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Die SCB Spieler geschlagen nach dem dritten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Davos am Samstag, 21. Maerz 2015, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Schon wieder hängen die Köpfe nach dem Spiel. Reihenweise vergeben die Berner ihre Chancen in dieser Serie. Bild: KEYSTONE

11 GIFs zeigen: Nicht Bouchers Beton-Taktik ist Berns Problem, sondern die katastrophale Chancenauswertung



Der SC Bern steht mit dem Rücken zur Wand. Im vierten Halbfinal-Spiel gegen den HC Davos muss heute Abend ein Sieg her, sonst ist die Saison beendet. Sein allseits gescholtenes Defensiv-Hockey wird Coach Guy Boucher wohl auch heute praktizieren lassen.

Der Grund-Tenor der Medienlandschaft: Dieses Betonmischen der Mutzen ist Schuld an der Misere. In den Playoffs schiessen die Mutzen zwar tatsächlich nur noch 1,7 Tore pro Spiel (nach einiges über drei Toren in der Qualifikation).

Doch der Grund für die Torflaute ist nicht die taktische Ausrichtung. Denn die Berner erspielen sich in der Offensive zahlreiche Chancen, vergeigen diese aber auch zuhauf – und nicht selten zu matchentscheidenden Zeitpunkten. Ein Rückblick:

Spiel 1: Bern – Davos 2:3 n.V.

Im Mitteldrittel kommen die Berner bei ausgeglichenem Spielstand zu diesen zwei, fast identischen Topchancen. Erst bedient Jesse Joensuu von hinter dem gegnerischen Tor Kollege Byron Ritchie davor, …

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Joensuu auf Ritchie. gif: srf

… Sekunden später die gleiche Szene mit Rollentausch.

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Ritchie auf Joensuu. gif: srf

Die Berner gehen dann zwar doch noch in Führung, können die Vorentscheidung allerdings trotz Chancenplus nicht erzwingen.

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Philippe Furrer scheitert alleine im Slot nach Vorarbeit von Thomas Rüfenacht. gif: srf

Das Ende ist bekannt: Die Davoser retten sich in die Verlängerung und entscheiden diese für sich.

Spiel 2: Davos – Bern 6:2

Bern könnte nach fünf gespielten Minuten locker mit drei Toren Vorsprung führen, Pascal Berger, Tristan Scherwey und Christoph Bärtschi vergeben die besten Chancen.

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Pascal Berger verpasst die Scheibe Zentimeter vor dem Tor. gif: srf

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Tristan Scherwey dribbelt sich alleine vor Leonardo Genoni und verfehlt das Tor. gif: srf

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Christoph Bärtschi scheitert am Pfosten. gif: srf

In der Folge kommen die Gastgeber besser auf – und ein knappes Drittel später steht es 4:0 für den HCD. Die Berner bäumen sich noch einmal auf und können auf 2:4 verkürzen, spielen aber immer noch nicht mit der letzten Konsequenz.

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Scherwey sündigt erneut aus aussichtsreicher Position. gif: srf

Das kurze Aufbäumen bleibt vergebens: Mit einem Doppelschlag innert 42 Sekunden kurz nach Anpfiff des Schlussdrittels entscheiden die Steinböcke die Partie.

Spiel 3: Bern – Davos 0:2

Im ersten und zweiten Drittel gelingt den Mutzen der bessere Start, doch beide Male gelingt ihnen der Führungstreffer nicht.

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Scherwey erhält den Pass von Simon Moser zwar in den Rücken, macht aber dennoch wenig daraus. gif: srf

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Byron Ritchie mit dem perfekten Querpass, Martin Plüss verfehlt den Puck. gif: srf

Die Davoser machen es einmal mehr besser und gehen durch Noah Schneeberger und der gefühlten ersten Chance im Schlussdrittel in Führung. Wieder bäumen sich die Berner auf, wieder vergebens.

Wieso läuft es den Bernern gegen Davos nicht?

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Tristan Scherwey verfehlt das leere Tor. gif: srf

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Erst Rüfenacht und dann Furrer scheitern am starken Genoni. gif: srf

NLA-Playoffs 2015

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