Sport

Schweiz gewinnt Gold bei der WM-Premiere der Sprintstaffel

Orientierungslauf

Schweiz gewinnt Gold bei der WM-Premiere der Sprintstaffel

07.07.2014, 19:0807.07.2014, 19:08
Schon zum zweiten Mal WM-Gold für Judith Wyder.
Schon zum zweiten Mal WM-Gold für Judith Wyder.Bild: SWISS ORIENTEERING

Das Schweizer Orientierungslauf-Quartett sichert sich im italienischen Trento bei der WM-Premiere der Sprintstaffel die Goldmedaille. Schlussläuferin Judith Wyder holt bereits ihr zweites WM-Gold. 

Die fünfte WM-Disziplin behagt dem Schweizer Team. In der gemischten Sprintstaffel, mit je zwei Frauen und Männern, setzte sich das helvetische Quartett dank seiner Ausgeglichenheit durch, obwohl Daniel Hubmann, der Weltcup-Leader und WM-Zweite vom Samstag im Sprint, nicht an den Start ging, um Kräfte zu sparen. Rahel Friederich sowie Martin Hubmann und Matthias Kyburz hatten für Judith Wyder auf den ersten drei Abschnitten ein Polster von 18 Sekunden herausgelaufen. Die Bernerin hielt dem Druck stand. Sie zeigte einen kontrollierten Lauf und überquerte drei Sekunden vor der Dänin Maja Möller-Alm die Ziellinie. Bronze ging an Russland. 

Das Schweizer Team stellte zum wiederholten Mal unter Beweis, dass es nach dem Rücktritt der 23-fachen Weltmeisterin Simone Niggli den Nummer-1-Status nicht eingebüsst hat. Insbesondere die 26-jährige Wyder läuft zu Hochform auf. Im Frühling bei den Europameisterschaften in Portugal hatte sie drei Goldmedaillen gewonnen und somit die abgetretene Königin würdig ersetzt. (si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Zwei Fünfsatz-Siege in der Hitze
Eben noch an Krücken, jetzt in der dritten Runde – die unglaubliche Geschichte von Marathon-Mann Gilles Simon
Zwei Tage vor dem Start der Australian Open ging der Franzose Gilles Simon noch an Krücken. Nun kämpft er um den Einzug in die Achtelfinals – dank zwei dramatischen Fünfsatz-Siegen und achteinhalb Stunden Tennis.
«Der Start des Franzosen Gilles Simon an den Australian Open ist fraglich, nachdem er sich am Freitag in Kooyong am Knöchel verletzt hat.» Exakt eine Woche alt ist diese Agenturmeldung und die Ungewissheit über ein Antreten Simons in Melbourne ist längst abgehakt.
Zur Story