragen werden.
Das Fazit unseres Sonderkorrespondenten
von WStern
Eine nicht abschliessende Auflistung von Sachen, die am Eidgenössischen Schwingfest 2016 wichtiger waren als Schwingen:
- Bier
- Raclette
- Schatten
- Parkplätze
- Französischkenntnisse
- Wenn keine Französischkenntnisse vorhanden: am Wurststand unverfroren Schüblig bestellen. Irritierte Blicke des welschen Servicepersonals standhaft ignorieren
- Tombolas
- Zürcher verachten
- Krumme
- Schatten
- Beschaffenheit von Kuhschwänzen erörtern
- Sonnenbrillen
- Maus-Kadaver an Schuhsohlen vermeiden
Die Schlussrangliste
Nicht alle haben das Finale mitbekommen
von WStern
Glarner ist Schwingerkönig! Auf dem Festgelände ausserhalb der Arena ist das nur von untergeordneter Bedeutung:
Glarner holt sich den Sieg!
Berechnende Routine triumphiert über spritzige Jugend! Glarner Matthias wuchtet nach einem überaus hart umkämpften Schlussgang den jungen Orlik Armon in die Sägemehl-Unterlage.

Die Entscheidung aus anderer Sichtweise:

Momente des Triumphs, Glarner wird hochgehoben und lässt sich feiern:
16:55
Glarner – Orlik
Zwei Drittel des Kampfes sind verstrichen und dann setzt Orlik zu einem tollen Schwung an. Glarner bringt es aber fertig, seinen Rücken nach oben zu drehen. Richtig katzenhaft, so wie das aussah.
16:54
Glarner – Orlik
Orlik versucht immer wieder sein Bein hinter die Glieder Glarners zu kriegen, um zu einem Übersprung anzusetzen. Aber dieser vermutlich einfachste Wurf gelingt nicht, da ist die Routine Glarners einfach zu stark.
16:53
Glarner – Orlik
Orlik will Glarner immer wieder hochheben und ihn auf das Kreuz legen, aber Glarner hält stark dagegen. Momentan ist der Energie-Verschleiss von Orlik extrem hoch.
16:52
Glarner – Orlik
Die Hälfte des Schlussgangs ist verstrichen, wir notieren ein leichtes Ausschwingen des Pendels auf die Seite des Berner Routiniers. Nun wird sich zeigen ob Orlik seine etwas bessere Kondition in einen Sieg ummünzen kann, oder ob Glarner zusätzliche Kräfte mobilisieren kann.
16:51
Glarner – Orlik
Orlik beweist, dass er trotz seiner Grösse und seines Gewichts auch extrem wendig ist. Abermals rettet er sich aus der Umklammerung Glarners.
16:48
Glarner – Orlik
Vier Minuten sind bereits verstrichen, beide Schwinger glänzen mit ersten Angriffen, aber genauso brillieren sie mit gekonnter Defensive.
16:47
Glarner – Orlik
Die Fitness und Ausdauer spricht natürlich für Orlik, der Maienfelder ist erst 21 Jahre alt. Auf der anderen Seite profitiert der 30-jährige Berner von seiner Routine. Und da liegt Orlik fast auf dem Rücken, Glarner mit einem starken Vorstoss. Der Bündner rettet sich gerade noch von der Sägemehl-Unterlage herunter.
16:45
Glarner – Orlik
Und plötzlich ist es Glarner, der zu einer Finte ansetzt, Orlik löst sich nur knapp aus der Umklammerung.
Glarner – Orlik
von PolloHermano
16:45
Glarner – Orlik
Wem gelingt der bessere Start? Orlik wagt einen ersten Angriff und schwingt Glarner wie eine Papiertüte durch die Luft. Der Berner kann die Attacke parieren.
16:43
Glarner – Orlik
Los geht's! In wenigen Minten wird ein neuer König auserkoren!
16:42
Glarner – Orlik
Ein letztes Mal werden die Arme mit Wasser benetzt bevor die beiden Dominatoren der letzten 48 Stunden die Sägemehl-Unterlage betreten.
16:40
Glarner – Orlik
Die Jacken werden abgelegt, die Schwinghosen werden angezogen. Die Anspannung ist den beiden Schwingern anzusehen.
