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Arbeiter montieren Sicherheitsgitter am Aargauerstalden, am Montag, 17. Juni 2019, in Bern. Am kommenden Samstag findet hier ein FIA Formel E-Elektro-Autorennen statt. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der Aargauerstalden wird für das Rennen vorbereitet. Bild: KEYSTONE

Die Antworten auf die 8 wichtigsten Fragen zur Formel E in Bern

Am Samstag kehren Autorennen in die Bundesstadt zurück. Wir sagen dir, was du vor dem Swiss E-Prix in Bern wissen musst.



Wann sind Trainings und Rennen?

Der gesamte Anlass findet an einem einzigen Tag statt, morgen Samstag. Am Vormittag (08.55-09.40 Uhr und 11.20-11.50 Uhr) sind die freien Trainings, zwischen 13.30 und 14.34 Uhr findet das Qualifying statt. Start zum Swiss E-Prix ist dann um 18.03 Uhr. Die Siegerehrung folgt dann um 19 Uhr.

Wo wird gefahren?

Ein Kurs durch die Altstadt war aufgrund der Pflastersteine nicht möglich. Dafür findet das Rennen nun direkt neben dem Bärengraben statt. Start ist an der Laubeggstrasse. Danach führt die Strecke am Rosengarten und dem Bärengraben vorbei. Danach geht es den Grossen Muristalden wieder hoch Richtung Schosshalde.

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Die Strecke in Bern. Bild: swisseprix.com

Die Strecke in der Schweizer Bundesstadt ist einmalig, weil noch nie ein Rundkurs der Formel E derart starke Neigungen und Steigungen beinhaltet hat.

Und so sieht das dann aus der Fahrer-Perspektive aus:

Wo kriege ich Tickets?

Da bist du zu spät dran – sämtliche Tribünen sind bereits ausverkauft. Der Eintritt in die Fan-Zone am Streckenrand (siehe Karte oben) ist allerdings gratis. Genau so wie der Eintritt ins E-Village, wo die Fahrer zwischen Qualifying und Rennen Autogramme geben.

Wo kann ich das Rennen sonst sehen?

In der Schweiz überträgt My Sports die komplette Formel-E-Saison. Beim Heimspiel ist der Sender den ganzen Tag über dabei, zeigt nicht nur das Rennen, sondern auch die Trainings und das Qualifying. Auch das SRF zeigt Qualifying und Rennen live.

Wie läuft das Rennen ab?

Seit dieser Saison dauern Rennen in der Formel E nicht mehr eine exakte Anzahl Runden sondern 45 Minuten plus eine Runde. Zudem werden die Fahrzeuge nicht mehr bei Rennhälfte gewechselt. Neue Batterien schaffen es über die volle Renndistanz.

Zudem gibt es seit dieser Saison einen neuen «Attack-Mode»:

Freut sich ganz Bern auf das Rennen?

Nein. Im Vorfeld demonstrierten rund 1000 Menschen in Bern mit Velos gegen den E Prix. Sie kritisieren vor allem, dass der ganze Zirkus mit hunderten von Lastwagen anreist und deshalb gar nicht nachhaltig ist.

Welche Schweizer fahren mit?

Sébastien Buemi ist einer der wenigen Fahrer, der seit der allerersten Formel-E-Saison mit dabei ist. Der Westschweizer startet für Nissan, und ist diese Saison bislang der zehntbeste Fahrer des Feldes.

Der schweizerisch-italienische Doppelbürger Edoardo Mortara fährt in der Formel-E ebenfalls unter Schweizer Flagge. Der 31-jährige ist für das Team Venturi am Start. Die in Thun geborene Simona de Silvestro ist beim selben Team als Test- und Ersatzfahrerin engagiert.

epa07652049 Sebastien Buemi of Switzerland, Kazuki Nakajima of Japan and Fernando Alonso of Spain, drivers of Toyota Gazoo Racing (starting no.8) in a Toyota TS050 Hybrid celebrate after winning the Le Mans 24 Hours race in Le Mans, France, 16 June 2019.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Sébastien Buemi kommt vom Sieg am 24-Stunden-Rennen in Le Mans nach Bern. Bild: EPA/EPA

Wer sind die Stars?

Felipe Massa startet für das Team Venturi. Der 37-Jährige fuhr in der Formel-1 für Sauber, Ferrari und zuletzt für Williams. Mit Jean-Éric Vergne (DS Techeetah Formula E Team), Stoffel Vandoorne (HWA Racelab) , Lucas Di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler), Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) und Nelson Piquet (Panasonic Jaguar Racing) sind vier weitere frühere Formel-1-Piloten dabei. Vergne führt auch die Fahrer-Wertung an.

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Ein Rückblick auf letztes Jahr: Die besten Bilder des Formel-E-Prix von Zürich:

«Kauft kein Plastik» – Formel1 Star säubert Bucht auf Mykonos

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