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Lugano's player Dario Buergler right celebrates the 1-0 goal with Lugano's player Mikkel Boedker left, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Lugano against ZSC Lions, at the Corner Arena stadium in Lugano, Thursday, October 1, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Mikkel Boedker (links) freut sich mit Torschütze Dario Bürgler nach dem 1:0. Bild: keystone

Lugano lässt den Lions keine Chance – Bern ringt Ambri dank Karhunen-Shutout nieder

Zum Saisonstart der National League ist es gleich zu einer ersten Überraschung gekommen: Meisterschafts-Mitfavorit ZSC blieb in Lugano ohne Chance und verlor gleich mit 0:4. Bern, Lausanne und Fribourg feierten Favoritensiege.



Lugano – ZSC 4:0

Die ZSC Lions - Leader sowohl in der abgebrochenen letzten Saison wie bei den Prognosen für diese Saison - starteten mit einer 0:4-Niederlage in Lugano in die Meisterschaft.

Die Art und Weise, wie Lugano in der Resega dominierte, überraschte. Schon nach 27 Minuten führten die Tessiner nach Goals von Dario Bürgler, Daniel Carr und Luca Fazzini mit 3:0. Die Zürcher Gäste bemühten sich zwar, fanden aber nie mehr ins Spiel zurück. Der neuverpflichtete Kanadier Daniel Carr fügte sich sogar mit zwei Treffern ein. Torhüter Niklas Schlegel (34 Paraden) kam gegen seinen früheren Klub zu einem Shutout.

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Das sagt Niklas Schlegel zum Sieg über seinen Ex-Verein. Video: YouTube/MySports

Dabei hatten die ZSC Lions vor dem Saisonauftakt sämtliche neun Testspiele gewonnen. Aber nur in der Startphase (mit 5:1 Torschüssen für den ZSC) wurden die Lions ihrer Favoritenrolle gerecht. Als Knackpunkt erwies sich die erste Zweiminutenstrafe (gegen Marcus Krüger), die Lugano nach 97 Sekunden mit dem Führungstor bestrafte.

Beim 0:1 sah Goalie Lukas Flüeler (32 Paraden) nicht gut aus; später ermöglichte ein Faux-pas eines Verteidigers Lugano das dritte Goal. Lugano erzwang mit aggressivem, ideenreichem Power-Hockey in der Offensive jedoch die Zürcher Fehler. Und auch Lugano hatte schon während der Vorbereitungsphase überzeugt (6:1 Testspielsiege).

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Schon am Freitag im Heimspiel gegen Fribourg bietet sich den ZSC Lions die Chance zur Rehabilitation. Die Stadtzürcher sind sich Auftaktniederlagen nicht gewöhnt: Sieben der letzten acht Saison-Eröffnungsspiele gewannen die ZSC Lions.

From left Lugano's player Bernd Wolf, Lugano's goalkeeper Niklas Schlegel and ZSC's player Marcus Kruger, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Lugano against ZSC Lions, at the Corner Arena stadium in Lugano, Thursday, October 1, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: keystone

Lugano - ZSC Lions 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
3426 Zuschauer. - SR Stricker/Stolc (SVK), Wolf/Betschart.
Tore: 9. Bürgler (Fazzini, Arcobello/Powerplaytor) 1:0. 18. Carr (Bertaggia, Kurashev) 2:0. 28. Fazzini (Bödker) 3:0. 51. Carr (Kurashev, Bertaggia) 4:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Geering.
Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Nodari; Traber, Wolf; Boedker, Arcobello, Fazzini; Carr, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Herburger, Suri; Walker, Morini, Lammer.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Hollenstein, Diem, Sigrist; Pettersson, Krüger, Wick; Prassl, Schäppi, Pedretti; Simic.
Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen und Sannitz (beide verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Bodenmann und Capaul (alle verletzt). (dab/sda)

Bern – Ambri 2:0

Dank eines frühen und eines sehr späten Treffers im zweiten Abschnitt kommt Bern zum Startsieg über Ambri-Piotta.

Nur 14 Sekunden nach der ersten Pause brachte der temporäre NHL-Rückkehrer Gaëtan Haas (Edmonton Oilers) die Berner mit einem einstudierten Angriff in Führung. Und 0,6 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Neuzuzug Dustin Jeffrey das siegsichernde 2:0.

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Torschütze Jeffrey gibt nach dem Sieg Auskunft. Video: YouTube/MySports

Nach dem Verpassen der Playoffs im letzten Spätwinter startete Bern wieder halbwegs «normal» in die Saison: Die Berner gewannen zum fünften Mal hintereinander das Saisoneröffnungsspiel und sogar schon zum neunten Mal in Folge das erste Heimspiel.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Eine Hauptrolle spielte dabei Berns Goalie Tomi Karhunen. Mit 38 Paraden sicherte der Finne seinem Team die Punkte und «beraubte» die Tessiner. Von gestohlenen Punkten ist im Eishockey die Rede, wenn dem Goalie des Siegerteams mehr als zehn Paraden mehr gelingen als dem Gegenüber. Damiano Ciaccio kam bei der Meisterschafts-Premiere mit Ambri zu 25 Paraden.