16:38
Glarner – Orlik
Hier kommen sie, die Stärksten des diesjährigen Eidgenössischen Schwingfests! In gut 16 Minuten ist der Schwingerkönig von Estavayer auserkoren.
16.36
Die Wege in den Schlussgang
16:25
Glarner – Orlik
Der Schlussgang steht bevor! In gut zehn Minuten geht es los. Gibt es keinen Sieger, dann würde der Thurgauer Giger Samuel den Sieg «erben». Ob er wirklich zum König gekrönt würde, müsste dann die Wettbewerbs-Kommission entscheiden.
16.22
Die Experten haben bald fertig, dann steht der Schlussgang an
16:18
Alpiger – Giger
Was für ein Zeichen Giger hier setzt! Nur wenige Augenblicke nach Beginn des Kampfs wuchtet Giger Samuel den Nordwestschweizer auf den Rücken! Damit ist der 18-jährige Giger Führender der Rangliste und er bliebe dies auch, wenn der Schlussgang gestellt würde.
16:16
Bösch – Sempach
Nun greift der Schwingerkönig von Burgdorf in den letzten Gang ein, er misst sich mit Bösch Daniel. Die Entschlossenheit ist Sempach Matthias anzusehen, dass er diesen letzten Kampf gewinnen will. Nach einem wahren Kraftakt gelingt es Sempach doch noch, Bösch auf den Rücken zu drehen.
Jö, der kleine Stucki!
von PRE
16:08
Hersche – Käser
Käser Remo dreht und schraubt an Hersche Martin herum, aber der Ostschweizer gibt sich nicht geschlagen. Nun entwickelt sich ein heftiger Bodenkampf zwischen den beiden. Aus diesen Bodenkämpfen geht schlussendlich Käser Remo hervor, stark wie der junge Berner heute aufschwingt.
16:02
Schuler – Siegenthaler
Siegenthaler Matthias ist bemüht, Schuler Christian auf den Rücken zu drehen. Der Innerschweizer setzt sich allerdings heftig zu Wehr. Immer wieder entwindet er sich dem Griff von Siegenthaler. Möglicherweise stört Siegenthalers lädiertes Knie ihn davor, Schuler in das Sägemehl zu wuchten. Und da ist plötzlich die Wende! Schuler mobilisiert die letzten Kräfte und versenkt Siegenthaler im Holz-Geschnetzel! Damit kann sich der Jungspund Eidgenosse nennen.
15:55
Anderegg – Mathis
Diese beiden Herren können sich schon fast einen Gestellten leisten und würden trotzdem beide einen Kranz erhalten. Der Gestellte ist Tatsache, die Punkte werden geteilt.
15:45
Höfliger – Stucki
Gelingt Stucki ein versöhnlicher Abschluss? Ja, er bodigt Höfliger innert wenigen Augenblicken! Keine Chance für den Innerschweizer.
15:43
Wenger – Zimmermann
Wenger erkämpft sich seinen Kranz doch noch! Er macht kurzen Prozess mit Zimmermann Martin.
15:41
Fässler – Sempach
Viel passiert nicht zwischen den Beiden, es wird gezupft und gezerrt. Fairerweise gibt es einen Gestellten.
15:31
Notz – Ulrich
Notz und Ulrich eröffnen den Kranzausstich! Ulrich muss den Kampf kurzzeitig unterbrechen, weil seine Nase zu bluten beginnt. Ulrich bodigt Notz Beni und holt sich so den Kranz!
von WStern
Mist, ich wollte mich an das berühmt-berüchtigte Feldschlösschen-Biergespann anhängen und mich an den Hopfen-Tropf anschliessen. Jetzt ist der Wagen ohne mich abgedüst. Tant pis.
14:57
Michel Peter ist ungeschlagen seit 2007
Aber jetzt wird er abgelöst vom 23-jährigen Schuler Remo. Er kommt 3,58 m weit. Damit gewinnt der Schwyzer Schuler Remo!
14:55
Toppt Schuler Remo seine Weite?
Der Sieg ist ihm kaum mehr zu nehmen. Sein zweiter Wurf mit dem Unspunnenstein kommt einen Zentimeter weiter als der erste, der Stein landet bei 3,77 m.
