DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jubel beim Team «Postfinance Helix».
Jubel beim Team «Postfinance Helix».
bild: michel sommerhalder

Postfinance Helix nach Sieg an HeroLeague: «Mit starker Mentality gewinnt man mehr Spiele»

24.11.2019, 23:17
Michel Sommerhalder
Michel Sommerhalder
Folgen

Das Team «Postfinance Helix» hat seinen «League of Legends»-Titel in der Hero League in Bern verteidigt. Nikola «Greenfire» Dimovic und Joshua «Wild Joshy» Lim sind direkt nach ihrem Sieg bei uns zum Interview erschienen.

Wie geht es euch?
Greenfire:
Sehr gut, es war zwar etwas heiss, ich brauche eine Dusche, aber grundsätzlich bin ich zufrieden.

Wir hatten immer euren Puls im Auge, warst du gegen Ende des zweiten Spiels nervös?
Wild Joshy:
Ich merkte, dass ich im zweiten Spiel nicht ganz so gut war wie im ersten, daher ging mein Puls wohl etwas hoch. Man konzentriert sich dann doch immer auf den Sieg, was auch einen Einfluss hat.
Greenfire: Mir wurde gesagt, der Puls der Gegner war einiges höher. Ich bin überzeugt, dass das auch damit zusammenhängt, dass wir sechs mal pro Woche mit einem Personal Trainer trainieren. Zudem haben wir mehr Stage Experience. Wir haben auch weniger Fehler gemacht, also hatten wir weniger Grund, nervös zu werden.

Mehr über «Greenfire».

Vor allem nach dem ersten Spiel wurde mehrmals gesagt, du benutzt bestimmt einen Aimbot, da du alle Skillshots getroffen hast. Wie übt man das?
Wild Joshy:
Das ist die Erfahrung. Ich spiele schon seit Season 1, da lernt man das mit der Zeit.
Greenfire: Erfahrung ist alles. Ich glaube, es ist ziemlich schwierig, neu in die Szene reinzukommen. Alle Veteranen haben so viele Jahre auf dem Buckel, die man als Neuling theoretisch innert kürzester Zeit nachholen muss. Natürlich spielen Talent und die Art des Trainings eine Rolle, aber es ist sicher nicht einfach.

Wie geht man vor, wenn man sich zum Ziel setzt, in die Schweizer Proszene einzusteigen?
Greenfire: Viel Soloqueue. Es gibt viele Spieler, die ab Silber/ Gold-Elo ein Team joinen, was meiner Meinung nach nicht optimal ist. Das individuelle Level jedes Spielers muss einem gewissen Standard entsprechen, den man nur mit viel Solo Ranked Games erlangt. Ab High Diamond muss man anschliessend zusätzlich lernen, wie man in einem Team spielt. Während man Soloqueue spammt, immer die eigenen Games reviewen und aus den gemachten Fehlern lernen.
Wild Joshy: Ich habe oft Streams von Prospielern geschaut und konnte extrem viel lernen. Man muss sich überlegen, wie man in spezifischen Situationen reagiert hätte und vergleicht es mit der Art, wie der Pro damit umgeht. So wird man selbst immer besser.

Die League Community ist auch dafür bekannt, dass sie etwas toxic ist. Seid ihr das auch, wenn ihr alleine spielt und euch keiner kennt?
Greenfire: Ranked Spiele gewinnt man viel öfter, wenn man mental stark ist. In den Teamchat schreiben, um andere zu beschuldigen, bringt nichts. Es kommt aber vor, dass ich in normal games etwas flame, einfach, weil es lustig ist.
Wild Joshy: Es gibt Momente, in denen man wütender wird als sonst. Als Team darf es aber auf keinen Fall vorkommen, dass man einander Vorwürfe macht.

Mit dem Pre-Season-Patch wurden einige Änderungen bekannt. Wie werden sich diese auf die Proszene auswirken, welche Metashifts wird es geben?
Greenfire:
Es wird sich sicher etwas ändern: Solo Lanes werden viel stärker, Junglers werden schwächer. Lane Control wird extrem wichtig, sodass Champions wie Olaf, Nunu und Karthus sicher profitieren. Alles in allem haben wir aber noch nicht genügend Daten, um aussagekräftige Schlüsse ziehen zu können.
Wild Joshy: In der Botlane wird sicher nicht viel ändern. Als Support ist man in der Laning phase schwächer, wird anschliessend aber stärker. Man kommt schneller an Items nach dem early game, weshalb ich mich als Support auf den neuen Patch freue – wird bestimmt fun.

In letzter Zeit kommen immer öfter Carry Supports auf, neu auch mit Senna. In welcher Rolle seht ihr den neuesten Champ am ehesten?
Wild Joshy: Senna wird bestimmt ein Flexpick. Sie wird von allen Seiten noch getestet, ich behaupte aber, dass sie sich gut als ADC oder Support flexen lässt.
Greenfire: Bei einem guten Matchup könnte sie auch in einer Sololane funktionieren, aber nur dann.

So viele Anglizismen in einem Interview – Sandro hätte es nicht ausgehalten:

Video: watson/Sandro Zappella, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Bilder der Cosplayer am Herofest

1 / 19
Die besten Bilder der Cosplayer am Herofest
quelle: epa / anthony anex
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Welt von Cosplayerin Silja

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Recherche zeigt: Scientologe half der «Querdenken»-Bewegung aus den Startlöchern

Ein Scientologe half Corona-Demo-Organisator Michael Ballweg von Anfang an, dessen Initiative «Querdenken» aufzubauen. Recherchen von t-online und SWR zeigen, wie sich ein Mann in der Sekte und in der sektenähnlichen Organisation einbringt.

«Wir sind nicht für den Lebenslauf einzelner Aktivisten verantwortlich». Es ist eine Antwort, die von «Querdenken-711» routiniert und immer wieder kommt. Die Bewegung des Stuttgarter IT-Unternehmers Michael Ballweg wurde mit Anti-Corona-Demos in ganz Deutschland bekannt.

Kritische Fragen gab es schon viele dazu, wer bei der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation beteiligt ist. Nun gibt es eine neue Dimension: Ein langjähriger Scientologe war einer der ersten Unterstützer von Michael …

Artikel lesen
Link zum Artikel