Sport
Belinda Bencic

Belinda Bencic: «Ich freue mich sehr, den Final erreicht zu haben»

Bencic: kraftvoll in den Final gespielt.
Bencic: kraftvoll in den Final gespielt.Bild: Shizuo Kambayashi/AP/KEYSTONE
Erstmals in einem WTA-Final

Belinda Bencic: «Ich freue mich sehr, den Final erreicht zu haben»

11.10.2014, 08:0211.10.2014, 13:54

Belinda Bencic (WTA 35) erreicht in Tianjin ihren ersten Final auf der WTA-Tour. Die 17-jährige Ostschweizerin gewinnt im Halbfinal gegen Peng Shuai (WTA 22), weil die Chinesin im ersten Satz aufgeben musste.

«Es war natürlich Pech, dass sie aufgeben musste. Das ändert aber für mich nichts.»
Belinda Bencic nach dem Forfait-Sieg.

Peng, die am Vortag bei ihrem Viertelfinalsieg gegen die Kroatin Ajla Tomljanović 2:45 Stunden auf dem Platz stand, gab beim Stand von 3:1 für Bencic auf. Gegen die in Tianjin als Nummer 2 gesetzte Chinesin war Bencic zuletzt vor fünfeinhalb Wochen im Viertelfinal des US Open chancenlos geblieben.

Ihre Autogramme sind in Asien höchst begehrt.
Ihre Autogramme sind in Asien höchst begehrt.Bild: AFP

«Ich spiele gut hier in Tianjin und freue mich sehr, den Final erreicht zu haben», so Bencic nach der Partie. In der viertgrössten Stadt Chinas stand Bencic in dieser Woche noch nicht allzu lange auf dem Platz. Zum Schweizer Achtelfinalduell war Romina Oprandi am Donnerstag krankheitsbedingt nicht angetreten.

Im Final gegen Riske

Im Final des Turniers in China trifft Bencic am Sonntagmorgen (06.00 Uhr Schweizer Zeit) auf die Amerikanerin Alison Riske (WTA 62), die sich im anderen Halbfinal gegen die Chinesin Saisai Zheng gleich mit 6:0, 6:1 durchsetzte.

Bencic schaffte es als 13. Schweizerin, bei einem Turnier der WTA-Tour bis in den Final vorzustossen und wäre bei einem weiteren Erfolg in Tianjin die neunte, die einen Turniersieg in ihrem Palmarès stehen hätte. Den letzten Turniersieg einer Schweizerin hatte vor fünf Jahren Timea Bacsinszky in Luxemburg realisiert. 

Vor der Waadtländerin gewannen bereits Myriam Casanova, Lilian Drescher Kelaidis, Martina Hingis, Manuela Maleeva Fragnière, Marie-Gaïané Mikaelian, Patty Schnyder und Emanuela Zardo ein Turnier auf WTA-Stufe. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt
12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.
1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.
Zur Story