Hauptsache im Schatten?!
von WStern
Als unser Chefredaktor 1997 das letzte Mal am Schwingfest war, schwärmte er von den laxen Sicherheitsvorkehrungen - heute wirbt die Schweizer Armee am ESAF um den Nachwuchs. Mit Erfolg, wie ein Augenschein unter den Radschützenpanzern zeigt:
14:53
Der zweite Versuch von Mürner
Mürner Pascal kommt weiter als das erste Mal. Er wirft eine Weite von 3,51 m.
14:52
Den Stein immer schön abwischen
Nun ist Hunziker Simon, der frischgebackene Vater, an der Reihe.Er kommt nicht an die Bestweite heran und wirft den Unspunnenstein 3,57 m weit.
14:49
Wer kommt an die 3,76 m heran?
Benz Philipp heisst der nächste, er wirft den Stein 3,44 m weit.
14:47
Jetzt kommt der frühere Dominator
Nun ist es an der Zeit, dass Michel Peter wirft! Der Unspunnen-Veteran kommt 3,58 m weit. Da fehlen noch 18 cm für die Bestweite.
Feuchtfröhliches Ständchen
von WStern
Ah, Schwingfest! Hort der Tradition und Ausgangspunkt des Fortschritts. Nirgendwo besser verkörpert als unter dem Red-Bull-Zelt, wo sieben angeheiterte Innerschweizer ein Ständchen singen.
1789921_1472380620 Ah, Schwingfest! Hort der Tradition und Ausgangspunkt des Fortschritts. Nirgendwo besser verkörpert als unter dem Red-Bull-Zelt, wo sieben angeheiterte Innerschweizer ein Ständchen singen.
14:45
Der Junge wirft
Schuler Remo kommt satte 3,76 m weit!
14:44
Nicht ganz so weit
3.37 m weit wirft der nächste Stösser.
14:42
Toller Wurf
Simon Hunziker wirft den Unspunnenstein satte 3,60 Meter!
14:38
Auch Wintersportler dabei
Hefti Beat, der Bob-Pilot, war den Unspunnenstein 3,44 Meter weit. Damit verpasste er die Qualifikation nur um 9 cm.
14:35
Nun ist Steinstossen angesagt
Der Unspunnenstein wird geworfen! Wie weit wird der gut 80 kg-schwere Stein geworfen? Fünf Männer werfen um die Wette und um den Titel.
14:23
Glarner im Interview
Der Sieger des Berner Kantonalen freut sich auf den Schlussgang. Er fokussiert sich auf die letzte Partie und versucht möglichst, die Emotionen auszublenden.
14:14
So verlief der siebte Gang
Anderegg Simon sichert sich im ersten Kampf des Schlussgangs seinen Kranz, gleich tut es ihm Burgdorf-König Sempach Matthias. Siegenthaler Matthias ergattert sich seinen dritten eidgenössischen Kranz. Ebenfalls in den illustren Kreis eingetreten ist der junge Käser Remo aus Bern, er gewinnt seinen Kampf gegen Bless Michael. In den Schlussgang kämpfen sich dann Glarner Matthias, er bezwingt Thürig Mario, Orlik Armon schafft ebenfalls den Sprung in das Rennen um den Königstitel nach einem Sieg gegen Schmid David.

Dieser wird übrigens um 16.15 ausgetragen und dauert 16 Minuten.
14:14
Die Zwischenrangliste nach sieben Gängen
Glarner und Orlik stehen im Schlussgang. Wer dort siegt, ist der neue Schwingerkönig. Bei einem Gestellten könnte es kompliziert werden. Wäre dies der Fall, würden Käser oder Giger – vorausgesetzt sie gewinnen den 8. Gang – den Festsieg erben, eventuell aber nicht zum Schwingerkönig gekrönt werden.
14:12
Stucki – Nötzli
Stucki Christian kämpft sich auf die Siegesstrasse zurück und erdrückt förmlich den Innerschweizer Nötzli Bruno.
14:04
Orlik – Schmid
Nun will auch der Ostschweizer Orlik Armon in den Schlussgang. Dafür muss er nun Schmid David in das Sägemehl wuchten. Starker Beginn des Maienfelders, Schmid muss sich gleich ein erstes Mal aus der Umklammerung lösen. Orlik bricht die Brücke von Schmid und dieser windet sich wie eine Schlange in den Fängen des Bündners! Was zaubert denn der Schmid David auf das Sägemehl! Ein Entfesslungskünstler, Houdini würde vor Neid platzen! Schlussendlich gelingt es Orlik dann doch, den Schmid David zu brechen! Damit steht er im Schlussgang!
