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Bild: Getty Images Europe
Sein Jubel lässt Bebeto nicht los

Diese drei Brasil-Stars schaukelten vor 20 Jahren für ein ungeborenes Baby – heute sind die Söhne alle Profis

Im WM-Viertelfinal 1994 besiegen die Brasilianer die Holländer in einem Krimi mit 3:2. Auf dem Weg zum Weltmeistertitel zelebriert Bebeto mit seinen Teamkollegen einen Jubel, der ihn auch heute noch nicht loslässt.
06.06.2014, 13:1906.06.2014, 16:46
syl battistuzzi

Als Bebeto Brasilien im WM-Viertelfinale 1994 gegen Holland mit 2:0 in Führung bringt, erfindet der damalige Spieler von Deportivo La Coruña kurzerhand den sogenannten «Baby-Jubler», mit dem er sein ungeborenes Kind feiert. Mit schaukelnden Armen läuft er zur Seitenlinie. Die Teamkollegen Romario und Mazinho machen sofort mit und die Bilder des Trios gehen um die Welt.

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Gif: YouTube/SiR OMARTV

Die Schaukelgeste lässt ihn auch knapp zwanzig Jahre danach nicht los. Auf Instagram hat Bebeto die legendäre Aktion mit seinem 20-Jährigen Sohn Matheus Oliveira und TV-Moderatorin Patricia Poeta nachgestellt.

Screenshot: Instagram/bebeto7oficial
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Söhne von Mazinho, Romario und Bebeto sind alle Profis geworden

Bemerkenswert ist, dass jeweils mindestens ein männlicher Sprössling aus dem Jubel-Trio den Sprung in den bezahlten Fussball erreicht hat. Vorhang auf für die Söhne von Bebeto, Romario und Mazinho.

Matheus Oliveira – Sohn von Bebeto

Screensot: flamengo.com

Geburtstag: 7. Juli 1994
Der 19-jährige offensive Mittelfeldspieler ist bei Flamengo unter Vertrag und durfte bisher auch viermal in der brasilianischen U20-Auswahl auflaufen. Bei seinem Klub lief Matheus bisher elfmal in der Profimannschaft auf.

Bild: Getty Images Europe

Romarinho – Sohn von Romario

Geburtstag: 02. September 1993
Der 20-Jährige ist aktuell beim brasilianischen Viertligisten Brasiliense engagiert. Davor spielte der 1,76 Meter grosse Stürmer im Nachwuchs von Vasco da Gama. Besonderer Moment für Papa Romario, dem Weltfussballer von 1994, war sicherlich, als der Filius im Eröffnungsspiel des Estádio Nacional Mané Garrincha, der WM-Austragungsstätte in der Hauptstadt Brasilia, das letzte Tor der Partie erzielte.

«Druck ist normal im Fussball, aber es ist noch schlimmer für mich, da ich der Sohn von Romario bin.»
Das Tor und ein Statement.
Video: YouTube/José Soares

Rafael Alcántara – Sohn #1 von Mazinho

Geburtstag: 12. Februar 1993
In São Paolo geboren und in Vigo aufgewachsen ist Mazinho Junior in der Nachwuchsabteilung von Barcelona ausgebildet worden. Sein Debüt im Fanionteam gab der offensive Mittelfeldspieler im November 2011. In der letzten Saison wurde Rafinha, so sein geläufiger Name im Fussballbusiness, an Celta Vigo ausgeliehen, wo er sich einen Stammplatz ergattern konnte und vier Tore buchen konnte. 

Heuer ist der 21-Jährige zu seinem Stammverein zurückgekehrt, wo er einen Vertrag bis 2016 besitzt. Obwohl er bei den Junioren ab der Stufe von U16 bis U19 für Spanien auflief, hat er letztes Jahr mit Brasilien die U20-Südamerikameisterschaft bestritten und wird wohl bei einem allfälligen Aufgebot von der A-Auswahl für Brasilien auflaufen. Ganz im Gegensatz zu seinem Bruder ...

Sergio Ramos bremst unsanft den Aufstieg von Rafinha.
Sergio Ramos bremst unsanft den Aufstieg von Rafinha.
Bild: EPA/EFE
Die Highlights von Rafinha 2014.
Video: YouTube/MT SproductiS
Mazinho (Nr.17), Bebeto (Nr.7) und Romario (Nr.11) im Weltmeisterteam 1994.
Mazinho (Nr.17), Bebeto (Nr.7) und Romario (Nr.11) im Weltmeisterteam 1994.
Bild: AP NY

Thiago Alcántara – Sohn #2 von Mazinho

Geburtstag: 11. April 1991
Am weitesten gebracht hat es bislang Thiago. Dieser ist in Italien in der Provinz Brindisi geboren, da sein Vater damals bei Lecce unter Vertrag stand. Bei Barcelona gab der feine Techniker im Mai 2009 sein Debüt in der ersten Mannschaft. 2001 verlängerte Thiago seinen Vertrag bis 2015 bei einer festgeschriebenen Ablösesumme von 90 Millionen Euro

Bild: AP

Sein Berater Pere Guardiola (Bruder des damaligen Barça-Coachs Pep Guardiola) liess jedoch eine Klausel reinschreiben, wonach die Ablösesumme deutlich geringer sein sollte, wenn er nicht auf eine gewisse Einsatzzeit in der ersten Mannschaft komme. Da genau dieser Fall eintrat, konnte der neu zu Bayern München gewechselte Trainer Pep Guardiola, der natürlich von dieser Klausel Kenntnis hatte, zuschlagen und so holte er Thiago im letzten Sommer für eine vergleichsweise geringe Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu sich nach München. 

«Thiago oder nix.»
Pep Guardiola

Thiago, der bisher fünfmal für «La Roja» auflief, ist in der Bundesliga bis anhin allerdings häufig von Verletzungen gebremst worden und machte seit seinem Wechsel nur 16 Spiele. Auch die Weltmeisterschaft in der Heimat seines Vaters wird der zentrale Mittelfeldspieler aufgrund einer Knieverletzung verpassen.

Eine Highlights-Compilation von Thiago.
Video: YouTube/HeilRJ03
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