Ambris Dario Rohrbach, links, und Berns Ramon Untersander, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Ambri-Piotta, am Donnerstag, 1. Oktober 2020, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: keystone

Bern - Ambri-Piotta 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)
6750 Zuschauer. - SR Hebeisen/Piechaczek (GER), Altmann/Progin.
Tore: 21. (20:14) Haas 1:0. 40. (39:59) Jeffrey (Untersander/Unterzahltor!) 2:0.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Praplan) plus Spieldauer (Praplan) gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Moser; Bianchi.
Bern: Karhunen; Untersander, Beat Gerber; Thiry, Blum; Andersson, Henauer; Colin Gerber; Pestoni, Jeffrey, Bader; Ruefenacht, Haas, Scherwey; Praplan, Brithen, Moser; Sciaroni, Jan Neuenschwander, Heim; Berger.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Ngoy, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Kneubuehler, Flynn, Horansky; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Grassi, Müller, Rohrbach; Trisconi, Kostner, Bianchi; Dal Pian.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hächler (gesperrt), Incir, Nättinen und Pinana (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 56:50 ohne Torhüter.

Lausanne – Langnau 5:2

Der Lausanne Hockey Club startete mit 5:2 gegen die SCL Tigers zwar siegreich in die Saison, überzeugte indes nur phasenweise. Immer wieder liessen die Waadtländer wegen Nachlässigkeiten den klar schwächeren Gegner ins Spiel zurück. Bis zur 52. Minute stand es nur 3:2 für Lausanne, ehe Fabian Heldner und Cory Conacher (mit einem Schuss ins leere Tor) im Finish auf 5:2 erhöhten.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Primär überzeugten die Kanadier Josh Jooris (1 Tor, 2 Assists, +2) und Cory Conacher (1 Tor, 1 Assist, +3-Bilanz). Im Powerplay erzielte Lausanne aus fünf Möglichkeiten das 1:0 und das 3:1, derweil die Langnauer in Überzahl keinen Treffer zu Stande brachten (3 Chancen).

Bei den SCL Tigers hütete Gianluca Zaetta erstmals in der National League das Tor. Zuvor hatte er für die EVZ Academy 46 Partien in der Swiss League bestritten. Trotz 39 Paraden musste Zaetta am Ende das Eis mit leeren Händen verlassen. (sda)

Les joueurs lausannois avec l'attaquant lausannois Josh Jooris, de dos, celebrent le 3eme goals devant le gardien de Langnau Gianluca Zaetta, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC et le SCL Langnau Tigers ce jeudi 1 octobre 2020 a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: keystone

Lausanne - SCL Tigers 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)
4518 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Müller, Gnemmi/Burgy.
Tore: 6. Jooris (Conacher, Barberio/Powerplaytor) 1:0. 22. Kenins (Jooris, Heldner) 2:0. 35. Julian Schmutz (Sturny, Lardi) 2:1. 39. Bertschy (Jooris, Kenins/Powerplaytor) 3:1. 43. Maxwell (Andersons) 3:2. 52. Heldner (Almond, Emmerton) 4:2. 58. Conacher (Almond) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 plus 10 Minuten (Erni) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Barberio; Berger.
Lausanne: Stephan; Heldner, Frick; Genazzi, Barberio; Grossmann, Marti; Krueger, Antonietti; Conacher, Jooris, Kenins; Bertschy, Gibbons, Maillard; Almond, Emmerton, Bozon; Leone, Jäger, Douay.
SCL Tigers: Zaetta; Blaser, Leeger; Lardi, Erni; Huguenin, Grossniklaus; Rüegsegger, Guggenheim; Berger, Maxwell, Weibel; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Neukom, Diem, Dostoinov; Andersons, In-Albon, Kuonen.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Earl, Glauser, Melnalksnis, Punnenovs, Salzgeber und Schilt (alle verletzt). SCL Tigers von 56:25 bis 57:03 ohne Torhüter.

Fribourg – Rapperswil 2:1

Der HC Fribourg-Gottéron startete mit einem 2:1-Favoritensieg über die Lakers in die neue Saison. Fribourg ging durch David Desharnais (15.) und Yannick Herren (31.) früh 2:0 in Führung, zitterte nach Roman Cervenkas Anschlusstreffer 78 Sekunden vor Schluss aber bis zur Schlusssirene.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Freiburg hätte die Partie früher entscheiden müssen. Die Rapperswil-Jona Lakers erspielten sich nur in der Startphase und im Finish Chancen. Gottéron suchte aber nur vorsichtig die Offensive. Die Freiburger konzentrierten sich darauf, wenig zuzulassen und diszipliniert aufzutreten, was dazu führte, dass sich den Lakers keine einzige Powerplay-Chance bot. Rapperswil verlor zum fünften Mal in Folge das erste Spiel der Saison.

La joie des joueurs du HC Fribourg-Gotteron, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League, NL, entre HC Fribourg-Gotteron, HCFG, et SC Rapperswil-Jona Lakers, ce jeudi, 1 octobre 2020 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - Rapperswil-Jona Lakers 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
5160 Zuschauer. - SR Dipietro/Hungerbühler, Fuchs/Obwegeser.
Tore: 15. Desharnais (Furrer, Stalberg) 1:0. 31. Herren (Schmid, DiDomenico) 2:0. 59. Cervenka 2:1 (ohne Torhüter).
Strafen: keine gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Vukovic.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Furrer; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Jobin, Abplanalp; Bykov, Desharnais, Stalberg; DiDomenico, Schmid, Herren; Rossi, Walser, Marchon; Sprunger, Bougro, Mottet.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Sataric; Jelovac, Profico; Vukovic, Dufner; Maier, Randegger; Clark, Cervenka, Schweri; Wick, Dünner, Lhotak; Moses, Wetter, Eggenberger; Loosli, Ness, Lehmann.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt) und Rowe (gesperrt). Rapperswil-Jona Lakers von 58:33 bis 58:42 und ab 59:07 ohne Torhüter. (dab/sda)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
bullygoal45
02.10.2020 05:24registriert November 2016
So, wir haben Platz 9. Jetzt nur noch halten bis am Schluss!! 😁
Freu mich auf heute Abend! 🔥
🔴🔴🔴
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Zum Kommentar
3

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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