13:56
Glarner – Thürig
Gewinnt Glarner Matthias dann steht er hier im Schlussgang! Und der Berner vollbringt das Kunststück und steht im Schlussgang! Er bodigt Thürig Mario.
13:53
Giger – Laimbacher
Gelingt auch Laimbacher der Kranzgewinn? Beide halten den Schwerpunkt tief und verhindern so die Attacken des Kontrahenten. Giger Samuel schafft den Exploit und dreht seinen Gegner auf den Rücken!
13:50
Bless – Käser
Sofort gehen die beiden zur Sache. Und Käser Remo triumphiert! Damit sichert sich der junge Berner einen Kranz!
13:47
Sempach – Scheuber
Der Sieger von Burgdorf, Sempach Matthias, misst sich mit dem Innerschweizer Scheuber Lutz. Scheuber ist bei weitem nicht so passiv wie Sempachs vorheriger Gegner Schurtenberger. Immerwieder kommen Angriffsversuche des Innerschweizers. Schlussendlich setzt sich aber der Schwingerkönig durch und gewinnt diesen Kampf. Somit holt sich Sempach Matthias den Kranz.
13:41
Bieri – Zaugg
Das Duell eines Nord-West-Schweizers und eines Berners. Zaugg darf sich ein letztes Mal Hoffnungen auf einen Kranz machen. Die beiden Schwinger bemühen sich nach Kräften, aber viel geht da nicht. Ein Gestellter resultiert daraus. So müssen sich beide im achten Gang ihren Kranz verdienen.
Tranieren und ESAF schauen geht – zumindest bei Michelle Gisin
von PRE
13:31
Bösch – Gloggner
Bösch Daniel wirft viel in die Waagschale und bezwingt Gloggner Philipp! Damit steht auch Bösch als Kranzsieger fest. Und er hat dank der 10 sogar noch minimale Chancen auf den Schlussgang, aber wirklich nur minimale.
13:29
Schuler – Wickli
Schuler Christian bezwingt seinen Gegenüber Wickli Beat!
13:26
Moser – Siegenthaler
Siegenthaler Matthias holt sich den Sieg gegen Moser Steven. Damit wird der Emmentaler bald dreifacher Eidgenosse!
13:24
Anderegg – Reichmuth
Der Zuger Reichmuth Pirmin, ein vielversprechendes Talent, peilt seinen ersten Kranz an einem Eidgenössischen Schwingfest an. Anderegg Simon wird ihm diese Aufgabe aber sicher nicht vereinfachen. Am Ende reüssiert dann aber der Berner Anderegg. Damit sichert sich Anderegg Simon den Kranz!
13.00
Die Hörner sind los
12:16
Das ist im 6. Gang passiert
Stucki Christian hat sich bereits nach dem fünften Gang aus dem Königsrennen verabschiedet, im sechsten erwischt es auch Mitfavorit Sempach Matthias. Der Berner stellt gegen Schurtenberger Sven. Weiterhin in bestechender Form zeigt sich der 21-jährige Maienfelder Orlik Armon, der nun gute Chancen auf den Schlussgang hat. Knapp vor dem Bündner, mit einem Viertelpunkt mehr, platziert sich der Berner Glarner Matthias. Auf dem gemeinsamen dritten Platz gesellen sich Giger Samuel und Schmid David. Auch sie haben intakte Chancen auf den Schlussgang. Der siebte Gang verspricht Spannung und Brisanz, denn es kann jeden erwischen. Wir erwarten gespannt, welche Paarungen die Verbands-Obmänner ausknobeln.

Um 13.15 geht es weiter mit dem siebten Gang.
