Wolfsburg rettet sich in die Relegation – St. Pauli und Heidenheim steigen ab
Heidenheim und St. Pauli steigen ab
Mainz mit Trainer Urs Fischer schickt Heidenheim mit einem 2:0 in die 2. Bundesliga. Als zweiter Absteiger steht St. Pauli fest, während Wolfsburg die Barrage bestreiten wird.
Heidenheim konnte sich damit nicht für den starken Schlussspurt mit zehn Punkten aus den fünf Runden davor belohnen. Die Mainzer, bei denen Silvan Widmer die Captainbinde trug, sorgten mit zwei Toren in der ersten Hälfte früh für klare Verhältnisse.
Im Direktduell gegen den Abstieg setzte sich Wolfsburg bei St. Pauli mit 3:1 durch. Damit steigen die Hamburger nach zwei Saisons in der höchsten deutschen Liga wieder ab, während die Wolfsburger das Auf-/Abstiegsspiel gegen den Dritten der 2. Bundesliga bestreiten werden.
Stuttgart in der Champions League
Platz 4 und damit die Teilnahme an der Champions League sicherte sich Stuttgart mit einem 2:2 bei Eintracht Frankfurt. Für das Team mit dem eingewechselten Schweizer Verteidiger Luca Jaquez steht noch eine Höhepunkt bevor: der Cupfinal vom kommenden Samstag gegen Bayern München.
Während sich Hoffenheim und Bayer Leverkusen für die Europa League qualifizierten, ging der letzte Europacup-Platz an Freiburg. Beim 4:1 gegen RB Leipzig konnte sich Johan Manzambi unter anderem als Vorlagengeber auszeichnen. Die Saison ist auch für Freiburg noch nicht zu Ende: Am Mittwoch bestreitet das Team den Europa-League-Final gegen Aston Villa. Holen sich die Freiburger in Istanbul den Titel, spielen sie kommende Saison sogar in der Champions League.
Tabakovic trifft doppelt
Einen speziellen Nachmittag erlebte Haris Tabakovic. Der Solothurner verabschiedete sich mit seinem 13. Ligatreffer von Borussia Mönchengladbach - und das ausgerechnet gegen Hoffenheim, den Verein, zu dem er nach seiner Leihe zurückkehren wird. Der ehemalige Schweizer U-Internationale trifft an der WM im Sommer mit Bosnien auf die Schweiz.
Während der überlegene Meister Bayern München mit einem 5:1 gegen Köln den 28. Sieg einfuhr, verabschiedete sich auch Marie-Louise Eta mit einem klaren Erfolg. Das 4:0 von Union Berlin gegen Augsburg war das vorläufig letzte Spiel der ersten Trainerin in der Bundesliga. Eta wird ab kommender Saison Trainerin des Unioner Frauenteams. (car/sda)
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