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FILES - Uli Hoeness, then President of German first division Bundesliga football club Bayern Munich, is accompanied by his wife Susi as he leaves after the fourth day of his trial at the regional court in Munich, southern Germany, on March 13, 2014. According to media reports, Hoeness will start to serve his sentence at Bavaria's Landsberg prison on June 2, 2014, after being convicted of having cheated the state out of 28.5 million euros ($39.5 million) in unpaid taxes for which he was given a three-and-a-half year jail sentence by Munich's regional court.   AFP PHOTO / PHILIPP GUELLAND

Bild: AFP

Zwölf Wochen nach seiner Verurteilung

Ausgefeiert! Hoeness sitzt ab sofort im Gefängnis

81 Tage nach seiner Verurteilung zu dreieinhalb Jahre Haft wegen Steuerhinterziehung hat der Ex-Bayern-Chef Uli Hoeness heute seine Gefängnisstrafe angetreten. 

Hoeness trat heute seine dreieinhalb-jährige Haftstrafe in der Justizanstalt Landsberg an. Die Deutsche Presseagentur bestätigte eine Meldung der Bild. Das Münchener Landgericht hatte Hoeness am 13. März in sieben Fällen der Steuerhinterziehung schuldig gesprochen und zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der Fussball-Manager hatte dem Fiskus mit einem Schweizer Geheimkonto mindestens 28.5 Millionen Euro Steuern vorenthalten. Das Gericht wertete seine Selbstanzeige vom Januar 2013 als unzureichend.

Privatsphäre verletzt

Hoeness war juristisch gegen die Verbüssung der Haft im Gefängnis von Landsberg am Lech vorgegangen. Er sah seine Privatsphäre verletzt, weil die Justiz Ende März mehr als 150 Journalisten das dortige Gefängnis gezeigt und sogar Haftzellen geöffnet hatte. 

Ausserdem befürchtete der prominente Gefangene, dass Mithäftlinge oder Justizbeamte Details vom Alltag hinter Mauern des ehemals wohl mächtigsten Mannes im deutschen Fussball ausplaudern könnten. Der Antrag von Hoeness auf Absitzen der Haftstrafe in einem anderen Gefängnis wurde aber offensichtlich abgewiesen.

 Den Medientermin in Landsberg hatte auch Ministerpräsident Horst Seehofer mit Verweis auf die Privatsphäre von Hoeness kritisiert und dafür seinen Justizminister Winfried Bausback gerüffelt. (sda/pma)



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