CAPTION CORRECTION: KORRIGIERT SCHREIBWEISE VORNAME PS113-115 ---  Armon Orlik freut sich ueber seinen Sieg im zweiten Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer 2016 in Payerne, am Samstag, 27. August 2016. (KEYSTONE/Peter Schneider)
12:00
Die Zwischenrangliste nach dem 6. Gang
Hitze und Alkohol setzen den Festbrüdern zu
von WStern
Sonne und Gerstensaft fordern ihren Tribut. Gut, gibts die mobile Sanität. Ich hätte die Sanitäter gerne gefragt, wie viele Mägen sie heute schon auspumpen mussten, da brausten sie auch schon in einem Höllentempo davon.
12:04
Sempach im Interview
Seit seiner Verletzung klappt der Kurz-Schwung nicht mehr richtig und «wer König werden will, muss diesen Kurz beherrschen.», so der Schwingerkönig. Auf die Frage ob der Kranzsieg in weite Ferne gerückt sei, meint der Berner, dass er nun noch zwei einwandfreie Gänge zeigen will. «Und dann schauen wir mal.»
11:56
Orlik – Räbmatter
Starker Beginn von Räbmatter, da gelingt ihm fast ein Coup! Orlik rettet sich allerdings knapp aus der Umklammerung. Daraufhin reagiert der 21-jährige Maienfelder und bringt Räbmatter auf den Rücken. Damit katapultiert sich der Bündner direkt Richtung Königsrennen.
Niederreiter auf der Tribüne begeistert
11:54
Bösch – Stucki
Stucki wuchtet Bösch Daniel zwar auf den Rücken, allerdings nicht auf das Sägemehl, sondern auf den Rasen. Knapp, denn das wäre eine glatte Zehn gewesen. Bösch will nicht, Stucki kann nicht, der Kampf endet gestellt. Damit ist Stucki definitiv aus dem Rennen.
11:45
Schurtenberger – Sempach
Sempach Matthias müht sich mit dem Innerschweizer Schurtenberger Sven ab. Will der Schwingerkönig von Burgdorf seinen Titel verteidigen, dann muss er diesen Kampf für sich entscheiden. Allerdings steht Schurtenberger wie eine Wand und erzwingt den Gestellten! Sempach kriegt für den wenig attraktiven Kampf nur eine 8,75. Damit ist auch er aus dem Königsrennen.
Matthias Sempach im 5. Gang beim Schwing- und Aelplerfest auf Rigi Staffel am Sonntag, 10. Juli 2016. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
11:36
Käser – Schuler
Ein Duell zwischen Bern und der Innerschweiz! Käser Remo will seine Ambitionen unterstreichen, aber Schuler Christian gehört eben auch zu den Bösen und Starken. Und tatsächlich, beide drücken das Gaspedal voll durch und versuchen sich gegenseitig mit Finten aus dem Konzept zu bringen. Toll, dieser Kampf, auch wenn es keinen Sieger gibt.
Nicht alles nach Plan gelaufen
von WStern
Übrigens: Eigentlich war ja geplant, schon am Freitag an den Neuenburgersee zu pilgern. Eigentlich. Der Planungsprozess gestaltete sich dann leider ungefähr wie folgt (lose angelehnt an die Eisenhower-Matrix, danke Eisenhower!):
Sonderkorrespondent Ahoi!
von WStern
Yess! Ich habs nach Estavayer geschafft. Schwingfestpremiere. Und als erstes werde ich gleich von zwei knorrigen Jungbauern zum Schnupf eingeladen. Sie lallen, als ob sie schon 17 Bier intus hätten. Sonntagmorgen, halb 11, here we go!
11:28
Glarner – Steinauer
Starker Auftritt von Glarner Matthias! Schwungvoll wirft er Steinauer Adrian auf die Schultern und sichert sich damit eine glatte Zehn!
11:21
Giger – Anderegg
Im Verfolgerduell zwischen Giger Samuel und Anderegg Simon setzt sich Giger durch. Früh im Kampf wirft er den Gegner zu Boden und drückt danach gekonnt nach. Damit bleibt der Nordostschweizer ein Kandidat für den Schlussgang. Die Fans freut's!

11:18
Schmid – Suppiger
Schmid David ist auf Kranzkurs! Der Nord-West-Schweizer wuchtet Suppiger René in die Sägemehl-Unterlage.
11:16
Clopath – Suppiger
Clopath misst sich mit Suppiger, fast interessanter ist aber die «Sitz-Laola». Die Welle darf zwar durch das Stadion schwappen, jedoch ist es den Zuschauern untersagt, aufzustehen. Die mobile Arena könnte sonst in unerwünschte Schwingungen geraten. Clopath glaubt, Suppiger übertölpelt zu haben, aber der Innerschweizer windet sich aus der Klammer. Schlussendlich resultiert ein Gestellter, Clopath ist sichtlich entnervt über den Ausgang. Wegen der aktiveren Schwingweise kriegt er trotzdem neun Punkte.
11:07
Erb – Laimbacher
Philipp Laimbacher misst sich mit Erb Roger. Der Innerschweizer Laimbacher ist allerdings angeschlagen, sein Knie ist ein wenig lädiert. Das lässt ihn allerdings kalt, nach einem kurzen Schlagabtausch drückt Laimbacher Erb zu Boden.
Carlo Janka ist auch in Estavayer
von PRE
11:00
Bless – Höfliger
Bless Michael gewinnt seinen Kampf im sechsten Gang mit der Maximalnote 10, Höfliger Andreas muss sich geschlagen geben.
10:55
Bless – Höfliger
Bless Michael muss in seinem fünften Gang gegen den Innerschweizer Höfliger Andreas antreten.
Die Rede von Bundesrat Schneider-Ammann ist ... laaaaangweilig
von PRE
«Die Schweiz ist in schwierigen Zeiten gut unterwegs», das betont Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in seiner Festansprache. Wie die Schwinger, so trete auch die Schweiz an, sei fair, solidarisch und dennoch unabhängig und eigenständig. «Und das muss so bleiben», sagt Schneider-Ammann. «Tradition und Gemeinsinn machen die Schweiz stark. Eine Schweiz, auf die wir stolz sind und für die wir all unsere Kraft verwenden». Bisschen viel blabla, aber er hat sich Mühe gegeben ...

Gut, wer die Prioritäten richtig gesetzt hat ...
10:22
Paul Obmann sagt Hallo
Der Obmann des Eidgenössischen Schwingverbands, Paul Obmann, hält eine Rede, in der er von Tradition und dergleichen erzählt. Mehr zur Zwickmühle, in der das ESAF steckt gibt's hier: «Zwischen Brauchtum und Globalisierung – wie das Eidgenössische den ursprünglichen Charme bewahren will»
Ziemlich beeindruckend! Das Festgelände aus der Luft
von PRE
9:58
Ran an die Kühlschränke
9:44
Die Polonaise mit berühmter Beteiligung
Den Musikern folgend, zieht eine Kutsche ihre Kreise. Darin befinden sich einige ältere Herren, der eine entpuppt sich als Johan Schneider-Ammann, unser Bundesrat. Lächeln und winken ist angesagt.
9:40
Da gibt es sicher einige, die diese Ansicht teilen
9:39
Jetzt geht's um den Röstigraben
Da ist einerseits eine Frau mit gekraustem Haar und ein Mann in einer Veste. Anscheinend ist er ihr Patenonkel, auf schweizerdeutsch der «Götti». Sie will von ihm wissen, wo der Röstigraben ist. Er muss ihr nun erklären, dass man darüber nicht hinwegschreiten kann. Ob es lustig ist, muss jeder selber entscheiden. Zum Glück wird jetzt wieder musiziert.
Nach dem Kampf müssen die Werbeklamotten her ...
von PRE
9:34
Jetzt wird zelebriert!
Ziemlich viele Uniformen und ziemlich viele Flaggen. Für die Heraldik-Fans ein wahrer Augenschmaus. Musiziert wird übrigens auch.
9:24
Das war's vom fünften Durchgang
Fast alle Favoriten, darunter Orlik Armon und Sempach Matthias, konnten sich durchsetzen. Einen «Bösen» hat's allerdings erwischt. Stucki Christian konnte seinen Gegner, den Ostschweizer Clopath, nicht schlagen und musste sich mit einem Gestellten begnügen.

Wenger Kilian ist derweil nach fünf Gängen endgültig aus der Entscheidung gefallen. Gegen den 37-jährigen Schwyzer Altmeister Grab Martin kommt er in einem ereignisarmen Gang nicht über ein Unentschieden heraus. Damit hat Wenger nach fünf Gängen erst zwei Siege auf der Habenseite.
Auch keine Ahnung?
von PRE
Dann empfehlen wir unseren Crashkurs!
9:11
Thürig – Sempach
Interessantes Duell, welches sich ziemlich ausgeglichen gestaltet. Thürig hebt Sempach trotz dessen 110 kg hoch und trägt ihn vom Feld. Sempach hingegen ssetzt immer wieder zu einem Übersprung, eine seiner Spezialitäten, an. Und dann gelingt Sempach der Triumph über Thürig! Der amtierende Böseste aller Bösen zwingt den Nord-West-Schweizer in das Sägemehl.
9:05
Thürig – Sempach
Der nächste Favorit nimmt seinen fünften Gang in Angriff! Gibt es bereits die nächste Überraschung oder setzt sich Sempach Matthias durch?
9:03
Bless – Laimbacher
Bless und Laimbacher liefern sich ein hart umkämpftes Duell, die beiden wälzen sich mehrheitlich im Sägemehl und versuchen sich, auf den Rücken zu drehen. Der Ostschweizer und der Innerschweizer schenken sich hier gar nichts. Die beiden zerren und reissen, fast schon erstaunlich, dass sämtliche Gelenke halten. Bless und Laimbacher versuchen es nun nicht mehr auf die elegante Art sondern mit der Brechstange. Und tatsächlich, einer Gestellter wird nach einem siebenminütigen Spektakel geschrieben!
8:53
Stucki – Clopath
Immer wieder wurde bemängelt, dass Stucki Christian ein einfacheres Programm absolvieren musste als beispielsweise Orlik Armon oder Sempach Matthias. Mit Clopath hat er einen Ostschweizer als Gegner. Und dieser Clopath wehrt sich nach Kräften, Stucki hat bislang kein Mittel gefunden, um seinen Kontrahenten zu bezwingen. Kaum droht von Seiten Stuckis Gefahr, dann rettet sich Clopath aus dem Sägemehlring und tritt die Flucht gen Rasen an. Tatsächlich, Clopath gelingt es, zu stellen! Damit ist Stucki aus dem Königsrennen! Ein Riesendienst erweist Clopath damit seinen Verbandskollegen. Damit hat das Eidgenössische Schwingfest eine erste grosse Überraschung.
Christian Stucki waehrend dem Schlussgang beim Schwing- und Aelplerfest auf Rigi Staffel am Sonntag, 10. Juli 2016. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Warum die Leute so gerne ans Eidgenössische gehen
8:45
Käser – Mühlestein
Auch Käser Remo geht als Sieger aus seinem Kampf hervor, er bezwingt Mühlestein Mike. Damit bleibt auch Käser Orlik auf den Fersen.
Bösch – Graber
Bösch legt seine 125 Kilogramm einwandfrei auf Graber Willy. Das gibt eine glatte Zehn!
Naja, bequem sieht's nicht aus
von PRE
Giger – Schuler
Was war das für ein Kraftakt! Giger Samuel bezwingt Schuler Alex nach einem langen Kampf am Boden.
Fankhauser – Glarner
Glarner Matthias zwingt Fankhauser Erich irgendwo zwischen Sägemehl und Militärflughafen Payerne auf den Rücken. Anscheinend lag Fankhauser bereits vorher auf dem Rücken, denn Glarner geht als Sieger hervor.
Bieri – Schuler
Schuler gelang gestern einen Gestellten gegen Sempach Matthias, nun will er Bieri Christoph auf den Rücken zwingen. Und das gelingt ihm auch, Schuler bleibt damit im Rennen um den Titel!
Anderegg – Scheuber
Anderegg Simon gelingt nach einem Kraftakt der Sieg gegen Scheuber Lutz.
Herrliche Stimmung in Estavayer
von PRE
Orlik – Siegenthaler
Ein wildes Duell zwischen dem Maienfelder und dem Berner, die beiden drehen sich wie verrückt. Mir wird schon vom Zuschauen schwindlig. Und der Bündner Orlik Armon obsiegt! Klasse, wie er Siegenthaler auf den Rücken zwingt.
8:15
Die erste Toppaarung, Juhee! Siegenthaler Matthias fordert Orlik Armon!
8:13
Der Bruder des Dominators von gestern, Orlik Curdin, misst sich mit Vieira Tiago. Der Kampf aller Kämpfe war es nicht, die beiden sind offenbar noch nicht hellwach. Der Aargauer Vieira ist schwer zu schlagen, bisher wurden drei seiner vier Durchgänge gestellt. Gleiches passiert in diesem Kampf, Orlik und Vieira stellen ebenfalls.
8:04
Währenddem Nydegger Michael und Scheidegger Philipp sich im Sägemehl balgen, wird im Hintergrund der Schweizer Tradition gefrönt. Das Schweizer Kreuz wird, ähnlich wie die Schwinger, geschwungen und die Alphörner werden geblasen. Die meisten Zuschauer sind bereits anwesend und geniessen die Morgensonne. Der Kampf wird übrigens gestellt, die Hoffnungen auf einen Kranz haben sich damit für beide vermutlich zerschlagen.
7:58
Kurze Info am Rande, auf französisch heisst Schwingen «lutte à culotte», was so viel bedeutet wie Unterhosenkampf. Lustig, die Welschen.
7:56
Imfeld zeigt Studer gleich wo's langgeht und legt den Berner auf den Rücken!
Los geht's!
Der Innerschweizer Imfeld Peter eröffnet den zweiten Tag des Eidgenössischen Schwingfests gegen Studer Stefan aus Bern!
Wie viel Risiko braucht es?
Für die Führenden der Rangliste gilt es, Zehner zu schreiben. Jeder verlorene Viertelpunkt wirft einem in der Rangliste zurück. Dabei gilt es aber trotzdem, das Risiko abzuwägen. Zu viel davon und plötzlich liegt man mit dem Rücken auf dem Sägemehl.
Orlik wird von Gang zu Gang gefordert
Der erst 21-jährige Maienfelder Armon Orlik wird vom Einteilungskampfgericht in Estavayer wahrlich hart angefasst. Nachdem er es am Samstag mit den beiden Berner Schwingerkönigen Kilian Wenger (Sieg) und Matthias Sempach (Niederlage) zu tun bekam, wird sich ihm heute Morgen vermutlich gegen 9 Uhr ein stämmiger Emmentaler in den Weg stellen. Der Eidgenosse Matthias Siegenthaler ist erst kurz vor dem Eidgenössischen von einer Verletzung genesen, in Estavayer zeigt er sich aber in sehr guter Form. Wie Orlik entschied Siegenthaler drei der ersten vier Duelle für sich.
CAPTION CORRECTION: KORRIGIERT SCHREIBWEISE VORNAME PS113-115 ---  Armon Orlik freut sich ueber seinen Sieg im zweiten Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer 2016 in Payerne, am Samstag, 27. August 2016. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Auch die andern Favoriten nach dem ersten Tag bekommen keineswegs einfache Gegner vorgesetzt. Matthias Sempach trifft auf den Aargauer Eidgenossen Mario Thürig, Christian Stucki auf den Bündner Eidgenossen Beat Clopath. (sda)
Hier noch ein paar schöne Bilder von Gestern
Sempach bezwingt Orlik
Matthias Sempach, oben, bezwingt Armon Orlik, im 4. Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer2016 in Payerne, am Samstag, 27. August 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Gnägi und Blatter zeigen ihre artistischen Fähigkeiten
Florian Gnaegi, links, und Lorenz Blatter, rechts, im 3. Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer 2016 in Payerne, am Samstag, 26. August 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Sempach freut sich über seinen Sieg gegen Orlik Armon
Armon Orlik, links, kaempft gegen Matthias Sempach, recht, am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer2016 in Payerne, am Samstag, 27. August 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
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Schmutziges Eishockey – wie Lausanne «Krieg» auf dem Eis führt

Hat Lausannes Captain Mark Barberio versucht, Zürichs Topskorer und Leitwolf Sven Andrighetto zu verletzen? So scheint es. Er ist vorsorglich für eine Partie gesperrt worden und gegen ihn laufen gleich zwei Verfahren, die ihn bis Saisonende vom Eisfeld verbannen könnten. Ein Rückfall ins finstere Mittelalter des nordamerikanischen Hockeys.

Das hässliche Wort «Krieg» sollten wir im Sport eigentlich tunlichst vermeiden. Aber die Nordamerikaner verwenden es in der Eishockey-Sprache. Sie …

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